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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED-Vorwiderstand - Frage ist nicht so dumm, wie sie sich anhört ;-)


Autor: Jens (Gast)
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Hallo Leute,

eine eigentlich einfache Frage: wie bestimme ich aus dem angehängten 
Datenblatt die exakte Spannung und die Stromstärke, bei der die LED 
(Farbe: rot) betrieben werden muss?

Ich weiß, wie die physikalischen Zusammenhänge sind, aber ich finde in 
den Datenblättern immer nur Infos für "Pulse operation", und meine LEDs 
sollen statisch angesteuert werden. Welche Spannung die so haben, steht 
da auch nirgends, nur so eine "Reverse Voltage", was ist das?

Viele Grüße,
Jens

Autor: Otto (Gast)
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"DC forward current" ist der Dauerstrom
"Reverse voltage" ist die maximal zulässige Spannung in Sperrrichtung

Otto

Autor: Stefan P. (form)
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Eine Spannung bei LEDs exakt anzugeben ist nicht möglich, da diese sehr 
temperaturabhängig ist. Aber trotzdem etwas komisch das im Datenblatt 
nicht wenigstens ein grober Bereich angegeben ist.

Also am besten mal bei Raumtemperatur mit dem angegebenen Strom befeuern 
(Konstantstromquelle), und dann die Spannung messen.

Autor: Klaus2 (Gast)
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STRENG genommen werden LEDs ja auch mit konstantem Strom betrieben - 
wieso sollte man also eine Spg angeben?!

Klaus.

Autor: Klaus (Gast)
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Also das Datenblatt ist etwas dünne.

Aber bei Roten LED's kann man von 2- 2,2V Vorwärtspannung ausgehen und 
20mA damit LED satt leuchtet.

Also z.b.  Led soll an 12V betrieben werden.

 Rv = Ub - UF / 20mA  = 500 Ohm
 bei 5V

 RV = Ub-UF / 20mA = 150 Ohm

 Der tatsächliche Strom hängt von der Vorwärtsspannung UF und dem
 Widerstand Rv ab. Musst halt messen ob 20mA fließen.

Autor: Johannes M. (johnny-m)
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Normalerweise musst Du Dir aus der Strom-Spannungs-Kennlinie (sofern 
vorhanden) im Datenblatt den Arbeitspunkt ableiten.

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Wenn man einen Vorwiderstand als "Konstantstromquelle" nimmt und daran 
eine ausreichende Spannung abfallen lässt, dann streut der Diodenstrom 
gar nicht mal so stark, wie hier im Forum immer mal wieder Schilder mit 
hunderten LEDs zeigen. Wäre die Spannung nicht halbwegs von LED zu LED 
gleich, dann wären diese Schilder fleckig ausgeleuchtet. Und die 
Temperaturabhängigkeit ist auch nicht sooo riesig, wenn man den Strom 
einfach etwas geringer als erlaubt wählt und auf das bisschen Helligkeit 
verzichten kann geht das schon. Ein Widerstand ist einfach billiger und 
kleiner als eine "echte" KSQ.

Aber noch mal zurück zum Thema, an Jens: Sind das wirklich die einzigen 
Daten, die dein Datenblatt liefert? Normalerweise haben die zwar solche 
"absolute ratings", aber auch eine Tabelle mit typischen 
Betriebsparametern. Man sollte die LED ja nicht am absoluten Limit 
betreiben, da lebt sie sicher nicht ganz so lange.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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In der Tabelle darüber steht die Durchlassspannung (Forward Voltage). 
Damit lässt sich besser rechnen.
So wie hier
http://www.lc-led.com/products/810tw2d.html
oder hier
http://peshkin.mech.northwestern.edu/datasheets/Op...

Man legt seine Schaltung nie an den absoluten Maximalwerten aus.
Das ist wie beim Fliegen: immer hübsch von den Rändern der Luft 
wegbleiben.

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