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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Konstantstromquelle und -senke


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

ich möchte einen Dreieckspannung erzeugen. Soweit ich weiß, entsteht 
eine solche Kurvenform, wenn ein Kondensator mit konstantem Strom 
aufgeladen wird. Dazu gibts ja einfache Schaltungen wie:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d8...

Die Frage ist jetzt aber, wenn ich keinen Sägezahn will, muss ich den 
Kondensator mit konstantem Strom auch wieder entladen.

Hat dazu jemand eine Idee, wie das gehen könnte? Ideal wäre es, wenn ich 
Pin 1 (im Bild) von +5V auf GND lege (wird über einen Portpin eines µCs 
geschaltet) und sich der Kondensator dann entlädt. Aber das wär wohl zu 
einfach ;-)

lg
Gast

Autor: Gerd B. (silicat) Benutzerseite
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Ideal wird's, wenn man einen OPV verwendet.

Hier: http://www.silicat.de/upload5.html ist eine Möglichkeit.

Der OPV arbeitet als Konstantstromquelle/senke und läd/entläd den 
Kondensator.

Gruß, siliCAT

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Wenn denn so funktionieren wuerde.

Offsetspannung des OPs und Bauteiltoleranzen wuerden innerhalb einiger 
Zeit den Integrator an die Austeurungsgrenzen bringen. Das ist eine 
Schaltung die nur in der Theorie so funktioniert.

Ich habe das gerade mal simuliert und habe einen der beiden 
Spannungsteilerwiderstaende mal um 10 Ohm variert. Nach einiger Zeit 
laueft der Integrator dann an seine Betriebsspannungsgrenze.


Gruss Helmi

Autor: Gerd B. (silicat) Benutzerseite
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ein klares Jain.

Das ist zuerst mal eine Stromsenke und eine Stromquelle, die den 
Kondensator läd und entläd.

Durch Toleranzen ist einer der beiden Vorgänge natürlich immer eine Idee 
schneller als der andere.

Normalerweise schaltet man von Laden auf Entladen um, sobald eine 
bestimmte Spannung erreicht ist. Zb bei 0.1V und 4.9V.

Wenn man eine feste Frequenz anlegt, dann ist es so, wie Du simuliert 
hast: Die Spannung, bei der umgeschaltet wird, ist jedesmal etwas 
geringfügig anders.

Deshalb muss man:

1.) nur bei festen Spannungswerten umschalten, zb durch Rücklesen
oder
2.) die Frequenz so wählen, dass der Kondensator jedesmal "gerade so" 
voll ist
oder
3.) durch einen sehr hochohmigen Widerstand über dem C (und Ansteuerung 
mit genau 50%) den Gleichanteil der Ausgangsspannung auf halbe 
Versorgungsspannung legen.

Gruß, siliCAT

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