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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Mikrofonschaltung


Autor: Bene (Gast)
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Hallo,

ich würde gerne mein Akkordeon mit Mikrofonen abnehmen und ins Mischpult 
einspeisen. Der Eingang des Mischpultes ist ein XLR Stecker. 
Phantomspeisung ist auch möglich. Es sollte so aussehen, wie diese 
Modelle.
http://www.musikhaus-hoppe.com/midi2/micro/micro1.htm
Natürlich kosten diese Systeme von Sennheiser auch über 400 Euro. Ich 
würde mir gerne so etwas selber nachbauen. Müssen keine Mikrofone von 
Sennheiser verbaut werden, aber sollte sich schon ganz gut anhören. Soll 
ich hier Elektret-Mikrofone verwenden? Hat jemand Erfahrung mit so 
etwas?
Wie verstärke ich am besten das Signal, damit es für ein Mischpult 
ausreicht?
Eine Laustärkeregelung oder so etwas brauche ich nicht direkt am 
Mikrofon.
Gibt es vlt. auch schon fertige Vorverstärker, wo man nur noch die 
Kapsel dranhängen muss?
Wäre für Tipps sehr dankbar.

Gruß
Bene

Autor: Frank Lorenzen (florenzen)
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Muß es denn unbedingt so ein Einbaumikro sein? Akkordeon haben wir 
früher immer mit C1000 abgenommen. Irgendein springender und hüpfender 
Akkordeonist hatte allerdings mal eine Clipse, da kann ich mich 
allerdings beim besten Willen nicht mehr erinnern was das für ein 
Apparat war außer daß mich die Klangfülle trotz des geringen Abstands 
erfreut hat.
Gegen das C1000 spricht neben dem Stativ natürlich auch daß es das ja 
seit mittlerweile geraumer Zeit nur noch in Schei... äh 
Schampanjer-Farbe gibt, ein absoluten NoGo wenn das TV anwesend ist.
Achso: Mich wundert bei dem Sennheiser das SNR von lediglich 58 dB, 
nicht das ich da jetzt Fetischist wäre aber das klingt mir dann doch ein 
wenig rauschig.


liebe grüße
frank

Autor: HildeK (Gast)
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>Wie verstärke ich am besten das Signal, damit es für ein Mischpult
>ausreicht?

>Soll ich hier Elektret-Mikrofone verwenden?

Ja, warum nicht - die sind auch in vielen käuflichen Mikros mittlerer 
Preisklasse drin.
Für den Mikrofoneingang am Mixer ist eine extra Verstärkung des 
Elektretausgangs nicht notwendig. Die Pegel passen ganz gut und am 
Mischpult ist ja meist die Eingangs-Gain in einem großen Bereich 
verstellbar. Du brauchst nur eine Batterie (max. 9V), einen Widerstand 
und am besten einen bipolaren 10µF- Kondensator (für ein Mikro).

Wenn du allerdings mehrere Mikros über ein Kabel ans Mischpult bringen 
willst, brauchst du natürlich einen Mischverstärker bereits am 
Akkordeon.
Dazu wären rauscharme Operationsverstärker einzusetzen, die dann auch 
sinnvollweise das Signal gleich auf Linepegel bringen.
Im aller einfachsten Fall könnte man auch die Ausgänge der diversen 
Elektretkapseln passiv addieren. Ich kann aber das qualitative Ergebnis 
nicht voraussagen.

Übrigens, die meisten Kapseln haben Kugelcharakteristik. Ich würde mich 
für den Selbstbau um welche mit Nierencharakteristik bemühen. Vorsicht 
bei Phantomspeisung - ohne extra Schutzbeschaltung gehen die kaputt an 
den 48V.

Ein Bekannter hat an sein Akkordeon zwei 'normale' 
Instrumenten-Ansteckmikros montiert. Ich mach aber jedes Mal das Kreuz, 
wenn ich ihn abnehmen muss - er will immer den Monitor ganz nahe und 
laut haben. Ist immer nahe am Koppeln.

>Gibt es vlt. auch schon fertige Vorverstärker,
Ich kenne jetzt explizit keinen, aber z.B. an Taschensender kann man die 
direkt hängen.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Wenn es sich gut anhören soll, muß man auch Geld ausgeben. Eine der 
oberen Regeln im professionellen Bereich. Das C1000S gibt es auch in 
silber und es klingt sehr ordentlich.

Autor: juppi (Gast)
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Ja, Eigenbau ist schön, man kann Selbsbestätigung finden.

Aber wie schon Travel dir nahelegt,in der Tontechnik sollte man etwas 
Gutes sich "antun".
So ziemlich alle haben Ihr Eigenbau dann wieder ersetzt.

Gruß

Autor: Bene (Gast)
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Kann denn jemand Einbausysteme für Akkordeons empfehlen? Am besten nicht 
zu teuer ;-)
Möchte kein Mikrofon davor stellen!

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