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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik GPS Timestamp synchronisieren


Autor: Marcel (Gast)
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Hallo, ich habe heute einen GPS- Empfänger mit SIRFIII Chipsatz 
bekommen. Nun frage ich mich wie ich in mehreren Geräten meine RTC nach 
dem aus dem Protokoll extrahierten Timestamp stellen könnte.

Das Problem ist schnell erklärt - woher weiß ich "wie alt" der Timestamp 
in dem Moment ist wenn er über das serielle Protokoll geschickt wird. 
Das Manual zum Chipsatz schweigt sich hier leider total aus und mir 
fehlt eine genügend genaue Zeitbais zum Vergleich.


Vielen Dank für "sachdienliche" Hinweise, Marel

Autor: Christian Z. (christianz)
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Meiner Erfahrung nach schwankt das "Alter" des ausgegebenen Timestamps 
je nach Konfiguration und evtl. auch je nach CPU-Last des Empfängers.

Richtig genau geht es nur, wenn Dein Empfänger einen PPS-Ausgang (pulse 
per second) hat. Sonst musst Du mit dem Fehler (Größenordnung < 1s) 
leben. Abschätzen kannst Du diesen immerhin, wenn Du die Zeit auf einem 
PC via NTP synchronisierst und dann z.B. mit dem NMEA-Monitor 
(http://homepage2.nifty.com/k8/gps/file/NmeaMon.htm) die Zeitverzögerung 
misst.

Autor: Swen (Gast)
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Gerade lese ich das Ergebnis eines auf diesen Beitrag zugeschnittenen 
Dauertests auf meinem Bildschirm ab. Bezogen auf zwei zufällig 
rumliegende Navilock SIRF Module welche beide über 24 Stunden betrieben 
wurden liegt die Abweichung von der Standard- Zeit mit einer NMEA- 
Abfrage pro Sekunde bei immerhin "nur" max +/- 0,091 s. (Basis  sind 
mehrere Timeserver) Die Latenz des Datenpakets beträgt, soweit ich das 
auf die Schnelle korrekt ermitteln konnte an die 790mS. Wenn das an 
Genauigkeit ausreicht kann man sicher was draus machen.

Was mich bei dieser Betrachtung mehr stört sind die aus meiner Sicht 
recht hohen Ungenauigkeiten bei beiden Modulen, sie geben beide (ca. 2m 
auf meinen Fensterbrettern nebeneinander gelegt) unterschiedliche 
Koordinaten aus, welche zudem noch ca. 30 resp. 50 Meter von der 
Realität abweichen :-( trotz 5-6 Sats im Dauerempfang...


Swen

Autor: Swen (Gast)
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Gerade beim Abbau der Testumgebung habe ich was "komisches" 
festgestellt:

Beide GPS- Module ins Zimmer gelegt ergab einen Koordinatensprung von 
ca. 90° um den Punkt dessen Koordinaten eigentlich kommen müssten. Die 
30 und 50m Ungenauigkeit blieben jedoch erhalten.

Dann habe ich die Module ausgeschaltet und nach 10 min. wieder an, und 
siehe da - plötzlich haben beide auf vielleicht 20m genau angezeigt.

Verstehe mal einer die Technik...

Muss man die Dinger zwischendurch irgendwie resetten?


Swen

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