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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED im Erdreich verlegen? Probleme bei Blitzschlag oder ähnlichen.


Autor: Thomas O. (kosmos)
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Hallo, bei meinem Schwiegervater soll im Garten ein neuer Weg mit 
Pflastersteine angelegt werden und wir würden gerne jeweils rechts und 
links von dem Weg die Pflastersteine durchbohren und mit weißen LEDs 
ausstatten.

Jetzt wollte ich mal fragen wie man das ganze Verlegen sollte. Als 
Quelle dienen 2 Solarmodule die hintereinandergeschaltet 3V ausspucken 
und 2x1,2V  Akkus mittels Diode laden werden. Nachts wird dann mit einem 
Analogglied (RC+LDR) ein Transistor durchgeschatet.

Was müsste ich wegen der Isolieren beachten, oder meint ihr das das 
Hauptproblem ein Blitzeinschlag in der Umgebung sein könnte und das 
ganze System lahmlegt.

Wenn ich Daheim eine LED an eine Knopfzelle hänge und den LED Kopf unter 
fließendes Wasser halte und die Anade und Kadode durch das Wasser 
kurzgeschlossen werden passiert nichts also die LED leuchtet munter 
weiter, aber im Erdreich wird sich doch so ein kurzer sicher anderst 
auswirken da das Wasser ja durch die ganzen Salze einen viel niedrigeren 
Widerstand haben wird.

Gegen Blitzschlag wäre es sicherlich Vorteilhaft, sehr viele LEDs in 
Reihe zu hängen so das sie schon mit einer höheren Spannung laufen und 
dann evtl. unempfindlicher sind. Aber eine Höhe Spannung würde ja eine 
noch bessere Isolierung erfordern.

Hat jemand einen Vorschlag wie man das ganze bewerkstelligen kann?

Autor: Stefan Schütte (Gast)
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Moin,

einen direkten Blitzschlag wird die Schaltung, egal wie
sie aufgebaut ist, nicht überleben.
Viel Spass
Stefan

Autor: Blitz (Gast)
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100 Meter daneben wird auch noch reichen.

Autor: Sascha (Gast)
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Egal mit wieviel Spannung du die LED's betreibst, ohne Wasserdichte 
Isolation werden Dir die Anschlüsse in kürzester Zeit 'abgammeln'

Sascha

Autor: Thomas O. (kosmos)
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sind verzinnte Kabel (keine Litzen) und die LED Anschlüsse sind ja auch 
verzinnt. Könnte auch zuerst Schrumpfschlauch anbringen nach dem Löten 
über die Lötstelle schieben und erwärmen.

Autor: Arno H. (arno_h)
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Bei 2,4 Volt wird von den weissen LED sehr wenig sichtbares Licht 
ausgehen.
Mehr als 3 Volt solltens schon sein, für diesen Zweck gibt es eine Menge 
BE auf dem Markt.


Arno

Autor: Peter (Gast)
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Hallo,
ich würde sehr warscheinlich den Widerstand direkt an die LED löten und 
nen Schrumpfschlauch über den Widerstand. Nahc nochmal einen 
Schrumpfschlach der Bei Beine erfass und noch etwas über den LED Körper 
geht. Wenn man es ganz gut machen will kann man diesen Schrumpfschlach 
noch vor den Schrumpfen mit Silikon füllen des sich durch des Schrumpfen 
dann überall hindrückt.
Gruß
Peter

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
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du solltest wirklich auf eine gute isolation gegen feuchtigkeit achten. 
es ist egal, ob die anschlüsse oder kabel verzinnt sind oder nicht, die 
könnten auch aus gold sein. durch die spannung von 3v an der leuchtdiode 
werden die anschlüsse bei feuchtigkeit elektrolytisch zerlegt, das ist 
also ein elektrochemischer vorgang, das geht recht rasant voran und du 
wirst nicht lange freude an den leds haben.

zum blitzschlag:
leds können auf elektrostatische ladungen sehr empfindlich reagieren. 
als gegenmaßnahem könnte man eine schnelle siliziumdiode antiparallel 
zur led schalten oder sogar supressordioden nehmen.
wenn der blitz dann so nah einschlägt, das die schaltung beschädigt 
wird, dann sind die kaputten leds wohl das kleinste problem :-)

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Also mit der Spannung gibts keine Probleme die Solarmodule sind noch 
nicht bestellt notfalls nehm ich auch Module die mehr Spannung liefern 
und setze nen Spannungsregler dahinter.

Ok wenn die Isolation alles ist dann werde ich den oben genannten 
Vorschlag verwirklichen. Also Schrumpfschlauch aufschieben 
Draht-Widerstand-Diode verlöten, Silikon drüber, Schrümpfschlauch wieder 
zurückschieben und erhitzen dann sollte das ganze Dicht sein, die Led 
wird dann auch noch mit Silikon im Stein fixiert damit von oben auch 
nicht in die Bohrung laufen kann. Da die LED von unten eingesetzt wir 
und von unter tuh ich auch etwas Silikon rein damit da auch keine 
Feuchtigkeit am Kabel hochgedrückt werden kann.

Autor: Sebastian Mazur (izaseba)
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Hallo,
ein anderer Gedanke,
Wie lang willst Du die Leitungen machen und welchen Querschnitt haben 
sie ?
Hast Du schon an Spannungsabfall gedacht ?
3 V ist schon sehr wenig, nicht daß bei der letzten LED kaum noch was 
ankommt.
Mach am besten eine Ringleitung, sonst kann es passieren daß die LEDs 
ungleich hell leuchten ;-)

Autor: HildeK (Gast)
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>Also Schrumpfschlauch aufschieben ... Silikon drüber ...

Versuche es und berichte nächsten Sommer, ob alles noch geht.
Ich habe schon wegen der Essigsäure im Silikon meine Bedenken, von der 
praktisch mit Hobbymitteln nicht möglichen Abdichtung gegen Feuchtigkeit 
sowieso ...

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
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als kabel würde ich auch welche nehmen, die man wirklich in erdreich 
verlegen kann. normaler schaltdraht geht nicht, da wird die isolierung 
zerstört und dann der draht.

google mal nach, gibt inige installationsanleitungen mit tipps was 
beachtet werden muss.

Autor: Thomas O. (kosmos)
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Essigsäurefreier Silikon wäre kein Problem, z.B. aus der 
Karosserietechnik da gibts Sachen die das Metall nicht angreifen. Ich 
denke aber eher weniger das der Boden so agressiv ist, da er sehr 
trockener und sandig ist. Denke auch das eher UV Licht als der Boden der 
Isolierung vom Schaltdraht zusetzt.

Muss vielelicht wirklich mal nen Versuch unter verschärften Bedingungen 
durchführen.

Autor: Frank Schlaefendorf (Firma: HSCS) (linuxerr)
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das uv-licht betrifft ja nicht das kabel, sondern nur die abdichtung der 
led an der aussenseite des steins. silikon aus dem autobau ist da 
bestimmt nicht die schlechteste wahl.

Autor: Wegstaben Verbuchsler (wegstabenverbuchsler)
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Autor: Satstörer (Gast)
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So teuer sind die Dinger nicht.

Versuch es möglichst günstig zu konstruieren und wenn mal eine 
verblitzdingst  wird, stell eine Neue auf.

Autor: crazy horse (Gast)
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Und von der Solareierei würde ich auch Abstand nehmen.
Nicht umsonst gibts für Solarstrom die hohe Einspeisevergütung - 
Solarstrom ist teuer :-)
Dein geplanter "Inselbetrieb" macht die Sache noch teurer/ineffizienter. 
Soll es wirklich funktionieren, muss man eine Überbrückungszeit von 3 
Tagen einrechnen. Was im Umkehrschluss bedeutet, knallt die Sonne 
durchgängig, kannst du das gar nicht nutzen. Es sei denn, du lässt die 
LEDs auch am Tage leuchten :-)
Dazu kommt, dass der Akku auch nicht die Lebensdauer haben wird, die der 
Hersteller angibt (die gehen nämlich von idealen Zyklen aus, die du 
prinzipiell nicht erreichen kannst).
Geht es dir wirklich um Stromeinsparung, geh im Haus suchen nach 
heimlichen Stromfressern, da kannst du viel mehr erreichen.
Baumarkt-Schaltuhr, effizientes Schaltnetzteil, fertig.

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