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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik hochstromfähige Knopfzelle, Vibrationsmotor


Autor: Klaus (Gast)
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Hallo zusammen,

ich suche eine Möglichkeit, mit einer möglichst kleinen Batterie, also 
am liebsten eine Knopfzelle, einen Vibrationsmotor zu betreiben. Ist es 
möglich einen so großen Strom (100mA) aus einer Knopfzelle zu ziehen? Ob 
da Silberoxid oder Lithium besser geeinget ist, ist mir eigentlich egal, 
aber in den Datenblättern finden sich keine Angaben über so hohe Ströme?
Hat das jemand schonmal ausprobiert?
Die Betriebszeit wäre sehr kurz, ist als Alarmsignal (wie beim Handy) in 
einer Einweganwendung gedacht, die Kapazität einer Knopfzelle würde mir 
also reichen.
Da ich gerade noch keinen Motor da habe, kann ich es nicht ausprobieren, 
aber vielleicht kann mir da ja jemand Auskunft geben.

Gruß
Klaus

Autor: Peter Pan (Gast)
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ist Ri ( Innenwiderstand der Zelle )aus dem Datenblatt zu entnehmen? da 
kannste denn den max strom berechnen aber ne AG13 hat 130mAh das hält 
nicht lange.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Klaus (Gast)

>am liebsten eine Knopfzelle, einen Vibrationsmotor zu betreiben. Ist es
>möglich einen so großen Strom (100mA) aus einer Knopfzelle zu ziehen? Ob

Das wird wahrscheinlich nicht laufen, 10mA gehen schon, vielleicht 20mA. 
Aber 100mA sind wohl etwas zu ambitioniert. Nimm ne Microzelle + Low 
Cost Stepup als Joule Thief, siehe Versorgung aus einer Zelle.

MFG
Falk

Autor: E. B. (roquema) Benutzerseite
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100mA ist viel zu viel. Hab mal eben gemessen. Ein Vibrationsmotor aus 
einem Siemens ME45 zieht 55mA @ 3V, und noch 35mA @ 2V. Also sollte eine 
3V Lithium Batterie funktionieren.

Autor: Klaus (Gast)
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Das hört sich doch nicht schlecht an, ich werde es wohl einfach mal 
probieren. Die 100mA waren bei irgendeinem motor angegeben, wenn weniger 
reichen, umso besser.
klar, im Notfall müsste ich auf mikrozelle umsteigen.

Autor: ks (Gast)
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Hi,
die Kenntnis des aus einer Knopfzelle entnehmbaren Stroms ist zwar 
wichtig, aber nicht ausreichend. In den Datenblättern sind maximal 
zulässige Ströme angegeben. Wird dieser Strom überschritten, so beginnt 
die Knopfzelle sehr stark zu gasen. Irgendwann ist der Gasdruck zu hoch 
und das Ding explodiert mit beachtlicher Kraft. Das kann auch passieren, 
wenn die entladene Knopfzelle einige Wochen irgendwo rumliegt. Der 
Effekt ist bei Billigtypen stärker als bei Knopfzellen von 
Markenherstellern. Soweit ich weiss hat man versucht diesen Effekt durch 
Quecksilberzusatz zu mindern. Quecksilber ist aber nur noch begrenzt 
zulässig. Viele Gerätehersteller kennen diesen Effekt offensichtlich 
nicht und betreiben LEDs oder andere Geräte aus Knopfzellen. Das kann 
ziemlich schnell ins Auge gehen.
KS

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