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Forum: Platinen Fieses einsetiges Platinenlayout


Autor: Andreas G. (andy1988)
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Hallo alle miteinander,
ich habe grade in einem nächtlichen Exzess bei viel Cola (Informatiker 
;) ) versucht meine Boards für eine Nixie Uhr zu routen. Ich will die 
Platinen selber ätzen und das nach Möglichkeit als Single-Layer.
Das Problem an der ganzen Sache ist, dass ich noch nie eine Platine in 
solchem Umfang geroutet habe. Das sind, vor allem zwischen den 
BCD-Konvertern und den Nixie Röhren, schon ne ganze Menge Leiterbahnen.
Ich hab da mal agefangen links die 2 Nixies zu routen. Alle Leiterbahnen 
auf dem Top-Layer sind Brücken bzw. sogar 2 Litzen, die ich da anlöten 
werde, weil ich einfach nicht weiß, wie ich es sonst machen soll. Ich 
find das ziemlich dreckig. :-/ Oder bin ich einfach zu selbstkritisch?
Hat jemand Tipps dazu?

Als weiteres Problem stellen sich das Bussystem auf dem oberen Board 
zwischen den Latches heraus. Hier hilft wohl nur besseres Positionieren.
Das Netzteil rechts oben lässt sich recht einfach routen, wies aussieht. 
Nur find ich die Bauteilanordnung ziemlich doof.

Geht sowas überhaupt noch als Singlelayer?

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Hier der Schaltlan zur besseren Übersicht der Airwires...

Autor: Christian Aurich (cau) Flattr this
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Andreas Galauner wrote:
> Das sind, vor allem zwischen den
> BCD-Konvertern und den Nixie Röhren, schon ne ganze Menge Leiterbahnen.
> Ich hab da mal agefangen links die 2 Nixies zu routen.

hast du schon mal versucht die BCD-Konverter hochkant, also um 90° 
gedreht anzuordnen? Hab zwar nur schnell drüber geguckt, aber zumindest 
hast du nach oben und unten mehr platz als seitlich...

> Alle Leiterbahnen
> auf dem Top-Layer sind Brücken bzw. sogar 2 Litzen, die ich da anlöten
> werde, weil ich einfach nicht weiß, wie ich es sonst machen soll. Ich
> find das ziemlich dreckig.

Drahtbrücken sind ja kein Problem, auch wenn die ganz links teilweise 
besser gehen würden, wenn du schon anfängst zwischen den IC Pins zu 
routen...

> Geht sowas überhaupt noch als Singlelayer?

Sicher doch! Mit viel Gedult und etwas Glück reichen auch ein paar 
wenige Drahtbrücken.

Christian

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Ja. Hochkant hatte ich sie vorher. Mir kams so vor, als obs 
komplizierter wäre. Vor allem, weil dann Bahnen von der linken Seite des 
Chips auf die Rechte Seite der Nixie müssen. Und wenn ich den IC nochmal 
um 180° drehe, ists das selbe Spiel.
Zumal diese blöden Dinger auch noch mittendrin VCC und GND haben...

Ne ziemliche Fummelei :)

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Ich nehm alles zurück ;)
Habs jetzt rechts mal probiert. Bis auf VCC und die Datenleitungen ist 
alles geroutet. Mit 2 Brücken und vor allem sieht das viel schöner aus, 
als links.

Diese Airwires verwirren doch ganz schön, wenn man ca. 20 von denen auf 
einem Knubbel hat.

Hat jemand einen Tipp, wie man die Leiterbahnen am einfachsten auf die 
anderen Röhren übertragen könnte, ausser alles "von Hand" nachzubauen? 
Vielleicht gibts da nen ULP für? Ich nutze Eagle.

Autor: Paulo M. (paulo)
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Hallo,
wenn du unten rum gehst, kannst du dir die kleine Drahtbrücke sparen.

Gruß

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Stimmt, danke!
VCC und GND sind jetzt auch versorgt.

Langsam macht das wieder Spaß ;)
Wenn man nöchtelang dadran rumspielt und auf keinen grünen Zweig kommt, 
ist das ein wenig deprimierend.

Autor: ROFL (Gast)
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> Wenn man nöchtelang dadran rumspielt und auf keinen grünen Zweig kommt,
> ist das ein wenig deprimierend.

Wie im richtigen Leben eben. ;-)

Autor: Telekatz (Gast)
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Ändere einfach die Belegung an der Dixie Röhre so um, dass du den BCD 
Konverter ohne Kreuzungen daran anschliessen kannst. Dann stimmt zwar 
die Zuordnung der Ausgänge der BCD Konverter mit den entsprechenden 
Eingängen der  Röhren nicht mehr, aber dass lässt sich per Software 
wieder herausrechnen.

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Ja. Ich hab die Nixies jetzt alle wunderschön geroutet mit 2 Brücken pro 
Nixie.
Oben bei den Eingängen, die von dem Latches kommen ändere ich aber grade 
die Pinbelegung.

Ich hab mir sowas schon gedacht. Deswegen die gazen Busse und die extra 
Schaltplanseite mit den Pinheadern.

Autor: Michael H* (Gast)
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Beitrag "Früher waren Layouter noch Künstler."
=)

mein tipp: ordne die bauteile erst mal in logischen gruppen, wie sie 
sich auch im schaltplan befinden sollten. also z.b. puffer-elko an den 
spanngsregler, spannungsteiler zusammen und zum zugehörigen bauteil, 
usw.
dann diese grob so orientieren, dass sich routbare luftlinien ergeben. 
nach ner zeit "sieht" man das recht schnell.
dann routen und gruppen verbinden.

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Ja, Die Nixies hab ich jetzt alle. Es ist teilweise mit VCC und GND 
etwas fies geworden. Da sind echt viele Brücken. Aber anders hab ich das 
echt nich gebacken bekommen.
25 Stück. Allerdings hab ich das ganze Teil noch ein Stück kleiner 
gemacht.

Das einzige, was mir sorgen macht ist der Testausdruck. Da sind die 
Leiterbahnen doch echt ziemlich verwaschen und kaum eine Lücke ist 
dazwischen zu sehen. Hab die jetzt mal auf 0.01 inch verkleinert. Große 
Ströme fließen da eh nicht.
Aber das kann auch an dem Drucker liegen. Der hat einige Jahre auf dem 
Buckel. HP Deskjet 710C. Da ich eh die Tonertransfermethode testen 
wollte, brauche ich nen Laserdrucker. Muss das mal bei meiner Freundin 
audsdrucken. Die hat einen :) Bei den Teilen sind die Kanten doch 
sowieso um einiges schärfer, oder?

Autor: Stephan (Gast)
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@Telekatz:

Ändere einfach die Belegung an der Dixie Röhre so um, dass du den BCD
Konverter ohne Kreuzungen daran anschliessen kannst. Dann stimmt zwar
die Zuordnung der Ausgänge der BCD Konverter mit den entsprechenden
Eingängen der  Röhren nicht mehr, aber dass lässt sich per Software
wieder herausrechnen."

Bist Du sicher ????

Autor: Haku (Gast)
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Ich weiß nicht, welche Schaltung dahinter steht, ansonsten: Evtl. hilfts 
dir, mal über Multiplexing nachzudenken, wenn das noch infrage kommt.

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Ja. Da denke ich grade sowieso drüber nach. Dann könnte ich mir sogar 
die Latches sparen und statt dem Mega16 nen 8er nehmen.

Siehe Beitrag "74HC573 8 Bit Adresslatch - Wozu ist OE?"

Autor: Holger (Gast)
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@Andreas Galauner
Mir ist da nur so eine Idee gekommen.
Warum nimmt man bei den low-cost Preisen für
uC nicht einfach mehrere uC und vernetz diese
auf dem Board. I2C,SPI,9Bit Sync ect. pp

Master ------>Slave1---->Slave2.....CPLD----<> usw
So braucht man sich nicht mit dem Pinning der TTL-Teile
rumplagen, und ist damit frei von der Anpassung der TTL Teile.
( 10 Polige Busse über das ganze Board routen )
In TV Geräten ist das ja schon mit dem Philips I2C Bus so gemacht.

Man kann sich das sogar in mehren Ebenen als ein uC-Sandwich aufbauen.

Ein XC9536 macht 20mA pro Kanal. (ca 1 Euro)

Ich habe vor mir einen BCD Baustein für 6 mal  7-Seg LED damit zu
ersetzen. (Das Maxim IC kostet dagegen ca. 10 Euro )

Gruss Holger.

Autor: Andreas G. (andy1988)
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Ja. Über sowas hab ich schon des öfteren nachgedacht.
Ich hab mich alledings jetzt dazu entschlossen die Anode der Nixies zu 
multiplexen und dann nur mit einem 74141 die Nixies zu treiben. Die 6 
Transistoren und 0805 Widerstände hab ich dann auch noch unterbringen 
können.

Layout is soweit fertig, bis auf die Buttons, den Speaker Ausgang und 
DCF-77 Eingang :D
Is mir im letzten Moment noch aufgefallen. Hatte das Layout schon 
gebügelt...

Bei Interesse würde ich es auch veröffentlichen. Ich will nur hoffen, 
dass das auch funktioniert. Das ist so das erste in der Größenordnung, 
dass ich mache. Vorher wars nur mal ne H-Brücke mit nem L298.

Autor: Holger (Gast)
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Das gleiche habe ich jetzt auch in der
Analog-Technik gemacht.
Adaptive Messverstärker usw.
Eigentlich hatte ich den PSoC von Cypress
dafür vorgesehen. Damit muss ich aber noch üben,
um damit richtig klarzukommen.

In dem ispPAC (ca. 8 Euro ) sind
Via SPI mit 8 Bit DAC, Muxer und Präzisions  OP-Anps+Filter usw drin.
Die nur per Soft konfiguriert werden.
Wenn ich das bedenke ist das ein Kuchenblech voller Amps.
Umdenken ....einfach .eingefahrene Wege verlassen.
Die Nachbausicherheit ist damit auch noch gesichert.

Gruss Holger.

Autor: jmoney (Gast)
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>Die Nachbausicherheit ist damit auch noch gesichert.

Also im aktuellen Datenblatt steht am Rand groß discontinued. In der 
Hinsicht ist das Kuchenblech voller OPs doch länger nachbaubar..
Den Ansatz finde ich aber dennoch sehr interessant.

Autor: Häh1 (Gast)
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Ich habe ehrlich gesagt immer noch nicht ganz verstanden, warum ein 
LAYOUT immer nur eine Lage haben soll.
Die Leiterplatte bekommt man doch bei jedem LP_Hersteller seines 
Vertrauens für einen Appel und ein Ei. ( Mit 2, 4, 6----28 Lagen)

Wer als "Neuling" versucht, seine "eingene" einlagige Leiterplatte 
selber zu ätzen wird so viel Lehrgeld bezahlen, das er sich davon 5 
professionell gefertigte LP´s hätte kaufen können.

... Und dann braucht man auch nicht das giftige Zeug heimlich ins Klo 
kippen, weil man nicht weiss wohin damit, oder zu faul zu wegbringen 
ist....will sagen, die Umwelt dankt es einem auch!!!

Autor: Andreas G. (andy1988)
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>... für einen Appel und ein Ei.

Leiton: Eurokarte, zweilagig, kein Bestückungsdruck, kein E-Test, kein 
Lötstopp, Lieferung in 15AT: 39,98€ für eine Platine.
Mehr werde ich eh nicht brauchen.
Andere Dienstleister liegen ungefähr in der selben Preisklasse.

Is ja echt spottbillig! Meine Fresse!
Wer Ironie findet, darf sie behalten...

>Wer als "Neuling" versucht, seine "eingene" einlagige Leiterplatte
>selber zu ätzen wird so viel Lehrgeld bezahlen, das er sich davon 5
>professionell gefertigte LP´s hätte kaufen können.

Genaugenommen ist das meine 3. Platine.
Die vorhergegangenen haben beide tadellos funktioniert, nur waren sie 
nicht so groß bzw. voll.
Das waren 2 H-Brücken mit jeweils einem L298 und 8 kleine 
Infrarotsensoren zur Hinderniserkennung.
Selbst belichtet und geätzt. Nichtmal ne Küvette hatte ich, geschweige 
denn ne UV-Lampe: Ein Baustrahler hat belichtet.
Ich glaub ich hab auch 2 Eurokarten weggeworfen. Das waren dann, wenns 
hoch kommt 7-8€ an rausgeworfenem Geld und ca. 15€ für den Kram, den ich 
dann wirklich genutzt habe (gut gewordene Platinen, Entwickler und 
Natriumpersulfat). Ist doch ein recht großer Unterschied zu fast 40€.

Vor ein paar Tagen hab ich dann mal die Tonertransfermethode 
ausprobiert. Nur hab ich nich gleichmäßig gebügelt. Also wieder 
abgepinselt mit Aceton und neu aufgebügelt. Tadaaaaa... Schön 
gleichmäßig und absolut deckendes Layout auf der Platine.
Bis mir auffiel, dass ich die besagten Taster vergessen hatte :D
Bisher hatte ich aber keine Zeit mehr, weil grade das Semester wieder 
anfängt.

Aber so teuer kanns jetzt wirklich nich sein....

Autor: Gast (Gast)
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@  Häh1

Wo lässt du deine Leiterplatten anfertigen? Welcher Anbieter ist so 
billig, dass sich für einen Hobbybastler das selber machen nicht lohnt? 
Meistens braucht der Hobbybastler ja nur ein Exemplar.

Autor: Niklas Anony-mouse (sapple)
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@Hähl

man soll nicht von sich auf andere schließen!
Ich ätze ebenfalls daheim und habe ca. 30€ ausgegeben für ein Equipment, 
mit dem ich jetzt wunderbar mit der Tonertransfermethode arbeiten kann! 
Ich denke ich könnte auch 2 lagige Platinen schaffen.
Und stell dir vor: Ich kann mir einen Bestückungsdruck machen für 0€
                          Ich kann mir Lötlack draufsprühen für 0€
              und außerdem kann ich damit Spaß haben für 0€!

Ich denke, dass das jeder selbst entscheiden sollte.

@Andreas: das ist bei mir auch ungefähr die 3-4 Platine und bin voll 
zufrieden!

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