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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Signalrauschabstand "messen"


Autor: Bernhard G. (bgwh)
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Hallo!

Ich habe zwar einen ähnlichen Thread gefunden, aber leider wurde da 
nicht ganz meine Frage getroffen, nur um etwaigen Beschwerden 
vorzubeugen. :)

Und zwar habe ich folgendes Problem. Ich soll bei einer Biosignalmessung 
den Signalrauschabstand zwischen der Elektrode und der Haut messen. 
Sprich, wie gut die Verbindung ist.

Den Widerstand zu messen, wäre zwar relativ einfach. Eine Konstantstrom 
'durchjagen' und dann den Spannungsabfall messen.

Aber aus diversen Gründen möchte ich gerne SNR messen und nicht den 
Widerstand.

Und nun meine Frage, ob jemand schon einmal selbiges gemacht hat? Ich 
meine, ist es mit Hilfe einer Schaltung möglich, die SNR zu ermitteln? 
Oder sollte man da zu einem uC greifen, wenn ja wie?

Schoene Grueße

Autor: aha (Gast)
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Halt, Stop - alles falsch. Es gibt keinen Signal-Rausch-Abstand zwischen 
elektrode und Haut. Und den Widerstand miss man sicher nicht mit DC.

Autor: Der Fast (der9gast)
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Ich denke mal du sollst das Rauschen zw. Elektrode/Haut messen?  Um dann 
darauf zu schliessen wie hoch das Signal sein muss, um halt nicht im 
rauschen unterzugehen?

Problem; Haut != Haut ?

mfg

Autor: Michael Lenz (hochbett)
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Hallo Bernhard,

> Und zwar habe ich folgendes Problem. Ich soll bei einer Biosignalmessung
> den Signalrauschabstand zwischen der Elektrode und der Haut messen.
> Sprich, wie gut die Verbindung ist.
Der Signalrauschabstand (SNR) ist eine Eigenschaft des Signals, nicht 
die Eigenschaft eines elektrischen Kontaktes.

Es geht um das Verhältnis

    Nutzsignalleistung
 -----------------------
    Störsignalleistung

Ein gutes Signal kennzeichnet sich durch ein hohes SNR. Bevor Du mißt, 
empfehle ich Dir, Dich mit den Begriffen genauer vertraut zu machen.

Wenn Du Dein Nutzsignal genau kennst, ist die Messung relativ einfach. 
Du nimmst ein Oszilloskop und mißt die Gesamtleistung des Signals; dann 
teilst Du beide Leistungen durcheinander.

Du solltest Dir vorher darüber im klaren sein, bis zu welcher Frequenz 
Du die Störungen betrachtest. Normalerweise wirst Du bandbegrenzt messen 
wollen.

Oft kannst Du das SNR schon auf dem Oszilloskop abschätzen, und zwar 
dann, wenn Du relativ schmalbandige Signale hast. Der Abstand zwischen 
dem Signalpeak im Spektrum und dem "Rauschteppich" ist dann ein Maß für 
das SNR.



Gruß,
  Michael

Autor: Bernhard G. (bgwh)
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aha wrote:
> Halt, Stop - alles falsch. Es gibt keinen Signal-Rausch-Abstand zwischen
> elektrode und Haut. Und den Widerstand miss man sicher nicht mit DC.

Ich hab nichts von DC gesagt.

Autor: Bernhard G. (bgwh)
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Erstmal danke für deine Antwort!

Michael Lenz wrote:

> Wenn Du Dein Nutzsignal genau kennst, ist die Messung relativ einfach.
> Du nimmst ein Oszilloskop und mißt die Gesamtleistung des Signals; dann
> teilst Du beide Leistungen durcheinander.
>
> Du solltest Dir vorher darüber im klaren sein, bis zu welcher Frequenz
> Du die Störungen betrachtest. Normalerweise wirst Du bandbegrenzt messen
> wollen.

Ja ich soll es mit folgenden Testsignalen messen:
 Amplitude=10uV
 f = 10, 20, 30, 1000Hz

Autor: aha (Gast)
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> Eine Konstantstrom'durchjagen' und dann den Spannungsabfall messen.

aha wrote:
> Halt, Stop - alles falsch. Es gibt keinen Signal-Rausch-Abstand zwischen
> elektrode und Haut. Und den Widerstand miss man sicher nicht mit DC.

Ich hab nichts von DC gesagt.

.. Aeh doch, siehe oben.

Autor: Bernhard G. (bgwh)
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> .. Aeh doch, siehe oben.

Inwiefern?
Ich habe nur gesagt, dass ich eine Konstantstromquelle verwende. (Ich 
meine natürlich eine Wechsel-Konstantstromquelle!)
z.B. 5uA, 1000Hz (oda was auch immer)

Ist mir schon klar, dass es sich bei dem Hautübergangswiderstand um eine 
Impedanz handelt!

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