Bemerkungen
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zur Einführung und ausführlichen Dokumentation siehe: 

http://www.raspberrypi.org/forum/educational-applications/gertboard
http://raspberrycenter.de/tags/gertboard
https://projects.drogon.net/raspberry-pi/gertboard/


Unterschiede zum Gertboard:
* kein Patchfeld
* fast alle diskreten Bauelemente (R, C) als SMD auf der Unterseite
* kein 12 MHz Oszillator, stattdessen ein Uhrenquarz, mit dem der interne Oszillator kalibriert wird
* Aref nicht mit AVcc verbunden, falls Aref=AVcc gewünscht ist, kann das über ADMUX (REFS1, REFS0) eingestellt werden
* Spannungsregler-IC und Motorregler-IC gedreht, so können leichter Kühlkörper montiert werden
* Sicherung für den Motortreiber von 4 A auf 2,5 A gesenkt, um Leiterbahnen nicht zu überlasten
* nur rudimentäre Beschriftung, da auf 100mm x 80mm Platienengröße (eagle light) beschränkt

Anmerkung zum Nachbau:
* prüfen, ob der Sicherungshalter (Pins quer) erhältlich bzw. vorhanden ist
* für die Buffer werden 74AC244 empfohlen, da bei 74HC244 die Eingänge floaten
* für die Buffer sind ACT- und HCT-Typen nicht geeignet, sie benötigen 5V Versorgungsspannung
* für die Buffer könnte man 74LVX244 verwenden, muß aber das Layout an die Bauform anpassen

Anmerkung zum ATmega/Arduino
* es gibt zwei Wege, um den ATmega zu programmieren: GPIO/ISP und RX/TX-Bootloader

* der Bootloader wurde mit einer passenden Kalibrierroutine versehen;
  damit wird der interne RC-Oszillator durch Modifikation von OSCCAL auf den von F_CPU angegebenen Wert gebacht
  serielle Übertragung läuft auch mit 115200 bps sicher

* der Bootloader muß zur Verwendung einmalig in den ATmega geschrieben werden:
  > make bertboard168_isp

  Für die Verbindung zwischen Raspberry Pi und ATmega siehe:
  https://projects.drogon.net/raspberry-pi/gertboard/initial-setup-of-the-atmega/

* nach Anpassung der boards.txt und der programmers.txt läßt sich der Upload aus der Arduino-IDE starten

* der Upload mit Bootloader funktioniert nur, wenn der Bootloader aktiv ist.
  Dazu am Einfachsten eine Verbindung von B1 zu AVR-ISP Pin 5 (Reset) herstellen.
  Wenn in der Arduino IDE nach dem Kompilieren die Programmgröße erscheint, dann schnell Button 1 loslassen,
  damit der Bootload aktiv werden kann. Für den richtigen Zeitpunkt muß man evtl. etwas üben.

Vorteile/Nachteile bei Verwendung des Bootloaders:
+ Kalibrierung, damit stabile UART Verbindung
+ mehr freie Pins: PB3, PB4 und PB5 (MOSI, MISO und SCK)
- 2 kByte weniger Platz eigene Programme auf dem ATmega
- bisher keine Unterstützung von Auto-Reset
