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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Optokoppler am Eingang


Autor: Michael S. (forestjump)
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Hallo,
ich habe hier eine etwas ältere Steuerung vor mir liegen, welche das 
Schaufelrad einer Heizung steuert. An der Vorderseite sind 3 LEDs 
angebracht welche bei Störfällen leuchten.

Ich will nun den Status dieser LEDs mit einem ATMEL µC einlesen, an 
einen Rechner weitergeben, um anschließen bei Störfällen entsprechend 
darauf reagieren zu können ( Email, SMS ).

Leider habe ich nur sehr grundlegende Elektro-/µC-kentnisse, washalb 
diese Vorhaben für mich ohne Hilfe nahezu unmöglich ist.

Nun zu der Heizungssteuerung:

Das Signal für die LEDs ist in der Schaltung folgendermaßen aufgebaut:
Transistor->Emitter (BC517) -> Widerstand (27kOhm)->LED

Meine Überlegung ist, dass ich parallel zu der LED ein Optokoppler 
anschließe (CNY17/1 ? ) und dann zu einem Input des µC gehe.

Unter http://www.mikrocontroller.net/articles/Optokoppler habe ich schon 
eine Beispielschaltung angeschaut, doch weiß ich nicht wie man die 
Widerstände berechnen muss, sodass überhaupt etwas funktioniert.

Könnt Ihr mir bitte bei der Schaltung und Berechnung ein wenig helfen ?

Danke
 Michael

Autor: BastiHH (Gast)
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Mhh so wie ich das sehe müsste man im Datenblatt des Optokopplers 
nachschauen. Ein Optokopller ist ja so quasi "nur" eine Led und eine 
Fotodiode in einem Gehäuse von daher gilt so quasi der Widerstand als 
Vorwiderstand für die im Optokoppler eingebaute "LED". (Korrigiert mich 
wenn ich mich Irre)

Aber an deiner Stelle würde ich das ganze mit einem OP machen der je 
nachdem was für eine Spannung die LED benötigt auf Verstärkung 
geschaltet ist.
Mhhh irre ich mich oder erscheinen mir 27kOhm ein bisschen zu hoch? was 
für eine Spannung liegt dem vor dem Widerstand?

Grüße aus HH

Autor: Bernd Geyer (bege)
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Hallo,

warum nimmst Du nicht einfach einen weiteren Widerstand mit dem selben 
Wert wie der verbaute und schaltest den Optokoppler parallel zur 
vorhandenen LED?


           |
           |
        +--*--+
        |     |
 neuer  X     X vorhandener R
    R   X     X
        |     |
       ---   ---
Opto-  \ /   \ / vorhandene LED
koppler---   ---
        |     |
        +--*--*
           |
           |

Gruß Bernd

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Wenn die LEDs nicht unbedingt "nach der OP" sichtbar sein müssen, könnte 
man auch einfach Fototransistoren aufs Gehäuse kleben und die 
abfragen...

Autor: Michael S. (forestjump)
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Die Spannung an dem Widerstand kann ich so ohne weiteres erstmal nicht 
messen. Bei dem Widerstand bin ich mir bei dem Wert nicht sicher, da der 
Widerstand 5 Ringe besitzt.
Rot-Violett-Schwarz-Braun-Braun

Autor: El Jefe (bastihh)
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meiner Farbscheibe nach, sind das allerdings 2,7kOhm bei 10% hatte mich 
schon gewundert 27k wären bisschen hart ;)

[edit] scheint dann wohl bei der größenordnung wohl so eine Low-Current 
LED zu sein.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Rot-Violett-Schwarz-Braun-Braun

http://de.wikipedia.org/wiki/Widerstand_(Bauelement)

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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@  Basti B. (bastihh)
> sind das allerdings 2,7kOhm bei 10%
Gib die Scheibe zurück, die hat nen Fehler:  braun = 1%

Autor: El Jefe (bastihh)
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ups sry, die Scheibe ist ok, mein Kopf ist nur neben der Spur ^^

Autor: Michael S. (forestjump)
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Also besorge ich mir nun einen 2,7kOhm Widerstand, CNY 17/1 und einen 
10K Widerstand.

Jetzt habe ich noch eine Frage:
Das Kabel von der Heizungssteuerung müsste ca. 15-20m lang sein, um zu 
dem Rechner zu gelangen. Darf ein UART-Kabel solche Längen besitzen, 
oder wird das in solchen Fällen anders gelöst ?

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