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Forum: PC-Programmierung Einfacher numerischer Solver für ein magnetostatisches Problem


Autor: Hans (Gast)
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Ich darf mich auf der UNI mit einem magnetostatik-Problem 
herumschlagen...

Eigentlich ist es ein Optimierungs-Problem.... Ich soll da mit einem 
genetischen Algorithmus die Feldstärke in einem Luftspalt über 
Änderungen der Geometrie einstellen... soweit so gut... nur gibts da ein 
Problem:

Die Uni stellt einen "schönen" FEM-Solver zur Verfügung... nur ist der 
nur für Windows

Ich arbeite derzeit 90% auf meinem G4-iBook auf der UNI damit ist nix 
mit x86-code

Kennt jemand ein open-source-tool für magnetostatische-Probleme, das 
unter linux und Os-X rennt???

Immerhin http://femm.foster-miller.net/wiki/HomePage hab ich schon 
gefunden aber das geht nicht unter OS-X....

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Autor: 3357 (Gast)
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Du solltest dich damit abfinden, dass die technisch-wissenschaftliche 
Welt mit PC, und die kuenstlerische mit MACs arbeiten. Dies betrifft die 
Software, deren Support und Entwicklungen. Der Grund dafuer ist in der 
Hardwareerweiterbarkeit von PC Systemen zu suchen, nicht effektiv im 
Betriebssystem selbst. Der PC wurde von Anfang an entwickelt, eine noch 
nicht definierte Peripherie zu haben, waehrend der MAC die Periphereie 
vorgibt, naemlich die von Apple, plus ein MIDI interface und das war's 
dann.
Will damit sagen, dass du laengerfristig an das Arbeiten mit PC denken 
solltest.

Zum Problem. Feldsolver ueblicherweise bestehen auf einer genormten 
Dateneingabe, die man aus mangelhaft Angaben selbst herausfinden muss. 
Moeglicherweise ist fuer bestehende Daten ein solcher Solver schneller 
selbst geschrieben.

Autor: Hans (Gast)
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Defakto ist die Hardware wurscht weil im professionellen Gebiet 
normalerweise  Unix-Cluster für sowas eingesetzt werden weil die 
Probleme einfach zu aufwendig sind...

Die Dateneingabe ist mir wurscht... es ist nur eine Spule und ein 
Eisenkern rotations-symetrisch angeortnet und das wars... wärs was 
aufwendiges hätte ich längst irgendeinen Solver aus dem Cadence-Flow 
dafür missbraucht aber bis man sich mit denen eingearbeitet hat... naja

also die Problemstellung: rotationssymetrische Spule mit Eisenkern und 
Luftspalt... 2D magnetostatic

die geometrie wird von dem von mir zu schreibenden optimierer soweit 
verändert, dass im Luftspalt eine Bestimmte Feldverteilung erreicht wird 
(z.b const, cos,...)

73

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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> Der Grund dafuer ist in der
> Hardwareerweiterbarkeit von PC Systemen zu suchen

Als ob irgend eine Firma oder Uni an PCs rumbasteln würde - da wird das 
aktuellste System im Maximalausbau gekauft, fertig.

> Der PC wurde von Anfang an entwickelt, eine noch
> nicht definierte Peripherie zu haben, waehrend der MAC die Periphereie
> vorgibt, naemlich die von Apple, plus ein MIDI interface und das war's
> dann.

Du solltest deine Informationen mal auf das neue Jahrtausend updaten. 
Ethernet, USB, Firewire und PCI-E, mehr ist nicht mehr relevant, und all 
das findest du in Macs genauso wie in PCs.

Autor: 3357 (Gast)
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Ja. Trotzdem. Die meiste technische Software wurde fuer PCs entwickelt 
und die MAC Welt wird als zu klein angesehen. Der Unterschied zwischen 
Linux und Windows als Traeger von wissenschaftlicher Software ist auch 
in der Lizenzierung zu suchen. Bei den Linuxleuten kann man 
voraussetzen, dass sie nicht bezahlen wollen, da muss man sich gar nicht 
erst um Kopierschutz zu kuemmern.

Autor: 3357 (Gast)
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So mal schnell findet man keinen Solver und passt ihn an. Ich kenn 
jemanden, der ein Feldproblem hat und der einen eigenen Solver schreibt. 
Das laeuft dann im Rahmen einer Doktorarbeit...

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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3357 wrote:
> Ja. Trotzdem. Die meiste technische Software wurde fuer PCs entwickelt
> und die MAC Welt wird als zu klein angesehen.

Zwischen "Mac" und "PC" gibt es praktisch keine Unterschiede, schau dir 
die Hardware doch mal an.

> Der Unterschied zwischen
> Linux und Windows als Traeger von wissenschaftlicher Software ist auch
> in der Lizenzierung zu suchen. Bei den Linuxleuten kann man
> voraussetzen, dass sie nicht bezahlen wollen, da muss man sich gar nicht
> erst um Kopierschutz zu kuemmern.

Das ist ja mal völliger Unsinn. Gerade im High-End-Bereich gibt es die 
meiste Software genauso für Linux wie für Windows, z.B. ADS, Ansoft 
Designer, MATLAB, Modelsim, ...

Autor: 3357 (Gast)
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>Zwischen "Mac" und "PC" gibt es praktisch keine Unterschiede, schau dir
die Hardware doch mal an.

Ein 386 macht noch keinen PC. Mach doch mal ein Windows XP auf einen MAC 
drauf... Der MAC hat sich ja eben gerade damit vom PC abgegrenzt, dass 
die Hardware proprietaer ist und die Software teuer ist.

Meine bevorzugten Software packages gibt es leider weder auf Linux, noch 
auf MAC.

Autor: André (Gast)
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PCs mit Windows-OS sind am meisten verbreitet, also wird für diese 
Konstellation auch die meiste Software entwickelt. Ist doch 
logisch...warum sich Mühe machen für ein paar Freaks, die zum Frühstück 
eher eine neue Kernelversion wollen, als ein gescheites Croissant.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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3357 wrote:
> Ein 386 macht noch keinen PC. Mach doch mal ein Windows XP auf einen MAC
> drauf...

Hab ich, läuft einwandfrei (besser als auf meinem PC, wo es ab und zu 
mal Probleme mit USB-Geräten und dem Aufwachen aus dem Standby gibt).

Autor: *.* (Gast)
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Der Fragesteller hat aber einen PowerPC-Mac...

Autor: Hans (Gast)
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und es rennt wieder ein mal alles an der frage vorbei... ich werd das 
ganze einfach mit dem opensource-tool von oben und wine machen.. 
angeblich geht das ganz brauchbar...

diese "mein pc mit windoof" geschichte ist mir schon sowas von zu blöd.. 
ich sag nur mal versuch mal unter win ein cadence, hspice oder irgendwas 
in diese richtung zu installieren.. wenn man profi-programme braucht 
wirst du wenn überhaupt nur linux-support bekommen... teilweise gibts 
sogar nur für solaris support...

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