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Forum: Offtopic Bimetallschalter "flattert"


Autor: SintesiMoe (Gast)
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Nabend Leute!
Ich hab da so ein Problem mit dem Bügeleisen meiner Mutter:
Erst ging es nicht mehr, hat nicht mehr geheizt, also bekam ich es zur 
Reperatur vorbeigebracht.
Eingesteckt und am Einstellrad gedreht ---> Wenn man an den Schalpunkt 
des Bimetallschalters kommt schaltet dieser zwar, allerdings unter zwei 
Sekunden andauerndem "Flattern", hört sich auch stark nach 50Hz an und 
gibt ne nette Lightshow durch das pinke Gehäuse :-)

Das das auf Dauer nicht gut ist weiß ich deshalb wollt ich mal fragen ob 
es was bringen könnte die Kontakte zu reinigen, hab das Eisen jetzt 
schon zerlegt um an den Bimetallschalter zu kommen, leider sind die 
Kontakte sehr verschachtelt angeordnet.

Woran liegt das das so ein Schalter sich so verhält?

Autor: Thomas B. (detritus)
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Gegen Flattern hilft eine Hysterese. Die gibt es auch in einer 
mechanischen Form und ist hier meistens mit einem Federblech realisiert, 
das beim Verformen ab einem bestimmten Weg "einrastet". Das wird wohl 
ausgeleiert sein, da kann man nicht viel machen.

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Jau so ein Teil ist auch drinne, ich denke dann ist das durch die Hitze 
"lahm" geworden.
Das lustige daran ist das das Gerät vor 2 Jahren und einem Monat gekauft 
worden ist, also keine Garantie mehr.

Ich werd das Teil jetzt mal im offenen Zustand testen, vielleicht kann 
man da mehr erkennen.

Autor: Thomas B. (detritus)
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Hab allerdings auch schon Bimetallschalter mit Magneten gesehen, die 
ebenfalls eine Hysterese verursachen. Bei Hitze verlieren die gern auch 
mal ihren Magnetismus. Da kann man dann evtl. was machen.

Autor: Andreas K. (a-k)
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SintesiMoe wrote:

> Das lustige daran ist das das Gerät vor 2 Jahren und einem Monat gekauft
> worden ist, also keine Garantie mehr.

Bei Controllern kann ich mir das ja gut vorstellen - aber wie baut man 
einen Bimetallschalter so, dass er exakt nach etwas mehr als 2 Jahren 
verreckt?

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Das hab ich mich auch gefragt, obwohl er ja noch nicht tot ist, sondern 
erstmal ein paar Sekunden "rumstört" und Radios rauschen lässt bis er 
schließt.
Ich denke in dem Zustand ist der schnell verzundert und irgendwann 
öffnet er nicht mehr was meiner Mutter wohl nicht sehr gefallen wird.

Aber wie ich gerade gesehen habe ragt aus dem Heizelement ein 
Keramikstift der nochmal einen Kontakt zusammendrückt, ich denke mal das 
ist die Übertemperatursicherung.
Das nützt den guten Hemden von meinem Vater aber auch nicht viel grins

Was würdet Ihr empfehlen?
Weg damit oder weiterbügeln?

Autor: SintesiMoe (Gast)
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Lag wohl doch nicht an der Feder, hab mal die Kontakte mit 2000er 
Schleifpappe angeschliffen und siehe da, das Ding geht wieder.
Mal schauen für wie lange........

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