Datum: 05.07.2008 07:43
Hallo, ich möchte das im Betreff gennante problem Lösen und zwar in einer möglichst kostengünstigen Lösung. 5 Anlagen an der Zahl, in verschiedenen Räumen und die weiteste Anlage ist ~30m verlegtes Kabel weit weg. Die Soundkarte hat nur einen Analogen Ausgang und die meisten Anlagen besitzen nur einen Line in. Vorschläge mit digitaler Übertragung fallen demnach flach. Ich sehe bei meinem Plan 2 Probleme: - Wenn ich das einfach alles Parallel anschließen würde -> Pegel geht in den keller und Verstärkung wird notwendig (Kleineres Problem). - Masseschleifen / Eingefangene Störungen. Bereits bei dem Anschluss einer Stereoanlage über ein 8m Kabel von Raum zu Raum erhielt ich ein derart verbrummtes Signal, daß ein angenehmes Hören unmöglich war. Hat jemand gte Vorschläge oder ähnliches selbst schon gelöst? Gruß
Datum: 05.07.2008 08:50
Ich verteile das analoge Signal des PCs über einen selbstgebastelten Mehrfachstecker an einen Surroundverstärker (für Filme vom PC), an die Stereoanlage (für Musik) und an meine Aktivboxen am PC selbst. Gleichzeitig laufen aber maximal 2 Abnehmer bei mir. Gegen das Brummen helfen Mantelstromfilter z.B. an den Antennenkabeln der Anlagen...
Datum: 05.07.2008 11:15
in die audio leitungen je anlage sowas: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=IC4;G... + die soundkarte sollte problemlos alle 5 antreiben,,,versuch macht kluch
Datum: 05.07.2008 19:08
Hey, das kling ja einfacher als befürchtet :-) Dann werd ich mal ein paar von den Filtern bestellen und schauen ob dann alles gut klingt. Danke schonmal!
Datum: 05.07.2008 19:27
Hi Wenns nicht geht: Im Datenblatt vom TL082 findest du einen Verteilverstärker. MfG Spess
Datum: 07.07.2008 01:05
Das mit den KFZ-Filtern kannste vergessen. Ich würde es an Deiner Stelle mit einer Symmetrierung machen, also das Signal aktiv auf die 5 Kanäle aufsplitten und dann in ein gegenphasiges Signal wandeln. Das kann man mit einer invertierenden Verstärkerstufe machen. Dieses Signal gibst Du in ein XLR-Kabel (3-poliges Musiker-Kabel). Auf der anderen Seite enthedderst Du das Signal mit einem Differenzverstärker und schaltest es auf die betreffende Anlage. Auf die Weise löschen sich Störungen, die auf das Kabel wirken, nahezu vollständig aus. Das Problem einer Masseschleife hast Du bei HIFI-Anlagen kaum, da diese galvanisch getrennt und nur selten selber geerdet sind (Eurostecker-Variante). Bei geerdeten Anlagen kannst Du die Kabelmasse mit einem Widerstand von 10...100 Ohm gegenüber der Anlagenmasse abheben (Ground lifting). Verwende bitte nur rauscharme OVs (TL071...TL074 und besser) für dieses Vorhaben.
Datum: 07.07.2008 02:22
>Das mit den KFZ-Filtern kannste vergessen.
Wäre es OK, wenn auf den Filtern (eigentlich Übertrager) Maxim
draufstünde?
Datum: 07.07.2008 02:47
Naja, kostengünstig ist relativ ... Es gibt PLC-Audio-Adapter. Die Dinger sehen aus wie Steckernetzteile, so wie auch die Netzwerkadapter fürs Stromnetz. Genau genommen sind es Netzweradapter fürs Stromnetz mit einem zusätzlichen Audio-Interface ... http://www.tomsnetworking.de/fileadmin/tng/content... Frank
Datum: 07.07.2008 03:41
>Wäre es OK, wenn auf den Filtern (eigentlich Übertrager) Maxim >draufstünde? Was da draufsteht ist Bockwurst mit Soße. Solange Du 30 Meter unsymmetrisches Kabel dranbammelst, nützt kein noch so guter Übertrager. Da reicht das normale elektrische Wechselfeld in der Wohnung, um der Musik eine gehörige Portion Brumm beizumischen.
Datum: 07.07.2008 08:59
Travel Rec. wrote:
> 3-poliges Musiker-Kabel
Kann mann damit Musiker irgendwo anschließen? ;^)
Bei den angedachten Strecken ist die symmetrische Übertragung eindeutig
zu bevorzugen.
Datum: 07.07.2008 15:09
> Kann mann damit Musiker irgendwo anschließen? ;^)
Ja, ans Bierfass .. 1 Zulauf, 1 Ablauf und 1 unbelegt (bzw.
Feststoffablauf). SCNR.
Gruß,
Christian
Datum: 07.07.2008 17:45
Jaja - immer diese Vorurteile ;-) Meine XLRs leiten nur die gute Musik durch ;-)
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