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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 7segm LED low-current super-red?


Autor: Dingens (Gast)
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hi ihr,
ich hab'ne handheld batterieanwendung gebaut für rauhe umgebungen
unter freiem himmel. daher wollt ich kein lcd sonder led nehmen. was
sich aber im nachhinein als sch...wierig erwiesen hat. zum einen finde
ich keine low current versionen und zum anderen ist da die helligkeit.
wenn es einem im zimmer noch selbst bei 3 leuchtstoffröhren beleuchtung
die ziffern bald in den hinterkopf einbrennt vor lauter helligkeit so
ist unter freiem himmel dennoch NICHTS zu erkennen, nichtmal zu
erahnen, weil das umgebungslicht in die segmente reinscheint und die
durch reflektion dann ALLE irgendwie "leuchten". und es sind halt
verdammte stromfresser. im dümmsten fall würden 350mA allein fürs
display draufgehn, wenn alle segmente leuchten. dat is doch horror.

weiss da jemand rat, z.B. wo es super bright red anzeigen in low
current version gibt? hab bei re*chelt nur die super bright red mit
15mA aufnahme gefunden, das is bissl viel.

und ich multiplexe sie ja, müsste sie also zur vollen helligkeit mit
weit mehr pulsstrom betreiben als ihr maximaler konstantstrom ist. wie
kann ich verhindern, dass die segmente durchbrennen wenn mal der
controller stehen bleibt? vielleicht ein rc-hochpass in der
output-enable-leitung des vorstehenden schieberegisters?

danke

Autor: leo9 (Gast)
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*) Versuchs mal mit einer roten Plexiglasscheibe vor dem Display, das
sollt den Kontrast doch deutlich erhöhen.

*) viele LEDs leuchten auch bei Multiplexbetrieb mit Nennstrom schon
hell genug, wenns hell genug ist reduzeir den Pulsstrom und SW-Fehler
verlieren ihre Gefahr.
Tiefpass ist eine gute Idee, fängt aber nicht alle Fehler ab. Zur
Sicherheit noch Watchdog verwenden.

grüsse leo9

Autor: Jupp (Gast)
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Wenn ich richtig gerechnet habe ist dein Strom, der durch eine LED (ein
Segment) fließt gleich 50mA. Das ist schon ordentlich.

Um ein Durchbrennen zu vermeinden, eignet sich ein nachtriggerbares
Monoflop. Der Ausgang des Monoflops wirkt dann, wenn es nicht mehr
getriggert wird, weil z.B. die CPU hängt, auf die Anzeigen-Decoder oder
Treiber-Bausteine (oder was Du da verwendest) ein, die bestimmt einen
Enable - Eingagang oder ähnliches haben. Sodass die Anzeigen aus
gehen.

Idee/Vorschlag:
Wenn Du z.B. einen 4zu16 BCD-Decoder für die senkrechte Ansteuerung
verwendest, müsste es reichen nicht jeden Ausgang, sondern jeden
zweiten oder vierten, Ausgang mit einem Gatter verknüpft das FlipFlop
zu triggern.


Gruß
jupp00000

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Du brauchst auf alle Fälle eine rote Filterscheibe vor den Anzeigen,
sonst gehen sie nur bei Dunkelheit.

In der DDR gab es mal Anzeigen mit integriertem Filter (VQE14/24). Weiß
auch nicht, warum sowas praktisches nicht mehr hergestellt wird.
Warscheinlich, weils aus dem Osten kam.

Stromsparanzeigen sind z.B. die HDSP-K121


Peter

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