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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Paar Fragen zum aufbau eines Fahrtreglers


Autor: Max (Gast)
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Hallo Leute, ich bin ein Anfänger und möchte ein Fahrtregler aufbauen.
Diesen hier:
http://s-huehn.de/elektronik/fahrtregler/fahrtregler.htm

Ich möchte das ganze aber mit einer 6V Batterie betreiben, kann ich 
diese Schaltung trotzdem so aufbauen?
Möchte das ganze mit einem ATmega 8 betreiben (weil ich damit schon 
etwas gearbeitet habe) wie wähle ich jetzt ein Quarz aus?
Dachte da an 16 MHz diesen hier: 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=5;GROUP=B41;G...
aber welche Kondensatoren brauche ich dafür? 20pF? die kann ich nicht 
finden.


http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=5;GROUP=B353;...
Kann diesen Kondensator als Abblockkondensator nehmen?

Sorry für die vielen Fragen, das ist meine erstes Projekt wo ich die 
Schaltung
selber aufbauen will.

Autor: JensG (Gast)
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Theoretisch könnte es mit 6V auch noch gehen - zumindest, wenn IC2 ein 
LowDrop-Regler ist. Allerdings haste dann das Problem, daß evtl. die 
Mosfets nicht mehr so sehr durchschalten können, weil die Gatespannung 
dann auch nur noch max. 6V wird. Evtl. Logiklevel-Typen nehmen dafür, 
die mit weniger auskommen. Oder einfach testen, ob die angegebenen Wert 
den Motorstrom noch halten können (also der Spannungsabfall nicht zu 
groß wird über die Mosis)
Was Du für eine Quarzfrequenz nehmen mußt, hängt eigentlich vom Programm 
ab. Wenn im Plan was von 4MHz steht, würde ich so einen auch erstmal 
nehmen, denn das ganze Timing des Programms wird wohl darauf abgestimmt 
sein.

20p wirste vermutlich kaum finden (ist ja kein Normwert). Eher 22p oder 
18p.
So kritisch isses aber üblicherweise bei Quarzen nicht. Richtwerte 
stehen im Datenblatt, und wenns kein Standardwert ist, dann nehme einen 
der nächsten Standardwerte.

Als Abblockkondensator kannste den 100nF nehmen, wie du ihn gefunden 
hast (auch wenn das wohl schon eher welche für HF-Anwendungen sind - ist 
aber in dem Falle egal)

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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@Max
na dann geben wir dir hier mal ein paar Tips mit auf den Weg...

1. 6V Batterie -> so lala. Der in der Schaltung verwendete L4940 ist ein 
Low-Drop der 0,5V mindest-Differenz zu den 5V die er regeln soll 
braucht.
Also ja funktioniert erstmal bis die Batteriespannung um mehr als 0,5V 
durch die Entladung einbricht. Also mit 7,2V minimum aufwaerts wie in 
der Schaltung angegeben waer schon besser.

2. Atmega8 -> ja geht. Neue bzw angepasste Software mal vorrausgesetzt.

3. Quarz -> ja 16MHz tun. 8MHz tuns auch. Die Kondies waehlt man passend 
zu seinem Quarz. Steht im Datenblatt vom Quarz. Wenn man das nicht hat 
und die 16MHz jetzt nicht absolut ueber-ultragenau sein muessen, dann 
tuts auch jeder Kondi im Bereich 12-27pF. Ich nehm immer 18 oder 22pF, 
das funktioniert definitiv mit jedem Quarz. Gibts bei Reichelt mit 
Sicherheit als kleinen Keramik-Scheibenkondensator (wie dein 100nF).

4. Abblockkondi -> ja der als 100n funktioniert perfekt. Davon an jedem 
Stromversorgungspin vom Atmega8 einen und gut is.

cu Tarzanwiejane

Autor: Max (Gast)
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Hallo und danke für eure Antworten.
Jetzt komme ich schon etwas weiter mit meiner Bestellung.

Ich weis nicht ob das richtig angekommen ist, die Software will ich 
selber
schreiben, ich will nur die Hardware übernehmen.

Jetzt noch eine kurze Frage zu den Elkos (C4;C7) da hat er ja 100 µF 
verwendet
aber mit unterschiedlichen Nennspannungen WARUM?
Wie wichtig ist es allgemein die Nennspannungen zu beachten?  Kann ich 
an der
Stelle auch ein Elko mit 100V Nennspannung nehmen?

Autor: Zardoz (Gast)
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> Stelle auch ein Elko mit 100V Nennspannung nehmen?

Mehr geht immer, nur weniger als die tatsächliche Betriebsspannung 
sollte es nicht sein.

Nice week,
Zardoz

Autor: Thomas Otto (tarzanwiejane)
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also auf der Batterieseite sollte die Nennspannung mindestens so gross 
sein wie die Batteriespannung. Hinter dem spannungsregler dann halt 
groesser der Regelspannung, in diesem Fall 5V.
100V geht natuerlich, is aber ein bissel uebertrieben.

cu Tazanwiejane

Autor: HildeK (Gast)
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> Stelle auch ein Elko mit 100V Nennspannung nehmen?
Das Volumen eines Elko steigt mit der Nennspannung. Wenn du genügend 
Platz hast - kein Problem.

Autor: David (Gast)
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man kann die schaltung so auch mit einer 6V Batterie betreiben...

ist trotzdem alles andere als empfehlenswert... Denn die 
Batteriespannung vermindert sich zeimlich schnell... auch wenn die 
batterie dann noch nicht wirklich leer ist, wirst du schnell an dern 
bereich kommen, wo das ganze nicht mehr zuverlässig funktioniert... 
würde daher empfehlen mindestens auf 7V zu gehen...

p.s. ist dir bewusst, dass sich die geschwindigkeit proportional zur 
batteriespannung reduzieren wird?

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