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Forum: Offtopic Quod licet Bush non licet Medwedew


Autor: Rüdiger Knörig (sleipnir)
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Dieser interessante Artikel von "Ria novosti" besagt eigentlich alles 
zum Georgienkonflikt was gesagt werden muß. Was für eine 
Schmierenkomödie zog sich da vor unser allen Augen ab!
Zur Erinnerung: der Konflikt begann damit das georgische Truppen mit 
brutaler Gewalt gegen Zivilisten vorgingen. Ein Fall wo sonst die 
"Weltgemeinschaft" aufschreit und Flugzeugträger fordert (es sei denn es 
ist wie in Ruanda oder im Nordosten von Afrika auch nicht die geringste 
Spur von Öl zu finden). Doch die Schmierenkomödie ging noch weiter: G. 
W. Bush entblödete sich nicht vor laufender Kamera den Verteidiger 
staatlicher Souveränität zu spielen. Eine Rolle, für die ihn der Einsatz 
seiner Truppen in Jugoslawien, Afghanistan und dem Irak natürlich 
prädestinieren. Völlig richtig wird in dem Artikel auch auf die 
Doppelmoral des "Westens" hingewiesen welcher in Jugoslawien keinerlei 
Bedenken hatte ein ganzes Land zu bombardieren, obwohl die Ursache mehr 
als konstruiert war. Das angebliche serbische Konzentrationslager in 
Razcak war eine Konstruktion eines englischen Rundfunksenders, auch die 
UNO mußte feststellen das vor der Bombardierung der NATO im 
"Bürgerkrieg" nur 23 Menschen gefallen waren. Das die schwarzen C-130, 
welche die Albaner entgegen dem Völkerrecht und den eigenen Gesetzen der 
USA mit Waffen belieferten der CIA gehörten pfeifen in Jugoslawien die 
Spatzen von den Dächern.
Wenn nun das bekannte Orchester aus dem "Westen" aufschreit das die 
Anerkennung der Souveränität von Südossetien und Abchasien "nicht 
völkerrechtlich" sei so seien sie daran erinnert das dies dann zumindest 
ebenso auf die "westliche" Anerkennung der Souveränität des Kosovo 
zutrifft.
Rußland tut gut daran sich Sorgen zu machen. In der PNAC-Studie "für ein 
neues amerikanisches Jahrhundert" wurde die "Zerstörung Rußlands" als 
"notwendiges Kriterium" genannt. Auch Clintons Außenministerin Madline 
Albright betrauerte das es "ungerecht sei das Sibirien nur Rußland 
gehöre". Man stelle sich den Aufschrei vor wenn Putin darüber nachdenken 
würde das der "Corn Belt" der USA ungerechterweise nur den USA gehören 
würde!
Rußland hat bisher zugesehen wie sich der "Westen" entgegen aller 
Absprachen nach 1989 mehrere tausend Kilometer nach Osten ausgebreitet 
hat. Es hat, wie Scholl-Latour so wunderbar herausgearbeitet hat, 
zugesehen wie in der Ukraine eine CIA/Soros-gesteuerte "orangene 
Revolution" abgezogen wurde. Es hat zugesehen wie der "Westen" mit 
konstruierten Anlässen sich Jugoslawien unter den Nagel gerissen hat. 
Nun wird es mit feindlichen Truppen direkt in seiner Sphäre (Georgien, 
Ukraine) und mit einem Raketenabwehrschirm konfrontiert welches sich 
eindeutig gegen das eigene Abschreckungspotential wendet. Rußland kann 
nun nicht weiter zusehen. Es muß um des eigenen Überlebens willen 
handeln.
http://de.rian.ru/analysis/20080829/116379516.html

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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