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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Digitalisierung eines 3 V Signals?


Autor: Anfänger (Gast)
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Hi!

Für mein Kettenauto möchte ich mit nur einem Funkkanal LEDs einschalten 
können und erst bei nochmaligem betätigen wieder aus.
Der Ausgang des Empfängers liefert 3V solange der Kanal betätigt wird. 
Sollte ich das mit Digitalen Bauteilen realiesieren und wenn ja mit 
welchen?
Oder gibt es irgendeine andere Möglichkeit?

LG Anfänger

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Da gibt es sicher zig Möglichkeiten. Eine davon passt zum Namen dieses 
Forums: Mach's mit einem Mikrocontroller.

Ein Mikrocontroller wie die aus der Atmega oder Attiny Reihe von Atmel 
können an einem Beinchen die 3V oder die 0V vom Empfänger als HIGH oder 
LOW Signal erkennen und an anderen Beinchen Ausgänge auf HIGH oder LOW 
legen und damit LEDs ansteuern. Die Verwurstelung dazwischen, d.h. wie 
oft oder wie lange ein Signal anliegen muss, kann eine von dir 
anpassbare Software im Mikrocontroller übernehmen.

Hört das sich interessant an? Wenn ja ist der Einstieg hier: 
http://www.mikrocontroller.net/articles/AVR-Tutorial und wenn es um die 
Taster und Schalter als Eingang geht, übertrage das auf dein 3V Signal 
vom Empfänger ;-)

Autor: Anfänger (Gast)
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Damit habe ich mich schonmal beschäftigt und werde mich mit Sicherheit 
nochmal dran wagen, aber nicht in diesem Projekt. Vielleicht noch ne 
etwas einfachere Idee?

Autor: Jochen R. (josch90)
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Also wenns nur drum geht mit einem Impuls die LED's einzuschalten und 
mit dem nächsten wieder aus, würd ich eine Schaltung mit Flipflops 
vorschlagen. Weil für rein diese Schaltung wäre ja der Aufwand miteinem 
µC doch etwas hoch. Dafür hatt ich sogar mal ne Transistorschlatung in 
meiner Realschul-Technik-Abschlussprüfung, ich guck mal ob ich den noch 
find.

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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Die einfachste Idee ist die mit einem Flip-Flop. Nimm ein 74HC74 oder 
4013 Flip-Flop.

                 --------------
                 |      S     |
Eingang ---------+ CLK      Q +------ R --- LED ----GND
                 |            |
               --+ D       /Q +---
               | |      C     |   |
               | --------------   |
               |                  |
               +------------------+

S+C bei 74HC74 an +
S+C bei 4013 an GND

Autor: Marcus W. (blizzi)
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Was für ein Empfänger ist das denn?

Bist du dir sicher das das 3 Volt sind und nicht irgendwas gepulstes? 
(Stichwort PPM)

Falls das nämlich der Fall ist, dann gehts mit nem FlipFlop nicht (so 
einfach).

Gruß

Autor: Anfänger (Gast)
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Vielen vielen Dank!

Flip-Flop ist ne gute Idee! :)
Der Empfänger ist aus einem dieser Miniautos. Die 3V gingen direkt an 
den Motor.
Meine einzige Sorge ist nun nur noch dass der Anstieg nicht 
schwingungsfrei läuft und mehrfach schaltet. Könnte das passieren? Und 
wenn ja, könnte man dem vielleicht mit einem Kondensator entgegenwirken?

LG

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Meine einzige Sorge ist nun nur noch dass der Anstieg nicht
>schwingungsfrei läuft und mehrfach schaltet. Könnte das passieren? Und
>wenn ja, könnte man dem vielleicht mit einem Kondensator entgegenwirken?

RC - glied und dahinter einen Schmitt-Trigger (74HC14 oder 4093) sonst 
stimmt die Flankensteilheit für das Flipflop nicht.

Gruss Helmi

Autor: Anfänger (Gast)
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Müsste ich das RC-Glied dann sozusagen wie einen Tiefpass einsetzen? Und 
welche Werte für R und C wären denn üblich?

Autor: Helmut Lenzen (helmi1)
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>Müsste ich das RC-Glied dann sozusagen wie einen Tiefpass einsetzen?
Ja

>Und welche Werte für R und C wären denn üblich?
So das dein Nutzsignal durchkommt und die Stoerungen aussen vor bleiben.
Aber da ich keine Messwerte kenne von der Schaltung kann ich dir auch 
kein RC-Glied dimensionieren.

Gruss Helmi

Autor: Jens G. (jensig)
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also wenn es nur um LED's geht, kannste bestimmt relativ großzügige 
Werte nehmen, z.B. 10k + 100n macht Pi mal Daumen eine Verzögerung von 
rund 1ms. Sollte zumindest höherfrequente Störungen ab kHz-Bereich 
glattbügeln, und die Verzögerung wirste kaum merken

Autor: Anfänger (Gast)
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Wow, das ging schnell :)

Sollte ich es also einfach mal ausprobieren, zum Beispiel mit nem 1K 
Widerstand und 100nF?

Ich habe leider nicht sehr viele Teile zu Hause und muss mir alles extra 
bestellen. Deswegen wäre es ganz gut vorher zu wissen in welchen 
Bereichen es funktionieren müsste...

LG

Autor: Anfänger (Gast)
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Oh, hatte nicht aktualisiert.
Dann weiß ich ja bescheid. Vielen Dank also nochmal! :)

Autor: Jens G. (jensig)
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Das Produkt aus R*C ergibt etwa die Zeitverzögerung. Damit solltest Du 
es schaffen, auch andere Werte zu errechnen, falls Du nicht genau solche 
R's und C's hast bzw. falls Du andere Verzörungszeiten annehmen willst. 
Den R-Bereich von 1k bis vielleicht 1M kannste sicherlich nehmen, und 
dazu den passenden C ausrechnen (vorausgesetzt, Du nimmst CMOS IC's wie 
oben vorgeschlagen)

Autor: Peter (Gast)
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Warens nicht ca. 5*R*C?

Autor: Jens G. (jensig)
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kommt drauf an, wo Du den Schaltpegel legst. Nach R*C ist der Kondi auf 
etwa 2/3 geladen (e-Funktion)

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