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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Bitte Hilfe bei Step Up Wandler, was ist CE?


Autor: Peter (Gast)
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Hallo an alle,

Ich brauche einen Step up von 3,3V auf 5V.
Hab mir diesen rausgesucht:

http://www.farnell.com/datasheets/23089.pdf

Kann mir bitte einer von euch sagen, was der Anschluss CE ist? Es steht 
Chip Enable. Wenn der nun immer gehen soll, muss dann CE auf Masse oder 
3,3V?

Noch was zu den Kondensatoren:
Auf Seite 4 stehen die Werte. C-in und C2 sind Keramik. kann ich da ganz 
normale 0805 Keramik nehmen?
Aber was für einen soll ich für C1 nehmen?

Ich danke euch sehr,

Peter

Autor: Jörg B. (manos)
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Da kein Strich über den CE ist bedeutet das, dass der Schaltkreis mit 
Logic "H" eingeschaltet wird (max 0,3V über Vin).

In den Beispielen im Datasheet steht für Cin ein Wert von 1µF, C1 = 
0,47µF und C2 mit 4,7µF.

Autor: Albrecht H. (alieninside)
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Peter wrote:
> Hallo an alle,
>
> Ich brauche einen Step up von 3,3V auf 5V.
> Hab mir diesen rausgesucht:
>
> http://www.farnell.com/datasheets/23089.pdf
>
> Kann mir bitte einer von euch sagen, was der Anschluss CE ist? Es steht
> Chip Enable. Wenn der nun immer gehen soll, muss dann CE auf Masse oder
> 3,3V?
>

Wie im Schaltplan des Datenblatts auf (+) Plus, (der lange Strich des 
Batteriesymbols ist (+), klingt komisch ist aber so).

> Noch was zu den Kondensatoren:
> Auf Seite 4 stehen die Werte. C-in und C2 sind Keramik. kann ich da ganz
> normale 0805 Keramik nehmen?

Ja, die Schaltung liefert ja nur max 80mA.

> Aber was für einen soll ich für C1 nehmen?


Steht auch im Schaltplan:
CIN=1µ F
C1=0.47µ F
C2=4.7µ F

>
> Ich danke euch sehr,
>
> Peter

Autor: Bernd Ruffer (inrfb)
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Hallo Peter,

ein kleiner Hinweis zu CE aus dem Datenblatt auf Seite 3

CE = H wenn UCE > 1,5 V
d.h. der Chip schaltet bei einer Unterspannung von 1,5 V ab

Und weiter unten
Test Conditions ... CE = VIN ...
daraus läßt sich schließen, dass bei CE = VIN der Chip arbeitet.

Ansonsten schaue auf den Kommentar vom Jörg.

MfG
Bernd

Autor: Peter (Gast)
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Danke euch,

also mit CE ist klar.

Habe mich ein bisschen blöde ausgedrückt, den Wert von C1 hab ich eh 
gewusst, aber nicht welche Art er ist.

Ich meine Tantal oder Keramik? Wahrscheinlich dann auch Keramik?

MFG
Peter

Autor: Arno H. (arno_h)
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Hallo,
das von dir verlinkte DB ist "Preliminary" vom 15.12.2000!
Lad dir das aktuelle vom Hersteller runter:
https://www.torex.co.jp/chinese/products/pro04/pdf...
und schau unter "Stand-by Function" nach, was CE mit dem BE dann macht.

Arno

Autor: Albrecht H. (alieninside)
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Peter wrote:
> Danke euch,
>
> also mit CE ist klar.
>
> Habe mich ein bisschen blöde ausgedrückt, den Wert von C1 hab ich eh
> gewusst, aber nicht welche Art er ist.
>
> Ich meine Tantal oder Keramik? Wahrscheinlich dann auch Keramik?
>

Im Datenblatt steht "ceramic" dem kann man schlecht widersprechen, so 
gibt es der Hersteller in seinem Applikationsbeispiel nun einmal vor und 
wenn einem das nicht passt muss man eben einen anderen Chip wählen.

Nachdem nun der Vorposter das aktuelle Datenblatt verlinkt hat, besteht 
nun kein Zweifel mehr, die meinen wirklich "ceramic" und zwar am besten 
von TAIYO YUDEN.

Interessanter ist ja die Frage, ob man stattdessen auch andere 
Kondensatoren verwenden kann, denn Keramikkondensatoren mit einer 
Kapazität von 0,47 µF und 1 µF gibt es nicht beim Reichelt oder Conrad 
um die Ecke, (oder habe ich da was übersehen?).
Segor hat zumindest einen 1 µF Keramikkondensator im Programm und 
Farnell bietet bietet wie zu erwarten alle Kapazitätsbereiche an, soweit 
ich gesehen habe sind das aber alles SMD-Bauteile.

Wie auch immer, als Bastler wäre ich mir jedenfalls jetzt nicht zu 
schade auch ganz "normale" Elektrolyt oder Tantalkondensatoren an diesen 
Chip anzuschließen. Am Eingang und am Ausgang müssen auf jeden Fall 
gepolte Kondensatoren funktionieren und an den Pins C1 erlaubt das 
Datenblatt explizit einen gepolten Kondensator. Als Faustregel für 
Schaltregler und ähnliches liest man ja immer: "Nur Low-ESR und keine 
Tantalkondensatoren!", aber beim Basteln nimmt man eben was man gerade 
findet oder leicht beschaffen kann und lebt damit, dass die 
Kondensatoren dann möglicherweise nicht solange halten und die 
Kennlinien auch nicht genau denen des Herstellers entsprechen.





> MFG
> Peter

Autor: HildeK (Gast)
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>"Nur Low-ESR und keine Tantalkondensatoren!"
Es gibt Tantalelkos, die sind 'Low-ESR'!

Aber ansonsten stimme ich Albrecht H. zu.
Wenn man dem Elko nicht ganz traut, einfach einen kleineren, verfügbaren 
Kerko parallel schalten.

Autor: Jörg B. (manos)
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Aber bei der Ceramics immer schön auf die Polung achten bei C1+ und C1- 
:-)

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