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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Lichtschranke/Mikrocontroller gesteuert


Autor: Lennart (Gast)
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Hi!

Ich arbeite derzeit an einem Projekt für Hochgeschwindigkeitsfotografie 
und stoße jetzt an meine Grenzen im Wissen um Elektronik und all den 
Krams.
Für mein Projekt muss ich eine Lichtschranke realisieren, welche einen 
oder zwei Studioblitze auslöst, am besten durch einen Mikrocontroller 
steuerbar (sprich, um das Signal zeitlich zu verzögern).
Wie könnte eine solche Schaltung aufgebaut sein und was für Bauteile 
bräuchte ich dafür?
Grob Veranschaulicht würde das dann so aussehen müssen: Lichtschranke 
(Signal ausgelöst durch Objekt) - zeitliche Verzögerung durch den 
Mikrocontroller (Steuerbar in ms oder weniger) und Umwandlung in ein 
Steuersignal - Abgabe des Steuersignals über einen DIN-Anschluss an das 
Blitzgerät.

Tut mir leid wenn ich da etwas viel verlange, mir gehen aber langsam die 
guten Ratschläge aus und die Zeit rennt davon.

vielen Dank
Lennart

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Ich würde das (ja, solche Vorschläge gibt es hier tatsächlich) ohne µC 
realisieren.

Etwa so:

Lichtschranke (SFH4600+BPW34FS) => Monoflop HEF4538 => Treiberstufe => 
Blitz

Zur Einstellung der Verzögerung kann ein Poti/Schieberegler dienen..

Wenn du allerdings eine Eisntellung per Taster und Display haben willst, 
kann man natürlich einen µC einsetzen ;-)

Autor: Lennart (Gast)
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Hi!

Vielen Dank für die Antwort. Ich werde wohl nicht um einen 
Mikrocontroller rumkommen, weil ich im Millisekundenbereich justieren 
möchte und ein Schieberegler bietet sicher nicht die nötige Feinheit.
Es geht um Abstrakte Tropfenfotografie. Der Tropfen (oder das Objekt) 
fällt durch die Lichtschranke auf einen leicht federnden Untergrund. Ich 
will halt nicht nur diesen einen Moment aufnehmen können, sondern durch 
das Verzögern des Signals auch spätere Zeitpunkte festhalten.

Und gäbe es einen Bauplan für eine solche Schaltung? Ich hab von 
Elektronik so gut wie keine Ahnung, allerdings u.U. jemanden der einen 
solchen umsetzen könnte... für die Planung fehlt ihm leider selbst die 
Zeit.

gruß
Lennart

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Es geht um Abstrakte Tropfenfotografie. Der Tropfen (oder das Objekt)
>fällt durch die Lichtschranke auf einen leicht federnden Untergrund. Ich
>will halt nicht nur diesen einen Moment aufnehmen können, sondern durch
>das Verzögern des Signals auch spätere Zeitpunkte festhalten.

Du meinst sowas??

http://cre.ations.net/creation/the-time-fountain

Ich bin dabei!!

Autor: Lennart (Gast)
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*gg... was is das denn? ;)
Kurz gesagt: Nein. Vielleicht eine ähnliche Technik, aber die Anwendung 
ist vollkommen anders.

Bei mir soll es so laufen:
Das Studio wird komplett abgedunkelt und der Verschluss der Kamera 
geöffnet. Nun fällt ein Tropfen von oben durch die Lichtschranke und das 
Signal löst den Blitz aus. Ein Blitz schafft in etwa 1/20.000s. Somit 
wurde das Foto nur in dieser kurzen Zeit belichtet. Mit einer 
Modifikation am Blitz wären auch noch Zeiten darunter möglich.


gruß
Lennart

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Kommt wohl auf das selbe raus...

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

auch ohne Mikrocontroller:

Quarzoszillator 10MHz (gibt 100ns Auflösung, sonst eben z.B. 50MHZ 
nehmen)

je nach maximaler Zeit pro Dekade ein voreinstellbarer Rückwärts- 
Dezimalzähler (74HC192), an die Voreinstellpins je ein BCD-Schalter. 
Dazu ein FlipFlop und 2-3 Gatter und fertig.

Vorteil: gute Auflösung (bei 50MHz 20ns), gute Reproduzierbarkeit, keine 
unberechenbaren Latenzen.

Zeit einstellen, Taste zum Übernehmen drücken.
Lichtschranke setzt FF und  gibt Takt frei.
Zähler setzt bei 0 das FF zurück und lost den Blitz aus.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Lennart (Gast)
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@Michael:

Hört sich gut an. Wie könnte man dann die Verzögerung bestimmen? 
Ersichtlich durch ein Display oderso?
Blöderweise kann ich halt mit Bauteilbezeichnung usw. rein garnix 
anfangen und schon gar nicht eine Platine zusammenstellen. Wie gesagt: 
Löten schaff ich irgendwie, aber nur nach Bauplan und genauer 
Teileliste.
Sorry wenn ich da ein wenig viel verlange, aber falls jemand für sowas 
Zeit finden würde wäre ich durchaus dankbar und mein Projekt führt 
später auch zu einer Ausstellung hier in Hamburg, also würde man 
natürlich für die technische Umsetzung auch namentlich erwähnt werden. 
Falls das irgendwie ein Anreiz ist. ^^

gruß
Lennart

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Lennart (Gast)

>Hört sich gut an. Wie könnte man dann die Verzögerung bestimmen?
>Ersichtlich durch ein Display oderso?

Sicher.

Sag doch erstmal, in welchem Bereich sich das Ganze bewegen soll.

a) Welche Zeitauflösung?
b) Welche Maximalzeit?
c) Welche Ein- und Ausgangssignale (5V TTL?)

Das Ganze wird sich mit einem kleinen AVR und bissel Hühnerfutter auf ne 
kleine Lochrasterplatine machen lassen. Aber als reine TTL-Grab Lösung 
könnte man das auch machen. Drei oder vier BCD Wahlschalter und fertig.

MFG
Falk

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Falk Brunner hat es schon geschrieben: genauere Daten fehlen.

Die TTL-Grab-lösung könnte Vorteile haben:
- die eingestellte Zeit zeigen die BCD-Schalter selber an
- man muß nicht programmieren können, nur löten
- bei Zeiten/Auflösung im 100ns-Bereich wird ein kleiner AVR evtl. zu 
langsam

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Gast (Gast)
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>...bei Zeiten/Auflösung im 100ns-Bereich

100 ns?  Rechne mal nach.  Ein Tropfen erreicht beim Fall aus h = 1 m 
Höhe die Geschwindigkeit v = Wurzel(2 h g) = 4.4 m/s.  Nimmt man an, 
dass der Auftreffspritzer 20 cm Höhe erreicht, kann man die Dauer dieses 
Ereignisses grob zu ca. t = (0.2/4.4) s = 50 ms abschätzen.  Möchte 
unser Fotograf das mit 500 Schritten auflösen können, benötigt sein 
Verzögerungsmodul einen Auflöse-Step von 50 ms/500 = 0.1 ms.  Das packt 
ein AVR spielend.

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

hab aber nicht gerechnet. ;-)

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Falk Brunner (falk)
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Aaaaaalsooooo, sprach Zaratzusa ;-)

So könnte man es mit recht erträglichem Aufwand machen. Ein kleiner AVR 
+ ein 1zeiliges Standar-LCD, fettig. Kostet alles in Allem keine 10 Euro 
und ist in zwei drei Stunden gelötet. Programmierung in ähnlicher Zeit. 
Gibts alles bei Reichelt und Konsorten.

MFG
Falk

Autor: Gast (Gast)
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>hab aber nicht gerechnet.

Dann wirst Du auch nicht für die technische Umsetzung namentlich 
erwähnt.

SCNR ;-)

Autor: Lennart (Gast)
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Hey wow, also ich bin echt platt! Hätte wirklich nicht mit soviel 
Resonanz gerechnet und bedanke mich nochmals vorweg für jede vergebene 
Mühe!

Die genauen Daten sind halt auch mein Problem. Ich weiß nicht ob das 
Steuersignal bei jeder Kamera anders ist (ich forsche darüber gerade im 
Internet). Es gibt einen zentralen Kontakt ("Mittenkontakt" genannt) an 
jeder Kamera, der löst auch bei jedem Modell den Blitz aus, leitet also 
demnach das Steuersignal. Die TTL-Informationen wären nicht wichtig. Das 
Signal würde ich am liebsten über ein Synchronkabel schicken, diese 
Buchsen findet man an so ziemlich jeder Kamera und ich könnte so 
ziemlich jeden Blitz damit ansteuern. Ansonsten über ein Blitzschuh mit 
Mittenkontakt.
http://www.genius-versand.de/shop/images/hama/0000...
So in etwa. Dort wäre eine Buchse für ein Synchronkabel vorhanden und 
ein gängiger X-Kontakt für normale Blitze.

@Falk

Was genau meinst Du müsstest Du an Daten bekommen? "Zeitauflösung" so 
präzise wie möglich, am liebsten in 1ns Schritten, aber für mein 
Vorhaben reichen wahrscheinlich gröbere Werte (inwiefern brauchst Du 
denn da feste Daten von meinem Vorhaben?). "Maximalzeit" wäre für mich 
in etwa 1sek. am liebsten aber Open End bzw. soviel wie möglich, damit 
die Technik vielleicht später auch für andere Projekte eingesetzt werden 
kann. "Ein- und Ausgangssignal" finde ich noch irgendwie raus, läuft 
aber eben alles über den Mittenkontakt.

gruß
lennart

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Lennart (Gast)

>demnach das Steuersignal. Die TTL-Informationen wären nicht wichtig. Das

Vorsicht. Bei den Elektronikern ist TTL

Transitor Transistor Logik, ein Standard für Logiksignale

Bei den Photographen ist es

Through the Lens, ein Belichtungsmessverfahren.

>http://www.genius-versand.de/shop/images/hama/0000...
>So in etwa. Dort wäre eine Buchse für ein Synchronkabel vorhanden und
>ein gängiger X-Kontakt für normale Blitze.

Schön, sagt aber noch nix über die elektrischen Eigenschaften aus.

>Was genau meinst Du müsstest Du an Daten bekommen? "Zeitauflösung" so
>präzise wie möglich, am liebsten in 1ns Schritten,

Jaja, sonst noch Wünsche? :-0

>aber für mein
>Vorhaben reichen wahrscheinlich gröbere Werte (inwiefern brauchst Du
>denn da feste Daten von meinem Vorhaben?).

Weil es ein "kleiner" Unterschied ist, ob man 1ns oder 1us Zeitauflösung 
bauen will. Ersteres kostet vielleicht 1000 Euro und vier Wochen++ 
Arbeitszeit. Letzteres 10 Euro und 1 Woche.

> "Maximalzeit" wäre für mich
>in etwa 1sek. am liebsten aber Open End bzw. soviel wie möglich, damit
>die Technik vielleicht später auch für andere Projekte eingesetzt werden
>kann.

Kaum bietet man was an, wachsen die Wünsche ins Unendliche. Warum 
überrascht mich das nicht?

Aber mit dem Mikrocontroller ist das machbar.

Ich sag mal für deine Zwecke sind 10us (Mikrosekunden) Auflösung mehr 
als ausreichend und luxeriös.

MFG
Falk

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Kaum bietet man was an, wachsen die Wünsche ins Unendliche. Warum
>überrascht mich das nicht?

Das Produkt aus Wünschen und entsprechender Preis sollte aber konstant 
sein ;-)

Mal ne Frage an der TO:

Wie genau willst du die Erkennung des Tropfens machens?

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...das weiß er nicht. Um deiner rhetorischen Frage die Antwort vorweg zu 
nehmen.

Klaus.

Autor: Lennart (Gast)
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@Falk

Das ist doch mal ein Anhaltspunkt für mich. Wie gesagt; Für mich ist 
jede Platine ein wirres Durcheinander von Bauteilen deren Bedeutung ich 
nur erahnen kann. Von daher kann ich auch nicht beurteilen inwiefern 
welcher Wunsch wie teuer werden würde. Daher die unpräzise Angabe. Mit 
dem jetztigen Wissen pflichte ich Dir bei: 10us muss reichen und wird es 
sicher auch.
Zur Maximalzeit: So günstig wie möglich, so einfach wie möglich. Wie 
oben schon beschrieben. Ich kann viele Wünsche äußern, aber weder den 
Preis noch den Aufwand abschätzen. Von daher sag ich es mal so: Bis ein 
auftreffender Tropfen/Gegenstand langweilig wird. 1-2sek schätze ich 
mal.

Die elektrische Eigenschaft vom Ausgang würde ich Dir liebend gerne 
mitteilen, leider waren meine derzeitigen Recherchen erfolglos. Ich 
kümmer mich aber noch drum!

@Matthias

Ich gehe mal davon aus Du meinst inwiefern der Tropfen den Blitz 
auslöst. Das soll in der "gängigen" Praxis über eine Lichtschranke 
funktionieren, durch die der Tropfen fällt.


gruß
Lennart

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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@Falk Brunner
Um was für einen Switch handelt es sich denn bei dem ALPS STEC 12E06 (in 
deinem Schaltplan)? Konnte den bei Alps nicht finden...

PN wäre nett :-)

Danke,
Alex

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

wenn der Kram mit dem X-Kontakt kompatibel geblieben ist:

kleiner Thyristor oder spannungsfester Transistor.
Erwartet wurde ein mechanischer Kontakt der schließt und den Zünkreis 
des Blitzes auslöst.
Ich bin nicht sicher, ob irgendwo eine Polatität festgeschrieben war, 
bei den mechanischen X-Kontakten der Kamera war das ja nicht nötig.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Ich gehe mal davon aus Du meinst inwiefern der Tropfen den Blitz
>auslöst. Das soll in der "gängigen" Praxis über eine Lichtschranke
>funktionieren, durch die der Tropfen fällt.

Ja das meine ich. Hab nur keine Erfahrung ob das funktioniert, einen 
Tropfen mittels LS zu erkennen...

Autor: Gast (Gast)
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Sollte machbar sein, wenn man den Lichtdetektor in einen kleinen 
schwarzen Kasten mit einem Loch setzt, der Tropfen präzise vor dem Loch 
durchfällt, und die Auslöseschwelle feinfühlig eingestellt wird.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Alex Bürgel (alex22)

>Um was für einen Switch handelt es sich denn bei dem ALPS STEC 12E06 (in
>deinem Schaltplan)? Konnte den bei Alps nicht finden...

http://www.reichelt.de/?;ARTICLE=73923

Als Lichtschranke könnte man einen einfachen Laserpointer missbrauchen.

MFG
Falk

Autor: Alex22 (Gast)
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@Falk

Super! Wo hast du den denn her? Ich glaube der ist im gedruckten Katalog 
nicht drin, habe ihn da zumindest nie gesehen und mich schon gewundert 
das Reichelt sowas nicht hat...

Vielen Dank,
werde den sicherlich demnächst mal gebrauchen können!

Grüße,
Alex

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Alex22 (Gast)

>Super! Wo hast du den denn her?

Von Reichelt ;-)

> Ich glaube der ist im gedruckten Katalog
>nicht drin,

Doch.

> habe ihn da zumindest nie gesehen und mich schon gewundert
>das Reichelt sowas nicht hat...

Einfach in der Suchzeile bei Reichelt "Drehgeber" eingeben. ;-)

MFG
Falk

Autor: Lennart (Gast)
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Bzgl. des X-Kontakt bei der Kamera: Soweit ich das jetzt herausgefunden 
habe, wird über diesen Kontakt die Masse geschlossen. Sprich vom Blitz 
selbst kommt Masse, an der Kamera (oder im Synchronkabel) befinden sich 
dann zwei Kontakte/Leitungen, welche durch den Auslöser der Kamera 
geschlossen werden und der Blitz so auslöst.
Aber das ist bisher nicht bestätigt, wäre aber in meinen Augen logisch. 
Also eine Schaltung über Masse. Ich teste das nachher mal mit meiner 
Kamera und nem Multimeter selbst aus.

Bzgl. der Lichtschranke: Ein Laserpointer soll eigentlich reichen, aber 
ich denke da werde ich mal bei Conrad schauen ob es was Plug&Play gibt.

gruß
Lennart

Autor: Lennart (Gast)
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Hier mal ein Auszug aus einem Thread (Bestätigt die Schaltung über Masse 
wohl):

"Zum Zünden verbindet man Masse am Blitzschuh mit dem Mittenkontakt 
(normalerweise direkt über den Synchronkontakt der Kamera) und damit 
entlädt sich der Kondensator durch die Zündspule und erzeugt einen 
Zündimpuls für die Blitzröhre, so daß der Blitz zündet.
Soweit ein kleiner Exkurs zur Funktionsweise eines Blitzgerätes mit 
Hochspannungszündkreis... "


gruß
Lennart

Autor: Lennart (Gast)
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So. Habs. Zumindest die fehlende Info.

Würde man die beiden Kontakte am Blitz überbrücken, würde er blitzen. 
Bedeutet es schließt sich dadurch der Stromkreis. Da kommt dann ein 
weiteres Problem hinzu. Es wird immer geraten keine alten Aufsteckblitze 
(oder 220V Blitze) direkt an die Kamera anzuschließen, da die hohe 
Spannung sonst über den Blitzschuh fließen und die Kamera zerstören 
kann.
Das wäre auch das Problem bei der Platine. Ich verwende zwar nur neue 
Blitze, aber ich hab keine Ahnung wie empfindlich die Elektronik dann 
sein wird.
Kann man den Stromkreis nicht abtrennen oder absichern? Hätte jetzt an 
sowas wie ein Relais gedacht, aber das würde sicher wieder eine enorme 
Zeitverzögerung bedeuten, oder?

gruß
Lennart

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Lennart (Gast)

>Kann man den Stromkreis nicht abtrennen oder absichern?

Ja.

> Hätte jetzt an
>sowas wie ein Relais gedacht, aber das würde sicher wieder eine enorme
>Zeitverzögerung bedeuten, oder?

Ja.

;-)

Mit einem etwas überdimensionierten Open Collektor Ausgang sollte das 
Problem lösbar sein.

Ausgangsstufen Logik-ICs

Ganz ängstliche Naturen nehmen noch einen Optokoppler, der braucht 
dann aber ggf. eine potentialfreie Hilfsspannung.

MFg
Falk

Autor: Fotograph (Gast)
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Hallo,
benutze dies hier, mit umschaltbarem Kondensator.

http://courses.ncssm.edu/hsi/pacsci/fpaper.html

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

>Mit einem etwas überdimensionierten Open Collektor Ausgang sollte das
>Problem lösbar sein.

Für Blitzgeräte nimmt man Thyristoren.

MfG Spess

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Für Blitzgeräte nimmt man Thyristoren.

Seh ich auch so.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Matthias Lipinsky (lippy)

>>Für Blitzgeräte nimmt man Thyristoren.

>Seh ich auch so.

Is ja gut Jungs. Ich war gedanklich ein wenig in Richtung Auslöser und 
weniger Blitzlichtzünder unterwegs.

MFG
Falk

Autor: ich (Gast)
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Kann mir jemmand sagen wo ich infos über Lichtschranken bekomme

Autor: Tobi (Gast)
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Ist eigentlich inzwischen was dabei rausgekommen? Mich würde die fertige 
Schaltung auch brennend interessieren :)

Autor: Tobi (Gast)
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Die Schaltung die oben verlinkt ist 
(http://courses.ncssm.edu/hsi/pacsci/fpaper.html) hab ich mir jetzt mal 
angeschaut. Ist ja soweit ganz ok, nur wo krieg ich die Bauteile alle 
her? Reichelt, Conrad, ..? Hat jemand das Ding so schonmal gebaut? Mich 
würden die genauen Bezeichnungen interessieren und woher diese sind. 
Oder gibt es vielleicht einen deutschen Shop, der solche Kits anbietet? 
Auf der anderen Seite ganz unten ist hiviz.com verlinkt, aber nirgends 
steht genau wo Shop überhaupt ist (Impressum?!). Ich vermute mal 
irgendwo in den Staaten. So schwer kann es ja nicht sein die Teile zu 
kriegen, wenn man weiss welche :-)

Autor: Thomas (Gast)
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Hallo,

ich beschäftige mich auch mit diesem Thema (Tropfenfotografie) und habe 
mir dazu in den letzten Wochen eine eigene Schaltung erarbeitet (s. 
Anhang). Diese ist mit Sicherheit noch ausbau- bzw. optimierungsfähig, 
aber sie tut erstmal das, was ich möchte: Tropfen beim Auftreffen auf 
eine Flüssigkeitsoberfläche reproduzierbar zu fotografieren.
Die Tropfen detektiere ich mit einer Gabellichtschranke vom Typ CNY 37. 
Die Kamera, eine Nikon D300, wird über zwei Optokoppler vom Typ PC 817 
ausgelöst. Ich habe auch die Möglichkeit, über die Optokoppler einen 
Blitz direkt anzusteuern. Das geht auch, aber dann ist mir das Setup zu 
aufwändig: Tropfeinrichtung justieren, Kamera auf "B", Schaltung 
scharfschalten, Blitz!, und dann, bevor der nächste Tropfen kommt, 
schnell die Kamera abschalten. Mit der direkten Kamerauslösung klappt es 
genauso aber man kann Fotos am laufenden Band machen ud sich auf die 
Justierung der Verzögerungszeit konzenztieren. Die Auslöseverzögerung 
der Kamera kann im Kamera-Handbuch nachgesehen werden und in die 
Auslöseverzögerung der Schaltung eingerechnet werden.
Die Auslöseverzögerung der Schaltung wird mit dem Drehgeber eingestellt 
und durch Durck auf die Drehgebertaste wird die Schaltung 
"scharfgeschaltet". Die Verzögerungszeit wird (bisher erstmal als 
HEX-Wert) am LCD angezeigt.

Falls Interesse besteht, kann ich noch ein Foto des "Tropfensensors" ;-) 
und ein Bild eines mit der Schaltung fotografierten Tropfens einstellen.

Das Listing werde ich bei Gelegenheit mal vorstellen, sobald es 
veröffentlichungsreif ist...

Kritik und Tipps zur Schaltung nehme ich übrigens sehr gerne an!

Viele Grüße,
Thomas

Autor: Thomas (Gast)
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Hier ist auch der Dateianhang zu meinem vorigen Posting.

Autor: max (Gast)
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hey Thomas,

wäre cool wenn du ein Foto vom Sensor und eins von nem tropfen 
reinstellen könntest, habe großes Interesse. Weißt du zufällig ob man 
das bei Canon kams auch machen kann mit dem extern auslösen, müsste auch 
gehen oder?

MfG
Max

Autor: Lehrmann Michael (ubimbo)
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max schrieb:
> hey Thomas,
>
> wäre cool wenn du ein Foto vom Sensor und eins von nem tropfen
> reinstellen könntest, habe großes Interesse. Weißt du zufällig ob man
> das bei Canon kams auch machen kann mit dem extern auslösen, müsste auch
> gehen oder?
>
> MfG
> Max

Okay also ich erzähös nochmal für alle Interessierten ... auch wenn das 
Thema schon alt ist.

Es geht hier NICHT um die Fernauslösung einer Kamera sondern um die 
Zeitgerechte Auslösung eines Blitzes. Foto wird in einem dunklen Raum 
gemacht, Belichtungszeit wenn möglich auf Unendlich ... Belichten, 
Blitzen, Belichtung beenden. Die Kamera ist viel viel zu langsam um im 
richtigen Augenblick auszulösen ...

Autor: Dino (Gast)
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Ich habe zwar sehr wohl gesehen, dass der Beitrag etwas älter ist aber 
es ist ein Thema, das im Augenblick bei mir wieder einmal an Bedeutung 
gewinnt.

@thomas
Ich hätte sehr wohl Interesse am Listing, und an den Fotos der Schaltung 
bzw. ggf. sogar an einem Bestückungsplan o.ä.

Ich war zwar früher etwas geübter was die Planung und Bestückung von 
Platinen angeht aber nach etwas mehr als 20 Jahren bin ich über Hilfe 
sehr dankbar.

Mich hat doch eher die Fotografie zur Elektronik zurück gebracht :))

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