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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATMega8L - ich hau ihn weg!


Autor: Felix Opatz (Gast)
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Hallo Leute,

ich glaube ich platze gleich! Ich krieg das Ding einfach nicht zum
Laufen. Ich habe den Programmer hier aus dem Shop, und habe auch gleich
festgestellt, daß es nicht der ist, der im Tutorial verwendet wird (1x6
Pins != 2x5, von der Belegung ganz zu schweigen).

Jetzt habe ich ihn so verbunden: 1 - MOSI, 2 - VCC, 5 - RES, 6 - GND, 7
- SCK und 9 - MISO. Schaltung wie im Tutorial aufgebaut.

PonyProg meldet hartnäckig "Device missing or unknown device (-24)".

Ich verwende Windows 2000 und den Parallel-Port, habe hier (nur ein
paar Postings überflogen, die so ähnlich klangen) gesehen, daß das wohl
zu Problemen neigt?

Ich habe den Parport an diesem PC auch bisher noch nie benutzt und kann
nur vermuten, daß er funktioniert (warum sollte er auch nicht?).

Ich habe auch zwei AVRs probiert, falls einer kaputt ist - nichts.

Beim Basteln ist mir dann dummerweise ein abgebrochenes Stück Draht in
den 2x5-Verbinder geraten, weshalb ich ihn entfernt habe und nun direkt
Drähte an die Enden des Flachkabels gelötet habe. Damit ist diese
Verbindung auf jeden Fall in Ordnung, habe es auch mehrfach
durchgemessen (nein, da kann es keine Kurzschlüsse geben).

Daß obige Pinbelegung richtig sein muß verrät ein Blick in den
Programmer selbst, denn just die nicht verbundenen Pins sind auch dort
nicht verbunden.

Stromversorgung ist auch da, liefert konstant 4.99 Volt.

Aber wie gesagt, es geht nicht. Nichts geht. Gar nichts. Wer kann mir
helfen?

Autor: Felix Opatz (Gast)
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Ich habe noch weiter rumprobiert, und folgende zusätzlichen
Informationen:

- mit PonyProg2000 geht es genauso nicht
- der Oszillator scheint zu oszillieren, jedenfalls messe ich 2.50 Volt
am Ausgang, das würde ich als 4 Millionen mal pro Sekunde 5 Volt an und
aus durchgehen lassen. :-)
- die Portverlängerung habe ich auch durchgemessen, einwandfrei
- das Probe im Interface Setup sagt "Test OK".

Autor: Nik Bamert (Gast)
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Hi!

Das einzige was mir dazu in den Sinn kommt ist, das das 'L' bei der
Bezeichnung für Low Voltage steht. 3 Volt oder so. Aber eigentlich
sollten die mit dem L auch bei 5 Volt laufen. Das L ist eigentlich nur
eine Versicherung, dass die DInger auch mit 3 Volt gehen.
Aber villeicht liegts doch daran und du brauchst einen ohne L.
Aber wie gesagt 100 % sicher bin ich mir nicht.

MFG Nik

Autor: Felix Opatz (Gast)
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Ja, die laufen mit 3,0 bis 5,5 Volt oder so, steht im Datenblatt.

Inzwischen habe ich auch einen Drucker organisiert und angeschlossen -
Testseite wird einwandfrei gedruckt. Zum Test gleich noch an der
Portverlängerung probiert, rein aus Aberglaube. Daran liegt's also
auch nicht.

Ich kann jetzt nur noch versuchen das ganze mit einem Unix-tauglichen
Programm unter FreeBSD zu probieren. Wenn das auch nicht geht bin ich
echt mit meinem Latein am Ende. Eigentlich wollte ich nicht so tief in
die Tasche greifen, und einen Original Programmer von Atmel kaufen.

Autor: Felix Opatz (Gast)
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Tada!

root@stormcrow:/home/felix/avr$ uname -srm
FreeBSD 5.0-RELEASE i386
root@stormcrow:/home/felix/avr$ uisp -dprog=stk200 -dlpt=0x378
Atmel AVR ATmega8 is found.

damit kann man doch sicher was anfangen. Jetzt muß ich erstmal kurz auf
die Straße, ein Feuerchen anmachen, drumherumtanzen und rufen "Windows
war's, Windows war's" ;-))

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi,

probiers doch mal mit TwinAVR ;)

Gruß Dennis

Autor: Jens Renner (Gast)
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Hast Du den DLPortIO-Treiber bzw. Port95nt installiert? Sonst kann man
unter W2K nicht direkt auf den Parallel-Port zugreifen.

Das steht in den Postings, die Du wohl überflogen hast ;-)

Autor: ToniT (Gast)
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Hmmm...

will ja jetzt nix falsche sagen aber bei mir funzt das unter W2K mit
PonyProg2000 auch ohne den Treiber. Ich muss nur i/o anstatt API nehmen
und schon funzt es.

Aber zugegeben ich verwende auch keinen Programmer sondern nur 3
Wiederstände und ein gaaaanz kurzes Kabel zum anschliessen.
Aber bis jetzt hab ich noch keine Probleme gehabt und für die
Spielerreien hats bisher immer gereicht.

Autor: Nik Bamert (Gast)
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Hi!

Ich mach das genauso(aber bei winXp) und auch n programmer mit nur drei
widerständen. Funzt auch perfekt...

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Warum machst Du dann nicht gleich mit FreeBSD weiter? :-)

Autor: Pfi (Gast)
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@Nik/ToniT: Könnt ihr mir mal den Link zum Schaltplan der
3Widerstandslösung nennen, mein Programmer streikt oder Atmega tot...

Autor: Lightning (Gast)
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@Felix Opatz

Was hast du denn für ein chipset
auf deinem Motherboard??

Bei mir lags am chipset des Motherboards
dann hab ich mir nen seriellen
Avr Programmer für PonyProg gebaut
und der funzt jetzt.

Gruß Lightning

Autor: Gerd Vergin (Gast)
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Hallo Felix,

also am ATmega8L liegt es mit Sicherheit nicht!
ich verwende den in allen möglichen Schaltungen, geschlachtet habe ich
noch keinen. Betreibe sie mit 3,3 -  5 Volt. Egal, gehen immer.
Auch ich hatte immer das Problem, dass die Programmierung nicht
funktionierte mit den Selbstbauadaptern.
Aber das Programmieren ist bei mir kein Thema mehr, es funktioniert
einfach und die Fuses nach Belieben zu setzen und dabei nicht einmal
Manual lesen und es funktioniert immer, ist einfach genial.
Mein Erfolgsgeheimnis:
alles nachbebastelte Zeug Mülleimer und Orginal ISP mit
Orginal-Software von Atmel besorgt und schon hat der Mensch, nämlich
ich, eine Sorge weniger.
Warum es bei Dir nicht funktioniert, darüber habe ich vor Wochen schon
geschrieben wo eine Fehlerquelle liegen könnte, TTL kann man nicht mit
einem Verlängerungskabel nach Belieben betreiben, da gehen schon die
Probleme los, bloss glauben wills keiner, also sag ich nichts mehr
dazu.

Trotzdem viel Erfolg

Gerd

Autor: franz (Gast)
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Falls noch aktuell:

die 2,5 Volt kann man nicht so einfach als 4 Millionen mal pro sek.
an-/ausschalten deuten.

Was verwendest Du zur Takterzeugung?

Bei meiner 8535-Schaltung hat das ISP nicht funktioniert, obwohl am
Oszillatoreingang 2,5 V anlagen.
Mit dem Oszi hat sich dann herausgestellt, dass der Keramikresonator
mit 50 Hz werkelte.
Mit einem Quarzoszillator hats dann funktioniert.

Check' das vielleicht mal.

Grüße,
Peter

Autor: Felix Opatz (Gast)
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@Jörg: natürlich bleib ich jetzt bei BSD, das entstehende Ding soll am
Ende eh unter FreeBSD betrieben werden, und dann kann ich die
Userland-Software auch gleich mitentwickeln. Ich hatte nur auf Verdacht
hin erstmal Windows verwendet, weil's sonst immer andersherum war,
unter Windows geht alles und unter anderen Systemen muß man tricksen.

@franz: es ist ein 4.0000 MHz Quarzoszi. Ich meinte mit den 2,5 Volt ja
auch nur, daß er überhaupt schwingt und nicht einfach nur kaputt weil
durchgebrannt ist. Daß es nahezu beliebige Frequenzen sein könnten ist
klar, die 2,5 Volt weisen ja nur auf ein 1:1 Verhältnis und eine so
hohe Frequenz hin, daß das Meßgerät nicht mitkommt bzw. es
"glattschmiert".

@Gerd: Klar, am AVR kann's nicht liegen, weil's ja unter FreeBSD
einwandfrei ging.

@Lightning: keine Ahnung welcher Chipset es ist, aber da der Drucker
ging muß Windows zwangsläufig mit dem Teil klarkommen.

Autor: Günther (Gast)
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hi Felix,
falls noch aktuell:
Ich war auch w2k-geschädigt.
Ich habe den ATmega16 mit einem Programmer
aus drei Widerständen am Ende nur mit TwinAVR
zum Laufen gebracht, allerdings auch nur, wenn ich
jeweils vorher mit loaddrv den in TwinAVR enthaltenen
Teiber geladen habe. Dann ging es einige Zeit,
dann mußte man neu starten, den Treiber neu laden
und TwinAVR wieder anwerfen.
Jetzt habe ich eine Platte mit Win98, da geht es besser.
mfg
Günther

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