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Forum: Offtopic scheiss studium


Autor: Hansi (Gast)
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Hallo
ich hab mich nach meiner Ausbildung zum staatlich geprüften
Techniker für ein Studium entschieden
und wie soll ich sagen es war ein einziger Überlebenskampf
Ich hab zwar überlebt bin aber mehr oder weniger stehend ka oh
Habt ihr irgendwelche Tipps
MFG

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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> Ich hab zwar überlebt

Soll dass heißen du hast den Lappen? Dann freu dich und such dir einen 
Job.

Autor: Dai (Gast)
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Was und wo studierst du denn?

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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hehe - kommt mir bekannt vor ;))

Ein Studium ist eben nicht selten ganz schön stressig. Wer kennt es 
nicht: Ein total zugepfropfter Stundenplan, massig Mathe bis nach dem 
Grundstudium und ständig Labortermine. Und dann die ganzen Prüfungen 
innerhalb von zwei Wochen gleich im Anschluss an die Vorlesungen.
Ich denke das ist ganz normal, dass einen das bisweilen ankotzt. Dennoch 
muss ich sagen, dass es sich gelohnt hat. Es ging eine Menge Zeit drauf, 
aber dafür hast du dann auch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt als zb. 
ein Kunst oder Soziologiestudent, der die ganze Zeit abfeiern kann ;))

Du bist da also nicht alleine. Herzlichen Glückwunsch, dass du es 
durchgehalten hast ;) Darf man dich schon Ingenieur nennen oder musst du 
noch kämpfen?

Grüße
Jonny

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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alle motzen über eine 40 stunden woche, ich hätte gerne eine...
de facto habe ich im jahr 2 wochen frei um weihnachten, ca. 3 nach der 
letzten klausur im sommer und 1-2 nach der letzten klausur im winter. 
ich schreibe viele klausuren mit durchfallquoten >50%, habe 
klausurphasen über mehr, als 2 ganze monate (versucht mal, so lange 
konzentriert am stück zu lernen...), wärend sich alle anderen 
studienrichtungen schon vor wochen in die ferien verabschiedet haben.

wieso mache ich das?

a) es interessiert mich,
b) die berufsaussichtschancen, sowie die zu erwartende bezahlung sind 
das licht am ende des (euro-)tunnels

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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@ Jonny Obivan (-geo-):

FULL ACK

Autor: Willi Wacker (williwacker)
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Ich habe vor etwa 30 Jahren E-Technik studiert, allzuviel geändert hat 
sich offensichtlich nicht.

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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Hmm, kann ich nicht nachvollziehen. Man hat soviel Freizeit nach den 
Vorlesungen und bis zum Ende des Semester musste man auch nie viel tun, 
ausgenommen, über die ständigen Laborübungen zu berichten. Dann zwei Mal 
im Jahr laaaaange Ferien. Hat man zu lange gefeiert, läßt man die erste 
Vorlesung weg. Ist das Wetter zu schön, geht man nicht in die letzte 
Vorlesung. Also, was gibt es da zu jammern? Die zwei Wochen am Ende des 
Semesters gingen auch schnell vorbei, manchmal zu schnell, aber 
irgendwie hat man immer oder fast immer alles bestanden.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Das scheint wohl am Alter oder Reifegrad zu liegen, dass da immer 
gejammert wird.
Die Jungs und Mädels, die das Abi absolviert haben, denken, sie hätten 
jetzt echt was gerissen und es geht ruhiger und entspannter weiter. Dass 
das nur ein ganz kleiner Schritt war haben die noch nicht verinnerlicht. 
Ab jetzt geht's ja erst richtig los!

Also freut euch dass ihr noch studieren könnt, wenn ihr fertig seit 
geht's erst los!

(Außer man wird Lehrer oder sowas!) ;)

Autor: tex (Gast)
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Was ich immer wieder feststelle ist, dass die Schulabgänger nicht mehr 
gelernt haben zu lernen. Es ist eigentlich egal, was man sie fragt: Zum 
einen Ohr hinein, zum anderen hinaus.... Nix bleibt hängen, nichts ist 
hängen geblieben und wenn man sie fragt was sie zuletzt in der Schule 
behandelt haben kommt nichts als schweigen. Ich schicke sie auf 
Schulungen, ich mache Übungen mit ihnen ... ein halbes Jahr später 
greift man nur noch ins Leere. Unter solchen Bedingungen ein Studium zu 
überleben stelle ich mir schwer bis unmöglich vor. Das soll kein Vorwurf 
an Hansi sein oder eine Beurteilung seiner Leistungen, viel mehr ist es 
meine allgemeine Feststellung zum Bildungsstand der Schulabgänger dieser 
Tage.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Ist das der "Zeitgeist" oder was?

Studium war für mich anstrengend aber mit Spaß und Freude verbunden. Kam 
vielleicht auch voin den Erfolgserlebnissen wenn man Aufgaben gut gelöst 
hatte etc.

Abends kam dann der Nebenjob, aber irgendwie hatte ich mit meinen 
Kommilitonen ausreichend Spaß und Freizeit um die Zeit auch genießen zu 
können.

Wer beim Studium schon jammert hat sich vielleicht den falschen Beruf 
ausgesucht?

Zoe

Autor: fertiger Dipling (Gast)
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was habt ihr denn erwartet, dass ihr unter dem Baum liegt und die Äpfel 
fallen euch von alleine in den Mund? Wer Akademiker werden will, muss 
halt was leisten.

Autor: swedisch (Gast)
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Also ich bin grad in den Endzügen meines Etechnik Studiums und muss 
sagen es war eine lockere Zeit. Klar gabs mal ein zwei semester in denen 
man von Pflichtseminaren zugebomt war, aber im großen und ganzen wars 
wesentlich lockerer als jetzt. Es blieb genügend Zeit für 
Wohnheimskultur und co. Und wie ein Vorredner schon sagte: wars abends 
wieder lang, ist man früh liegen geblieben, wars draußen schön ist man 
eher heim. Ich glaub das liegt im Auge des Betrachters. Will man mit 1,0 
weg, dann muss man ordentlich ackern. Ich steh bei ner guten 2 und hatte 
dafür ne menge spass...
Muss man halt abwägen was man will.

MfG,
Max

Autor: Harry Up (harryup)
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es ist doch immer wieder erstaunlich, dass es Figuren gibt, die glauben, 
mit irgendeinem Abschluss das Wesentliche ihres Lebens geleistet zu 
haben.
Es bereitet mir immer wieder Vergnügen, den Moment zu beobachten, in dem 
jemanden klar(-gemacht) wird, dass er/sie gerade mal am Anfang des 
Berufes steht. Den kommenden Rest nennt der Volksmund dann Erfahrung, 
die macht in jedem Beruf die Würze und bringt manchmal den gewünschten 
Erfolg.
Fazit: Wer sein Leben bestreiten will, muss eben etwas dafür tun - wer 
glaubt, alles für sein Leben getan zu haben, steht am Ende desselben.
Grüssens & fröhliches Philosophieren noch, Harry
p.s. odda sacht man heute filosofieren?

Autor: mr.chip (Gast)
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@Kevin K.: Wo studierst du? Kommt mir irgendwie bekannt vor, was du da 
so erzählst :-)

Autor: The one (Gast)
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Ihr habt Sorgen. Ich studiere noch neben dem Beruf. Nennt sich 
Verbundstudium.

Autor: Kevin K. (nemon) Benutzerseite
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uni hannover

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Harry Up wrote:
> es ist doch immer wieder erstaunlich, dass es Figuren gibt, die glauben,
> mit irgendeinem Abschluss das Wesentliche ihres Lebens geleistet zu
> haben.

Das ist wohl war. Leider sind es genau diese Flachzangen die dann 
meinen, weil sie ein Stück Papier besitzen, auf dem "DIPLOM" steht, daß 
sie dann Ingenieure seien. Ist halt nur nicht so; sie haben vielleicht 
ein paar Prüfungen eines Ingenieurstudiengangs bestanden, das heißt aber 
nicht, daß sie auch Ingenieure SIND und als / wie solche arbeiten und 
denken.

Kleiner, aber feiner Unterschied.

Zoe

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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>>Das ist wohl war. Leider sind es genau diese Flachzangen die dann
>>meinen, weil sie ein Stück Papier besitzen, auf dem "DIPLOM" steht, daß
>>sie dann Ingenieure seien. Ist halt nur nicht so; sie haben vielleicht
>>ein paar Prüfungen eines Ingenieurstudiengangs bestanden, das heißt aber
>>nicht, daß sie auch Ingenieure SIND und als / wie solche arbeiten und
>>denken.

Haben aber einen gewissen Potential :)
Die die es nicht drauf haben, fliegen spätestens im 6ten Semester.

Autor: Anja zoe Christen (zoe)
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Artur F***** wrote:

> Die die es nicht drauf haben, fliegen spätestens im 6ten Semester.

Schön wärs. Ich hab in meinem früheren Job genügend von solchen 
Pappnasen um mich herum gehabt. Bei manchen hatte man echt das Gefühl, 
daß das Denken noch vor der Nasenspitze aufhört.

Zoe

Autor: mr.chip (Gast)
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> Haben aber einen gewissen Potential :)

Genau. Man hat einerseits bewiesen, ein bisschen was im Kopf zu haben, 
analytisch denken können und so, andererseits aber auch, sich durch 
schwierigen (und viel) Stoff durchbeissen zu können. Gewisse 
Studienrichtungen kommen ihren Abschluss im Vergleich ja geradezu 
geschenkt...

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