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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Primär/Sekundär beim Trafo ?


Autor: Andreas (Gast)
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Hallo, ich habe hier einen kleinen Trafo für 12V/1,4VA . Leider steht 
nicht drann, welche Pins Primär oder Sekundär sind. Laut LC-Messgerät 
hat eine seite 0,13H und die andere 18,8H. Welche seite ist welche ????

Autor: Carsten (Gast)
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..die mi. der höh. Ind. ist Prim.

akufi

Autor: holger (Gast)
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>Welche seite ist welche ????

Die 230V Seite ist die wo die Pins weiter auseinander sind.
Statt LC Messgerät miss mal den Widerstand. Die 230V Seite ist
hochohmiger.

Autor: Andreas (Gast)
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Also die Pins die enger stehen, haben 26,2 ohm und 0,13H. Die weiter 
auseinander stehen haben 2,5 kohm und 18,8 H.

Autor: Spötter (Gast)
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Jede Seite kann Primär sein, sinngemäss wie ( die meisten ) Motoren 
Generatoren sein können, und vice versa.

Die Seite mit der höchsten Impedanz bzw. DC-Widerstand hat oft ( nicht 
immer bei Mehrwicklungstrafos ! ) die höchste Spannung.

( Ohne Gewähr. )

Gruss

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Andreas wrote:
> Also die Pins die enger stehen, haben 26,2 ohm und 0,13H. Die weiter
> auseinander stehen haben 2,5 kohm und 18,8 H.
Also wenn die Pinabstände schon unterschiedlich sind, dann ist es doch 
wohl klar, wo die höhere Spannung drankommt...

Autor: ulrich (Gast)
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Die 230 V Seite sollte wie schon beschrieben, die mit dem höherern 
Widerstand, mehr induktivität und dem Größeren Abstand sein. pasßt doch 
alles zusammen, was will man mehr.

Bei so kleinen Trafos wird oft mehr Platz für die Primärwindungen 
reserviert, denn da wird deutlich mehr Leistung umgesetzt. In der Regel 
wird das die 230 V Seite sein. Es gibt da also schon eine Ausgezeichnete 
Primärseite. Andersherum betrieben wird der Trafo dann noch schlechter 
als er ohnehin schon ist.

Autor: vielleicht so (Gast)
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Trafos haben ein nicht ganz offensichtliches Vindungsverhaeltnis, das 
vom Spannungsverhaeltnis abweicht. Denn ein Trafo, der nach dem 
Spannungsverhaeltnis gewickelt wird erreicht die Spannung nur im 
Leerlauf. Spezifiziert wird ein Trafo aber bei Nennlast. Dieser 
Unterschied haengt mit den Nebeninduktivitaeten zusammen, und kann bei 
kleinen Trafos mehr betragen.
Dies wird bei der Herstellung kompensiert. Wahrend ein 1kW Trafo im 
Leerlauf vielleicht 4% Ueberspannung erzeugt, sind es beim 1W Trafo 
schon 40%. Diese Ueberspannung schafft man mit sekundaeren 
Mehrwindungen, und daraus kann man auch die primaer/sekundaerseite 
bestimmen, wenn es denn mal nicht so eindeutig wie bei einem Netztrafo 
sein sollte.

Autor: Reto Lempen (Firma: schule) (redsky)
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Netzsite ist bei der 2.5kohm seite. sonst würden bei 26.2ohm über 8A in 
den Trafo fliessen.

Autor: juppi (Gast)
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Nimm diese Seite, sonst wird es noch wissenschaftlicher.

gruß

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Reto Lempen wrote:
> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in

Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine 
Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in


>>Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
>>Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.

Wie groß muss die Induktivität sein um alleine den Gleichstrom-R von 
2.5kohm zu erreichen.
...Und erst die mechanischen Abmessungen.

Ich rechne erst gar nicht..für was auch?

gruß

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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juppi wrote:
> Hallo
>
>> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in
>
>
>>>Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
>>>Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.
>
> Wie groß muss die Induktivität sein um alleine den Gleichstrom-R von
> 2.5kohm zu erreichen.

Gerade mal 8H, das erreicht ein Trafo locker.

Autor: juppi (Gast)
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Hallo

@Benedikt K. (benedikt)

Und wie sind die mechanischen Masse?

die Ausg-U sind dann tausende Volt.


Nach meiner pers.Erfahrung ist die hochohmige Seite der 230V Anschluss.

..nicht 100% , aber 99,999999%

und du bist auch dieser Meinung, da bin ich 100% sicher

gruß

Autor: Peter (Gast)
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... tausende Volt. ...

Das ist Quark, Juppi. wie so ziemlich alles was Du schreibst! Vor dem 
Posten einfach mal das Resthirn aktivieren.

Autor: juppi (Gast)
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Peter (Gast)

>... tausende Volt. ...

Richtig ,  das ist falsch?!

Der Trafo ist
>kleinen Trafo für 12V/1,4VA .

Bei diesen Werten ist die hochohmige Seite 100%
die 230 V Seite.

Wenn du anderer Meinung bist , kann ich es nicht ändern.
Welche Wissenschaftliche Begründung hast du noch zu einer Anderen
Meinung.



gruß

Autor: nemon (Gast)
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hm, kurze zwischenfrage: ich möchte mal den widerstand der 
primärwicklung etwas in frage stellen 8also den gleichstromwiderstand). 
eine widerstandsmessung funktioniert doch in der regel über einen 
konstantstrom, bzw. über eine spannungsmessung des durchflossenen 
widerstandes. das hieße also, dass der gewickelte kupferdraht 2,6kohm 
hat, der muss also verdammt lang sein und unvorstellbar dünn. oder 
vertue ich mich und die widerstandsmessung wird anders vorgenommen?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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nemon wrote:
> das hieße also, dass der gewickelte kupferdraht 2,6kohm
> hat, der muss also verdammt lang sein und unvorstellbar dünn.

Ist er auch. Bei kleinen Trafos ist der Draht so dünn, dass man ihn fast 
nicht mehr sieht.

Autor: Wolf (Gast)
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Ja, aber zum Glück ist er mit Isolier-Lack umhüllt, das macht ihn wieder 
deutlich sichtbar.
Übrigens haben kurzschlußfeste Kleintrafos einen auffällg hohen 
Cu-Widerstand.

Autor: I_ H. (i_h)
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Meine güte, hängt doch einfach mal 1V 50Hz Rechteck oder Sinus dran, 
wenn auf der anderen Seite mehr rauskommt ist das die 230V Seite.

Wenn die 1V unter Last nicht stabil sind mit dranhängendem Trafo 
nachmessen.

Autor: Thomas (Gast)
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>Meine güte, hängt doch einfach mal 1V 50Hz Rechteck oder Sinus dran,
>wenn auf der anderen Seite mehr rauskommt ist das die 230V Seite.

Welche jetzt?

duck

Autor: TCS998 (Gast)
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Hallo Leute gaanz langsam erstens Grundlagen:

Induzierte/"Erzeugte"(nicht schlagen bitte) Spannung ist von der 
Windungsanzahl, magn.Fluss änderung und der Zeitveränderung:

Entweder du bewegst ein Magnet hin und her (einmal stärkere Magnetfluss 
ein mal weniger!!) .
oder Gibst einmal mehr Volt und einmal weniger Volt auf die 
Primärwicklung

oder schaltest die ganze Zeit ein und aus.(einmal Fluss einmal kein 
Fluss)

Je mehr Windungen du hast, desto mehr Fluss ist gleich mehr ui:

ui=induzierte Spannung
N=Windungsanzahl
dPhi= Flussänderung [Vs=Wb]
dt= Zeitdauer der Flussänderung [1/s=Frequenz=50Hz bei Netz]

Also kurz gesagt: ui= N* dPhi/dt

zusätzlich Upri/Usek = Npri/Nsek
pri 10Wdg mit 10V = sek 5Wdg mit 5V
pri 10Wdg mit 10V = sek 20Wdg mit 20V

pri mehr Wdg = sek weniger V
pri weniger Wdg = sek mehr V

Warte mal Windungen sind aus Drähten und Dähte haben Ohm(Widerstand):

pri mehr Ohm = sek weniger V
pri weniger Ohm = sek mehr V

In deinem Fall: sek weniger V = pri mehr Ohm
Die Seite mit dem meisten Ohm ist primär!!

Lg TCS998

Autor: Der Andere (Gast)
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Gehts noch? Für dein oberlehrergeschwurbel holst du einen 8 Jahre !!!! 
alten Thread aus der Versenkung.

Beitrag #4559077 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: manny (Gast)
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Ich verstehe nicht wie manche Leute auf so einen Thread kommen der schon 
Jahre lang im Keller ist.

Autor: Harald Wilhelms (wilhelms)
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manny schrieb:

> Ich verstehe nicht wie manche Leute auf so einen Thread kommen der schon
> Jahre lang im Keller ist.

Leider fehlt eine eindeutige Kennzeichnung alter Threads in
diesem Forum. So merkt nur der erste Antworter, das es ein
alter Thread ist.

Autor: voltwide (Gast)
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Benedikt K. schrieb:
> Reto Lempen wrote:
>> sonst würden bei 26.2ohm über 8A in
>
> Falsch. Abgesehen von dem DC Widerstand gibt es auch noch eine
> Induktivität die bei Wechselspannung eine weitaus höhere Impedanz hat.

Falsch. Du kannst davon ausgehen dass unter diesen Bedingungen der Trafo 
hin die Sättigung gerät. Und dann verbleibt neben dem DC-Widerstand nur 
noch die Streuinduktivität. Die kannst Du bei 50Hz getrost vergessen.

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