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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AT90CAN128 defekt nach umstellen auf externen quarz


Autor: Uli W. (loukumas)
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Hallo,

ich habe folgendes Problem. Und zwar hab ich eine Schaltung mit einem
AT90CAN128 gebastelt. Die Schaltung funktioniert so weit auch wie ich
möchte. Wenn ich jedoch jetzt auf externen Quarz im AVRStudio umstelle 
geht gar nicht mehr! Von der Schaltung ehr bin ich mir sicher, dass 
alles richtig verdrahtet ist. Ich habe jetzt schon meinen 2 Controller 
geschrottet, hab zwar noch welche in Reserve, will aber eientlich keine 
mehr kaputt machen. ;-).
Ich benutze das Avr Studio und ein avr ISP mkII.

Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte.

Gruß loukumas

Autor: dummy (Gast)
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>externen Quarz

Wenn man stattdessen den externen Takt einstellt zeigt
sich genau dein Fehler. Also leg einen externen Takt an
und programmiere die Fuses richtig auf Quarz.

Autor: Uli W. (loukumas)
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Hy,

ich verstehe nicht genau was du meinst. Ich hab nen externen Quarz 
angeschlossen. Außerdem hab ich die Fuses im Avr Studio von "Int. RC 
Osc.;Start-up time:..............." auf "Ext. Crystal osc. 8.0- 
Mhz;.........." umgestellt. Und wenn ich dass gemacht habe geht nichts 
mehr.........

Autor: nixversteh (Gast)
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>Ext. Crystal osc.

Sowas finde ich im AVR-Studio gar nicht. Richtiger sollte es wohl "ext. 
Crystal/Resonator" heißen. ;)

Autor: Bensch (Gast)
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Ja du Dummerchen hast auf externen Oszillator umgestellt, NICHT auf 
externen Quarz! Abhilfe siehe Tutorial.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Bensch wrote:
> Ja du Dummerchen hast auf externen Oszillator umgestellt,
Nö. Bei ATMEL hieße das "external clock". "External crystal oscillator" 
bzw. "external crystal/resonator" wäre schon korrekt für nen Quarz. 
Zumal man beim "external clock" keinen Frequenzbereich einstellen 
muss/kann...

Autor: tex (Gast)
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> Und wenn ich dass gemacht habe geht nichts mehr.........
Unwahrscheinlich, dass der Chip hinüber ist. Ich würde den Fehler am 
Quarz suchen.
- Quarz defekt
- falsche Kondensatoren
Oh, By the way ... Welche Frequenz hat denn dein Quarz? Und welche 
Programmierfrequenz benutzt Du an Deinem Programmer?

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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BTW:
Wie sieht es mit den Kondensatoren am Quarz aus? Welche Werte haste da 
genommen?

Autor: Uli W. (loukumas)
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> Oh, By the way ... Welche Frequenz hat denn dein Quarz? Und welche 
Programmierfrequenz benutzt Du an Deinem Programmer?

Mein Quarz hat 16 MHz und die Programmierfrequenz hab ich jetzt mal 
sicherheitshalber auf 125 kHz gesetzt. Also ISP-Frequenz mehr als 1/4 
weniger.

> Wie sieht es mit den Kondensatoren am Quarz aus? Welche Werte haste da genommen?

Da hab ich 22 pF Kondensatoren

Autor: tex (Gast)
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16 MHz? Haben wir denn dafür den richtigen Prozessor gewählt?
Ist die /8 Fuse abgeschaltet?
Lässt sich was von den 16 MHz Takt am Prozessor messen?
Ach ja, es gibt am CAN128 2 Eingänge für externen Takt. Welche hast Du 
genommen?

Autor: Uli W. (loukumas)
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tex wrote:
> 16 MHz? Haben wir denn dafür den richtigen Prozessor gewählt?

Ja ich denke schon.

> Ist die /8 Fuse abgeschaltet?

????? sorry, bin noch recht neu im geschäft ;-)

> Lässt sich was von den 16 MHz Takt am Prozessor messen?

Hab leider noch kein oszi.......

> Ach ja, es gibt am CAN128 2 Eingänge für externen Takt. Welche hast Du
> genommen?

Habs an XTAL1 und XTAL2 angeschlossen.

Danke schon mal für dein Mühe........

Autor: tex (Gast)
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> Ja ich denke schon.
 Denken ist nicht wissen. Es gab da am Anfang Modelle, die max 8Mhz 
konnten.

> Ist die /8 Fuse abgeschaltet?
> ????? sorry, bin noch recht neu im geschäft ;-)
Es gibt einen "Schalter" der Deinen Prozessortakt auf 1/8 des Clock - 
Frequenz runterteilt. Suche nach CKDIV8 im Manual

>Hab leider noch kein oszi.......
Das stellt uns jetzt bei der Fehlerdiagnose vor ein gewisses Problem. 
Hast Du einen Funktionsgenerator?

Autor: tex (Gast)
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> Es gab da am Anfang Modelle, die max 8Mhz konnten.
Sorry, das war ein anderer Proz. Die CAN128 knnten schon immer 16Mhz

go2|-^|now cu2m||ow

Autor: Otto (Gast)
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miss mal die 5V nach - bei höherer Taktfrequenz steigt die Stromaufnahme 
- wie sieht Deine Stromversorgung aus ?

Gruss Otto

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Uli W. wrote:
>> Wie sieht es mit den Kondensatoren am Quarz aus? Welche Werte haste da 
genommen?
>
> Da hab ich 22 pF Kondensatoren

Warum?
Welche Last-Kapazität hat der Quarz denn nach Datenblatt?

Mit den falschen Kondensatoren schwingt der Quarz vielleicht noch, die 
korrekte Frequenz bekommst Du dann aber nicht.
Bei CAN funktionieren dann höhere Geschwindigkeiten auch nicht mehr weil 
die Abweichung einfach zu gross ist zwischen realer Frequenz und 
Berechnungs-Grundlage für die Einstellungen.

Meine 90CAN128/90CAN32 laufen mit Quarz.

Autor: Uli W. (loukumas)
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> Warum?
> Welche Last-Kapazität hat der Quarz denn nach Datenblatt?

Laut Datenblatt kann man Kondensatoren von 12-22 pF verwenden. Deshalb 
hab ich auch die 22pF genommen. Was hast du für Kondensatoren genommen?

> - wie sieht Deine Stromversorgung aus ?

Meine Stromversorgung geht über ein 6 V-Netzteil mit angehängter 
Spannungswandlung und -spabilisierung auf 5 V. Das Netzteil kann 2,1 A 
liefern.

Autor: Uli W. (loukumas)
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Hallo mal wieder,

ich hab das Problem gelöst. Ich hab jetzt statt einem Quarz nen 
Quarz-Oszillator verwendet. Jetzt funktioniert alles einwandfrei und ich 
habe auch die anderen Controller wieder zum laufen gebracht. Warum es 
mit dem Quarz nicht funktioniert keine Ahnung. Ich werd in Zukunft nen 
Quarz-Oszillator verwenden ;-)

 Danke an alle für die Unterstützung.

Gruß Uli

Autor: Bensch (Gast)
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>  Warum es mit dem Quarz nicht funktioniert keine Ahnung.

Ich aber..... siehe oben.

Autor: Rudolph R. (rudolph)
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Uli W. wrote:
>> Welche Last-Kapazität hat der Quarz denn nach Datenblatt?
>
> Laut Datenblatt kann man Kondensatoren von 12-22 pF verwenden. Deshalb
> hab ich auch die 22pF genommen. Was hast du für Kondensatoren genommen?

Das Atmel Datenblatt kannst Du für den Quarz gepflegt vergessen, das 
Datenblatt vom Quarz ist entscheidend.
Mein 16 MHz Quarz ist mit CL=30pF angegeben, darum benutze ich zwei 56pF 
Kondensatoren.

Oszillatoren haben allerdings auch Vorteile.
Es gibt sie kleiner bei gleicher und vor allem niedriger Frequenz
und man benötigt nur einen Kondensator.

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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@Rudolph R.

Merke: Das Datenblatt des Quarzes gibt die Lastkapazität an, bei der der 
Quarz genaue Frequenz hat, Abweichungen bringen einige -zig bis einige 
100 ppm Abweichung.

Der Hersteller des IC gibt an, bei welchen Kapazitäten der Oszillator 
des IC am besten (oder überhaupt) schwingt.

Bei uP's ist fast immer der vom IC-Hersteller angegebene Wert der 
wichtigere, die Frequenzgenauigkeit ist allemal hoch genug.

Autor: Ich (Gast)
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>Bei uP's ist fast immer der vom IC-Hersteller angegebene Wert der
>wichtigere, die Frequenzgenauigkeit ist allemal hoch genug.

Ja, fast immer.
Aber zum Beispiel nicht, wenn man mit dem 90CAN128 bei 16MHz 1MBaud auf 
dem CAN haben will.
Ups, hier geht es um CAN...

Autor: Spess53 (Gast)
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Hi

>Ups, hier geht es um CAN...

Nö. Hier gehts erstmal darum das (die) Teil(e) erstmal überhaupt zum 
Laufen zu bringen. Von 1MBaud-Can hat überhaupt (ausser dir) niemand 
gesprochen.

>das Datenblatt vom Quarz ist entscheidend.

Seit wann weiss der Quarzhersteller welche Kapazitäten in dem Bauteil, 
an das er angeschlossen wird schon vorhanden sind? Die Von ATMEL 
empfohlenen Kapazitäten berücksichtigen nämlich schon interne Cs.

MfG Spess

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