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Forum: PC-Programmierung Entwicklung eines Labview-Clones als Eclipse-RCP


Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Hier Beitrag "40/50MS/s AVR Digital Storage Oscilloscope" ist die Idee 
aufgekommen, eine geeignete Visualisierung für ein Selbstbau-DSO oder 
Logicanalyzer etc. auf Basis von Eclipse zu entwickeln.

Dinge die vorher geklärt werden sollten:

* Wer schreibt Schnittstellen für USB (libusbjava), RS232 (rxtx.org), 
usw.
* Wer schreibt Visualisierungs-Widgets (Plotter, LEDs usw.)
* Wie soll das Framework designt werden

* Wie wird der Datenfluss geregelt:
** Läuft im Gerätetreiber ein Thread, der Daten durch die 
Verarbeitungskette bis zur Visualisierung schiebt?
** Läuft in der Visualisierung ein Thread, der Daten vom Gerät holt?
** Oder soll sich das Framework darum kümmern?

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Hi Manuel,
ich habe bereits Interesse angemeldet und würde mich erst mal für die 
Basisarbeit zur Verfügung stellen. Also das Interface zur Hardware.
Ich warte zZ noch auf die Lieferung der Platine um die Schaltung 
aufzubauen, um dann die Kommunikation/Schnittselle mit dem PC zu 
realisieren.

Ich denke der erste Schritt ist es die Daten von der Seriellen 
Schnittstelle zu lesen und in einem Puffer bereit zu stellen. Um sie 
dann als BufferedStream auszulesen und als Interface für weitere 
Verarbeitung auslesen zu können.

Ein weiterer Schritt währe die RCP-Application aufzusetzen. Also des GUI 
zu designen. Der erste Schritt ist z.B. ein RPC mit einem Menü, wo die 
Datenschnittstelle konfiguriert werden kann. (USB/Seriell, Port, 
Übertragungsparameter, usw )
Im nächten Schritt natürlich die Darstellung. Da habe ich noch keine 
gute Idee, wie das aussehen kann.

Wo würdest Du Dich bei der Entwicklung sehen, bzw. wo liegen Deine 
Stärken?

Ich kann ein SVN-Repository auf meinem Server bereit stellen. Wir können 
aber auch gleich ein Projekt auf Sourceforge aufmachen.

Nochwas:
Allerdings habe ich nicht vor einen LabViewClone zu realisieren, das 
übersteigt meine zeitlichen Resourcen, sondern meine Vorstellung ist es, 
eine modulare Anwendung für die Hardware von Uli zu entwicklen. Mal 
sehen was daraus wid. Bis jetzt bist Du der einzige, der sich für das 
Thema interessiert.

Also straigt forward.

Gruß
netdieter

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Ich hab mir schonaml eine Komponente geschrieben welche 
Spannungsverläufe von der RS232 plottet könnte ich euch gern zur 
Verfügung stellen ist aber natürlich noch nicht sooo arg ausgereift...

Sieht dan etwa so aus wie im Screenshot, hab das noch etwas verbesser 
aber gerade keinen aktuellen Screenshot vorliegen ;)

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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So sieht das veränderte (ohne Daten) zur Zeit aus.

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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> Ich denke der erste Schritt ist es die Daten von der Seriellen
> Schnittstelle zu lesen und in einem Puffer bereit zu stellen. Um sie
> dann als BufferedStream auszulesen und als Interface für weitere
> Verarbeitung auslesen zu können.

Dafür hab ich schon fertige Eclipse-Plugins, die die libUSB und auch 
RXTX.org kapseln. Darauf kann dann ein Parser für die entsprechende 
Hardware aufsetzen.

> Ein weiterer Schritt währe die RCP-Application aufzusetzen. Also des GUI
> zu designen. Der erste Schritt ist z.B. ein RPC mit einem Menü, wo die
> Datenschnittstelle konfiguriert werden kann. (USB/Seriell, Port,
> Übertragungsparameter, usw )
> Im nächten Schritt natürlich die Darstellung. Da habe ich noch keine
> gute Idee, wie das aussehen kann.

> Wo würdest Du Dich bei der Entwicklung sehen, bzw. wo liegen Deine
> Stärken?

Eigentlich auch mehr im Lowlevel-Bereich. Visualisierung hab ich noch 
nicht so viel gemacht, aber wie man Eclipse-Views, Menüs, 
Property-Seiten und Wizards erstellt weiß ich.

> Ich kann ein SVN-Repository auf meinem Server bereit stellen. Wir können
> aber auch gleich ein Projekt auf Sourceforge aufmachen.

Ich würde gleich SF.net vorschlagen, wenn wir uns auf einen Namen für 
das Projekt einigen können.

> Allerdings habe ich nicht vor einen LabViewClone zu realisieren, das
> übersteigt meine zeitlichen Resourcen, sondern meine Vorstellung ist es,
> eine modulare Anwendung für die Hardware von Uli zu entwicklen. Mal
> sehen was daraus wid. Bis jetzt bist Du der einzige, der sich für das
> Thema interessiert.

Da ist dann nicht mehr viel hin. Für einen Labview-Clone fehlt nur noch 
ein Editor mit dem man die Hardwareschnittstelle, evtl. Filter und die 
Ausgabe graphisch verbinden kann.

Ich würde auch vorschlagen die Aufteilung in Projekte von Eclipse zu 
übernehmen. In einem Projekt könnte dann die konkrete Verschaltung von 
Hardwareschnittstellen mit Filtern und Anzeigeelementen gespeichert 
werden.

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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@Läubi:

Das ist aber kein SWT mit Draw2D oder? Wenn dann sollten wir schon beim 
Eclipse Toolkit bleiben.

Autor: Gast (Gast)
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Nur als Hinweis:
http://www.myopenlab.de/

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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@Manuel
Wie wäres mit dem Projektname: jLab?

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Klingt gut. Alternativ vielleicht Labclipse oder Eclipse-Lab

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Manuel Stahl wrote:
> @Läubi:
>
> Das ist aber kein SWT mit Draw2D oder? Wenn dann sollten wir schon beim
> Eclipse Toolkit bleiben.
Ich hab keien Ahnung was du brauchst, das ganze ist einfach ein JLabel 
mit einem Icon drauf was dann auf ein Graphics2D Objekt zeichnet...

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Wenn man auf die Sonnenfinsternis (Eclipse) verzichten kann gäbe es auch 
noch MyOpenLab (http://www.myopenlab.de/), kann einiges, was LabView 
auch kann, aber halt nicht alles und es ist wenn ich das richtig sehe 
nicht so einfach in was anderes zu integrieren. Aber es steht schon mal 
:)

[edit] argl Da wurde es bereits ein paar Beiträge eher genannt, ich 
sollte lesen lernen!

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Johannes Slotta wrote:
> Wenn man auf die Sonnenfinsternis (Eclipse) verzichten kann gäbe es auch
> noch MyOpenLab (http://www.myopenlab.de/), kann einiges, was LabView
> auch kann, aber halt nicht alles und es ist wenn ich das richtig sehe
> nicht so einfach in was anderes zu integrieren. Aber es steht schon mal
> :)
Das habe ich mir auch schon angesehen.
Aber leider ist kaum Doku vorhanden, jedenfalls keine dich ich verstehe 
und die Sourcen sind auch ohne jegliche Inlinedoku.
Und das nennet der Mensch auch noch Open Source.

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Naja, ist halt nicht als OpenSource-Projekt gestartet. Und bei den 
Komponenten gibts einige, die halbwegs vernünftig dokumentiert sind, da 
muss man dann halt abschreiben. Nicht schön, aber was ich bisher mit 
rumgespielt habe ging irgendwie.

Dass die meiste Doku nur auf spanisch verfügbar ist finde ich auch eine 
doofe Sache, aber es ist denke ich das ausgereifteste kostenlose 
Programm in dieser Richtung, das ich finden konnte. Also das müsst (und 
könnt) ihr mit dem Eclipse-Dingens toppen ;)

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Hier schon mal die Plugins für RS232 (RXTX.org)...

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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... und javaLibUSB

Autor: Manuel Stahl (Gast)
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Nochmal zum Thema Name:


* jLab gibts schon: https://jlab.dev.java.net/
* Eclipse-Lab ist mir suspekt: 
http://www.angelfire.com/scifi/EclipseLab/

Bleibt noch Labclipse in Anlehung an Subclipse. Weitere Vorschläge?

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Manuel Stahl wrote:
> Nochmal zum Thema Name:
>
>
> * jLab gibts schon: https://jlab.dev.java.net/
MIST!!!1elf!
> * Eclipse-Lab ist mir suspekt:
> http://www.angelfire.com/scifi/EclipseLab/
>
> Bleibt noch Labclipse in Anlehung an Subclipse. Weitere Vorschläge?
Labclipse klingt irgendwie nicht gut.
Vielleicht nehmer wir einfach erst mal einen Arbeitsnamen wie zB nglab 
(von next Generation Lab)

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Manuel Stahl wrote:
> Hier schon mal die Plugins für RS232 (RXTX.org)...

Danke, ich werde Deine Plugins verwenden.
Ich erstelle mir erst mal eine Entwicklungsumgebung für das [[DSO von 
Uli Radig]] - Beitrag "40/50MS/s AVR Digital Storage Oscilloscope".
Da ich die Hardware noch nicht aufgebaut habe, erstelle ich mit ein 
pseudo DSO mit meinem AVR-Board von Pollin. Dazu muss ich erst den 
Orginalcode umschreiben, so dass der AVR das Protokoll beherrscht und 
mir pseudo Daten liefert.

Wenn Du vielleicht schon mal den RCP-Rahmen aufsetzen könnest?
Oder wenn Du bereits was hast, nur her damit ;-)

Gruß
netdieter

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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> Danke, ich werde Deine Plugins verwenden.

> Wenn Du vielleicht schon mal den RCP-Rahmen aufsetzen könnest?

OK, ein paar Sachen würde ich trotzdem gerne erst noch klären. Besonders 
die Frage vom Anfang:

* Wie wird der Datenfluss geregelt:
** Läuft im Gerätetreiber ein Thread, der Daten durch die
Verarbeitungskette bis zur Visualisierung schiebt?
** Läuft in der Visualisierung ein Thread, der Daten vom Gerät holt?
** Oder soll sich das Framework darum kümmern?

* Wie sollen die Daten zwischen Device, Filter und UI ausgetauscht 
werden?
** byte[]
** InputStream / OutputStream
** eigene Objekte


 Im Anhang hab ich mal versucht die Namespaces etwas einzuteilen.

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Hab mir zum Datenfluss noch ein paar Gedanken gemacht. Folgender 
Vorschlag:

Das Visualisierungsmodul (z.B. Plotter) kann vom Device einen Frame mit 
vorgegebenem Startzeitpunkt, gewünschter Samplerate und Länge anfordern. 
Das Device versucht diesen zu liefern, muss aber die Parameter nicht 
zwingend einhalten, wenn dies nicht möglich ist (Daten liegen noch nicht 
vor, Samplerate zu hoch). Geliefert wird ein Frame-Objekt, das die 
nötigen Informationen enthält.

Im Live-Modus versucht der Plotter z.B. immer den aktuellsten Frame zu 
bekommen.

Frames können analog oder digital sein und einen beliebigen numerischen 
Typ haben (int, float ...). Ein Frame enthält außerdem Informationen 
über die X- und Y-Achse. Damit kann z.B. auch eine FFT mit der Frequenz 
als X-Achse dargestellt werden.

Ein Device kann mehrere Channels haben, welche dann Frames liefern.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Manuel Stahl wrote:
> Hab mir zum Datenfluss noch ein paar Gedanken gemacht. Folgender
> Vorschlag:
Vorschläge sind immer willkomme.

>
> Das Visualisierungsmodul (z.B. Plotter) kann vom Device einen Frame mit
> vorgegebenem Startzeitpunkt, gewünschter Samplerate und Länge anfordern.
> Das Device versucht diesen zu liefern, muss aber die Parameter nicht
> zwingend einhalten, wenn dies nicht möglich ist (Daten liegen noch nicht
> vor, Samplerate zu hoch). Geliefert wird ein Frame-Objekt, das die
> nötigen Informationen enthält.

Nach meiner Auffassung, sollte, das Visualisierungsmodul dumm sein. Es 
dient lediglich der Visualisierung. Es ist also mit einem Objekt 
verbunden, dass im Daten liefert, die es einfach darzustellen hat.

>
> Im Live-Modus versucht der Plotter z.B. immer den aktuellsten Frame zu
> bekommen.

Was ist ein Live Modus und was ein Frame?

> Frames können analog oder digital sein und einen beliebigen numerischen
> Typ haben (int, float ...).
Wenn ich Frames als Objekte interpertiere, dann können die im Prinzip 
jeden Datatyp haben. Also ein Interface, dass eine abzählbare Datenmenge 
enthält und eine definierte Schnittstelle auf die Daten repräsentiert.

>Ein Frame enthält außerdem Informationen
> über die X- und Y-Achse. Damit kann z.B. auch eine FFT mit der Frequenz
> als X-Achse dargestellt werden.

Das sollte das VisObjekt tun. Im Idealfall dynamisch.
Es kommen also Daten (Werte (U,I, oder was auch immer)) mit einem 
Zeitstempel an, und das VObj analysiert wie die Daten am besten 
darzustellen sind.

>
> Ein Device kann mehrere Channels haben, welche dann Frames liefern.

Is klar.
Zur Begrifflichkeit:
Wir sollten ein Device als eine Datenquelle definieren die genau einen 
Eingang hat.

Es gibt Filtermodule die mehrere Eingänge haben und die Eingänge mit der 
Filterregel verarbeiten. Diese haben genau einen Ausgang.

Es gibt weiterhin VObjects, die das Ergebnis visualisieren.
Diese haben zu den Dateneingang zusätzlich Steuereingänge, um die 
Darstellung dynamisch zu beeinflussen.
Daraus folgen also auch Steuerobjekte die über Events  eine Änderung den 
Filter oder VObjecte mitteilen.

Ein Filter kann nur Filtern,
ein Visualisierungsobjekt kann nur darstellen und eine
Device kann nur Daten liefern.
Gesteuert wir nur über Steuerobjekte.


>* Wie wird der Datenfluss geregelt:
>** Läuft im Gerätetreiber ein Thread, der Daten durch die
>Verarbeitungskette bis zur Visualisierung schiebt?
>** Läuft in der Visualisierung ein Thread, der Daten vom Gerät holt?
>** Oder soll sich das Framework darum kümmern?

<Brainstorm>
Wenn das Teil diverse Module bedienen soll, dann kommen wir nicht um 
einen Dispatcher rum, der als Hauptinstanz den Datanfluss regelt.
Oder eben ein inteligentes Design, das sich jedes Object per 
Konfiguration um seine Daten selbst kümmert.
</Brainstorm>

>* Wie sollen die Daten zwischen Device, Filter und UI ausgetauscht
>werden?
>** byte[]
>** InputStream / OutputStream
>** eigene Objekte

Scheißegal, ja nach Anforderung kriegt jedes Objekt seine Daten. Wenn es 
sein muss, auch via Webservice ;-)

Der Ansatz von MyOpenLab-http://www.myopenlab.de/ ist sicher nicht 
verkehrt.
Wenn die Doku nicht so dürftig wäre, würde ich das Projekt sofort 
unterstützen.
@Manuel: Es lohnt sich das mal anzusehen.

Gruß
netdieter

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Dieter Engelhardt wrote:
> Manuel Stahl wrote:

>> Im Live-Modus versucht der Plotter z.B. immer den aktuellsten Frame zu
>> bekommen.
>
> Was ist ein Live Modus und was ein Frame?

So wie ich die Beschreibung vom DSO verstanden hab, richtet man einen 
Trigger ein, lässt es laufen und kann sich anschließend Ausschnitte aus 
dem Speicher holen. Ein Frame wäre dann so ein Ausschnitt.

"Live" wäre dann die Möglichkeit mit der verfügbaren Bandbreite direkt 
Messwerte zu bekommen.


>>Ein Frame enthält außerdem Informationen
>> über die X- und Y-Achse. Damit kann z.B. auch eine FFT mit der Frequenz
>> als X-Achse dargestellt werden.
>
> Das sollte das VisObjekt tun. Im Idealfall dynamisch.
> Es kommen also Daten (Werte (U,I, oder was auch immer)) mit einem
> Zeitstempel an, und das VObj analysiert wie die Daten am besten
> darzustellen sind.

Klär sollen nicht die Einstellungen der Achsen geliefert werden, aber 
zumindest die Einheit. Auch die X-Achse muss nicht zwingend eine Zeit 
sein.
Das VisObjekt kann dann nachsehen ob es bereits eine Achse mit einer 
kompatiblen Einheit besitzt oder gegebenenfalls eine neue Achse 
erstellen (z.B. zwei Y-Achsen für U und I).

>> Ein Device kann mehrere Channels haben, welche dann Frames liefern.
>
> Is klar.
> Zur Begrifflichkeit:
> Wir sollten ein Device als eine Datenquelle definieren die genau einen
> Eingang hat.

Dann gibt es aber keinen Unterschied zwischen Device und Channel.

> Es gibt Filtermodule die mehrere Eingänge haben und die Eingänge mit der
> Filterregel verarbeiten. Diese haben genau einen Ausgang.

Hier taucht jetzt ein kleines Problem auf, wenn die Daten aktiv vom 
Device kommen. Wann soll der Filter neu berechnen? Erst wenn neue Daten 
auf allen Eingängen anliegen? Oder sobald sich ein Eingang geändert hat?

> Es gibt weiterhin VObjects, die das Ergebnis visualisieren.
> Diese haben zu den Dateneingang zusätzlich Steuereingänge, um die
> Darstellung dynamisch zu beeinflussen.
> Daraus folgen also auch Steuerobjekte die über Events  eine Änderung den
> Filter oder VObjecte mitteilen.

Das klingt gut. Dann hat man ein schönes Model-View-Controller Konzept.

Vielleicht können wir uns dem ganzen auch mal mit ein paar 
Anwendungsbeispielen nähern:

1. Ich will wie oben geschrieben eine Messung triggern und will diese 
anschließend analysieren. Dazu öffne ich ein Scope-View und das 
Control-View für das DSO. Dann verbinde ich das Scope mit dem DSO ohne 
Filter dazwischen. Das Triggern starte ich über das Control-View welches 
dem DSO über den Gerätetreiber Bescheid gibt. Soll der Gerätetreiber 
jetzt den kompletten Speicher auslesen und an das Scope schicken? Oder 
nur soviele Messpunkte, wie das Scope Pixel in x-Richtung hat 
(schneller)?

2. Ich will mir live die FFT eines Signals ansehen. Dazu kann ich (im 
Control-View des FFT?) einstellen, welchen Frequenzausschnitt ich haben 
möchte. Anhand dessen kann der FFT Filter die nötige Framelänge 
(abhängig von der unteren Frequenz) und die Samplerate (abhängig von der 
oberen Frequenz) berechen und an den Gerätetreiber weitergeben. Sobald 
Daten eintreffen schickt der Gerätetreiber diese an den FFT Filter, 
dieser Filtert und schickt das Ergebnis an den Scope-View.


> Der Ansatz von MyOpenLab-http://www.myopenlab.de/ ist sicher nicht
> verkehrt.
> Wenn die Doku nicht so dürftig wäre, würde ich das Projekt sofort
> unterstützen.
> @Manuel: Es lohnt sich das mal anzusehen.

Hab schon mal grob reingeschaut, aber man muss sich alles anhand des 
Quellcodes erschließen, oder hast du noch eine Skizze über die 
Zusammenhänge gefunden?

Autor: Manuel Stahl (thymythos) Benutzerseite
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Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Ich werd es mir bei Gelegenheit anschauen.
Hab grad relativ wenig Zeit da ich grad die Hardware für das DSO 
aufbaue.

Autor: Dieter Engelhardt (netdieter) Benutzerseite
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Manuel Stahl wrote:
> Hier schon mal die Plugins für RS232 (RXTX.org)...
Hi Manuel,
kannst Du mir mal ne Instalationsanleitung für die RS232 zukomme lassen?

Gruß
Dieter

Autor: Mike J. (Gast)
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@ netdieter
> kannst Du mir mal ne Instalationsanleitung für die RS232 zukomme lassen?0
Mach doch mal was deine Namen andeutet, finde die Infos im Netz.

> Hier schon mal die Plugins für RS232 (RXTX.org)...

Also bei mir funktioniert es. Die Informationen wie man es macht hab ich 
von RXTX.org !

Oder soll ich es kopieren und hier posten?

Autor: Marius B. (majus)
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Hallo,
also bei mir startet die neue Version (vom 24.02.2009) nicht.
Ich habe 2 Rechner und auf beiden erscheint nur der 
Eclipse-Splashscreen. Nach 5 Sekunden geht der weg und nichts tut 
sich...

Sind beides WinXP Maschinen.


Gruß
Majus

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