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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Arbeiten im Ausland und die Einkommenssteuer


Autor: Heinz (Gast)
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Hallo,

ich habe ein Stellenangebot bei einer ausländischen Firma die 
hauptsächlich in Ländern ausserhalb Europas tätig ist.
Bei dem Vorstellungsgespräch wurde mir erklärt, daß ich die Möglichkeit 
habe mich von der deutschen Einkommenssteuer befreien zu lassen.

Hat Jemand hier vielleicht Erfahrung mit der Thematik ? Ist das legal, 
was ist zu beachten ?

Autor: ... (Gast)
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Naja, du wechselst den Wohnsitz ins Ausland. Dort gibt's moeglicherweise 
mehr Kohle, die Versicherungen sind moeglicherweise nicht existent, die 
Altersvorsorge ist im Wind. Du kannst dir wahrscheinlich fuer sehr wenig 
Kohle eine Bretterhuette kaufen. Anderswo ist es immer besser. Wichtig 
ist es sich mal angesehen zu haben.

Autor: HariboHunter (Gast)
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Schau mal nach Doppelbesteuerungsabkommen und 183-Tage-Regel.
Diese besagt, das Du Dein Einkommen in dem Land versteuern musst, in dem 
Du mehr als die Haelfte des Jahres verbringst, solange D. mit diesem 
Land ein Besteuerungsabkommen getroffen hat.
Die Sozialabgaben sind davon erstmal unabhaengig.
RV, KV, Pflege und Unfall werden also, wenn Du dies wuenscht weiterhin 
an Vaeterchen Staat abgedrueckt. Da gibts aber eine 3 Jahre Regel.
Am besten, Du fragst einen Steuerberater, das Thema ist nicht ganz 
simpel.

Autor: schongehabt (Gast)
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>RV, KV, Pflege und Unfall werden also, wenn Du dies wuenscht weiterhin
>an Vaeterchen Staat abgedrueckt.

Das haengt davon ab, wie die Vertragsgestaltung ist. Ist man mit 
deutschen Vertrag entsendet - ja. Bei komplett auslaendischem 
Arbeitsvertrag - nein.

schongehabt

Autor: Gast (Gast)
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Man wird dort im Ausland besteuert, muss auch dort gfs Sozialabgaben 
zahlen und das Einkommen zählt hier zur Steuerprogression hinzu. Das ist 
recht nachteilig, wenn man hier noch einen Wohnistz hat. Habe das gerade 
für die Schweiz durchexerziert. (und da sind es nur die 4.5% 
Quellensteuer).

Funktionieren kann das nur beim Selbständigen, der im Ausland ein 
Projekt abwickelt und dort nicht versteuert wird.

Autor: Heinz (Gast)
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Danke für die vielen Hinweise. Ich werde da wohl mit meinem 
Steuerberater sprechen.

Autor: Gast (Gast)
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Viel Glück- der knöpft Dir auch erst mal was an Kohle ab! Das Recht ist 
da so kompliziert, daß die meisten SB sich sogar nicht auskennen. Am 
besten, Du legst einfach los und investierst die Zeit ins Arbeiten. Dann 
kommt am meisten bei raus! Lass Dich überraschen, was der deutsche 
Steuerbeamte dann am Ende haben will. Da die sich auch nicht auskennen, 
schneidest Du oft genug besser ab :-)

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