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Forum: HF, Funk und Felder Wie kann man elektronisch STABIL die Frequenz steuern?


Autor: Daniel_HF (Gast)
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Klar wissen wir alle dass es einfach ist ein POTI dranzuhängen und daran 
rumzudrehen um die Frequenz einzustellen.

Doch wie machen es die Aktuellen Funkgeräte, es muss ja elektrisch 
passieren.
Benutzen die einfach ein Poti-IC oder gibts da andere techniken, ich 
meine diese Methode scheint ja sehr frequenzstabil zu sein!


Hoffe auf liebe Antworten,

Daniel

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Gugel mal nach PLL.  Nachteil: du hast ein Frequenzraster, das nicht
zu klein werden darf, da andernfalls die PLL zu träge reagiert (das
Schleifenfilter muss langsamer sein als die PLL-Rasterfrequenz).

Dann kannst du noch nach DDS gugeln.  Damit kann man Frequenzen in
ganz feinen Schritten einstellen, sogar in Echtzeit modulieren.
Nachteil ist, dass die dafür notwendigen ICs deutlich mehr Strom
brauchen als eine PLL.

Daher findest du PLLs üblicherweise in Funkgeräten, DDSe hingegen
haben die klassischen Oszillatoren beim Wobbeln abgelöst.

Autor: aha (Gast)
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Weshalb sollte ein DDS mehr Strom brauchen als ein PLL ? Das ist eine 
Frage des Frequenzbereiches. Es gibt auch noch die Moeglichkeit einen 
DDS in der Rueckfuehrung eines PLLs zu haben. Als externer Vorteiler 
quasi.

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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aha wrote:
> Weshalb sollte ein DDS mehr Strom brauchen als ein PLL ?

Weil viel mehr digitale Gatter da hin und her wackeln als bei den
paar Flipflops einer PLL.  Für eine vergleichbare Aufgabe (bspw.
LO einer 145-MHz-Handfunke) kommst du praktisch mit einer PLL auf
etwa 1/10 des Stromverbrauchs der DDS-Lösung.

Autor: MCU (Gast)
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Verwendet man Fractional-N PLLs ist auch ein kleines Frequenzraster bei 
schneller Einschwingzeit möglich. Gibt's z.B. von National.

Grüße

MCU

Autor: aha (Gast)
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Das Frequenzraster des PLL kannste spuelen wenn du einen DDS als 
Vorteiler des VCO verwendest.

Autor: MCU (Gast)
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??

Autor: aha (Gast)
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Also. Du hast einen VCO auf 140MHz, dann einen Teiler durch 8, der 
bringt etwas weniger als 20MHz. Damit geht man auf einen DDS, damit 
generiert man ca 1MHz mit beliebiger Aufloesung. Diese ca 1MHz gibt man 
auf einen PLL, der den Phasenvergleicher auf ca 1MHz hat, dh 140 mal 
multipliziert. Der DDS erlaubt nun eine beliebig feine Abstufung der 
Ausgangsfrequenz, laeuft selber auf oekonomischen 20MHz und das Ganz 
ziehtt nicht derart viel Strom wie andere Loesungen.

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