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Forum: Platinen Tonertransfermethode (Kosten <20€)


Autor: Tobias Binkowski (tc-soundnlight)
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So da ich mich in der letzten Wochen viel mit dieser Methode beschäftigt 
habe und euch davon berichten möchte wie wirklich sau EINFACH das 
Funktioniert schreibe ich mal einen Bericht der letzten Tage/Wochen...

1. Versuch:

Ausdruck einer Testseite auf Reicheltpapier (verwendeter Drucker: HP 
LaserJet6L) -> Anschließend Papier auf kleines Stück Platine (welche 
vorher mit Azeton und Küchenpapier gereinigt wurde) legen und mit ein 
wenig Tesa fixieren.
Nun Bügeleisen auf Volldampf altes Stück Stoff zwischen Platine und 
Bügeleisen damit Muddern ned jammert -> Resultat: Es ist etwas zu sehen 
allerdings sehr sehr ungenau und verschieden gut (leider keine Fotos)

Danach wieder lesen im Forum und Laminator bei Pollin bestellen (17,95 - 
keine Werbung sondern ein anhaltspunkt als vergleichsgerät) -> Beim 
Laminator alles nutzlose entfernen (eigentlich nur die zwei Bleche die 
das Papier normalerweise noch ein wenig Pressen. Wenn diese draussen 
sind passt die Platine ohne Probleme durch!

2. Versuch:

Ausdruck wie gehabt auf Reicheltpapier und die Platine durch den 
Laminator -> Nichts passiert

Nun ein öffnen des Laminators. Nicht viel drin -> Zwei 
Temperaturschalter (schaltet bei 145°C ab) schöner Motor, 2 Rollen, 2 
Heizungen (bilder im Anhang)

Umbau wie folgt:

-Der Motor direkt an die Steckdose da dieser solange der Laminator in 
Betrieb ist aufjedenfall immer laufen soll, da bei Heissen Walzen und 
stillstand diese ziemlich bald verkleben denke ich.

-Die Heizung bisher nur an einen alten Dimmer der noch rumgefahren ist 
(Phasenanschnittssteuerung)

Das ganze noch wenigstens ein klein wenig sicher gestalten weil überall 
230Volt anliegen und somit Lebensgefahr besteht!!!

3. Versuch

Ausdruck noch immer auf Reicheltpapier und wie gehabt auf die Platine 
geklebt. So da ich keine Temperatursteuerung zur Hand habe und momentan 
auch kein Messgerät welches das kann und ich weiterkommmen wollte habe 
ich einfach mal ohne Temperaturschalter auf gut glück geheizt...
Als es minimal angefangen hat zu rauchen (etwa nach 4 Minuten) habe ich 
den Dimmer auf 50% gedreht (is nur in etwa)

Nun nochmal ne weile gewartet damit die Temperatur sich stabilisieren 
kann!

Nun habe ich mehrere Versuche gemacht wie oft ich die Platine 
durchlaufen lassen muss. Mit dem Reicheltpapier bin ich hierbei auf 6mal 
gekommen und hatte mäßige Ergebnisse.

4. Versuch

Habe mir in der Drogerie Bucheinbindefolie (5m*40cm für ~2€) gekauft. 
Von dieser die Folie abziehen und den eigentlichen "Müll" also die 
Schutzfolie benutzen (die Glatte seite auf der vorher die Folie geklebt 
hat)
Diese dann mit Tesa auf einer DINA4 Seite fixieren.

Das ganze wiedermals durch den HP Laserjet 6L laufen lassen.

So wieder ein paar Versuche mit dem Laminator: Bestes Ergenis bei 5 mal 
durchlaufen lassen!!

Auf dem Bild (bitt ned haun) hab ich einfach mal auf die schnelle paar 
Gehäuseformen genommen und irgendwie sinnlos Leiterbahnen gezogen oO

Beim nächsten Versuch such ich mir ein gescheites Layout oder mache 
zumindest eines, bei dem z.b. mehrere Leiterbahnen zwischen 
verschiedenen Pins durchgehen.

Soweit bisher .. finde das Ergebnisse aber für den Hobbybereich schonmal 
sehr gut und das für einen Gesamtpreis wie gesagt unter 20€ (Aceton mal 
nicht eingerechnet weils n Grundbestandteil in ner Werkstatt is - finde 
ich mal)

Beim Bild SRY Schlechte Lampe und schlechte Handycam

Grüße Tobi

P.S.: Fragen Anregungen usw. gerne :-)

Autor: Tobias Binkowski (tc-soundnlight)
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> Beim Bild SRY Schlechte Lampe und schlechte Handycam

War klar, dass ich s Bild vergess oO

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