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Forum: Offtopic Microchip und ON Semi wollen ATMEL kaufen -- AVRs in Gefahr??


Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...siehe hier:
http://www.eetimes.eu/showArticle.jhtml?articleID=...


(@Admins: wenn ihr meint, das ist hier off-topic: bitte verschieben)

Autor: A. K. (prx)
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Um mal Günter Jauch zu zitieren: Blitzmerker!

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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@Stefan:
Ist bekannt, siehe hier:
Beitrag "Messer raus!"

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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Oops - und da habe ich extra nach "Atmel, Microchip und ON Semi" bzw. 
nach "Atmel kaufen" gesucht, bevor ich postete.

"Messer raus" ist ja auch viel aussagekräftiger.... ;-)

Autor: GB (Gast)
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Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...dagegen spricht aber die Geschichte anderer Meger:
http://www.eetimes.eu/showArticle.jhtml?articleID=...

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Noch ein Kommentar:
http://www.eetimes.eu/showArticle.jhtml?articleID=...

"...which wasn’t all that surprising considering their frankly lousy 
architecture. Some of us engineer-types chortled: only dumb old VCs 
would buy that brain-dead and clearly obsolete design." 
(VC=VentureCapital?)

"...the 8051 is nearly as brain-dead as low-end PICs...the AVR brings 
the company a more modern CPU..."

Autor: A. K. (prx)
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Um 1980 herum gab es eine Architektur, die mit der damaligen Konkurrenz 
verglichen ähnlich hirnrissig und veraltet aussah wie PIC heute. Nur 
ahnungslose Dösköppe hätten damals einen 8086/8088 der viel besseren 
68000 vorgezogen. ;-)

Autor: B.Kratig (Gast)
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@ A. K.:

So richtig viel Ahnung von Technik und Marketing hast Du nicht, oder?

Autor: Bereits Fort (Firma: D.ade) (bereitsfort)
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>Nur ahnungslose Dösköppe hätten damals einen 8086/8088 der viel besseren
>68000 vorgezogen. ;-)

Schon damals war geiz geil.
Was manch Einen an sich Intelligenten in die zitierte Ecke trieb.
Leider
:-((

Autor: Sergey (Gast)
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Seht es doch positiv:
Microchip ist eine der wenigen Firmen, die selbst neue 3.3V ICs 
(ENC28J60, dsPIC33Fxxx)
noch in DIL herausbringen. Vielleicht gibt es ja dann XMEGAs im DIL?

Ich kann mir gut vorstellen, dass sogar die PIC32, wenn Low-Pincount 
Varianten
kommen in DIL herausgebracht werden...  Microchip ist alles zuzutrauen
(siehe 10F2xxx!)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Sergey wrote:

> Vielleicht gibt es ja dann XMEGAs im DIL?

Träum weiter.  Warum sollte das passieren?

Es gibt praktisch nur zwei Varianten: sie würden die AVRs so weiter
fahren, wie bisher.  Gleicher Support (da es die gleichen Leute an
der gleichen Stelle machen), gleiche Produktpalette, gleiche Gehäuse,
alles wie bislang, nur den Gewinn streichen andere (Aktionäre) ein
als bislang.

Oder sie stampfen die AVRs über kurz oder lang ein.

Alles andere würde bedeuten, dass gestandene Microchip-Ingenieure,
die irgendwo in USA aufgewachsen sind, mit waschechten Nordeuropäern
irgendwie nicht nur mental (was schon schwierig genug wäre) sondern
auch örtlich zusammen kommen müssten.  Ich gebe dir Brief und Siegel,
dass das nicht passieren wird.  Die Amis werden nicht nach Norwegen
strömen, und die Norweger wird in der Masse nichts nach Amiland
ziehen.

Allerdings steht ja wohl nach den Wirren der Finanzmärkte sowieso noch
alles in den Sternen, was damit passieren wird.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Wenn die anfangen, irgendwo rumzudoktorn, werd ich mich nach einem 
alternativen µC umsehen. Ich fand die Dinger von Renesas ganz 
interessant, werd ich bei etwas Freiraum mal abchecken...

Autor: Jens (Gast)
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@dude:

Das mit dem umsehen habe ich mir auch schon vorgenommen. Beim
AVR bleiben wäre zwar die beste Lösung, aber wenn da jemand den
Riegel vorschiebt werde ich definitiv nicht mit so etwas wie
PIC oder 8051 weitermachen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Sergey (Gast)

>Microchip ist eine der wenigen Firmen, die selbst neue 3.3V ICs
>(ENC28J60, dsPIC33Fxxx)
>noch in DIL herausbringen. Vielleicht gibt es ja dann XMEGAs im DIL?

Wozu? Die sind teuerer und grösser als TQFP & Co. Selbst die billigste 
China-Klitsche kann problemlos TQFP löten, mit 0,8mm Pitch auf jeden 
Fall, 0,5mm sind auch nicht sooo tragisch. Und mit etwas Übung und 
Geschick kann das auch ein Hobbybastler.

Und für schnelle Lochrasterkatastrophen gibt es Adapter. Fettig.

MFG
Falk

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Jungs, jetzt müßt ihr AVRs hamstern. Es geht das Gerücht um, Atmel 
wollte seine Poduktion auf Filzpantoffeln umstellen.

Autor: Paul Baumann (Gast)
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@Uhu Uhuhu
Warte nur, für Dich werden dann Filzpantoffeln mit einer Einlegesohle 
aus
DIL-Schaltkreisen gefertigt. Das Ganze dann mit den Anschlüssen zur 
Fußsohle hin. ;-)

An mir soll es jedenfalls nicht liegen, wenn der Umsatz von Attiny's und
-mega's stagniert. Ich habe rauhe Mengen eingelagert. ;-)

@Falk
Ich bin nach wie vor ein großer Fan von DIL-Gehäusen. Wenn man sich 
überlegt, daß eine Schaltung in den seltensten Fällen nur aus dem 
Kontroller an sich besteht, dann kommt man zur Feststellung, daß ein 
Gerät eine gewisse mechanische Größe erreicht, weil andere Bauelemente 
"drumherum" schon physisch groß sein müssen, um die Leistungen
zur Verfügung zu stellen bzw. umsetzen zu können. D.h. zum Bleistift, 
wennä
ich "draußen dran" ein LC-Display und einen Schwung Bedienelemente habe, 
dann ist die Kiste so groß, daß es dann auf die Gehäuseform des 
Kontrollers auch nicht mehr ankommt.

MfG Paul

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Paul Baumann (Gast)

>Ich bin nach wie vor ein großer Fan von DIL-Gehäusen.

Dein gutes Recht. Aber weder Atmel, noch Mircochip noch sonstwer haben 
Bastler im Auge, wenn sie einen IC herstellen. Der Kundenkreis ist viel 
zu klein und kauft zu wenig.

MFG
Falk

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Falk Brunner wrote:
> Aber weder Atmel, noch Mircochip noch sonstwer haben
> Bastler im Auge, wenn sie einen IC herstellen. Der Kundenkreis ist viel
> zu klein und kauft zu wenig.

Was könnte Microchip dann dazu bringen, die meisten neuen ICs auch als 
DIP anzubieten?
Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen, dass jemand einen 40MIPs µC 
in DIP irgendwo verbaut, außer vielleicht beim allerersten Prototyp.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Scheiss auf Dil-Rotz... Nach 30 min lötet jeder Anfänger 0.5 pitch.

Autor: mmmm (Gast)
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> Filzpantoffeln

Aber ausschließlich in Pink-Grün kariert mit DIL Sohle ;-)

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Benedikt K. (benedikt)

>Was könnte Microchip dann dazu bringen, die meisten neuen ICs auch als
>DIP anzubieten?

Gute Frage. Vielleicht weil dort nur aaaaaalte Ings arbeiten, so in 
Pauls Alter .  . . ;-)

>Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen, dass jemand einen 40MIPs µC
>in DIP irgendwo verbaut, außer vielleicht beim allerersten Prototyp.

Fällt mir auch schwer das nachzuvollziehen. Es gibt ja das Gerücht, dass 
es immer noch einen nennenswerten Markt für komplexe, neue BEDRAHTETE 
ICs wie eben diese uCs in China gibt, wo noch komplett manuell bestückte 
Platinen herstellen, wenns geht sogar FR2 und schlechter ;-). Ich kenn 
das aber nur vom Hörensagen.

MFG
Falk

Autor: Mios (Gast)
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... 0.5 pitch ...

Aber nur 0.5 cm.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Paul Baumann wrote:

> D.h. zum Bleistift,
> wennä
> ich "draußen dran" ein LC-Display und einen Schwung Bedienelemente habe,
> dann ist die Kiste so groß, daß es dann auf die Gehäuseform des
> Kontrollers auch nicht mehr ankommt.

Habe ich mir bei meinem LC-Meter auch gedacht, und habe den ATmega324P
in DIL statt TQFP eingebaut.  Habe mich hinterher trotzdem drüber
geärgert.  Erstens war die größere Platine (war diesmal sogar eine
industriell gefertigte) schließlich viel teurer, als sie es mit einem
TQFP geworden wäre.  Zweitens wurde der Platz im Gehäuse für Batterien
dann schon recht eng -- mit einer kleineren Platine hätte ich da
mehr Spielraum gehabt.  Drittens habe ich es in der Tat irgendwie
geschafft, den Controller so zu zerschießen, dass er viel zu viel
Leckstrom hatte (obwohl er sonst noch funktioniert).  Fazit: alles
wieder wechseln. :-(  Wäre mit TQFP und Heißluft kein Prollehm gewesen,
aber mit DIL40 hat es bereits mächtig die teure Platine demoliert.

Das nächste Mal wird das garantiert auch kein DIL mehr.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Jörg Wunsch wrote:
> Fazit: alles
> wieder wechseln. :-(  Wäre mit TQFP und Heißluft kein Prollehm gewesen,
> aber mit DIL40 hat es bereits mächtig die teure Platine demoliert.

DIL kann man Sockeln, SMD nicht (bzw. nicht wirtschaftlich).

Autor: wüä (Gast)
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Ich weiß gar nicht, was ihr habt. So lecker find ich DILL jetzt nun auch 
nicht.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Benedikt K. (benedikt)

>> wieder wechseln. :-(  Wäre mit TQFP und Heißluft kein Prollehm gewesen,
>> aber mit DIL40 hat es bereits mächtig die teure Platine demoliert.

>DIL kann man Sockeln, SMD nicht (bzw. nicht wirtschaftlich).

Was den Platzbedarf weiter "verbessert" ;-)
Mal ehrlich, ein TQFP44 mit 0,8mm Pitch lässt sich spielend löten, ist 
klein und sexy. DIL40 ist dagegen ein Ziegelstein.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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Oder TQFP32, z.B. Atmega88, siehe Anhang. Die Platine hat 34mm 
Durchmesser, mit AVR, FT232, 64kB EEPROM und Mini-USB Buchse.

MFG
Falk

Autor: Master Snowman (snowman)
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> Ich kann mir nämlich auch nicht vorstellen, dass jemand einen 40MIPs
> µC in DIP irgendwo verbaut, außer vielleicht beim allerersten Prototyp.
offenbar doch, denn Microchip hat in ihrem portfolio auch ein paar 
40MIPS-derivate in DIL ;) ..aber selbst für prototypen nehme ich lieber 
einen SOIC oder TQFN, da gebe ich dir schon recht ;)

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Falk Brunner wrote:

>>DIL kann man Sockeln, SMD nicht (bzw. nicht wirtschaftlich).
>
> Was den Platzbedarf weiter "verbessert" ;-)

...und den Preis und die Ausfallrate verschlechtert.  Ja, ich habe
danach natürlich noch eine Fassung reingebaut, da ich der Platine
keine zweite Entlötaktion zumuten kann, aber das hat nur dazu
geführt, dass ich mich erneut über meine Fehlentscheidung geärgert
habe.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Autor: Willivonbienemaya .. (willivonbienemaya)
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Jörg Wunsch wrote:
> Falk Brunner wrote:
>
>>>DIL kann man Sockeln, SMD nicht (bzw. nicht wirtschaftlich).
>>
>> Was den Platzbedarf weiter "verbessert" ;-)
>
> ...und den Preis und die Ausfallrate verschlechtert.  Ja, ich habe
> danach natürlich noch eine Fassung reingebaut, da ich der Platine
> keine zweite Entlötaktion zumuten kann, aber das hat nur dazu
> geführt, dass ich mich erneut über meine Fehlentscheidung geärgert
> habe.

Ein Sockel kostet bei Reichelt 0,11 €. Wenn man die spart darf man sich 
wohl kaum beschweren wenn das IC wechseln nervt.

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Willivonbienemaya .. wrote:
> Ein Sockel kostet bei Reichelt 0,11 €. Wenn man die spart darf man sich
> wohl kaum beschweren wenn das IC wechseln nervt.
Und bei den einfachen Reichelt-Fassungen habe ich auch nach dem 10. Mal 
noch keine Probleme gehabt. Deshalb wird bei mir jeder IC gesockelt.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Willivonbienemaya .. wrote:

> Ein Sockel kostet bei Reichelt 0,11 €.

Klar, Marke "Übelste Sorte[TM]".

Wenn überhaupt, dann den für EUR 0,44 (sowas ist jetzt auch drin),
der hat wenigstens noch Goldkontakte.  Der IC hat trotzdem nur
Zinn drauf und ist damit potenziell anfällig für Korrosion.

> Wenn man die spart darf man sich
> wohl kaum beschweren wenn das IC wechseln nervt.

Ich ,,spare'' den vor allem aus dem Wissen heraus, dass Kontaktprobleme
eine der wesentlichsten Ausfallursachen bei Elektronik sind.  Da ich
mit TQFP weder die Kontaktprobleme einer Fassung (Sockel ist übrigens
was anderes, sowas haben Röhren und Glühlampen) noch die Probleme mit
dem Auslöten habe, steht halt meine Entscheidung für das nächste
Design fest.

Autor: *.* (Gast)
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Das heißt dann Kontaktphobie ;)

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Falk Brunner wrote:
> Oder TQFP32, z.B. Atmega88, siehe Anhang. Die Platine hat 34mm
> Durchmesser, mit AVR, FT232, 64kB EEPROM und Mini-USB Buchse.

Was ist das eigentlich für eine Schaltung?
USB + AVR + EEPROM + Batterie + Taster ergibt für mich irgendwie keinen 
Sinn.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Benedikt K. (benedikt)

>USB + AVR + EEPROM + Batterie + Taster ergibt für mich irgendwie keinen
>Sinn.

Ist ein batteriebetriebener USB-Tastenzähler ;-)

Im Ernst, es ist des Ergebnis dieses Threads.

Beitrag "S: Erstellung v. digitalem Handzähler mit Speicherung der Uhrzeit"

MFG
Falk

P.S. Sehe ich das richtig, dass ich beim mega88 und Verwendung einen 
Uhrenquarzes noch extra Kondensatoren anlöten muss? Die berühmten 22pF? 
Weil meine Uhr nämlich ca. 150ppm! vor geht. Bei anderen AVR-Typen meine 
ich mich zu erinnern, dass dort per Fuse interen Kondensatoren 
zugeschaltet werden können.

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Die berühmten 22pF? Weil meine Uhr nämlich ca. 150ppm!

Im Datenblatt der HC-49U Quarze sind 33pF angegeben.
Ich habe, wenn Uhren realisiert sind, 1x 33pF und einen Trimmer-C 
10..60pF an XTAL1 drin und gleich ab. Sonst ist immer ein für eine Uhr 
inakzeptabler Fehler drin.

Gilt natürlich für den Takt.
Der Uhrenquarz ist von Haus aus sehr großen Toleranzen unterworfen und 
muss abgeglichen werden.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Thilo M. (power)

>Im Datenblatt der HC-49U Quarze sind 33pF angegeben.

Das hat wohl kaum was mit dem Gahäuse zu tun . . .

>Der Uhrenquarz ist von Haus aus sehr großen Toleranzen unterworfen und
>muss abgeglichen werden.

Aber kaum 150ppm!!

MFG
Falk

Autor: Robin Tönniges (rotoe) Benutzerseite
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Falk Brunner wrote:
> @ Thilo M. (power)
>
>>Im Datenblatt der HC-49U Quarze sind 33pF angegeben.
>
> Das hat wohl kaum was mit dem Gahäuse zu tun . . .
 Klar. Bei Reichelt stehen auch für unteschiedliche Gehäuse 
unterschiedliche Lastkapazitäten.

Autor: Thilo M. (Gast)
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Andere Größe der Quarze => andere Bauformen => andere Lastkapazitäten.

Autor: Falk Brunner (falk)
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OK, meine Uhrenquarze laufen seit einem Tag mit 2x22pF ziemlich gut, ca. 
1 Sekunde Abweichung in 24h, macht ~11ppm. Wesentlich besser als 150ppm 
ohne die 2x22pF.

MFg
Falk

Autor: Retro Man (Gast)
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>Ich ,,spare'' den vor allem aus dem Wissen heraus, dass Kontaktprobleme
>eine der wesentlichsten Ausfallursachen bei Elektronik sind.

Tss, selbst meine uralt Commodore Computer mit gesockelten ICs liefen 
nach über 20 Jahren noch einwandfrei.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Retro Man (Gast)

>Tss, selbst meine uralt Commodore Computer mit gesockelten ICs liefen
>nach über 20 Jahren noch einwandfrei.

Klar, weil ja auch ein  paar Geräte statistische Relevanz haben . . .

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Thilo M. wrote:
>>Die berühmten 22pF? Weil meine Uhr nämlich ca. 150ppm!
>
> Im Datenblatt der HC-49U Quarze sind 33pF angegeben.
Der Eingang des Oszillators innerhalb des AVRs hat auch noch eine Last 
und somit verringert sich die extern "anzubauende" Last in Form von 
Kondensatoren. 22pF sind da ein besserer Daumenwert. Ansonsten wird der 
Quarz zu stark belastet.

Autor: Bereits Fort (Firma: D.ade) (bereitsfort)
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Simon K. wrote:
> Thilo M. wrote:
>>>Die berühmten 22pF? Weil meine Uhr nämlich ca. 150ppm!
>>
>> Im Datenblatt der HC-49U Quarze sind 33pF angegeben.
> Der Eingang des Oszillators innerhalb des AVRs hat auch noch eine Last
> und somit verringert sich die extern "anzubauende" Last in Form von
> Kondensatoren. 22pF sind da ein besserer Daumenwert. Ansonsten wird der
> Quarz zu stark belastet.


Wäre es nicht leichter,die 150ppm im Programm proportional zu 
kompensieren, als capazitiv abzugleichen, zumal der C ja wieder nen 
neuen TK mitbringt?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Bereits Fort (Firma D.ade) (bereitsfort)

>Wäre es nicht leichter,die 150ppm im Programm proportional zu
>kompensieren, als capazitiv abzugleichen, zumal der C ja wieder nen
>neuen TK mitbringt?

Jain. Aber ein Quarz so weit weg von seiner Nominalfreqeunz laufen zu 
lassen ist nicht notwendig und sinnvoll. Der Tk der Cs ist SEHR gering, 
denn 22pF sind so ziemlich sicher NP0, und der TK ist, wie der Name 
vermuten lässt, Null.

MFG
Falk

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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wie Robert schon im gesperrten Thread schrieb ist der Deal erst mal 
geplatzt, hier noch ein Text dazu:
http://www.eetimes.eu/showArticle.jhtml?articleID=...
"On Semi, Microchip drop bid to acquire Atmel"
...blamed the withdrawal on weakness in the financial markets and "the 
unforeseen deterioration in the semiconductor market"

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