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Forum: /dev/null Deutschlands Justiz rassistisch?

Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 12:12

Die deutsche Justiz ist ja verpflichtet "alle Menschen gleich, ohne
Ansehen der Person, der Rasse oder der Konfession" zu behandeln. Doch
wie sieht das in der Praxis aus?
Vor einiger Zeit hatten wir den "Fall Potsdam". Da hatte in Potsdam ein
betrunkener Afrikaner zwei Deutsche erst verbal angepöbelt und einen
dann einen Fußtritt verpaßt. Als dieser sich umdrehte und dem Täter eine
langte stürzte dieser und fiel ins Koma.
Das Geschrei war riesengroß und die Justiz spielte die Posse mit.
Tatverdächtige (!) wurden mit Hand- und Fußfesseln und Augenbinden vor
Gericht gezerrt. Die Tatverdächtigen saßen monatelang in
Untersuchungshaft, obwohl zurückgehaltenes Beweismaterial (u.a. den
nicht zusammengeschnittenen Handymitschnitt) diese hätte sofort
entlasten können. Ein Verhalten, das an sich den Staatsanwalt hätte auf
den Plan rufen müssen.
Man hätte meinen können die Justiz hätte sich einer härteren Gangart
gegen Gewalt gewidmet. Doch was muß man jetzt vernehmen?
"Mildes Urteil für Koma-Schläger

Bericht des "Express" über das Urteil im Internet
"KÖLN. Der 18 Jahre alte Erdinc S., der vergangenes Jahr zur
Weiberfastnacht in Köln einen Mann ins Koma prügelte, geht straffrei
aus. Der in der Presse als der „Koma-Schläger“ bekannte Täter müsse sich
lediglich einem „Anti-Agressionstraining“ unterziehen und in den
nächsten zwei Jahren regelmäßig Kontakt mit einem Bewährungshelfer
halten, entschied Jugendrichter Hans-Werner Riehe.

Damit unterbot das Jugendgericht selbst den Antrag des Verteidigers
Andreas Bartholomaé auf eine Bewährungsstrafe. Die Staatsanwaltschaft
hatte eine dreieinhalbjährige Haftstrafe gefordert. Anwalt Bernd
Neunzig, der das Opfer Waldemar W. als Nebenkläger vertrat, zeigte sich
bestürzt: „Ich bin entsetzt über dieses Urteil, das die schweren Folgen
für meinen Mandanten nur am untersten Rand zur Kenntnis nimmt. Es ist
mir ein Rätsel, wie ich das meinem Mandanten erklären soll“, sagte er
dem Express.

Waldemar W. war damals in Begleitung seiner beiden Kinder auf dem
Rückweg von einer Karnevalsfeier, als er telefonieren wollte. Ein Freund
von Erdinc S. versperrte dem 44jährigen Arbeiter allerdings den Zutritt
zur Telefonzelle. In der folgenden verbalen Auseinandersetzung griff
Erdinc S. ein und schlug das Opfer vor den Augen der Kinder nieder.
Wochenlang lag Waldemar W. mit einer schweren Kopfverletzung im Koma.
Der Mann ist nun arbeitslos und schwerbehindert.

Nach Ansicht des Gerichtes könne Erdinc S. nicht wirklich anlastet
werden, daß er seinem Freund helfen wollte: „Er hat die Provokation
nicht gesucht, sondern so, wie es im Milieu üblich ist, adäquat
gehandelt“, sagte Gerichtssprecher Jürgen Mannebeck, wie der  Kölner
Stadt-Anzeiger berichtet. Der „Schlag mit der Hand“ hätte Folgen gehabt,
die das Gericht dem Angeklagten nicht zurechnen könne.

Entsprechend ging das Jugendgericht nur von einer fahrlässigen, keiner
vorsätzlichen Körperverletzung aus. Zusätzlich rechnete es laut Express
Erdinc S. an, daß der Gerüstbauer eine feste Stelle und eine
hochschwangere Freundin habe. „Es wurden keine schädlichen Neigungen
festgestellt“, sagte Mannebeck.
Erdinc S. wird von der Staatsanwaltschaft als Intensivtäter geführt. Für
einen Raub, den der damals Siebzehnjährige kurz vor der Tat beging,
wurde gleichfalls lediglich die Schuld festgestellt.
Nach Informationen des Express weigerte sich Erdinc S., trotz Anraten
seines Anwalts, sich beim Opfer persönlich zu entschuldigen: „Das geht
gegen meine Ehre“. Erst zum Prozeßende, bei dem lediglich die Eltern und
die Freundin des Täters anwesend waren, erklärte dieser, daß er sich
geändert habe: „Es tut mir sehr leid“.
Auf den Vorwurf des Nebenklägers, wieso er dies nicht dem Opfer
persönlich im Zeugenstand gesagt habe, erwiderte der Verteidiger: „Das
wäre eine Herausforderung für meinen Mandanten gewesen, der er nicht
gewachsen war“"

Irgdenwie werde ich den Eindruck nicht los das sich unsere Justiz recht
rassistisch verhält - je nachdem ob ein Inländer oder ein Ausländer der
Täter ist. Es ist Zeit, solchen Unglaublichkeiten die rote Karte zu
zeigen. Bevor es sich in der Rechtsprechung durchsetzt das "Abstechen
wg. gefühlter Beleidigung (Blicke, nicht rechtzeitig auf den Boden
gekuckt)" eben nur "wie es im Milieu üblich ist, adäquat gehandelt".

http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_artikel.p...
Autor: genervter (Gast)
Datum: 09.06.2008 12:24

Was waren das für schöne Zeiten als politische Beiträge hier im Forum
noch gelöscht wurden....
Autor: Jens Plappert (gravewarrior)
Datum: 09.06.2008 13:05

Wieso, was spricht denn dagegen? hast jetzt gleichw ieder Angst vor
Rechtswind weil mal jemand eines der Kinder beim Namen nennt?
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 13:42

Vor allem: was ist daran "rechts/faschistisch/yourBuzzWordHere" wenn man
die Selbstverständlichkeit erhebt das Justizia schleunigst ihre Binde
wieder richtig aufsetzen soll?
Autor: Bierbaron (Gast)
Datum: 09.06.2008 14:19

Na dann gute Nacht Deutschland, wenn man den Kommentar von "genervter"
liest.
Solange man nicht selbst betroffen ist, immer schön wegschauen und
Augen, Türen und Fenster zu machen.
Vielleicht ist das ja einer der Grünen, die auf unsere Fahne gepinkelt
haben ;-)
Autor: Santiago (Gast)
Datum: 09.06.2008 14:38

> Die deutsche Justiz ist ja verpflichtet "alle Menschen gleich, ohne
> Ansehen der Person, der Rasse oder der Konfession" zu behandeln.

LOL - das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Durchkontaktiernieten sind auch verpflichtet, einen Kontakt zwischen
beiden Layern herzustellen - dazu hat man sie ja schließlich gekauft :D

Nee, mal Schmerz beiseite.
Man(n) sollte nicht vergessen, dass es sich - wo auch immer - um
Menschen handelt. Mir ist kein Berufsstand bekannt, in dem es keine
schwarzen Schafe gibt oder gegeben hat.
Heut zutage gilt doch nur noch: möglichst viel Kohle mit möglichst wenig
Arbeit zu scheffeln. Warum sollte ein Richter (oder wer auch immer)
anders denken?
Solange in Berlin die Selbstbedienungsmentalität zum Selbstverständnis
gehört - warum sollte irgend jemand nicht so denken oder handeln? - Also
zuerst an den eigenen Geldbeutel denken?
Schließlich sind das doch die Vorbilder des Landes...

Diejenigen, die anders handeln, machen dies i.d.R. sehr bewußt und aus
aktiver Entscheidung heraus. Sich moralisch oder ethisch richtig zu
verhalten ist schon ziemlich aufwändig und unbequem geworden (manche
halten das sogar für plöd).
Ich denke, wir sollten uns lieber über die freuen, die hilfsbereit sind,
ohne dafür gleich die Hand auf zu halten ...
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 15:28

Sicher ist Kant's Imperatus oder Nietsches "Übermensch", also der Mensch
der seinem archaischen, instinktgetriebenen Wesen entwachsen ist und
seine Entscheidung zum Gutem nicht aus Zwang sondern aus tieferer
innerer Einsicht tut seit jeher Mangelware gewesen.
Aber trotzdem: bei solchen Sachen (die sich in der letzten Zeit massiv
häufen) klappt einen doch permanent die Kinnlade runter. Als Kabarettist
müßte man heutzutage eine sehr perverse Ader haben um diese Realität
noch übertrumpfen zu können. Und vor allem: das sind alles Sachen die
nicht wirklich sein müssen. Es gibt genug reale Probleme, da müssen
solche künstlichen Ärgernisse nicht auch noch sein.
Autor: hellboy (Gast)
Datum: 09.06.2008 15:45

juhu bildzeitung nur online..... und dann auch noch son linker
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 16:09

Da kann man nur sagen: "Ade zur guten Nacht". Der Grundgedanke des
Nationalstaats war ja mal das er ein nach innen befriedetes Gebiet ist.
Die jetzige Entwicklung mit nomadisierenden Clans ist irgendwie Urzeit
oder hört sich nach amerikanischen Endzeitfilmen an.
Ja, die Zustände an unseren "Schulen" sind auch solche
Kinnladenspreizer.
Ist halt wie bei den anderen sozialistischen Experimenten auch: ausbaden
tun die von irgendwelchen Wirrköpfen geborenen Ideen (vom Gulag bis hin
zu "wir bewässern mit den Zuflüssen vom Aralsee mal die Wüste" oder
"Zwangsumsiedlung ins fernwärmebeheizte Sibirien") mal wieder die
Kleinen.
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 09.06.2008 16:48

Hallo,

nicht nur "JUSTIZ" andere Sachen Gesetze usw. sind meine Meinung nach
vielleicht nicht so ganz korrekt ! Als Deutsche kann man seit letztes
Jahr schon ein Doppel Staatsangehörigkeit haben aber als Ausläder geht
das nicht !! wenn meine Frau (Ausländerin) die Deutsche
Staatsangehörikeit haben will dann muß sie ihre Brasilianische abgeben,
in diesem Fall:

>> Die deutsche Justiz ist ja verpflichtet "alle Menschen gleich, ohne
>> Ansehen der Person, der Rasse oder der Konfession" zu behandeln.

ist ja nicht ganz richtig oder?

Gruß
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 17:12

Ich halte eine doppelte Staatsangehörigkeit sowieso für Unsinn. Eine
Staatsangehörigkeit ist ja die Frage nach der Zugehörigkeit zu einer
Schicksalsgemeinschaft "in Freud und Leid".
Da kann man sich wirklich nur für eine entscheiden, mit allen was
dazugehört. Ein Staats als Schicksalsgemeinschaft kann ja auch nur dann
funktionieren wenn man sich nicht nur die Rosinen herauspickt sondern
ganz dabei ist. Eine Ehe funktioniert ja auch nicht nach dem Motto "Sex
ja, aber sonst kannst Du mir gestohlen bleiben".
Wenn der Wechsel manchmal nicht leicht fällt (wie bei der Ehe) um so
besser. Dann überlegt man sich reiflich ob man wirklich Teil dieser
Schicksalsgemeinschaft sein will oder nicht.
Autor: Kollega (Gast)
Datum: 09.06.2008 17:14

In Zeiten der Globalisierung ist die Staatsangehörigkeit eh ein
veraltetes Modell, gut wenn das ein bisschen aufgeweicht wird.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 17:16

Nachsatz: Ansonsten finde ich es ganz praktisch das die Regeln eines
Staates auf seine Staatsbürger begrenzt bleiben sollen. Wem das partout
in dem einen Regelwerk nicht paßt kann sich immer noch ein anderes
suchen, falls er dieses akzeptieren kann.
Versuche wie die der USA, ihr Gesetzeswerk mit Weltgeltung zu
proklamieren, empfinde ich als unerträgliche Unverschämtheit. Wenn sie
es für das beste System der Welt halten - bitteschön. Aber sie haben zu
akzeptieren das dies andere halt anders sehen.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 17:24

Gerade in der Zeit der Globalisierung merkt man was man am Nationalstaat
hat. Im Gegensatz zu den Organisationsstrukturen der Globalisierer hat
dieser nämlich eine menschlich-soziale Komponente. Deren Reduzierung im
Ramen der Globalisierung macht sich schon jetzt als soziale Kälte
bemerkbar. Etwas das sich immer weniger Menschen bzw. Länder (Rußland,
China, Venezuela) gefallen lassen wollen.
Konzernzugehörigkeit als Nationalstaatenersatz? Nach dem Motto: wenn sie
40 Jahre ohne Krankheit und max. 6 Wochen Urlaub gearbeitet haben stellt
ihnen der Konzern selbstlos eine Wohneinheit für max. 20 Jahre und ein
Turbo-Grab zur Verfügung - wenn Sie eine Kaution für die Entsorgung des
Wohnzelleninhalts zur Verfügung stellen.
Baden im nahgelegenen See? Aber nur mit Kreditkarte! So etwas wie
"heimatliche Scholle" ist ja archaisch! Seen und Wälder sind nicht mehr
Lebensraum sondern nur noch "property".
Deine Städte? Eine Aneinaderreihung von "Sony-Plaza", Schrempp-Buildings
und Walmart-Komplexen. Vielleicht noch schön wenn Du "leistungsfähig"
bist. Danach gibt es die kleine unkomplizierte blaue Pille.
Globalisierung ist die größte Form der Sklaverei die dieser Planet
bisher erlebt hat.
Gottseidank sind seine Vorantreiber aber jetzt schon auf dem Rückzug. Im
Irak gehen ihnen nämlich die Idioten aus :-)
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 09.06.2008 17:33

Hallo Rüdiger,

ich bin ganz deiner Meinung, meine Frau möchte ihre Brasilianische
Staatsangehörigkeit nicht abgeben weil Sie ja aus Brasilien ist und
obwohl Sie Deutschland lieb ist Sie Brasilianerin (sagt), die Deutsche
Staatsangehörigkeit bringt Ihr leider nur Finanziell was gutes, zB.:

Sie hat hier fast 18 Jahre als Ing. gearbeitet und wenn Sie heute nach
Brasielen zurückkehrt dann bekommt nur 70% in Fall eine Pension als
Deutsche bekommst du aber 100% deine Pension !!!

Gruß
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 17:43

Wie ich sagte - das ist wie mit einer Ehe keine leichte Entscheidung.
Und wer nur momentan den günstigen finanziellen Aspekt sieht muß sich
fragen lassen ob er auch in den Trümmern beim Wiederaufbau dabeigewesen
wäre.

So etwas ist bei Renten etc. auch immer schwer - man kann einerseits
sagen das nur die Einzahlleistung gelten soll, andererseits sind sie wie
die Krankenkassen ja bewußt als Solidargemeinschaft ausgelegt. Motto:
wir lassen dich nicht liegen.
70% müssen nicht schlimm sein wenn man hochrechnet wie viel man evtl.
nur selbst eingezahlt hat und das die Lebenshaltungskosten in Brasilien
niedriger liegen.
Falls wir denn noch alle Renten und Pensionen bekommen. Aber das ist
eine ganz andere Frage.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 09.06.2008 17:44

> Als Deutsche kann man seit letztes
> Jahr schon ein Doppel Staatsangehörigkeit haben aber als Ausläder geht
> das nicht

Viele Personen türkischer Herkunft haben einen türkischen und einen
deutschen Pass. Wie geht das? Ich dachte doppelte Staatsbürgerschaft
gibt es in D nicht.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 17:50

Nun, Erdogan hat zuletzt ja nicht ein anderes Land besucht sondern einem
Vasallenstaat bereist. Eine andere Deutung ist bei den vielen türkischen
Kröten, die unsere Regierung kommentarlos geschluckt hat, wohl kaum
möglich.
Man bedanke sich bei Amerika, wo die Sache wohl letztendlich seine
Ursache hat. Wir sind wohl die kleine Gegenleistung dafür das die USA
die Türkei als Raketen- und Flugzeugträger in der Flanke der
(ehemaligen) UdSSR nutzen dürfen.
Autor: Thomas (Gast)
Datum: 09.06.2008 18:01

Hallo Gast

>> Viele Personen türkischer Herkunft haben einen türkischen und einen
>> deutschen Pass. Wie geht das? Ich dachte doppelte Staatsbürgerschaft
>> gibt es in D nicht.

gibt es ja Länder zB. Mexico, dort gilt: Mexicaner bleiben immer
Mexicaner das Bedeutet: in Deutschland gabt es keine doppelte
Staatsbürgerschaft aber Mexico sagt meine Sohne bleiben immer meine
Sohne also Deutschland dürfte nicht ein Mexicaner siene Mexicanischer
Staatsbürgerschaft verlangen, vielleicht ist ja in der Turkei genau so

Gruß
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 09.06.2008 18:15

Kein leichter Fall. Aber wie man bei Podolski sieht ist ja entscheidend
wozu man sich durch die Tat bekennt ;-)
Autor: genervter (Gast)
Datum: 09.06.2008 18:25

>Na dann gute Nacht Deutschland, wenn man den Kommentar von "genervter"
>liest.
>Solange man nicht selbst betroffen ist, immer schön wegschauen und
>Augen, Türen und Fenster zu machen.
Ganz im Gegenteil, man sollte mal genauer hinschauen und hier nicht
oberflächlich zusammengesuchte "Beweise" für eine vorgefertigte Meinung
zu posten. Gerade Rüdiger Knörig der immer gegen die Praktiken der USA
bzw. Bush wettert sollte sich vielleicht mal angewöhnen nicht die
gleichen Methoden zu verwenden. Das ist peinlich.
Einige scheinen regelrecht Panik davor zu haben mal objektiv zu bleiben.
Wie sollte es passieren das die gesamte (oder auch nur ein Großteil)
Justiz rassistisch ist? Das ist schon allein aus statistischen
Erwägungen totaler Blödsinn.

Und zum Thema genervt:
Was mich nervt ist dieses ewige geflenne: Polizei böse, Gerichte böse,
USA böse, Politiker böse, Wirtschaft böse, Schäuble böse, Presse
böse,...
Die einzigen die menschlich geblieben sind ist natürlich das arme
geknechtete überwachte und ausgebeutete Volk was sich morgens aus Angst
nicht mehr aus dem Haus traut.. Also wirklich..
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 10.06.2008 12:29

Wenn es mal Einzelfälle wären. Beim "Fall Sebnitz" habe ich noch die
Stirn gerunzelt. Danach habe ich erkannt das das nicht Ausnahmen waren
sondern System dehintersteht. Und das kann ja wohl nicht sein!
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 10.06.2008 13:05

> Deutschlands Justiz rassistisch?

Glaube ich eher nicht - dieser reichlich überstrapazierte Begriff
schafft hier keine Klarheit.

Der Kern ist - wie Rüdiger ausführte - die Erosion der Nationalstaaten.
Die ist kein naturwüchsiger Vorgang, sondern geplant und forciert. Die
Globalisierer sind nicht an selbstbewußten Individuen interessiert;
Sklaven haben gefälligst zu malochen und die Schnauze zu halten.

Die Demütigung des Opfers ist eine ebenso probate, wie einfache Methode,
das Selbstwertgefühl zu treffen: Man braucht nur ein Heer aggressiver
Volldeppen, um dieses Ziel zu erreichen. Und wenn die Justiz die
Schläger schont, ermutigt sie sie, weiter als nützliche Idioten für die
Feinde der Freiheit tätig zu sein.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 10.06.2008 13:23

Leider ist dem genau so. Zudem kann man die Auflösung der Gesellschaft
in sich bekriegende Clans auch als erfolgreiche Umsetzung von "Teile und
Herrsche" betrachten. Jedes Grüppchen ist relativ schwach, jedenfalls
haben sie im Gegensatz zu großen Gruppen wie z.B. dem chinesischen Volk
nicht die unangenehme Eigenschaft Nuklearwaffen zu ihrer Verteidigung
bauen zu können. Zudem lassen sich diese Grüppchen auch wunderbar und
kostengünstig gegeneinander ausspielen. Werden die einen aufmüpfig
bekommen die anderen halt ein paar Taler zugesteckt.
Das hat schon bei den Indianern wunderbar geklappt. Das eine Mal, wo sie
bei der Schlacht am "Little Horn" zusammenstanden, hat sich gezeigt wozu
sie in der Lage gewesen wären. Und als Dank für ihre Freundlichkeit zu
den Neuankömmlingen, die ohne ihre Hilfe wohl nicht lange überlebt
hätten, hat man sie größtenteils ausgerottet und die kümmerlichen Reste
in Reservaten verrotten lassen.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 10.06.2008 13:35

Rüdiger Knörig wrote:
> Leider ist dem genau so.

Einfaches Gegenargument: Als nützliche Idioten sind alle Personen
geeignet - sie müssen nur einen - reell oder fantasiert - niedrigeren
sozialen Status, als die Angegriffenen repräsentieren.

Auf die Rasse kommt es also nicht an. Das Ziel ist die allemeine
Bimboisierung.
Autor: Bierbaron (Gast)
Datum: 10.06.2008 13:38

@genervter

Was ist denn daran oberflächlich, gibt ja zig Fälle in der Art. Du
willst doch jetzt nicht behaupten, das der vorbestrafte (z.B. wegen
Raubes) Täter jetzt ein biederes Leben an den Tag legt, nur weil er ne
schwangere Freundin und nen Job hat. Super. Ich wurde auch mal in ne
Kneipenschlägerei verwickelt, wobei aber außer kleineren Blessuren
beiderseits nix passiert ist. Kam zu ner Verhandlung und ich musste
1500€ Strafe zahlen für nen blauen Fleck am Schienbein. Da nutzte es nix
dass ich ne Freundin hab und E-Technik studier und nicht vorbestraft
bin.

Meiner Meinung nach ist die deutsche Justiz nicht rassistisch, aber
dafür umso mehr Antideutsch!
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 10.06.2008 13:53

Die Oligarchie zielt bewußt auf eine Verelendung der Massen. Wer
permanent um das nackte Überleben kämpft hat nicht das Mehrprodukt, um
wirklich am politischen Leben teilzunehmen oder gar Widerstand zu
leisten. Die heheren verfassungsmäßigen Rechte sind für die Verarmten
ein bitterer Hohn, da der Zwang der täglichen Arbeit ihn verhindert sie
wirklich anwenden zu können. "Die Sklaverei läßt sich beträchtlich
steigern wenn man ihr den Anschein der Freiheit gibt".
Zudem können sie die Massen perfekt durch die Not  verbunden mit
geschürtem Neid und Haß perfekt lenken um alles niederzuwerfen was sich
ihnen noch in den Weg stellt. Das sind dann die nützlichsten Idioten.
So schlagen sie dem "Reichen" aus dem Mittelstand die Bude und die Zähne
ein, obwohl dieser nichts für ihr Elend kann (ganz im Gegenteil: er hat
die Steuern für ihre Unterstützung erarbeitet und ihnen Arbeit gegeben).
Autor: Michael Wilhelm (Gast)
Datum: 10.06.2008 13:56

>Die Oligarchie zielt bewußt auf eine Verelendung der Massen. Wer
>permanent um das nackte Überleben kämpft hat nicht das Mehrprodukt, um
>wirklich am politischen Leben teilzunehmen oder gar Widerstand zu
>leisten.

Klingt nach George Orwell

MW
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 10.06.2008 13:59

Michael Wilhelm wrote:
> Klingt nach George Orwell

Ist aber Realität, seit es nur noch einen Weltherrscher gibt.
Autor: juppi (Gast)
Datum: 10.06.2008 15:00

hallo

Die nächsten 200 Jahre werden wohl noch Deutsche im Bereich der
Rechtssprechung zu kämpfen haben.

der 2. ist ja erst 60 jahre vergangen.Unsere Politiker müssen
deshalb immer noch im Ausl. dienern und Gastgeschenke verteilen.
P.S.
Wann bekommen wir endlich Entschädigung von den "Römern"

MfG
Autor: Bierbaron (Gast)
Datum: 10.06.2008 15:32

Hör auf, sonst müssen wir noch ne Entschädigung für die verlorenen
Legionen des Varus an Italien blechen :-)
Autor: genervter (Gast)
Datum: 10.06.2008 19:05

>Danach habe ich erkannt das das nicht Ausnahmen waren
>sondern System dehintersteht.
Aha, anhand von 2!!!! Fällen ermittelst du also das die gesamte Justiz
rassistisch ist. Hervorragend recherchiert.

>Und das kann ja wohl nicht sein!
Gut erkannt.

>Was ist denn daran oberflächlich, gibt ja zig Fälle in der Art. Du
>willst doch jetzt nicht behaupten, das der vorbestrafte (z.B. wegen
>Raubes) Täter jetzt ein biederes Leben an den Tag legt, nur weil er ne
>schwangere Freundin und nen Job hat.
Nein behaupte ich nicht. Allein schon weil ich nicht im Gericht anwesend
war und von den exakten Gesetzen und Vorschriften keine Kenntnis habe,
würde ich mir nicht anmassen ein Urteil über das Urteil zu fällen. Nur
an einem kleinen Stück Zeitungsartikel lässt sich so was nicht machen
(es sei denn man will nur eine bestimmte Propaganda erzeugen).
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 10.06.2008 19:11

Zum ersten sind allein diese beiden Fälle für sich ein riesiger
Justizskandal. Zum zweiten haben auch schon andere gemerkt das diese
Fälle nicht etwa Ausnahmen sind sondern exemplarisch sind.
Und da muß sich etwas ändern! Oder sind Sie der Meinung das solche
Vorkommnisse akzeptabel sind?
Autor: genervter (Gast)
Datum: 10.06.2008 19:30

>Und da muß sich etwas ändern!
Abschaffung aller Gerichte? Selbstjustiz? Anarchie?

>Oder sind Sie der Meinung das solche Vorkommnisse akzeptabel sind?
Kommt darauf an ob das Urteil wirklich gegen geltendes Recht verstossen
hat.
Autor: ich und ich (Gast)
Datum: 10.06.2008 19:47

Viele im Forum  hier freuen sich sicherlich über solche Art der Justiz.
Warum bei den Richtern suchen, wenn jeder Zweite in DE was gegen
Ausländer hat. Man muss im Forum nur manche Kommentare lesen, da wird
einem klar, dass es sich bei uns seit 1933 nicht viel verändert hat.
Aber im Ausland die Frauen fi*** da mcht jede Glatze gerne mit. Einfach
nur traurig...
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 10.06.2008 19:56

ich und ich wrote:
> Viele im Forum  hier freuen sich sicherlich über solche Art der Justiz.
> Warum bei den Richtern suchen, wenn jeder Zweite in DE was gegen
> Ausländer hat. Man muss im Forum nur manche Kommentare lesen, da wird
> einem klar, dass es sich bei uns seit 1933 nicht viel verändert hat.
> Aber im Ausland die Frauen fi*** da mcht jede Glatze gerne mit. Einfach
> nur traurig...

Gratuliere zu deinem unkomplizierten Weltbild...
Autor: Jens Plappert (gravewarrior)
Datum: 10.06.2008 20:27

Viele freuen uns darüber wenn deutsche schlechter gestellt werden?
Wusste nicht das das Board aus migrierten Gangstern besteht....
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 10.06.2008 20:41

Aus dem von Herr Knörig zitierten Link:

"Die Staatsanwaltschaft indes legte sofort Berufung ein."

Also was soll das Geschwafel um rassistische Justiz, warten wir doch mal
das rechtskräftige Urteil ab.

Es wundert mich daß ein Genie, das Rousseau liest, in der russischen
Botschaft ein und aus geht (Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin)
(sleipnir), Datum: 10.06.2008 13:42),

mit Scholl-Latour, Egon Bahr und dem ehemaligen Sicherheitsberater von
Gorbatschov von Angesicht zu Angesicht konferiert (Autor: Rüdiger Knörig
(Firma TU Berlin) (sleipnir), Datum: 06.06.2008 15:30 ),

und Zarathustra aus dem Handgelenk zitiert (Autor: Rüdiger Knörig (Firma
TU Berlin) (sleipnir), Datum: 06.06.2008 15:21) derart seriöse Quellen
wie den "Express" und RTL wirklich ernst nimmt.

Zu Ihrem lächerlichen Vergleich mit Little Big Horn. Zu diesem Zeitpunkt
waren dei Indianer militärisch geschlagen. Die Niederlage ist lediglich
auf die  Hybris von Custer zurückzuführen. Nachzulesen in dme Klassiker
über die Indianerkriege aus deren Sicht von Dee Brown, "Begrabt mein
Herz an der Biegung des Flusses"
Wenn Sie schon auf dieses Niveau gehen, dann lesen Sie bitte über
Tecumseh nach.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 10.06.2008 20:53

@Bewunderer

ich und ich (Gast) hat dasselbe kürzer und prägnater ausgedrückt...
Beitrag "Deutschlands Justiz rassistisch?"
Autor: juppi (Gast)
Datum: 10.06.2008 21:13

hallo

wenn die Deutsche Rechtssprechung Deutsche etwas härter anfaßt wie
AUSLÄNDISCHE Mitbürger, dann hat das kein rassistischen Hintergrund.
Wenn AUSLÄNDISCHE Mitbürger verurteilt werden,hat das immer nach Diesen
einen rassistischen Hintergrund.

MfG
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 10.06.2008 21:13

@Uhu,

da zitiere ich Dich doch selber (Autor: Uhu Uhuhu (uhu), Datum:
10.06.2008 19:56): "Gratuliere zu deinem unkomplizierten Weltbild..."

Wenn Du mir noch zeigst, wo ich mich über das Urteil freue, hast Du
zusätzlich noch zwei Gummipunkte gewonnen.

Nochmal zum Mitdenken: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 11.06.2008 11:59

Bewunderer wrote:
> Nochmal zum Mitdenken: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Das ist ein beliebtes Totschlagargument - aber wirkungslos, denn der
Schaden ist entstanden. Vertrösten auf einen endlosen Instanzenweg ist
eine beliebte Methode, die Leute weich zu kochen - nicht umsonst heißt
es: "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand".
Autor: genervter (Gast)
Datum: 11.06.2008 12:42

>Vertrösten auf einen endlosen Instanzenweg ist
>eine beliebte Methode, die Leute weich zu kochen - nicht umsonst heißt
>es: "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand".
Erst aufregen das ein Richter rassistisch sein könnte und dann darüber
aufregen das man Revision und Berufung einlegen kann um Fehlurteile zu
verhindern. Ich verstehe echt nicht was du willst. Wie soll deiner
Meinung nach das Rechtssystem aussehen? Alle 80M. Deutsche stimmen über
das Urteil ab oder was?
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 11.06.2008 13:11

genervter wrote:
> Erst aufregen das ein Richter rassistisch sein könnte

Hab ich das?
Beitrag "Deutschlands Justiz rassistisch?"

Mir scheint, du bist einfach nur zu genervt, um dieses Thema mit klarem
Verstand angehen zu können. Vielleicht solltest du erst dieses Problem
in Angriff nehmen, ehe du dir Themen suchst, die geeignet sind, den
Adrenalinspiegel noch weiter in die Höhe zu treiben...
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 11.06.2008 13:23

@genervter: Ich fordere nichts mehr ein als die Selbstverständlichkeit
das Justizia ihre Binde aufsetzen soll und wirklich ohne Ansehen der
Person urteilen soll.
Zudem war schon das ganze Verhalten der Justiz so, das man im Fall
"Potsdam" von einer Vorverurteilung sprechen muß und im Köllner Fall von
einem Vorfreispruch. Allein die unterschiedliche Behandlung der
Tatverdächtigen spricht Bände. Das ist ein handgewaschener
Justizskandal.

An meinen Bewunderer: Sicher waren die Indianer damals schon geschlagen.
Die Schlacht am "Little Big Horn" zeigte aber auch das sie durchaus ihre
Chancen gehabt hätten wenn sie rechtzeitig geeinigt vorgegangen wären.

Was meine Kontakte zu Größen wie Scholl-Latour oder Egon Bahr (welcher
selbst mit über 80 noch jeden unserer heutigen Bundestags-Sitzbezüge
aussticht) angeht: ich bin froh das es mir möglich war zu solch
erfahrenen und brillianten Leuten Kontakt aufnehmen zu können. Im
Internet findet man zwar viel, aber es mangelt an Verifizierbarkeit.

Was die russischen Beziehungen angeht: es ist eher das "russische Haus"
mit seinem wundervollem Kulturprogramm, welches eine wohltuende
Alternative zu dem ist was oft sonst in der Stadt als Kultur angeboten
wird. Die Russen halten uns die Hand zur Freundschaft hin - da sollte
man nicht lange zögern sondern sie herzlich schütteln. Ist es nicht
schön zu sehen wie man auf beiden Seiten gewillt ist den Zwist und die
Wut hinter sich zu lassen und sich stattdessen auf die jahrhundertelang
währende Nähe zu besinnen. Sie werden sicher mit mir begrüßen das auf
einem Gebiet dieser unruhigen Erde Friede eingekehrt ist - oder irre ich
mich da?
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 11.06.2008 19:02

@Rüdiger Knörig,

"Ist es nicht schön zu sehen wie man auf beiden Seiten gewillt ist den
Zwist und die Wut hinter sich sich zu lassen ..."

Ihr Thread trägt sicherlich zur Verbreiterung des Friedens bei.

Im übrigen wundert mich bei all Ihrer zur Schau gestellten Genialität,
daß Sie auf Basis von 2 Stichproben aus der Revolverpresse die gesamte
deutsche Justiz als rassistisch bezeichnen.

Ich habe in meinem 20jährigen Berufleben schon mit mehr als 2
inkompetenten Ingenieuren zu tun gehabt. Nach Ihrer Vorgehensweise müßte
ich Sie daher auch als inkompetenten Ingenieur ansehen.
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 11.06.2008 19:31

@Uhu,

"Vertrösten auf einen endlosen Instanzenweg ist eine beliebte Methode,
die Leute weich zu kochen..."

Da kann ich Dich nur wieder selbst zitieren:

"Autor: Uhu Uhuhu (uhu), Datum: 11.06.2008 13:11: Mir scheint, du bist
einfach nur zu genervt, um dieses Thema mit klarem Verstand angehen zu
können."

Sieh' es mal so. Würde man davon ausgehen, daß die Justiz absolut
fehlerfrei arbeitet, müßte man keine Revisionsmöglichkeiten vorsehen.
Selbst fähigste Ingenieure und Entwickler (oder gerade die?) bauen in
ihre Produkte Sicherungsmechanismen ein.
Warum  sollte das also nicht auch der Justiz erlaubt sein.

Das Weichkochen auf dem Instanzenweg ist eher die Methode von
Versicherungen. Es dürfte es Dir und Herr Knörig nicht schwerfallen,
Fehlurteile z.B. in Versicherungsprozessen zu finden, in denen
"Volksdeutsche" benachteiligt wurden.

Was soll also der Rassismusvorwurf.
Autor: Max (Gast)
Datum: 11.06.2008 20:07

Hallo Rüdiger,
fand ich passend zu deiner Polemik.

http://www.youtube.com/watch?v=ID4lstARK0w
Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
Datum: 11.06.2008 20:41

Bewunderer wrote:

> Sieh' es mal so. Würde man davon ausgehen, daß die Justiz absolut
> fehlerfrei arbeitet, müßte man keine Revisionsmöglichkeiten vorsehen.

Es geht nicht um einzelne Fehler. Es geht um ein Prinzip, das man leider
an allen möglichen und unmögliche Stellen beobachten kann: Die absolute
Geringschätzung des Bürgers.

Gerade von der Justiz muß man erwarten, daß die sich an derartigen
Dingen nicht beteiligt. Sie hat ohne Ansehen der Person die Wahrheit
festzustellen und dann auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse und der
geltenden Gesetze ein Urteil zu fällen.

Das fordert Rüdiger und ich bin mit ihm in diesem Punkt vollauf einig.

> Selbst fähigste Ingenieure und Entwickler (oder gerade die?) bauen in
> ihre Produkte Sicherungsmechanismen ein.

Menschen sind kein Hühnerfutter, das man nach Lust und Laune irgendwo
hinlötet, oder auch nicht...

> Warum  sollte das also nicht auch der Justiz erlaubt sein.

Das muß der Ausnahmefall sein, nicht die Regel.

> Das Weichkochen auf dem Instanzenweg ist eher die Methode von
> Versicherungen.

Na ja, nicht nur die. Ich habe echon einige politische Prozesse
beobachtet, die exakt auf diesem Prinzip beruhten.

> Es dürfte es Dir und Herr Knörig nicht schwerfallen,
> Fehlurteile z.B. in Versicherungsprozessen zu finden, in denen
> "Volksdeutsche" benachteiligt wurden.

Was soll dieser gestelzte Quatsch? Was meinst du mit "Volksdeutschen"?

> Was soll also der Rassismusvorwurf.

Hab ich das jemandem vorgeworfen?
Autor: Bewunderer (Gast)
Datum: 11.06.2008 21:00

@Uhu,

Du ewartest die absolut fehlerfreie Justiz. Da Menschen und damit auch
Richter, Anwälte und Staatsanwälte fehl- und auch beeinflußbar sind
,wird dieser Zustand nie erreicht werden.

Wie sieht Deine konkrete Lösung aus, diese Tatsache auszuschalten?


Es stimmt, Du hast niemandem Rassismus vorgeworfen. Das nehme ich
ausdrücklich zurück.

Bei Herrn Knörig bin ich definitiv anderer Meinung.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 12.06.2008 10:28

Herr Bewunderer, sie versuchen vom eigentlichen Thema abzulenken.
Falls Sie Zweifel daran haben das diese beiden geschilderten Fälle nur
die Spitze des Eisberges sind kann ich Ihnen gerne weitere Fälle
präsentieren was beweist das dies nicht Ausnahmen sind sondern System
dahintersteht.
Interessant ist auch das sie mit der fadenscheinigen Begründung, das man
es ja doch nicht perfekt machen könne, zur absoluten Resignation
aufrufen.
Mit der Begründung könnte man auch die ganze Medizin abschaffen, schafft
sie es ja doch nicht das die Menschen nie sterben.

Hier liegen eklatante Mißstände vor die angegangen werden müssen. So ist
das halt in einer Demokratie.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 12.06.2008 10:36

@Max:
Da passen bei YouTube noch ganz andere Sachen: z.B. aus der "hart aber
fair"-Talkshow:
Plasberg (Moderator):

„Was hätte der Staat Deutschland eigentlich für Sie besser machen
können?“

Kaymak antwortet:

„Für mich besser machen können? Das Rauchergesetz ab…, nein (lacht). Für
mich besser machen können? Da fällt mir eigentlich jetzt nicht viel ein,
weil, es ist ja eigentlich alles gegeben an Möglichkeiten, man muss sie
nur ein bisschen selber suchen…“

(Im Hintergrund, abseits des Interviews, flüstern daraufhin Zypris und
Mutlu privat):

Zypries (SPD):

„Wurde der gar nicht gebrieft vorher?“

Kaymak (Grüne):

“Doch!”
http://www.youtube.com/watch?v=hviNojnft9g

Unsere hochqualifizierten Politiker:
http://www.youtube.com/watch?v=dFhhOPA0qHY

Aber was soll man bei den Grünen erwarten - sie sind auch nur Handlanger
der Globalisierer:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28061/1.html
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 12.06.2008 10:54

Korrektur: Nicht Kaymak sagte "Doch!" sondern Mutlu.

Was die "Antideutschen" angeht - das ist auch so ein interessanter
Verein von absolut haßzerfressenden Wesen, die dadurch ebenso entstellt
sind wie Golum in "Herr der Ringe".
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestl...
Dahinter steht als Anführer ein gewisser Ralf Schröder bzw. Leo Ginster.
http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestl...
Welcher Name nun richtig ist weiß man nicht. Vermutlich "Ralf Schröder",
da er unter diesem Namen auch seine ganzen Domains angemeldet hat
(Liza's Welt, www.antifa.de,....) während "Leo Ginster" wohl nur sein
Künstlername ist unter dem er früher regelmäßig in der "Jüdischen
Allgemeine" schrieb.
In Dresden haben sich diese moralischen Krüppel ja vollends blamiert als
sie zur Einweihung der neuerrichteten Frauenkirche, wo sich britische
Bomberpiloten und Dresdner und Coventry'er Opfer von Bombenangriffen die
Hand reichten, mit Sprüchen wie "Bomber Harris do it again" vollends
bloßstellten. Der Schuß ging voll nach hinten los, ein ehemaliger
RAF-Pilot bekam spontan "Symphatie für die NPD, wenn ich das hier sehe."

Meine Hoffnung ist ja immer noch das die Leute überall auf der Welt
endlich aufwachen und sich nicht mehr zu Haß, Neid und Gewalt
aufstacheln lassen. Dann steht auch die Oligarchie ziemlich hilflos da
und die Welt kann endlich friedlich werden.
Autor: juppi (Gast)
Datum: 12.06.2008 11:03

hallo
>Du ewartest die absolut fehlerfreie Justiz.

Die Justiz sollte fehlerfrei sein, mindestens aber bekannte Fehlrer
abstellen.

MfG
Autor: genervter (Gast)
Datum: 12.06.2008 12:02

>Zypries (SPD):
>„Wurde der gar nicht gebrieft vorher?“
Nicht die möchtegern Verschwörung schon wieder...


>Falls Sie Zweifel daran haben das diese beiden geschilderten Fälle nur
>die Spitze des Eisberges sind kann ich Ihnen gerne weitere Fälle
>präsentieren was beweist das dies nicht Ausnahmen sind sondern System
>dahintersteht.
Das würde nur beweisen das du in der Lage bis dir Urteile rauszusuchen
die deine These unterstützen. Ein Beweis wäre eine detaillierte
Untersuchung einer repräsentativen Menge aller Urteile.
Autor: Max (Gast)
Datum: 12.06.2008 12:23

Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 12.06.2008 13:03

@genervter:
Nun gib mal Butter zu den Fischen! Was kannst Du faktisch als
Gegenbeweis aufführen? Wie gesagt kann ich noch viele andere Fälle
dieser Art aufführen um zu beweisen das dies keine Ausnahmen sind
sondern die Regel.
Autor: genervter #2 (Gast)
Datum: 12.06.2008 15:39

Für den stinkenden Bildzeitungs-Fisch vom Knörig wollte ich auch keine
teure Butter(Zeit) verschwenden.
Autor: genervter (Gast)
Datum: 12.06.2008 16:04

>Nun gib mal Butter zu den Fischen! Was kannst Du faktisch als
>Gegenbeweis aufführen?
Warum Gegenbeweise? Es gilt wie immer die Unschuldsvermutung. D.h. die
Richter sind solange unschuldig bis das Gegenteil bewiesen worden ist.

>Wie gesagt kann ich noch viele andere Fälle dieser Art aufführen um zu >beweisen
das dies keine Ausnahmen sind sondern die Regel.
Das sind keine Beweise, sondern allerhöchstens Indizien.
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (sleipnir)
Datum: 12.06.2008 16:19

Das Gegenteil ist in diesen Fällen eindeutig.
Aber anscheinend liegen Ihnen von der Sache wegführende
Spitzfindigkeiten im Blut? :-)
Autor: Rüdiger Knörig (Firma TU Berlin) (