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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Wiedermal Konstantstromquelle im µA Bereich


Autor: Jesper (Gast)
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Hallo zusammen,

für eine Widerstandmessung benötige ich eine Konstantstromquelle im µA 
Bereich. Genauer gesagt sind es 500µA. Da ich mehrere dieser 
Konstantstromequellen brauche, sollte diese so einfach wie möglich 
aufgebaut sein. Als Versorungsspannung stehen mir 5V DC zur Verfügung.

Die Schaltung mit einem J-Fet (BF245A) habe ich schon ausprobiert, 
leider ohne Erfolg ...

Für weitere Tipps wäre ich sehr dankbar.

MFG
Jesper

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Und wie viel von den 5V dürfen an der Konstantstromquelle maximal 
abfallen? Ich gehe mal davon aus, dass die 5V auf Stromquelle und 
Widerstand aufgeteilt werden sollen, oder sind die 5V schon der Anteil 
für die Konstantstromquelle?

Mal abgesehen davon hast du dir natürlich was schönes rausgesucht. Meine 
übliche Schaltung mit LM337 (weil er in Massen rumlag) geht hier nicht 
:(

Mal aus Interesse: Was geht an der Schaltung mit J-FET nicht, liefert 
die zu viel oder zu wenig Strom?

Autor: AD (Gast)
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Hallo,
ganz einfach bei:
http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/ref200.html
Referenz 100 µA
Gruß
  AD

Autor: Sven (Gast)
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Sind die 5V konstant? Sind die 500µA nicht so kritisch? Dann 
Stromspiegel mit BVC62 (oder so).

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Jesper wrote:
> für eine Widerstandmessung benötige ich eine Konstantstromquelle im µA
> Bereich.

Warum brauchst Du für Widerstandsmessung ne Konstantstromquelle?

Nimm doch einfach nen Vorwiderstand.
Das hat den Vorteil, daß sich die VCC komplett rauskürzt, d.h. die 
Genauigkeit ist nur von dem Vorwiderstand abhängig.


Peter

Autor: Jadeclaw Dinosaur (jadeclaw)
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Nimmt man einfach nur einen Widerstand, dann ist das Meßergebnis nicht 
mehr linear, mit dem Ergebnis, daß die Genauigkeit im oberen 
Widerstandsbereich überproportional schlecht wird. Schau dir mal den 
Widerstandsmeßskala eines analogen Multimeters an.

Gruß
Jadeclaw.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Jadeclaw Dinosaur wrote:
> Nimmt man einfach nur einen Widerstand, dann ist das Meßergebnis nicht
> mehr linear, mit dem Ergebnis, daß die Genauigkeit im oberen
> Widerstandsbereich überproportional schlecht wird.

Niemand hat behauptet, daß man die Betriebsspannung voll ausnutzen muß.
Eine Stromquelle benötigt ja auch einen minimalen Spannungsabfall.

Mache einfach an den Referenzeingang einen Spannungsteiler, z.B. 5:1 und 
miß nur von 0..1V, dann ist die Auflösungsänderung nur sehr geringfügig.


> Schau dir mal den
> Widerstandsmeßskala eines analogen Multimeters an.

Das hat man gemacht, um einen größeren Anzeigebereich zu erziehlen.
Mit einer linearen Skala hätte man z.B. nur 10:1 erreicht und dann viele 
Bereiche umschalten müssen.


Peter

Autor: Jesper (Gast)
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Hallo,

erstmal ein Dankeschön für die zahlreichen Antworten.

Zur Erklärung des Projekts:

Mittels eines ADC möchte ich über ein µC 2 verschiedene Widerstände 
messen. Diese liegen bei 4,7K oder 10k. Für das brauche ich die 
Konstantstromquelle.

Oder gibts für sowas einen einfacheren Weg??

Vom µC-Board stehen mir 5V für die Stromquelle und dem Widerstand 5V zur 
Verfügung.

... Zur Schaltung mit den J-Fet kann ich noch sagen, dass Fehler wohl an 
einem defekten Multimeter lag :-)

MFG
Jesper

Autor: Jesper (Gast)
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Fortsetzung ...

Habe mir gedacht, ich schreibe einfach noch ein bißchen was über dieses 
Projekt, um ein Gesamtüberblick zu gewinnen.

Bei diesen Widerständen handelt es sich um hochohmige Kabel.

Nach der Widerstanderfassung kommt noch ein zweiter Schritt dazu. Eine 
Widerstandsüberwachung. Sobald sich der Widerstand aus irgendeinen Grund 
außerhalb einer Toleranz bewegen (sagen wir mal +/- 20%, evtl bei einem 
Bruch gegen Unendlich) soll dies erfasst werden.

Als Hardware stehen mir ein 8bit AD-Wandler PCF8531 und ein µC AT89C5131 
zur Verfügung, falls jemand damit was anfangen kann ...

MFG
Jesper

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