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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Absoluter Beginner braucht "StarterSet"


Autor: Andre P. (stax)
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Hi,
ich bin relativ neu im Bereich Mikrocontroller. Doch nun möchte ich mal 
"richtig" damit anfangen.

Das heißt, erstmal alles was ich dazu benötige kaufen. Nichts ist 
vorhanden!

Dann möchte ich anfangen erstmal LED's zum leuchten zu bringen, dann ein 
LCD ansteuern und immer steigern.

Bis jetzt hab ich nur in der Schule ein par mal mit Mikrocontrollern 
gearbeitet. Mit einem SAB 80C535. Dieser ist fest in einer Box verbaut 
wo ein LCD drauf ist und verschiedene Anschlüsse sowie eine externe Box 
mit LED's und Schaltern.

Nun möchte ich mit Mikrocontrollern auch zu Hause arbeiten/üben.

Nur ein Problem, ich hab keine Hardware.

Welche Sachen könnt ihr mir empfehlen? Sowas wie ein Entwicklerboard 
oder eine Art Stecksystem?

Bitte nicht mit Fachwörtern um euch schmeißen. Diese müsste ich dann 
erstmal googlen :P

Autor: Otto (Gast)
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Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

das ist alles "Abhängig" !!

 zB.

- wenn Geld keine Rolle spiel
- wenn du selber etwas löten willst
- was für ein Microkontroller (AVR, Xillin etc) haben willst

und und und !!

sagt mal was möchtes du??

Gruß
martin

Autor: Andre P. (stax)
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Wie gesagt hab kaum anhnung was es alles gibt usw.

Geld spielt eine rolle aber die 80€ für das STK 500 würde ich 
verkraften, wenn es das Board auch wert ist und mir etwas bringt.

Löten ehr weniger. Hab davon keine Ahnung. Aber man kann sich das 
bestimmt notfalls anlernen.

Der AVR ist wohl der populärste und dafür gibts auch viele 
Anleitungen/Beispiel. Daher ist dies wohl der richtige für mich

Autor: Albert (Gast)
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>Löten ehr weniger. Hab davon keine Ahnung. Aber man kann sich das
>bestimmt notfalls anlernen.

Na klar. Übung macht den Meister. Ist nicht allzu schwer, das Löten! 
Kolben gibts auch ab 5€


>Der AVR ist wohl der populärste und dafür gibts auch viele
>Anleitungen/Beispiel. Daher ist dies wohl der richtige für mich

Ja entweder der oder ein PIC. Der ist auch recht beliebt, siehe z.B. 
sprut.de

Autor: Martin (Gast)
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aha !

dann kannst du etwa wie:

ebay:
Artikelnummer: 250303216932 (keine Werbung !!!)

damit kanns du alle (oder fast alle) AVR Typen Programmieren, Programmer 
ist sogar am Board.


Artikelnummer: 120313583714

allerdings kanns du nur Atmegar 32 programmieren hier ist ein Programmer 
(ISP Seriell Programmer dabei)

Artikelnummer: 300259138388

achtung: aus CHINA, habe ich selber gekauft (etwa 22 Euro) in ca. 2 
Wochen war das kleine Board da OHNE Probleme ohne Zoll!! kann man es 
uber USB versorgen (5V) damit kann man Atmega 8, 48, 88 und 168 
programmieren, brauch man EXTRA ein Programmer !

wenn du aber selber löten willst dan gibt es etwas wie:

- Experimentierboard (ATmega8_Testboard) als bausatz bei 
www.ulrichradig.de (kein Werbung!!) nur für Atmega8

- bei Pollin (www.pollin.de)
-- ATMEL Evaluations-Board Version 2.0.1 - Bausatz
-- Bausatz AVR-NET-IO

gibt es natürlich viel mehr aber glaube damit kanns du scho was 
vergleichen und kaufen !

Gruß
Martin

Autor: Mike (Gast)
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>>Der AVR ist wohl der populärste und dafür gibts auch viele
>>Anleitungen/Beispiel. Daher ist dies wohl der richtige für mich

>Ja entweder der oder ein PIC. Der ist auch recht beliebt, siehe z.B.
>sprut.de

MSP430 scheint auch recht interessant zu sein. Insbesondere für 
Anwendungen mit wenig Strombedarf. Man bekommt den allerdings nicht an 
jeder Straßenecke ;).

Von PIC würde ich wiederum abraten. Die Assemblerprogrammierung ist 
sehr gewöhnungsbedürftig und es gibt keine (vollwertigen) freien 
C-Compiler.

>>Geld spielt eine rolle aber die 80€ für das STK 500 würde ich
>>verkraften, wenn es das Board auch wert ist und mir etwas bringt.

Das STK 500 ist ganz nett und man kann damit "verfuste" AVRs wieder 
retten. Billiger wird es z.B. mit dem Pollin Entwicklungsboard (810 
038).

Autor: Andre P. (stax)
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Wie muss ich mir das mit dem selber löten beim ATMEL Evaluations-Board 
Version 2.0.1 vorstellen?

Es wird mir alles geliefert(LED's, Kondensatoren, Widerstände usw) und 
die muss ich dann selbst mit Lötzinn an die richtige Stellen löten (die 
im Handbuchbeschrieben ist) ?

Kann man durch falsches Löten irgendwas kaputtmachen, oder ist das 
Idiotensicher erklärt?

Zwischenfrage: Wo bekommt der sein Strom her, wenn das ding nicht am PC 
angeschlossen ist?

Autor: Maria (Gast)
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Was du nicht debuggen kannst, kannst du nur stümperhaft programmieren.

Also ein Atmel Dragon Board als Programmiergerät und zum debuggen.

Und dann noch irgendein Board wo der Controller drauf ist.

Autor: Michael H* (Gast)
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Beitrag "Anfänger Warenkorb"
hier drin wurde eigentlich alles wichtige gesagt.

Autor: Gast (Gast)
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Das Board von Pollin ist für Anfänger ideal. Es ist schon ein 
Programmierer drauf, man hat also alles zusammen. Den Programmierer 
onboard kann man auch für uC außerhalb des Boards verwenden. Solche 
Sachen wie STK 500 und Dragon sind viel zu teuer und bringen kaum 
Mehrwert. Wenn du später mal mehr Erfahrung hast, wirst du entscheiden 
können, ob dir dafür das Geld wert ist. Die meisten Leute brauchen es 
nicht. Wenn du ein extra Programmiergerät willst, reicht für den Anfang 
ein Parallelportadapter. Das teuerste dabei ist der Stecker. Oder du 
suchst im Internet nach USBasp. Da gibt es mehrere Anbieter. Sollte als 
Bausatz etwa 15Euro kosten.

Eigentlich reicht auch ein Programmiergerät und ein Steckbrett.

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Tim, S.
auch das Löten kann man lernen. Schau mal bei 
http://www.darc.de/ssi-html/adressen/dis.shtml. Da gibt es sicherlich 
einen Verein in deiner nähe. Das Board von Pollin war super für 15 Euro. 
Und der Jahresbeitrag war 60 euro. Mit 75 Euro hatte ich einen Club mit 
Informationen und Versicherung, Löten, und ein Programmierboard 
zusammengelötet.

Autor: Bruce (Gast)
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Hallo,
hat jemand Erfahrung mit dem Elektor-Fernlehrgang für Mikrocontroller 
(Lehrbriefe, Hardware, Workshop) ?
Ist das etwas für reine Anfänger.
Dort wird irgendein 8051er verwendet und in c programmiert.
Taugt das für den Preis ?

Danke,
Bruce

Autor: Detlef A (Gast)
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Als Einstieg finde ich den Butterfly von Atmel super: billig, klein, 
programmierbar ohne Adapter, LCD, einige Sensoren, Bootloader 
narrensicher.

Alles was man braucht ist ne serille Schnittstelle, GCC und schon geht 
der Spaß los.

Cheers
Detlef

Autor: Martin (Gast)
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Hallo Bruce,

bin selber Anfänger bzw. ich glaube bin nicht mehr !! habe einfach wie " 
Tim S " habe hier in Forum gefragt und habe mich für den " 
AVR-GCC-Tutorial" und den Pollin Board entschieden, bis her bin ich sehr 
zufrieden!

@Tim S.
>> Es wird mir alles geliefert(LED's, Kondensatoren, Widerstände usw) und
>> die muss ich dann selbst mit Lötzinn an die richtige Stellen löten (die
>> im Handbuchbeschrieben ist) ?

so ist es, allerdings wenn du keine Ahnung von löten hast wurde ich dir 
ein fertiges board zu kaufen, ich habe auch was falsches gelötet und ... 
Sch... war.

Gruß
Martin

Autor: Martin (Gast)
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@Tim S.
>> Es wird mir alles geliefert(LED's, Kondensatoren, Widerstände usw) und
>> die muss ich dann selbst mit Lötzinn an die richtige Stellen löten (die
>> im Handbuchbeschrieben ist) ?

so ist es, allerdings wenn du keine Ahnung von löten hast wurde ich dir 
empfehlen ein fertiges board zu kaufen, ich habe auch was falsches 
gelötet und ...
Sch... war.

Gruß
Martin

Autor: Eduardo (Gast)
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Hallo Tim

ich hätte ein ATMEL Evaluations-Board Version 2.0.1 von Pollin zu 
verkaufen (fertig gebaut + 1 Atmega 8) du braucht nur ein Serielles 
Kabel und kannst los legen.
23 Euro inklusive Versand

Gruß
Eduardo

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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Meiner Meinung nach solltest du dir das Löten beibringen (lassen). Wenn 
man mit µCs was macht, dann will man das auch mal anwenden. Sprich: Mal 
ein kleines Projekt selbst planen, programmieren und aufbauen. Z.B. ne 
Lüftersteuerung, PC-gesteuerte LED-Lichtorgel, Temperaturmessgerät oder 
sonstawas. Da kommt man eigentlich nicht mehr ums Löten herum. Da man 
als Anfänger keine Leiterplatten hat, empfielt es sich 
Lochrasterplatinen zu verwenden. Da steckt man die Bauteile drauf und 
verbindet die Anschlüsse auf der Unterseite mit Silberdraht und Lötzinn.

Einen Hardware-Debugger (wie ATMEL Dragon) brauchst du eher für 
umfangreiche, komplexe Programme. Für die meisten Funktionen, kannst du 
auch den Simulator im AVR-Studio hernehmen. Ich gehe mal davon aus, dass 
du auf AVR legst. Der Vorteil ist eben der günstige Preis der 
Controller, freier C-Compiler (Tu dir den Assembler nicht an), freie 
Entwicklungssoftware und einsteigerfreundliches DIP-Gehäuse. Das 
Pollin-Board ist schon geeignet. Allerdings hast du darauf keine LEDs um 
was zum Leuchten zu bringen. Die ganzen Anschlüsse sind auf nem breiten 
Stecker rausgeführt - du bräuchts also noch ne Extra-Hardware mit LEDs 
und Tastern.

Für nen absoluten Anfänger ist ein STK500 wohl besser geeigent. Das 
STK500 ist ein solides Programiergerät und ein kleines 
Experimentierboard in einem. Es wird vom AVR-Studio 
(Programmierumgebung) direkt unterstütz. Des Weiteren brauchst du für 
den Anfang keine weitere Hardware.
Für Selbstbauprogrammer braucht man schon Lötkenntnisse und man muss 
sich ein Experimentierboard aufbauen.
Oder du kaufst dir einen günstigeren ATMEL MKII für 40€. Das ist nur ein 
Programmiergerät ohne LEDs und Taster. Dazu brauchst dann noch 
Folgendes:

Ein Bread-board oder Experimentierboard. Das ist ein Steckbrett, wo man 
die Anschlüsse von Bauteilen schnell über Kabel verbinden kann. Für 
einfache Schaltungen auch nicht schlecht. Außerdem muss man nicht löten. 
Da kannst µC, Taster, LEDs, usw. nach Bedarf aufstecken und Testen. Der 
Vorteil ist, dass du auch mal ein bisschen mit der Hardware 
experimentieren kannst z.B. Transistor-Schaltungen wenn du mal einen 
größeren Verbraucher schalten willst.
Mit einem STK500 kannst du auch einen µController programmieren, der auf 
einem Breadboard aufgebaut ist.

Bevor du dir nen Programmer kaufst bedenke, dass du eventuell noch 
andere Bauteile brauchst um zu testen. Sonst zahlste nochmal 
Versandkosten.

Meine Empfehlung ohne Löten:
- STK500 75€ oder ATMEL MKII 40€
- Breadboard 10€  +starre Verbindungsleitungen
- Eine Handvoll Bauteile (µController, Widerstände, Kondensatoren, 
Transistoren, LEDs, Festspannungsregler) 20-30€ je nachdem wie viel und 
umfangreich
-

Wenn dir die Sache Spaß macht kannst im Laufe der Zeit noch ne 
Lötstation und Lochrasterplatinen dazukaufen.

gruß bastel

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