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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 3-Parallel-Leds mit selber Leuchtstärke?


Autor: Hans-Nuri (Gast)
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Hallo Member,

kann ich mit 3 parallel geschalteten Leds und einem einzigen 
Reihenwiderstand in allen LEDs die selbe Leuchtstärke erzielen? Ich 
dachte immer,dass bei der Reihenschaltung die Leuchtstärke gleich 
bleibt?

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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Wenn man davon ausgeht, dass die LED's alle unendlich gleichen 
Innenwiderstand haben, dann ja.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Bei parallel geschalteten LEDs kann man die mit der niedrigsten 
Vorwärtsspannung schön durchbrennen lassen...

Autor: Hans-Nuri (Gast)
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Also ich versuche es nochmal,

ich habe eine kleine Schaltung aus der bastelkiste, das ist eine 
mini-platine mit 3 parallel-Leds drauf und 2 käbelchen (nicht mal ein 
Widerstand). Die Schaltung ist vor einiger zeit in einem Elektronikgerät 
drin gewesen, ich denke die wussten damals auch schon was die machen.
Die LEDs sind weiss. Nun habe ich vor, diese LEDs zu betreiben.
Ich möchte dass durch jede LED bei 12V 20mA fliessen. Muss dann durch 
den Vorwiderstand 60mA fliessen?
Nun Habe ich mir gedacht, dass der spannungsabfall an den Leds ca 3V 
beträgt. Dann würde an einem Vorwiderstand 9V abfallen. Das heisst, 
9/0.06=150Ohm??? Stimmt das so? oder teilt sich der strom an den LEDs 
nicht gleichmäßig auf?

mfg Nuri

Autor: Mätte (Gast)
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wenn das mol so verbaut war wird sich schon jemand mal was überlegt 
haben, das mit einem Widerstand geht nur wie schon erwähnt wenn sie alle 
den gleichen Widerstand haben.

Autor: Hans-Nuri (Gast)
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Am Eingang meiner Schaltung fliessen 60mA (nach dem Widerstand gemessen) 
und in der GND messe ich 23mA??? Was mache ich falsch? kann es sein, 
dass der Innenwiderstand von 3 parallelgeschalteten weissen LEDs größer 
200Ohm ist?
Danke und Gruss

Autor: Mätte (Gast)
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wenn ein Strom "oben" reinfließt, fließt er "unten" auch wieder raus.

Autor: Hans-Nuri (Gast)
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und mal kurz ohne Vorwiderstand betrieben bei 5V messe ich 360mA

Autor: skua (Gast)
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Parallel geschaltete LED kann man wie eine Einzelne betrachten.
(die LED sollten auf gleichheit selektiert sein)
Allerdings haben LED keinen festen Innenwiderstand sondern die sog.
Vorwärtsspannung UF ist der wichtige Faktor.

Autor: Der Faule (Gast)
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LEDs werden nicht Parallel geschaltet. Punkt.
Das machen nur Bastler!

Autor: Wolf (Gast)
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> Parallel geschaltete LED kann man wie eine Einzelne betrachten.

Betrachten ja, betreiben nie.
Eine Gleichheit gibt es auch nie, sie werden ausgemessen und in 
Leuchtstärken  klassifiziert, dieses Unterscheidungsmerkmal ist eine 
Nummer oder ein Buchstabe der an die Typbezeichnung angehängt wird.

Autor: taucher (Gast)
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Köstlich, wie der arme Hans-Nuri hier um Antwort bettelt und Ihr labert 
schön drum rum...

Autor: Schwurbl (Gast)
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Naja, um es verständlich zu erklären, müßte man ja mehrere Sätze 
schreiben...

Apropos köstlich: In manchen High-Power-LEDs sind gleich mehrere 
LED-Chips drin und auch noch parallel geschaltet.

Autor: Schwurbl (Gast)
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@Hans-Nuri

Mache folgenden Versuch: Lege eine Spannung an Dein Dreier-Paket und 
schau, dass vorne 60mA rein gehen und hinten wieder rauskommen. Wenn Du 
das geschafft hast, dann erhitze die Kathode (der Minuspol) einer LED 
mit dem Lötkolben. Nun schau, was passiert.

Autor: Guido Körber (Gast)
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Also ganz direkt die Antwort: Parallelschaltung von LEDs geht nicht, 
dazu müsstest Du Parameter unter Kontrolle haben die Du nicht unter 
Kontrolle haben kannst wenn Du fertige LEDs verwendest. Der Strom würde 
sich ungleich verteilen wegen der Typstreuung der LEDs, dazu kommt die 
wahrscheinlich abweichende Erwärmung, die zu weiterer Ungleichheit 
führt. Gehen würde das nur, wenn die LEDs mit deutlich weniger als dem 
typischen Strom betrieben werden, so dass bei ungleicher Verteilung 
keine LED überlastet werden kann.

Bei 12V Versorgungsspannung ist es ohnehin effektiver die LEDs in Reihe 
zu schalten, da dann weniger Leistung am Vorwiderstand hängen bleibt. In 
diesem Falle müssen 20mA fließen und es fallen nur noch knapp 3V am 
Vorwiderstand ab, alle LEDs bekommen dann genau den gleichen Strom.

Autor: Hans-Nuri (Gast)
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Wie? das geht nicht???
Ich hab die schaltung doch vor mir, da sind alle Kathoden und alle 
Anoden miteinander verbunden dann ist da noch ein "einschalter" und 2 
käbelchen, die auf die Trägerplatine gehen. Als das ding funktionsfähig 
war, konnte man auf die taste tippen und die 3 leds waren am leuchten 
und auch fürs auge gleichhell. Mit kommts ja nicht auf jeden Lumen/Lux 
an... Ich dachte mir nur, da ich die kleine Platine mit dem schalter und 
den 3 leds nett fand, wollte ich sie anderweitig verbauen. Also klappt 
nicht, sagen meine kontrahenten? ist mir auch irgendwie klar gewesen, 
dass ich die gleiche leuchtkraft in der reihenschaltung erreiche, aber 
irgendwie funnktioniert das mit den LEDs die da verbaut sind auch in der 
parallelschaltung und ich denke auf der Trägerplatine war auch ein 
vorwiderstand. Und nu? Platine wegschmeissen?

Autor: Carsten (Gast)
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@ Guido Körber

Bitte keine Zahlen. Hier wurde noch keine FARBE angebenen

Autor: Carsten (Gast)
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Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
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Carsten wrote:
> sorry
>
> Beitrag "Rechtschreibfehler in fachlichen Treads"
>
> ....   angegeben.

Inhaltliche Fehler sind schlimmer, als Rechtschreibfehler, denn die 
Farbe wurde durchaus mit "weiß" angegeben.

Autor: Carsten (Gast)
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Thomas B. wrote:

>> sorry
>>
>> Beitrag "Rechtschreibfehler in fachlichen Treads"
>>
>> ....   angegeben.

3 x weiß (Uf 3.4..3.8 je nach If) an 12V da wirds eng für den R!

>Inhaltliche Fehler sind schlimmer, als Rechtschreibfehler, denn die
>Farbe wurde durchaus mit "weiß" angegeben.

arschgeige :)

Autor: Εrnst B✶ (ernst)
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> Ich hab die schaltung doch vor mir, da sind alle Kathoden und alle
> Anoden miteinander verbunden dann ist da noch ein "einschalter" und 2
> käbelchen, die auf die Trägerplatine gehen.

Klar "geht" das für eine Weile. Und wenn der chinesische Entwickler da 
einen halben Cent für drei Widerstände einspart, macht das bei einem 
99cent Wegwerfartikel (der in der Herstellung vielleicht 10Cent kostet) 
ne Menge aus.
Haltbarkeit ist dabei egal, wer macht schon wegen der Garantie auf nen 
Euro-Artikel Stunk...

Ändert nichts daran, dass es FALSCH ist, LEDs parallel zu schalten. Wenn 
du genug Spannung hast, schalt sie in Reihe, und du brauchst auch nur 
einen Widerstand.

Autor: Carsten (Gast)
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@ Ernst Bachmann

meine vollste Zustimmung.

Autor: Hans-Nuri (Gast)
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bin dabei :-) Ich dachte mir nur, wenn der Japse hinter dem halben cent 
her ist, warum soll ich mir die Mühe und Kosten machen :-D
Aber ich will ja dass es vernünftig wird, darum alle in Reihe...
Eine Frage hätte ich noch, Wieviele LEDs könnte ich in Reihe Schalten, 
damit alle gleichhell leuchten??? Ich meine da fällt ja schon eine 
ordentliche spannung pro led ab. Sind diese Spannungsabfälle je nach 
farbe relativ konstant oder würden sich die Spannungsabfälle an den LEDs 
minimieren wenn ich mehrere hintereinander schalte?
danke und Gruss

Autor: Guido Körber (Gast)
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Nicht alles was Geld spart ist auch gut, es gibt immer noch einen 
erheblichen Unterschied zwischen preiswert und billig...

Wie viele LEDs Du in Reihe schalten kannst hängt von der 
Vorwärtsspannung der einzelnen LED und der zur Verfügung stehenden 
Versorgungsspannung ab. Wird der Unterschied sehr klein, ist kaum noch 
Raum für Bauteiltoleranzen.

Die Vorwärtsspannung einer LED hängt vom Strom, der Chiptemperatur und 
der individuellen LED ab. Desshalb im Datenblatt den max-Wert für die 
Berechnung der notwendigen Versorgungsspannung und den min-Wert für die 
Berechnung des Stromes/Vorwiderstandes nehmen, dann hat man lange Freude 
an effizient arbeitenden LEDs.

Autor: eProfi (Gast)
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Diese 3-er Parallelschaltung kenne ich auch von den 
Billig-PIR-Sensor-LED-Lampen (batteriebetrieben).
Mir scheinen sie selektiert, da sie wirklich gleich hell leuchten.

Hab das selber mal mit unselektierten LEDs probiert: gerade bei geringen 
Strömen deutlicher Helligkeitsunterschied.

Die Spannung hängt ja deutlich vom Strom ab, deshalb sieht man bei 
großem Strom nur noch wenig Unterschied (Logarithmus der 
Helligkeitsempfindung).

Bei den genannten Strömen (20 mA pro LED) ist die Gefahr der Erwärmung 
eher gering.

Ich empfehle ebenfalls:
bei 12V-Betrieb 3 weiße LEDs in Reihe mit einem R.

Nicht so wie jemand (er hat den Bau eines 12V-Akku-Scheinwerfers 
beschrieben), der pro LED einen eigenen R vorsieht und sich dann 
wundert, dass alles so heiß wird, dass er einen Lüfter einbaut.
Muss nachschauen, wer das war.

Autor: eProfi (Gast)
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Ich meinte diesen genialen Mechaniker:
http://www.ey-cool.com/led/led.htm

Seine anderen Projekte haben auch etwas!

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