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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik controller-externen quarz nachjustieren - geht das?


Autor: fksystems (Gast)
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ich möchte irgendeinen der atmel-controller da mit einem externen quarz
betreiben. und zwar die version, wo nicht der komplette oszillator
extern ist, sondern die, wo nur ein reines quarz mit zwei kondensatoren
außen an die beiden xtal-pole angeschlossen wird.

das ganze wollte ich für eine uhr benutzen. diese uhr sollte auch
einigermaßen genau gehen können.

frage jetzt:
ist es möglich, irgendwo an diesem quarz einen dreh-kondensator so
anzubringen, daß ich das quarz leicht in der geschwindigkeit vor- oder
nachregeln kann oder ist so etwas nicht möglich, ohne dafür extra eine
ganz eingene externe oscillator-schaltung zu bauen?

Autor: eugen d (Gast)
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hallo, ja also soweit ich informiert bin, bzw die schaltungen die ich
irgendwo mal gesehen hab über quarzoszillatoren, iss es möglich, einen
der beiden kondensatoren durch ein drehpoti zu erstetzen, wobei ich
glaube das es der  kondensator ist der am dem pin hängt der den eingang
bildet( da wo man sonst den externen quarz anschließt ) meine angabe
hier ist aber nicht verlässlich sondern nur mal irgendwo gesehen, schau
mal bei google nach konventionellen quarzoszillatoren nach.
mfg
eugen d

Autor: fksystems (Gast)
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ich habe mittlerweile erfahren, daß man einen drehkondensator in reihe
zum quarz schalten kann.

ist die frage, was jetzt richtiger oder besser wäre..

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Viel einfacher ist es, die Gangabweichung einmalig zu messen und dann
die Korrektur in der Software zu machen (siehe mein Beispiel in der
Codesammlung).

Für einen Trimmerabgleich braucht man dagegen einen sehr genauen
Frequenzmesser, da man ja nicht weiß, wieviel Änderung eine
Trimmerdrehung bewirkt.
Oder sehr sehr viel Zeit, um zu testen, ob man nun die richtige
Stellung erwischt hat.


Peter

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Ja Peter, das hängt von der konkreten Aufgabe ab.

Wenn das Ganze selbst ein Meßgerät werden soll (bei mir z. B.  ein
LC-Meter), ist der Abgleich schon eine sinnvolle Methode.  Ich habe
mir einfach damit beholfen, den Timer mit ``toggle output on compare
match'' zu betreiben, da hat man am OC-Ausgang eine
Rechteckfrequenz,
die man am Zählfrequenzmesser nachmessen kann.  Damit kann man dann
den Trimmer justieren.

Aber für eine simple Uhr dürfte die Softwarekorrektur wirklich
sinnvoller sein (den Wert kann man ja sogar im EEPROM hinterlegen).

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Für die L- oder C-Messung sollten doch 3 Digits Genauigkeit ausreichen,
da brauchts noch keinen Abgleich.

Für meinen Frequenzmesser habe ich eine Korrekturrechnung in Software
gemacht. Wozu hat man denn einen MC, wenn man ihn nicht auch mal ein
bischen rechnen läßt.


Peter

Autor: Kalle (Gast)
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@ Jörg

Hi Jörg,

an so ein Projekt L/C-Messgerät wollte ich mich auch schon mal wagen.
Hast Du nähere Unterlagen  Tipps  Tricks? Das Rad muss ja nicht
jedesmal neu erfunden werden....


mfg Kalle

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Bin noch nicht so ganz zufrieden mit dem, was ich habe.

Ausgangspunkt war das bekannte LC-Meter 2, das aber mit einem PIC
aufgebaut ist und für das man keinen Quellcode bekommen kann.

Einigermaßen tickert es schon, aber im Bereich ab 1 µF aufwärts wird
der Oszillator dermaßen instabil, daß man keine sinnvolle Auswertung
mehr bekommt.

Im Gegensatz zum LC-Meter 2 habe ich auf die (IMHO) häßlichen
Schiebetastenschalter für die Bereichsumschaltung verzichtet und
stattdessen SIL-Relais (Reed-Relais) benutzt.  Damit kann man das
komplette Gerät mit einem Taster bedienen (kurz drücken:
Bereichsumschaltung, lang drücken: Kalibrierung starten).  Was ich
noch haben möchte ist eine automatische Abschaltung, aber da habe ich
noch gar keinen Gehirnschmalz reingesteckt.  Ich dachte an einen
kompletten Powerdown, Abschalten des Analogteils und des LCDs via
Transistor oder FET, Aufwachen durch (pegelgesteuerten) externen
Interrupt des Tasters.

Angefangen hatte ich mit einem AT90S8535, aber mit den Debug-Strings
ist der bißchen knapp geworden, so daß ich nun eher zum ATmega16
tendiere.  Derzeit läuft es aber erstmal auf dem ATmega128-Testbrett,
weil ich die letzten Flöhe gern mit dem JTAG ICE aufstöbern wollte.
Ich weiß, daß es auch Implementierungen gibt, die mit einem AT90S2313
auskommen möchten, aber ich sehe keinen großen Sinn darin, Ehrgeiz in
einen möglichst kleinen Controller zu stecken.  Die 3 Euro
Preisunterschied fallen bei einem Einzelstück des Hobbybastlers nicht
mehr ins Gewicht.

Noch ein Gimmick ist die Ausgabe des Meßwertes via IRED, den man dann
direkt in den HP48 einlesen kann (einschließlich korrekter
Maßeinheitendarstellung). :)

Das zieht sich alles schon viel zu lange hin... ;-)

Autor: Peter Dannegger (peda)
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"bekannte LC-Meter 2"

So bekannt scheints ja nicht zu sein. Ich habe nur das hier gefunden:

http://www.hw.cz/constrc/lc_metr/

Ist die Schaltung ähnlich ?


Peter

Autor: Jörg Wunsch (Gast)
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Das ist ein anderer Nachbau (und meiner Erinnerung nach der, auf den
ich mich mit der AT90S2313-Bemerkung bezogen habe).

Das Original ist das hier:

http://www.aade.com/lcmeter.htm

Die Schaltung war früher mal frei und die Firmware (binary-only) auch,
in dieser Zeit ist die Schaltung mal im FUNKAMATEUR veröffentlicht
worden (Heftnummern habe ich gerade nicht zur Hand).  Mittlerweile ist
das komplett Kommerz geworden.

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