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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik Stromquelle mit BF511 für 0,5mA

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 02.09.2008 22:12
Dateianhang: schaltplan.png (1,6 KB, 63 Downloads)
preview image for schaltplan.png

Hallo,

ich knoble gerade an einer Schaltung, die wie eine Art Monoflop
funktionieren soll. Siehe Anhang.
Damit die On-Zeit des "Monoflops" bei unterschiedlichen
Eingangsspannungen konstant bleibt, lade ich einen 10µF
Tantalkondensator über eine Konstantstromquelle auf. Sobald die Spannung
0,7V erreicht hat, reißt der Transistor das Ausgangssignal auf Masse.

Die Funktion soll folgende sein: An IN und GND wird zu einem beliebigen
Zeitpunkt eine Spannung von 7-14V angelegt. OUT soll für 5-20ms (Zeit
muss ich noch ausprobieren) auf den Pegel von IN liegen und danach auf
GND.

In einer Simulation funktioniert das wunderbar. Ich verwende dort den
JFET 2N3819. Nun wollte ich aber auf eine SMD Variante umsteigen und hab
mir den BF511 ausgesucht (den gibt es bei Reichelt).

Nun frage ich mich, ob ich diesen für den verlangten Strom von etwa
500µA (Die Zeit soll noch etwas Variabel sein) und überhaupt in dieser
Schaltung so verwenden kann.

Andere Kritik zu der Schaltung nehme ich aber auch gerne an.
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 02.09.2008 22:12
Dateianhang: 1.png (20,9 KB, 45 Downloads)
preview image for 1.png

Hier noch die Simulation.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 02.09.2008 22:16

Die FET's streuen sehr stark. Wird wohl schwierig sein, reproduzierbare
Ergebnisse zu bekommen.

Warum nimmst Du keinen 555?
Autor: Hans (Gast)
Datum: 02.09.2008 22:17

oder einen 74221
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 02.09.2008 22:25

Siehe Monoflop
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 02.09.2008 22:46

Weil ich platzmäßig begrenzt bin. Und 14V ist wirklich knapp unter
Absolute Maximum Rating des NE555 (16V).
Autor: Falk Brunner (falk)
Datum: 02.09.2008 22:53

@ Simon K. (simon) Benutzerseite

>Weil ich platzmäßig begrenzt bin. Und 14V ist wirklich knapp unter
>Absolute Maximum Rating des NE555 (16V).

???
Nimm den CD4538 in SMD. Kleiner, solider und stromsparender bekommst du
es nicht hin.

MFG
Falk
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 02.09.2008 23:02

15V als maximal mögliche Spannung ist zu niedrig, da der Akku je nach
Ladezustand auch knapp unter 15V haben kann, das habe ich vergessen zu
erwähnen. Das ist das Problem gewesen. Müsste also noch ein
Spannungsregler davor.. Oder Z-Diodenstabilisierung.
Autor: Hans (Gast)
Datum: 02.09.2008 23:15

dann nimm doch nen LM317 (den kleinen im TO) und nen Widerstand. Viel
genauer als der FET und genauso preiswert.
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 02.09.2008 23:24
Dateianhang: platine.png (1,2 KB, 28 Downloads)
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Hm.. Das macht die Sache wieder größer. Aber dann reicht es auch wenn
ich den Kondensator über einen Widerstand auflade, der an den 5V eines
78L05 SMD hängt.

Im Anhang ist die Platine, wie sie für die JFET Variante gemacht werden
würde.
Autor: Eddy Current (chrisi)
Datum: 03.09.2008 00:50

Wenn Du statt dem FET einen Widerstand und Z-Diode (3.6V?) einbaust und
den Kondensator über Widerstand von der Z-Diode lädtst, sollte das doch
auch hinreichend stabilisieren?
Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
Datum: 03.09.2008 19:50
Dateianhang: Zwischenablage01.png (25,3 KB, 18 Downloads)
preview image for Zwischenablage01.png

Das funktioniert leider nicht. Die Z-Diode liegt parallel zum
Kondensator, der sich aber eh nur bis etwa 0,7-0,8V auflädt. darüber
fließt der strom durch den kondensator. Angehängt Schaltung funktioniert
aber relativ konstant.

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