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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Signal bei Schaltung


Autor: H. Triti (triti)
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Hallo!

1) Kann mir bitte jemand sagen wie ich ein Signal (mit einer grünen LED) 
bekomme, wenn das Magnetventil ZU ist? Wenn das angesteuert ist, dann 
leuchtet die rote LED in der Mitte vom Plan. Wenn zu ist soll eine 
andere grün leuchten damit man weiss dass die Schaltung ok ist, nur das 
Ventil halt gerade zu.
Ich komme so gar nicht drauf...

2) Und ist es sinnvoll/notwendig, noch irgendwo Elkos reinzutun?

3) Muss ich den TIC106 kühlen? Ich glaub nicht, der muss ja nur die 
Relaisspule versorgen. Hab fast keinen Platz für einen Kühlkörper :-(
Das Ventil wird ungefähr 3-5 Minuten eingeschalten und dann 1 Stunde 
nicht mehr und dann wieder....


lg
Triti

Autor: Klaus (Gast)
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Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Triturus Trit wrote:

> 2) Und ist es sinnvoll/notwendig, noch irgendwo Elkos reinzutun?

Ja, z.B. parallel zu den Betriebsspannungen der ICs.

> 3) Muss ich den TIC106 kühlen? Ich glaub nicht, der muss ja nur die
> Relaisspule versorgen. Hab fast keinen Platz für einen Kühlkörper :-(

Den Strom für die Spule sollte er auch im Dauerbetrieb ohne Kühlblech 
schaffen.

Klaus wrote:
> Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.

Auch die grüne LED muß unbedingt mit einem Vorwiderstand, z.B. 5k1, 
versehen werden, sonst funktioniert es nicht.

Jörg

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.
Die schaltet dann alternativ zum Relais das Ventil ein...
So einfach geht das nicht. Eher wie hier im Bild.


ABER:
> Das Ventil wird ungefähr 3-5 Minuten eingeschalten und dann 1 Stunde
> nicht mehr und dann wieder....

Das glaube ich erst, wenn ich das gesehen habe. Ich denke eher, das 
Ventil wird eingeschaltet. Punkt. Ausschalten kannst du es nur noch über 
das Abschalten der Versorgungsspannung, denn einen Thyristor kannst du 
über das Gate nur einschalten. Ausschalten tut der erst wieder, wenn 
der Strom einen bestimmten Wert unterschreitet.
Was tut das rot markierte Bauteil? Da gehen 12 V rein und kommen wieder 
raus? Soll damit der Thyristor abgeschaltet werden?

Hast du die Schaltung schon einmal auf einem Steckbrett aufgebaut? So 
kann die eigentlich nicht funktionieren.
Die Beschaltung um den LM311 scheint mir suspekt. Da ist am Pin 1 die 
Anode des Thyristors angeschlossen (Gelb markiert). An die Anode sollte 
+12V, Pin 1 ist aber lt. Datenblatt ein Masseanschluss  :-o

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Lothar Miller wrote:
>> Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.
> Die schaltet dann alternativ zum Relais das Ventil ein...
> So einfach geht das nicht. Eher wie hier im Bild.

Wo isses ?

> ABER:
>> Das Ventil wird ungefähr 3-5 Minuten eingeschalten und dann 1 Stunde
>> nicht mehr und dann wieder....
>
> Das glaube ich erst, wenn ich das gesehen habe. Ich denke eher, das
> Ventil wird eingeschaltet. Punkt. Ausschalten kannst du es nur noch über
> das Abschalten der Versorgungsspannung, denn einen Thyristor kannst du
> über das Gate nur einschalten. Ausschalten tut der erst wieder, wenn
> der Strom einen bestimmten Wert unterschreitet.
> Was tut das rot markierte Bauteil? Da gehen 12 V rein und kommen wieder
> raus? Soll damit der Thyristor abgeschaltet werden?

Ich würde sagen, der Thyristor dient hier als einfaches bistabiles 
Element und wird vom LM311 wieder abgeschaltet.

> Hast du die Schaltung schon einmal auf einem Steckbrett aufgebaut? So
> kann die eigentlich nicht funktionieren.
> Die Beschaltung um den LM311 scheint mir suspekt. Da ist am Pin 1 die
> Anode des Thyristors angeschlossen (Gelb markiert). An die Anode sollte
> +12V, Pin 1 ist aber lt. Datenblatt ein Masseanschluss  :-o

In dem Fall ist es ganz nützlich, mal den Innenschaltplan und das 
Datenblatt genauer zu studieren. Pin 1 ist nicht zwingend Masse, sondern 
in erster Linie der Emitter des Ausgangstransistors. Es ist durchaus 
möglich und auch vom Hersteller so gedacht, dass der Ausgangstransistor 
als Emitterfolger auf Pin 1 einen Aktiv-High-Ausgang bildet, wenn der 
eigentliche Ausgangspin 7 auf positiver Betriebsspannung liegt.

Jörg

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Wo isses ?
Also gut, hier :-)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> In dem Fall ist es ganz nützlich, mal den Innenschaltplan...
> wenn Ausgangspin 7 auf positiver Betriebsspannung liegt
Richtig, solche Schaltungstricks hätte ich Triturus Trit nach dieser 
Frage gar nicht zugetraut:
> Muss ich den TIC106 kühlen?


Also gut ich gebe es zu:
der Schein trügt, diese Schaltung ist recht trickreich ;-)

Einen hab ich noch:
Ich würde eine Freilaufdiode für das 12V-Ventil vorsehen (ähnlich 
Freilaufdiode am Relais). Wirkt sich u.A. gut auf die Lebensdauer der 
beiden Leuchtdioden aus.

Autor: Klaus (Gast)
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@Lothar Miller

> Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.
>QDie schaltet dann alternativ zum Relais das Ventil ein...
>So einfach geht das nicht. Eher wie hier im Bild.


Wie kommst Du auf so einen Schwachsinn??
Ich gehe davon aus, das Triturus Trit weiss das man eine LED mit 
Vorwiderstand betreibt. Auserdem bei 5,1k können eh nur Lowcurrent sein.

Und die Led wird keines falls das Relais einschalten. Außer er lässt 
tatsächlich so einen großen Strom fließen wenn er eine normale LED und 
500 Ohm verwendet.

Alternativ kann man da noch einen Transistor dazwischen schalten.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@ Klaus (Gast)
>> Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.
Das war dein Vorschlag. Da steht nichts von einem Vorwiderstand.

Jörg hatte das offenbar auch so aufgefasst:
>> Mach doch einfach eine LED von der Roten LED Anode  gegen GND.
> Auch die grüne LED muß unbedingt mit einem Vorwiderstand, z.B. 5k1,
> versehen werden, sonst funktioniert es nicht.
>
> Jörg

> Und die Led wird keines falls das Relais einschalten.
Wird sie doch, so ganz ohne Vorwiderstand. Denn dann fallen von den 12V 
an der LED (grün) 2,5V ab, für das Relais bleiben 9,5V. Das reicht zum 
Anzug.

> Wie kommst Du auf so einen Schwachsinn??
Danke, s.o.

> Ich gehe davon aus...
Ja, dann geh mal nur davon aus ;-)
Wenn ich mir den Schaltplan ansehe, gehe ich von gar nichts aus. Wer 
Gleichspannung an Elektroden anlegt, die im Wasser sind, muss nicht 
zwingend auch einen Vorwiderstand berechnen können.

@ triti:
Nix für ungut :-).
Ich bin gespannt, wie lange deine Elektroden halten.

Autor: H. Triti (triti)
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Fröhliches HALLO an alle!

Vielen Dank für die Tips! Sehe klar.
Autsch, eine Freilaufdiode beim Ventil gehört noch dringend hin.
Dann gebe ich noch 100nF parallel bei den ICs.

Die schlauen Schaltungen sind natürlich (leider) nicht auf meinem Mist 
gewachsen, die gibts einzeln im Netz :-)   Ich hab das nur 
zusammengestoppelt zu einem einzigen Plan und weiss als einfacher 
Bastler öfter mal nicht, ob sich da eins mit dem anderen verträgt und 
manchmal wirkt eine Sperrdiode echt Wunder wenn man weiss wo man sie 
reintun muss.

Bei der mit dem LM311 war aber im Original ein Fehler, da hab ich einen 
netten Menschen gefunden der mir das ausgebessert hat.

Die Teile einzeln funktionieren absolut super, müssen aber auch zusammen 
lange halten darum meine Fragen.

Vorwiderstand für LED kann ich schon berechnen. Nebenbei: im Plan steht 
<alle LEDs low current> :-)

Wie lang die Elektroden halten werden wir sehen. Nehme 5mm 
NIRO-Gewindestangen, die kann man ja leicht tauschen. Weil angeblich 
sehr wenig Strom fliesst glaub ich schon dass sich die nicht auflösen. 
Im Netz ist gestanden, dass die Schaltung wochenlang getestet worden ist 
ohne Elektrodenprobleme.

Im Plan 4A ist was rot eingeringelt. Das soll ein Relais sein wo die 
Spule an die 230V-Kontrollampe angeschlossen ist die leuchtet wenn die 
Heizstäbe eingeschaltet sind. Erst dann soll die 
Wasserspiegeleinstellung mit eingeschaltet werden. Das hab ich aber noch 
nicht probiert.


Nochmal danke schön!

lg
Trti

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Triturus Trit wrote:

> Wie lang die Elektroden halten werden wir sehen. Nehme 5mm
> NIRO-Gewindestangen, die kann man ja leicht tauschen. Weil angeblich
> sehr wenig Strom fliesst glaub ich schon dass sich die nicht auflösen.
> Im Netz ist gestanden, dass die Schaltung wochenlang getestet worden ist
> ohne Elektrodenprobleme.

Der Strom liegt um die 100 µA. Da dauert es in der Tat eher Monate bis 
Jahre, bis sich massive Elektroden auflösen. Das Problem ist aber nicht 
nur, dass die Elektroden schwinden sondern dass sie das Wasser 
verunreinigen bzw. vergiften. Das kann, je nach Elektrodenmaterial und 
Anwendung, erhebliche Probleme bereiten. Im Lebensmittelbereich würde 
ich das z.B. nicht so machen.
Weiterhin besteht die Gefahr, dass sich an feuchten Isolationsstrecken 
Metallsalze anreichern und zu Fehlauslösung führen.

Jörg

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