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Forum: Platinen Membranpumpen zur Ätzmittelförderung


Autor: Chris (Gast)
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Hallo,

Kann jemand etwas dazu sagen, ob sich Membranpumpen (Flojet), bei denen 
ich beim ersten Hinschauen keine metallischen Teile im 
Flüssigkeitskreislauf entdeckt habe, zur Ätzmittelförderung eignen ?

Autor: chris (Gast)
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Die eignen sich nicht, wegen der eingesetzten softener.
Was sich eignen sind Magnetgekoppelte Zentrifugalpumpen.

Autor: spess53 (Gast)
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HI

Oder Schlauchpumpe.

MfG Spess

Autor: Chris (Gast)
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Bekommt man mit einer vorzugsweise Selbstbau-Schlauchpumpe denn 
Förderleistungen von etwa 2 - 2,5 Liter die Minute bei einem Druck von 2 
Bar hin ?

Autor: AC/DC (Gast)
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>Bekommt man mit einer vorzugsweise Selbstbau-Schlauchpumpe denn
>Förderleistungen von etwa 2 - 2,5 Liter die Minute bei einem Druck von 2
>Bar hin ?

Meinst du mit Schlauchpumpe solche wie eine Herz-Kreislauf-Pumpe die
bei Herzopperetionen in Kliniken zur Anwendung kommen?
Wenn du einen Silkonschlauch und einen Leistungsstarken langsam 
laufenden Motor auftreiben kannst, schon.
Bei hohen Drehzahlen hält aber auf Dauer das leider kein Schlauch aus.
Geeigneter ist eine Impellerpumpe wie sie auch in den Profiätzanlagen
von Bungard und HW-Elektronik(?) eingebaut sind.
Das Prinzip findet man manchmal auch in Spülmaschinen und Tauchpumpen.
Die Antriebswelle und Lagerung muß aber aus Titan oder Kunststoff sein.
Andere Metalle würden sich kurzfristig auflösen und die Pumpe wäre hin.
Aus dem Aquariumbereich wären EHEIM-Pumpen geeignet. Die sind 
Leistungsabhängig aber ganz schön teuer, dafür aber magnetisch 
gekoppelt,
also Motor und Pumpmedium getrennt.
Mehr fällt mir im Moment nicht dazu ein.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

würde es nicht reichen wenn die Teile die im Ätzmittel sind statt aus 
Titan aus Rostfreiem Stahl (V2A, meinetwegen auch V4A) wären oder wird 
der auch von der Ätzpampe angegriffen? Als Ätzmittel denke ich wird 
Natriumpersulfat eingesetzt oder?

Autor: Chris (Gast)
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Naja, die Impellergeschichte ist eher eine Billigvariante und um das 
vernünftig zu lösen, würde sogar hier eine Magnetkupplung Sinn machen. 
Schau dich doch mal um, wie viele Besitzer insbesondere günstiger Geräte 
schon Probleme mit den Motoren hatte.

Mir würde es um EisenIIIChlorid gehen, einfach deswegen, weil die Suppe 
auch an der Luft extrem lange hält und somit nicht abgefüllt und wieder 
eingefüllt werden muss.

Natriumpersulfat soll ja in Sprühätzanlagen besonders schnell 
unbrauchbar werden.

Entschuldigung, ich vergaß anfangs zu erwähnen, dass es auch bei mir um 
eine Sprühätzanlage ging. Habe den dazugehörigen Riesenthread nicht 
wieder aufgegriffen, weil mir ausschließlich um die Pumpe geht, der rest 
wurde ja schon ausreichend diskutiert.

Das mit dem Softener der Membranpumpe würde ich trotzdem gerne noch 
einmal etwas genauer erläutert haben, wenn möglich. Hätte so eine Pumpe 
hier und wenn diese nur eine Weile hält, hätte ich auch kein Problem 
damit, ab und an die Membran zu wechseln.
Einfach ausprobieren möchte ich es jedoch auch nicht unbedingt, da dann 
der Gebrauchtwert wohl gegen 0 sinken würde (so verantwortungslos, das 
ganze auszuspülen und ohne Kommentar weiterzuverkaufen bin ich 
schließlich nicht)

Zu den relevanten Teilen innerhalb der Pumpe: V2A hält wohl nicht, mit 
V4A könnte man schon eher Erfolg haben. Interessant wäre sicherlich auch 
die Überlegung, Einzelteile (wenn es sich um einfache Teil handelt) aus 
Titan nachzudrehen und zu ersetzen. Dann bliebe trotzdem die Frage 
offen, welche preiswerte Pumpe sich für so ein Vorhaben eignet.

Autor: Torsten (Gast)
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Es gab ja nun schon einige Antworten !
Stelle Dir doch jetzt mal die Frage, WARUM die meissten
Impeller einsetzen und KEINE Pumpen.

Übrigens haben Pumpen auch Motoren die kaputt gehen können ...

Nette Grüße
Torsten - der seine Sprühätzanlage mit Impellersystem betreibt.

Autor: AC/DC (Gast)
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VA-Stahl wird nicht lange mit agressiven Medien durchhalten.
Die Güte verzögert nur das unausweichliche Ende der Pumpe.
Nur Titan, Gold und Kunststoff sind geeignet.
Ich würde eine Impellerpumpe nicht als Billiglösung bezeichnen,
sondern als eine kostengünstige Konstruktion, wenn man nicht Unsummen
bezahlen will. Eine vollgekapselte Säurepumpe für die Industrie
kann mehrere kEuro kosten.

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