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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schalten mit LDR


Autor: lutz (Gast)
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Hallo,

ich möchte für eine LED-Beleuchtung (5V, 200mA) eine kleine Schaltung 
aufbauen, die die Spannungsversorgung ein- bzw. ausschaltet. Dazu möchte 
ich einen LDR (z.B. sowas: 
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=A54;G...
 ) verwenden. Das ganze steht in einem relativ dunklen Raum, wo ohne 
Deckenbeleuchtung sogut wie kein Licht ist (kaum Fenster). Wenn das 
Licht eingeschaltet wird, soll die  Schaltung auch die 
Spannungsversorgung für die LED-Beleuchtung durchschalten. Und das 
unabhängig von der Helligkeit - es soll nur hell==>an und dunkel==>aus 
geben. Den Pegel würde ich gerne über ein Poti einstellen können. (D.h. 
ab welcher Helligkeit gehen die LED's an.

Hat jemand Ideen?

Autor: Alex (Gast)
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Autor: lutz (Gast)
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aber wozu brauche ich den timer-ic?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> hell==>an und dunkel==>aus ...
Nur für den Fall, dass ich deine Beschreibung noch nicht ganz kapiere 
;-)
Wozu willst du die LEDs einschalten, wenn es hell ist?

Autor: lutz (Gast)
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Es wird eine Leselampe in einem raum, der nur mit Leuchtstlampen 
beleuchtet ist. Zum lesen ist es kein schönes Licht und auch nicht hell 
genug.
Desshalb, soll die Leistung durchgeschaltet werden, wenn das Licht 
eingeschaltet ist.

Aber konkret: wozu der Timer?

Autor: Uwe Stark (uwe_stark)
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schau mal hier:
http://www.kreatives-chaos.com/artikel/ne555-grund...

das dürfte so einiges erklären

Gruß
Uwe

Autor: lutz (Gast)
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Danke, aber ich weiss trotzdem noch nicht, was der LDR mit dem Timer zu 
tun hat.
Gibt es keine einfachere Möglichkeit zu schalten? Der LDR änder doch 
seinen Widerstand bei Helligkeitsänderung, d.h. dass über/unter einem 
bestimmten Wert voll durchgeschaltet werden muss.

Autor: lutz (Gast)
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Mir ist eingefallen, dass man den LDR vielleicht erstmal als Poti 
betrachten kann. Wenn die Deckenbeleuchtung eingeschaltet ist, ist R = x 
OHM. Wenn das Licht aus ist, ist R = x+100 OHM. Bei x OHM soll das die 
Leistung dann geschaltet werden und bei x+100 Ohm wieder ausgeschaltet.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> nur mit Leuchtstlampen beleuchtet ist. Zum lesen ist
> es kein schönes Licht und auch nicht hell genug.
und
> soll die Schaltung auch die Spannungsversorgung
> für die LED-Beleuchtung durchschalten.
sind inkompatibel. Wenn eine Leuchtsoffröhre nicht reicht, dann kannst 
du LEDs auch vergessen. Deren Licht ist noch weniger schön, und die 
Helligkeit ist extrem räumlich bregrenzt (weil ja 5W mit 200mA gerade 
mal 1W sind).

Du könntest es z.B. einfach so machen:
        5V
        o
        |
        o---------------o------.
        |               |      |
       .-.              |      V  LED
     R1| |              |      -
       | |              |      |
       '-'              |      |
        |               '      |
        |    ___ R2   |<       |
        o---|___|-----|   T1   |
        |             |\       |
        |               |      |
        |              .-.     |
        |              | |     |
        |           R4 | |     |
        |              '-'     |
        |    ___ R3     |      |
        o---|___|-------)------o
        |               |      |
       .-.              |    |/
       | |              '----|  T2
   LDR | |                   |>
       '-'                     |
        |                      |
        o----------------------'
        |
       ---
       GND
R1 und der LDR bestimmen die Schaltschwelle.
R2 ist unkritisch, hier nehmen wir mal 47k.
R3 bestimmt die Mittkopplung (Hysterese) und sorgt dafür, dass bei 
"halber" Helligkeit die LEDs nicht nur halb leuchten. Hier würde ich mal 
mit 10k beginnen (oder mit einem 50k Poti, zur Not gehts auch ohne).
R2 ist unkritisch, hier nehmen wir mal 1k.
T1 z.B. BC327
T2 z.B. BC337

Autor: lutz (Gast)
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Danke, so habe ich mir das vorgestellt. Wenn ich R2  = 0 setze, habe ich 
dann garkeine hysterese, d.h. gibt es dann wirklich genau 2 
schaltstellungen?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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lutz wrote:
> Wenn ich R2  = 0 setze, habe ich dann gar keine hysterese,
Eine Widerstand setzt man i.A. nur ungern auf Null, weil es dann oft 
irgendwo raucht. Besser ist, man baut ihn aus (und hat somit unendlich 
viele Öhmer).

> d.h. gibt es dann wirklich genau 2 schaltstellungen?
R3 macht die Hysterese. Wenn du den auf unendlich setzt, dann hast du 
keine Hysterese. D.h. es gibt einen Helligkeitspunkt, an dem die 
Schaltung genauso gern ein- wie ausschaltet. Es kann also sein, dass die 
LED flackert.
Mit Hysterese bekommst du einen knackigeren Schaltpunkt, weil in dem 
Augenblick, in dem eingeschaltet wird, sich die Schaltung quasi selber 
einen Schubs gibt.

BTW: sorg dafür, dass die LED nicht in den LDR reinleuchtet. Sonst 
schaltest du nur einmal die Leuchtstoffröhren ein und die LED geht an. 
Aber nach beim Ausschalten der Röhren leuchtet die LED weiter, weil ja 
Licht von der LED auf den LDR fällt.

Autor: lutz (Gast)
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ich habe hier nochmal eine andere Schaltung gefunden. Würde sowas auch 
funktionieren? Ich stelle mir vor, dass ich mit dem Poti den 
Schwellenwert einstellen kann. Wichtig wäre mir aber, dass es nur 2 
Schaltstellungen gibt. (Schmitt-Trigger?)

Autor: lutz (Gast)
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R1 und LDR wurden versehentlich vertauscht.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> (Schmitt-Trigger?)
Ja, der fehlt in der einfachen Schaltung. Ohne Hysterese wird der 
Transistor um den Schaltpunkt herum noch nicht ganz ein- aber schon 
nicht mehr ausgeschaltet sein. Da kann dem schon mal schnell warm 
werden.

Probiers mit meiner Schaltung und mach R1 als Poti, damit kannst du dann 
auch die Schaltschwelle einstellen.

Autor: lutz (Gast)
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Ich habe deine Schaltung nochmal grafisch dargestellt, und hoffe das 
alles richtig ist. Wi groß soll denn R? und Poti sein?

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