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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AD-Wandler Frage


Autor: L. Kostrykin (Firma: evoid.de) (thevoid)
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Hallo,

eine Frage: hat ein AD-Wandler einen inneren Widerstand? In interessiere 
mich speziell für den eines ATmega8, finde im Datenblatt aber keine 
Informationen dazu. Oder wo nach muss ich sonst suchen, wenn ich am 
Zusammenhang der gemessenen Spannung und dem fließenden Strom 
interessiert bin?

Danke im Voraus

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Wenn Du mit "innerem Widerstand" den Eingangswiderstand meinst, dann ist 
der im Datenblatt sehr wohl angegeben:
Analog Input Resistance R_AIN = 55...100 MOhm

Autor: L. Kostrykin (Firma: evoid.de) (thevoid)
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Mit ist der Begriff "Eingangswiderstand" ein wenig fremd. Kann ich mir 
den realen ADC als eine Reihenschaltung vom Eingangswiderstand und 
idealem ADC vorstellen?

Autor: Bensch (Gast)
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> Kann ich mir den realen ADC als eine Reihenschaltung vom Eingangswiderstand und 
idealem ADC vorstellen?

Ja, wenn dein "idealer" ADC einen Eingangswiderstand von NULL hat......

Der Eingangswiderstand ist IMMER der Widerstand, den man vom Eingang aus 
sieht.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Den "Eingangswiderstand" muss man sich eher parallel zum "idealen ADC" 
(Eingangswiderstand unendlich) vorstellen.

Autor: L. Kostrykin (Firma: evoid.de) (thevoid)
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Ähm ja macht Sinn. Vielen Dank für die Auskunft.

Autor: ulrich (Gast)
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Mit einem Einfachen Widerstandswert läßt sich der AD Eingang nicht gut 
beschreiben. Der Eingang wird jeweils nur relativ kurz (1 Periode vom AD 
takt = 1...20 µs) abgetastet. Während dieser Zeit muß sich die richtige 
Spannung einstellen können. Der "Eingangswiderstand" wird daher vom Takt 
und der häufigkeit von Messungen ggf. auch der Reihenfolg abhängen.

Autor: Christian R. (supachris)
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Viel wichtiger ist die Sample & Hold Kapazität. Die zusammen mit dem 
Ausgangswiderstand der zu messenden Spannungsquelle ergibt nämlich die 
minimale Haltezeit. Wandelt man schneller, bekommt man falsche 
Ergebnisse.

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