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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik verstärker für Ausgabeport


Autor: lars wille (Gast)
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moin!
bin auf der suche nach einem verstärker für den mc-ausgangsport.
brauche letzten endes eine spannung von mindestens +5V und einen strom
von 20mA. mein mc liefert ~2V und ist nur mit paar wenigen mA
belastbar. da muss doch schon fertige Bausteine geben die sowas
erledigen?!
schüss lars

Autor: Martin (Gast)
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OPV (unter Artikel ist glaubich ein Tutorial, sonst findest du was auf
www.das-elko.de)

Autor: lars (Gast)
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aber hallo! op heisst also das zauberwort, bloss wenn ich da 20mA ziehen
will is da wohl auch nich mehr viel mit der spannungsverstärkung!?

Autor: leo9 (Gast)
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kommt nur auf den OP an; welchen uP verwendest du, welche
Spannungsversorgung liegt vor und was willst du treiben (Led,
Magnetspule odgl.) Willst du +/-20mA schalten oder reichts z.B. nur
gegen Masse zu schalten? Möglicherweise würde ein Transistor
ausreichen.

grüsse leo9

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Digitale Signale verstärkt man doch nicht mit OPVs, dazu sind Treiber
da. Z.B. ein 74ACT244 o. ä. kann mindestens +/-48mA.


Peter

Autor: leo9 (Gast)
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@Peter

so global würd ich das nicht formulieren, wenn man die Spezifikationen
einhält kann man doch mischen was immer man will. Wenn z.B.
gleichzeitig eine deutliche Pegeländerung notwendig wäre ist ein OP gar
keine so schlechte Idee, obwohl wohl meistens ein Transi und Pullup
sinnvoller sind. Meistens wäre ein OP eh zu langsam.

grüsse leo9

Autor: Gerd Vergin (Gast)
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Hallo leo9,

bei der Fragestellung ging es doch grundsätzlich um 5Volt und 20mA,
das sind immerhin ganz normale klassische TTL-Pegel.
Wer hierzu zur Ausgangsleistungs-Steigerung einer TTL-Last OP oder
Transistor nimmt soll mal sein Wissen in Sachen TTL-Logik überdenken.
OP's oder Transistoren sind in diesem Fall Holzhammertechnik. Wer
sowas anwendet, tut mir Leid, hat keine Ahnung von Entwicklung.

Es gibt heute für (fast) jeden Fall fertige TTL-Bausteine.
In den letzten 20 Jahren wo ich TTL-Anwendungen entwickel habe ich noch
nie!!!!!!! einen Transistor oder OP als Leistungsverstärker oder
Pegelwandler eingesetzt, wenigstens nie im Kleinspannungsbereich.
Der Aufwand wäre mir einfach zu hoch und zu anfällig.

Schönes WE

Gerd

Autor: crazy horse (Gast)
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das kann schon sein, dass du das so machst - aber das heisst noch lange
nicht, dass du deswegen den einzig richtigen Weg gefunden hast,
sozusagen das non plus ultra der Entwicklung darstellst. Im Gegenteil,
scheint mir eher Schmalspurtechnik zu sein - wir machen das seit 20
Jahren so, also bleibt es so. Wenn das alle so machen würden, würden
wir heute noch europakartenweise TTLs verbauen. Es gibt (fast) immer
mehrere Wege, ein Problem zu lösen. Und wenn ich EINE Leuchtdiode
ansteuern will, nehme ich einen Transistor und nicht ein TTL-Gatter.
Ansonsten ist immer noch die Ökonomie und Beschaffbarkeit zu beachten.
Für ein Bastelprojekt nehme ich kein hochspezialisiertes IC, weil es
schlecht/gar nicht beschaffbar ist oder Unsummen kostet. Werden
Platinen entworfen, die dann in 1000er Stückzahlen laufen, ist das eine
ganz andere Spielwiese.
Also halt den Ball etwas flacher.

Schönen Sonntag noch.

Autor: lars (Gast)
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ruhig ruhig, braucht euch ja nich gleich an den hals zu springen.will
mit dem ausgang vom motorola mc9s12d64 ein elektronisches relais
schalten, das braucht eben mindestens 4V, max 30V und zieht ca.15 mA
(Optokoppler intern und kontroll LED).einzeln würde der mc das vom
strom her u.U. wohl schaffen, ich brauche das aber 12 mal am mc, und
dann wirds eng bei 12x20mA über den mc! Am liebsten wäre es mir wenn
man die spannung am relais auf ca10V hochziehen würde um einen sicheren
zustand herzustellen. Mit der versorgungsspamnnung bin ich flexibel.
5vdc sind schon vorhanden, wenn dann aber noch 0,7V über einen
transistor oder was auch immer flöten gehen wird’s halt mit den
mindestens 4V schon knapp.

Autor: Conlost (Gast)
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Hallo Lars,

nimm doch ULN2003 Treiber dann biste auf der sichen Seite.

http://www.elabinc.com/uln2003a.pdf

Gruß,
Arno

Autor: Gerd Vergin (Gast)
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Hallo Lars,

am besten ist es, wenn Du die 0Volt bzw. die Masse von dem Relais
schaltest.
Hierfür eignet sich der TTL-Baustein o.K. 74LS06 oder auch den 74LS07
ganz gut.
06 invertiert das Eingangssignal und der 07 nicht, ansonsten sind sie
identisch.
Reichelt hat die im Programm, um das Beschaffungsproblem gleich mal aus
dem Weg zu räumen!
An Schaltspannung verträgt der Baustein max. 30 Volt bei einem
Laststrom von max. 40mA, also kannst Dein Relais auch an eine höhere
Spannung "hängen" und dann die Masse durchschalten.
In der Regel ist es sowieso immer besser die Masse zu schalten, da
TTL-Bausteine in fast allen Fällen wesentlich mehr Leistung nach Masse
schalten können als gegen Spannung. So kann man fast immer ohne
grossartige Stromverstärker eine LED zum Leuchten bringen, muss ja
nicht immer mit Vollast,  also bei 20mA betrieben werden.

Ich hoffe, Du kommst jetzt klar mit Deiner Anwendung.

Gruss

Gerd

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