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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik quarzoszi


Autor: krühn (Gast)
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Hallo!
Erstmal ein Dankeschön für das Forum und die Artikelschreiber, hat mir
sehr weiter geholfen.

Nun habe ich ein Problem, zu dem ich nichts im Forum gefunden habe:
Ich habe heute meinen AVR Mega32 geliefert bekommen, gefreut,
angeschlossen, mit Ponyprog programmiert und wunderbar, geht alles.
Das Programm funktioniert, nur halt offensichtlich mit 1 MHz
Taktfrequenz. Ich habe einen externen Quarzoszillator angeschlossen und
die Fuse Bits dementsprechend gesetzt.
Dann auf schreiben geklickt und es schrieb. Allerdings nur kurz und
dann kam die Fehlermeldung "Device Missing or unknown device (-24)".
Seitdem geht gar nichts mehr.

Nun ist mein Verdacht, dass der Quarzoszillator nicht richtig schwingt.
Ich betreibe ihn bei 5V. Sollte am Ausgang ein Mittelwert von 2,5V
anliegen? D.h. ist die 5V Phase genauso lang wie die 0V Phase?
Bei mir liegen am Ausgang des Quarzes 0,5V.

Kann es daran überhaupt liegen? Ist der AVR bei der Programmierung auf
seiner normalen Taktfrequenz ?

Habe schon alle relevanten Lötstellen überprüft, sehen soweit gut aus.
Polung ist wohl auch richtig, da die erste Programmierung ja
funktioniert hat.

Danke schon mal,
Grüße
Tobi

Autor: krühn (Gast)
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Achso, vielleicht sollte ich noch sagen, dass es sich um einen 8MHz
Oszillator handelt....

Autor: Florian Pfanner (Gast)
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Hallo,

es ist schon möglich, dass der Oszillator nicht schwingt. Wenn möglich
versuche mal einen anderen zu verwenden oder den Controller mit einem
Quarz zu betreiben.

Ich hab mal davon gehört, dass wenn Quarze auf den Boden fallen kaputt
gehen können. In wieweit das jedoch stimmt kann ich nicht beurteilen.

Gruß, Florian

Autor: Olaf (Gast)
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Hallo Tobi,

ja, das Tastverhältnis liegt bei 50 %, d. h. du solltest 2,5 V am
Ausgang messen können.

Gruß,
Olaf

Autor: Gunter (Gast)
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Hi @all,

@Florian
vor Jahren waren die Quarzgehäuse noch viel größer. So etwa 25x25x7
mm³.
So ein Teil habe ich mal aufgeschnitten. Darin befand sich eine
geschliffene
Quarzscheibe mit etwa 12 mm Durchmesser und -in der Mitte- ca. 3 mm
Stärke. Die "Beine" des Quarzes waren im Inneren federnede Laschen,
zwischen denen der Kristall eingeklemmt war.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß ein richtig kräftiger Schlag auf
das
Gehäuse die (relativ schwere) Quarzscheibe aus den Kontakten reißen
konnte.
Daß das bei den aktuellen Bauformen noch so leicht möglich ist kann
ich
mir aber kaum vorstellen.

@Tobi
>Erstmal ein Dankeschön für das Forum und die Artikelschreiber, hat
mir
>sehr weiter geholfen.
tun wir doch gerne - solange wir nicht die Hausaufgaben irgendwelcher
Faulenzer lösen sollen.

Ich hoffe, Du hast neulich auch die Anleitung (von ???) gelesen, wie
man
das korrekte Setting der Fuse-Bits bestimmt (der ich 100% zustimme):

1. Einlesen der Default-Einstellung und anhand dessen
2. Verstehen wie die Darstellung der Fuses ist (Vergleich mit
Manual)
3.  Ändern der 2,3,4 Bits, die betroffen sind (das sind nicht mehr!)
4.  doppelt und dreifach prüfen und dann die Fuses programmieren

Hast Du wenigsten dokumentiert, was Du bei PonyProg angehakt hast?

IIRC war es auch der o.a. Thread, in dem was völlig Richtiges stand:
es ist nicht so, daß PonyProg die Fuses invertiert darstellt. Die
Dar-
stellung bedeutet schlicht "aktiviert" (= binär 0) oder "nicht
aktiviert"
(=binär 1). Das ist bei einigen Bits auch völlig OK (z.B. Watchdog
enable).
Was aber (zumindest bei meiner Version) fehlt, ist die alternative
Dar-
stellung als binäre Werte - CKSEL 3..0 z.B. würden sich so
wesentlich
eindeutiger einstellen lassen.

Schöne Grüße
Gunter

Autor: krühn (Gast)
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Danke für die Hinweise :)
Das mit dem 0 und 1 verdrehen habe ich zum Glück gesehen ;-)
Habe hier zufällig einen Frequenzgenerator gefunden (nicht zu hause
bin) und mir mal 8 MHz erzeugt. Dann ging alles. Denke also, der Quarz
hat sich verabschiedet. Wohl nen bisschen heiss geworden beim Löten
ups.

Grüße
Tobi

Autor: Gunter (Gast)
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Hi Tobi,
mal redest Du von Quarz und mal von Quarzoszillator?
Ich vermute, Du hast einen Quarzoszillator angeschlossen?
Hast Du mal die Belegung geprüft?

Pin1  (mit Punkt auf der Oberseite) unbelegt
Pin7  GND
Pin8  Ausgang
Pin14 5V

Eigentlich sind die Dinger nicht ungewöhnlich empfindlich,
was das Löten anbetrifft.
Es passiert aber recht leicht, daß man statt Pin8 den Pin1
als Ausgang anschließt.

Gruß
Gunter

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