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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik "Tankanzeige" für Blei-Gel-Akkus


Autor: Fusedestroyer (Gast)
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Hallo Forum!

Ich bräuchte für ein mobiles Gerät eine Art "Tankanzeige" für die 
Blei-Gel-Akkus.

Das Problem: auf dem mobilen Gefährt ist eine Art Roboterarm 
installiert. Bevor ich mit dem Roboterarm eine (längere) Aktion 
durchführe, muss ich wissen, ob die in den Akkus vorhandene Energie noch 
ausreicht, die komplette Aktion durchzuführen, oder ob ich mitten in der 
Aktion die Kapazitätsgrenze der Akkus erreichen würde und somit die 
Aktion dann besser nicht ausführe...

Ich hatte daran gedacht:
-mit einem µC die Spannung zu messen
-mit einem Stromsensor (wie in Strommesszangen) den Strom zu messen
-beides im µC zu verrechnen und entsprechend an den PC zu schicken.

Ströme werde ich voraussichtlich bis ca. 10A haben.


Wie seht ihr die Change auf eine akzeptable Messung (Stichwort 
Tiefentladeschutz)???
Kennt ihr schon fertige (kompakte) Lösungen oder entsprechende Chips?
Wenn Ja, wie nennt man diese Teile (=> Schlagwörter für Google)????

Vielen Dank. Viele Grüße.
FD

Autor: Gast (Gast)
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Bei Pb-Akkus reicht es normal, die Spannung zu messen. Es gibt im 
Internet mehrere Lösungen dazu. Ein passender Chip wäre sicher der 
LM3914 (oder LM3915 weiß nicht mehr genau). Gibts sogar Bausätze dafür.

Autor: Niels Hüsken (monarch35)
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Naja, die Leerlaufspannung zu messen bringt vermutlich bei keinem Akku 
etwas. Deshalb finde ich den Ansatz, die akuelle Stromaufnahme mit in 
die Berechnung einfliessen zu lassen, garnicht so schlecht.

Allerdings fände ich es noch besser, für den Zeitpunkt der Messung einen 
bestimmten, konstanten Strom fliessen zu lassen. Das dürfte die 
Genauigkeit der Messung deutlich erhöhen.

Autor: Andy (Gast)
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Eine reine Spannungsmessung sagt über die verfügbare Kapazität nicht 
viel aus.
Der Akku sollte für die Messung belastet werden, nur so kann eine 
Aussage über den tatsächlichen Innenwiderstand der Zellen gemacht 
werden.

Das Problem ist glaub ich nicht sehr trivial. Findest im Internet 
bestimmt mehr Infos.

Autor: Klaus2 (Gast)
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...man loggt über ein am akku angebrachtes gerät ständig eingebrachte 
und entnommene energiemenge via shunt? das sollte die verlässlichste 
methode sein, siehe batt.sensoren im automobilbereich.

Klaus.

Autor: Andy (Gast)
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Vielleicht so:

Akku mit konstantem Strom entladen, bis eine bestimmte Spannung erreicht 
ist. Dabei die Zeit messen. Je länger die Zeit, je besser der Akku.

Autor: Sven (Gast)
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>> Wie seht ihr die Change

Yes we can!

>> loggt über ein am akku angebrachtes gerät

Genau. Und ab und zu mal mit Laderegler volladen, damit man wieder einen 
definierten Zustand hat.

Spannungsmessung ist dafür zu unzuverlässig. Und eigentlich müsste man 
die Temp auch mit messen.

Autor: Fusedestroyer (Gast)
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> Allerdings fände ich es noch besser, für den Zeitpunkt der
> Messung einen bestimmten, konstanten Strom fliessen zu lassen
Hmm... das wird schlecht gehen. Schon der PC der am System hängt zieht 
so unregelmäßig Strom, dass das nicht machbar ist. Und den PC kann ich 
nicht alle 30 sek. ausschalten, um mal eben zu messen...

> ...man loggt über ein am akku angebrachtes gerät
Dieses "Gerät" wollte ich ja selber bauen gg

> ständig eingebrachte und entnommene energiemenge via shunt?
Die entnommene Menge würde mir (erstmal) reichen. Das mit dem Shunt 
wollte ich eigentlich vermeiden, da der ja auch "Energie verbraucht". 
Und davon hab ich auf dem Gefährt eh schon zu wenig. Aber ich werde wohl 
nicht um den Shunt drum rum kommen, da es anscheinend keinen Sensor a la 
Strommesszange zu geben scheint... :(

> Akku mit konstantem Strom entladen, bis eine bestimmte
> Spannung erreicht ist. Dabei die Zeit messen.
Ja, so wollte ich die verfügbare Ladung bestimmen, die ich dann im PC 
oder im µC hinterlegen kann.

Autor: Severino R. (severino)
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Fusedestroyer wrote:

> Und davon hab ich auf dem Gefährt eh schon zu wenig. Aber ich werde wohl
> nicht um den Shunt drum rum kommen, da es anscheinend keinen Sensor a la
> Strommesszange zu geben scheint... :(
Gibt es schon, z.B. von LEM (www.lem.com), auch mit Hallsensoren.
Sind aber nicht ganz billig.

Autor: Fusedestroyer (Gast)
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> Sind aber nicht ganz billig.
Pah! Geld spielt keine Rolle! ;-)
Danke, schau ich mir mal an...

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...oder von allegro oder von oder von oder von - nur ist das NICHT immer 
die einfachste oder günstigste Lösung :)

Und infos zu "dem gerät" findest du haufenweise im netz bzw du 
modifizierst den akkuentlader von der startseite hier bzw. lässt dich 
davon inspiriiiieren.

Klaus.

Autor: Fusedestroyer (Gast)
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> ...oder von allegro oder von oder von oder von
> Und infos zu "dem gerät" findest du

Ja, kann sein. Aber mir fehlen gerade die entsprechenden 
Schlagwörter/Suchbegriffe. Und ohne Suchbegriffe kein Finden...
Deswegen ja auch meine Worte:
> Kennt ihr schon fertige (kompakte) Lösungen oder entsprechende Chips?
> Wenn Ja, wie nennt man diese Teile (=> Schlagwörter für Google)????

Autor: Andy (Gast)
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Vielleicht noch eine Idee.

Bei jeder Bewegung deines Roboterarms den Stromverlauf überwachen.

http://www.allegromicro.com/en/Products/Categories...

Ist der Akku nicht mehr frisch, wird die Spannung bei jeder Belastung 
ein wenig einbrechen.
Mit einem Komparator eine "unkritische" Schwelle setzen.
Wenn diese erreicht ist, kein neuer Zyklus mehr starten, sondern Akku 
wieder aufladen.

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