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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Poti-Einstellung elektrisch erfassen


Autor: L. Kostrykin (Firma: evoid.de) (thevoid)
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Hallo. Ich stehe vor folgendem Problem: Ich habe ein verschaltetes Poti 
(0-10 kOhm). Nun möchte ich irgendwie - möglichst einfach - eine Größe 
messen, die mir Auskunft darüber gibt, auf welchen Widerstandswert er 
gerade eingestellt ist. Die Spannung über und der Strom durch den Poti 
variieren, und es wäre ziemlich aufwendig, sowohl die Stromstärke als 
auch die Spannung zu messen. Führt daran kein Weg vorbei? Oder gibt es 
vielleicht einer Art "Trick"? Danke im Voraus!

Autor: Schwurbl (Gast)
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wie wäre es mit einem Stereopoti, bei dem das zusätzliche Poti die 
einstellbare Spannung an einen ADC weitergibt?

Autor: Poti-Experte (Gast)
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Wie du sicher weißt, sind Potis nicht dazu gedacht, elektrisch 
beschaltet zu werden.

Es gibt aber Auswege. Du könntest einen Drehknopf mit Nullmarkierung auf 
die Poitachse stecken. Über eine Webcam erkennst du den eingestellten 
Widerstand. Dies hat auch den Vorteil, daß du das Poti aus der 
ursprünglichen Schaltung entfernen kannst und es durch einen digital 
(mit der Information aus der Webcam) gesteuerten Widerstand ersetzen 
kannst. Wir leben schließlich nicht mehr im 20. Jahrhundert.

Die andere Möglichkeit ist, Ein zweites Poti an einer konstanten 
Spannung zu betreiben. Die vom Poti abgegriffene Spannung ist 
proportional zum gesuchten, eingestellten Widerstand. Diese Spannung 
benutzt du außerdem, um mit einem Servomotor das ursprüngliche Poti auf 
den selben Widerstandswert einzustellen. Siehst du, mit ein bißchen 
Nachdenken ist alles ganz einfach!

Autor: Chris D. (m8nix)
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Ähm blode Frage, Wieso variiert da beides? Kurze Schaltungsbeschreibung 
wäre recht?

Autor: Timbo (Gast)
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Vielleicht weil U=R*I?

Autor: Hans (Gast)
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Mit zweimal Spannung messen sollte es (theoretisch) gehen. Praktisch 
ausprobiert habe ich das noch nicht.

Ein Potentiometer hat ja drei Pins. Man kann es sich als zwei 
Widerstände R1 und R2 vorstellen, die hintereinander geschaltet sind.

Die Spannungen, die an beiden Widerständen abfallen und gemessen werden, 
heißen U1 und U2.

Die gesamte am Potentiometer abfallende Spannung kann man nun berechnen: 
Uges = U1 + U2.

Der gesamte Widerstand des Potentiometers Rges ist bekannt: Rges = 10kR

Jetzt kann man die beiden Widerstände berechnen:
R1 = (U1 * Rges) / Uges
R2 = (U2 * Rges) / Uges

Nachteil könnte sein, dass man (mindestens eine) Spannung nicht gegen 
Masse messen kann.

Autor: Marco G. (stan)
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Hans wrote:
> Die Spannungen, die an beiden Widerständen abfallen und gemessen werden,
> heißen U1 und U2.

> Nachteil könnte sein, dass man (mindestens eine) Spannung nicht gegen
> Masse messen kann.

-> Das Potential an allen 3 Pins des Potis messen (gegen Masse) und die 
Differenzen bilden.
Wenn ein Poti-Pin schon auf Masse liegt fällt diese Messung natürlich 
weg :)

Autor: G. L. (glt)
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Poti-Experte wrote:
> Wie du sicher weißt, sind Potis nicht dazu gedacht, elektrisch
> beschaltet zu werden.

Wenn nicht das, für was dann?

@thevoid
Warum kannst Du die variable Spannung nicht zur Bestimmung heranziehen?
Die Spannungsvariation (über die Drehstellung) sollte doch 
reproduzierbar sein - oder gibt es noch andere Bauteile, die an dieser 
Stelle I/U-Änderungen provozieren können?

Autor: Иван S. (ivan)
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Hallo L. Kostrykin,

vielleicht hast Du genug Platz in deinem Gerät ein zweites Potentiometer 
unterzubringen, dann könntest du diese mittels einer Koppelwelle oder 
eines ähnlichen Mechanismuses verbinden. Die Resistanz des zweiten 
Potentiometers entspricht dann dem eingestellten Wert am gesuchten Ort.

hth, Иван

Autor: Chris D. (m8nix)
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@L. Kostrykin (Firma evoid.de) (thevoid)

auch wenn Du Dein Problem bereits gelöst hast würde uns das 
interessieren. Einige Leute hier machen sich echt nen Kopf drüber, wie 
du siehst ;-)

Danke Chris

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