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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Schrittmotor


Autor: "s." Sost (pauli1980)
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Hallo sehr geehrtes Forum,

sollen (wenn möglich bis Donnerstag) in einer Gruppenarbeit folgenden 
Schrittmotor zum Laufen bringen:

Schrittmotor NEOCENE 2T354211 (Foto anbei)

Bipolarer Steppermotor aus Flachbett-Scanner mit passendem Getriebe 
(leicht abnehmbar) zur Aufnahme eines Zahnriemens. Lieferung mit 
Treiber-IC L6219DS (aufgelötet auf Platine). Ideal für Modellbau- und 
Roboter-Anwendungen, als Ersatzteil usw.

Technische Daten:
- Schrittwinkel 7,5° (48 Schritte)
- Betriebsspannung 5 V-
- Strangwiderstand 5
- 4-poliger Anschluss
- Motormaße (LxBxH): 57,5x35x16 mm
- Getriebemaße (LxBxH): 58x67x17,5 mm


Da wir von Schrittmotorenansteuerungen leider keine Ahnung haben, möchte 
ich gerne wissen wie man diesen Schrittmotor zum Laufen bekommt!?

Gruß pauli1980

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Auf der Leiterplatte ist ein IC zur Ansteuerung des Schrittmotors drauf 
(L6xxx). Datenblatt besorgen. und los gehts.

MfG Spess

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>Da wir von Schrittmotorenansteuerungen leider keine Ahnung haben, möchte
>ich gerne wissen wie man diesen Schrittmotor zum Laufen bekommt!?

Sehe ich es richtig, dass der Motor 4 Leitungen hat?
Da könnte man mal mit einem Ohmmeter die zusammengehörenden Paare 
herausfinden und da dann 5V wie man sie bei einem bipolaren Schrittmotor 
anlegt, einspeisen.
Der Schrittmotor dürfte im Wikipedia hinreichend erklärt sein.

Das dürfte zum ersten Erfolgserlebnis führen.

>Auf der Leiterplatte ist ein IC zur Ansteuerung des Schrittmotors drauf
>(L6xxx). Datenblatt besorgen. und los gehts.

Naja, wenn der quasi irgendwo tief im Schaltplan vergraben ist, wird das 
nicht ganz einfach. Max Pollin hat das etwas kaufmännisch formuliert...

Autor: "s." Sost (pauli1980)
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Vielen Dank für die schnellen Antworten!

Werde mir das Datenblatt umgehend besorgen!

Gruß

Autor: spess53 (Gast)
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Hi

Eh ihr euch Tod sucht. Womit soll das Ganze eigentlich gesteuert werden?

MfG Spess

Autor: "s." Sost (pauli1980)
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Hallo,

ich habe leider keine genaue Ahnung!
Habe mir das Datenbatt angesehen, komme aber nicht weiter. Danke für die 
Anlage!
Wir müssen den Schrittmotor halt irgendwie zum laufen bringen, leider 
weiß ich nicht wie man den Schrittmotor programmieren muss.

Falls die Sache für Laien zu kompliziert ist, müssen wir uns was anderes 
überlegen.

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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>sollen (wenn möglich bis Donnerstag) in einer Gruppenarbeit folgenden
>Schrittmotor zum Laufen bringen:

>Wir müssen den Schrittmotor halt irgendwie zum laufen bringen, leider
>weiß ich nicht wie man den Schrittmotor programmieren muss.

Und was sollt ihr da programmieren? Einen Mikrocontroller? Einen PC? 
Einen Videorecorder?
Wie oben schon geschrieben: Man kann einen Schrittmotor mit einer 
Spannungsquelle und ein paar Drähten zum Laufen bringen.

Habt Ihr denn einen Schaltplan der Platine?
Sonst solltet Ihr das IC mit der Bezeichnung "L6219DS" auslöten und auf 
einem Steckbrett oder sonst wie in Betrieb nehmen, und damit dann den 
Schrittmotor ansteuern.

Autor: spess53 (Gast)
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Hi
>Wir müssen den Schrittmotor halt irgendwie zum laufen bringen...

Soll er sich Drehen oder nur einzelne Schritte machen?

MfG Spess

Autor: "s." Sost (pauli1980)
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Hi,

ist egal am besten einzelne Schritte. Es war wohl so (vom Lehrer) 
gedacht, dass man ihn direkt über den PC (via USB) steuert. Aber das 
kann man ja nicht alleine mit den vorhandenen Bauteilen realisieren, 
oder?

Es soll eine Gruppenarbeit über die Funktionsweise von Schrittmotoren 
werden, uns wurde der oben abgebildete Motor gegeben, mit der Bitte ihn 
(als Anschauungsmaterial) zum Laufen zu bekommen.

Danke für die Mühe

Autor: Walter (Gast)
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ich hab den Verdacht der Lehrer kann's selber nicht ...

Autor: "s." Sost (pauli1980)
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Ich leider auch....

Autor: pacer (Gast)
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Und wenn schon, das ist nicht der Punkt.
Vielleicht kann er es doch und möchte nur eure Eigeninitiative und 
Erfindungsgeist testen. Über Schrittmotoren steht viel im Internet. 
Notfalls gibts noch die gute alte Bibliothek. Die fertige Platine wird 
wohl nicht viel bringen wenn sie aus dem Scanner ist, also selbst kleine 
Elektronik aufbauen.
Und nicht vergessen, es ist eine Gruppenarbeit.

Alternativ kannst du ja deinem Lehrer sagen dass du auf sowas keinen 
Bock hast und sowieso lieber Bäcker werden möchtest.

Also wenn du echte Fragen hast, gerne wieder, ich sitze auch gerade an 
dem Thema (und noch an ein paar anderen)

Autor: Michael Mayer (mike1988)
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Die Ansteuerung ist ganz einfach.

Habe auch so einen ähnlichen Schrittmotor zu Hause.

Messt die Anschlussdrähte mit einem Ohmmeter raus.

Gibt kurz Spannung auf die erste Wicklung, der Schrittmotor müsste einen 
Schritt machen.

Danach gibt ihr auf die andere Wicklung kurz die Spannung. Der nächste 
Schritt muss passieren.

Dann wieder Wicklung 1 aber die Polung der Spannung ändern.

Und zum Schluss dann Wicklung 2 umgekehrt an Spannung.

Es kann sein das der Motor nicht sauber dreht, einfach mal durchtesten 
und die Wicklungen tauschen.

Habe das mal auf einen Steckbrett mit 8 Taster Simuliert. Musste für 
jeden Schritt 2 Tasten gleichzeitig drücken. Zwar nicht die beste 
Lösung, aber es hat funktioniert.

Man könnte den Motor über transistoren Laufen und einem Mikrocontroller 
laufen lassen.

Autor: "s." Sost (pauli1980)
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Vielen Dank für die rege Beteiligung!

Werden uns am Montag zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen.
Dann werden bestimmt noch einige Fragen auftauchen.

Gruß

Autor: Michael Mayer (mike1988)
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Wenn ihr wollt könnt ihr euch den Schaltplan anschauen. So könnte man 
den Schrittmotor ansteuern. Gibt aber bestimmt noch andere 
Möglichkeiten.

Autor: Gast (Gast)
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Hier sollte alles stehen, was Du suchst:

http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Schrittmotoren

Autor: Nixcheck (Gast)
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LOL
ein Bild von einer Platine mit 2 ½ IC's

Ein IC soll der genannte L6219DS sein.
Ein IC sollte unbedingt genannt werden, wenn hier jemand wirklich Hilfe 
braucht.
Und das Bild mit dem halbe IC ist wohl das, was ein „billig“ Anbieter 
von Elektroschrott dem Kunden an Info anbietet, damit er den Schrott 
kauft.

Ich glaube hier nicht an ein Schulprojekt  (wenn doch, ist dein Lehrer 
ein Idiot oder du hast die Hälfte der gelieferten Informationen 
verpennt).

Wenn es um Re-Design geht: alle Bauteile bestimmen, Datenblätter dazu 
runterladen.
Von bekannten  Signalen (Eingängen und Ausgängen etc.) anfangend, das 
Layout zurück zu bestimmen, und versuchen einen Schaltplan zu erstellen.

Anschließend könnte man anfangen sich um die Ansteuerung Gedanken zu 
machen.

Autor: dino0815 (Gast)
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Hi,
es gäbe da da ja auch nich den weg des Informatikers/Hackers, der die 
Platine an Strom und USB-Port eines Linux Rechners anschließt und 
schaut, ob der Rechner den "Scanner" erkennt.
Wenn er das tut den "Scanner" einen Scann-Auftrag erteilen und die 
Kommunikation auf dem USB-Kanal mitschneiden.
Viele billig Geräte haben kaum eigene intiligenz, und bekommen teilweise 
recht direkte Anweisungen, wie schnell/weit sich der Motor drehen soll. 
Vielleicht kann man diese Anweisungen soweit hacken, dass man einen 
eigenen Treiber für diese Platine mit entsprechenden Befehlen erstellt.
Zugegebener maßen braucht man dafür aber einen recht guten 
Programmierer. ...denk ich :)

War halt nur so ein Gedanke :)
MfG, Dino0815

Autor: Kobaltchlorid (Gast)
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>Viele billig Geräte haben kaum eigene intiligenz

Auch viele Poster hier haben kaum eigene "intiligenz", wenn sie einen 
Thread exhumieren, der über ein Jahr alt ist.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Kobaltchlorid wrote:

> Auch viele Poster hier haben kaum eigene "intiligenz", wenn sie einen
> Thread exhumieren, der über ein Jahr alt ist.

Sagen wir mal eher: ein Monat

Aber im Prinzip hast du natürlich recht.

Autor: Gast (Gast)
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Und was hat das mit mir zu tun?
Ich bin intilligent.

Autor: Rene (Gast)
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Hi,

ich muss den Thread auch noch mal aus der Versenkung holen.
Den Schrittmotor gibt ja bei Pollin, aber leider keine Angabe über das 
Getriebe. Kennt jemand die Über-/Untersetzung des Getriebes?

Ich suche nämlich einen sehr günstigen Schrittmotor der Schritte im 
Zehntelgrad Bereich macht. Ohne Getriebe wird das wohl schwer, die 
meisten billigen Motoren liegen bei 1,8° oder mehr.

Der Motor brauch kein überaus großes Moment oder Geschwindigkeit. Er 
sollte nur genau sein. Wobei ich mal denke, dass das Scannergetriebe 
mehr Spiel hat als der Motor Schrittweite hat.

Vielen Dank für Eure Hilfe,
René

Autor: Testuser (Gast)
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will nur mal testen, ob man hier tatsächlich ohne vorherige 
Registrierung posten kann...

Autor: AI oder KI (Gast)
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Ich kanns mir nicht verkneifen ;-)

-   Autor: Kobaltchlorid (Gast)
-   Datum: 20.01.2009 12:09
-
- 
------------------------------------------------------------------------ 
---------
-
-   >Viele billig Geräte haben kaum eigene intiligenz
-
-   Auch viele Poster hier haben kaum eigene "intiligenz", wenn sie 
einen
-   Thread exhumieren, der über ein Jahr alt ist.
-


Intelligenz (lat.: intelligentia „Einsicht, Erkenntnisvermögen“, 
intellegere „einsehen, verstehen“)


aber über billige Geräte herziehen   Muhaha

Autor: Sebastian R. (sebr)
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dino0815 schrieb:
> Hi,
> es gäbe da da ja auch nich den weg des Informatikers/Hackers, der die
> Platine an Strom und USB-Port eines Linux Rechners anschließt und
> schaut, ob der Rechner den "Scanner" erkennt.
> Wenn er das tut den "Scanner" einen Scann-Auftrag erteilen und die
> Kommunikation auf dem USB-Kanal mitschneiden.
> Viele billig Geräte haben kaum eigene intiligenz, und bekommen teilweise
> recht direkte Anweisungen, wie schnell/weit sich der Motor drehen soll.
> Vielleicht kann man diese Anweisungen soweit hacken, dass man einen
> eigenen Treiber für diese Platine mit entsprechenden Befehlen erstellt.
> Zugegebener maßen braucht man dafür aber einen recht guten
> Programmierer. ...denk ich :)
>
> War halt nur so ein Gedanke :)
> MfG, Dino0815

Hat jemand diesen Ansatz mal weiter verfolgt bei einer Platine aus nem 
Scanner mit dem Treiber IC drauf? Für einfache Projekte bei denen 
sowieso auch ein PC eingebunden ist wäre das doch ideal. Ansonsten 
müsste man wieder den Umweg über den uC gehen. Treiberbaustein auslöten, 
wieder was neues aufbauen etc...

Autor: Billy der Bastler (Gast)
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Wenn du Schrittmotoren ohne eigenen µC vom PC aus ansteuern willst, 
gibt's ja die klassische Methode über den Parallelport. Dazu braucht's 
doch den Motortreiber, warum willst du den auslöten?

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Leider ist aber der Parallelport schon belegt. Und die Platine hat ja 
schon ein USB-Kabel dran. Schließe ich das Teil an den PC an, erkennt 
Windows auch den Scanner. Startet man nen Scan dreht auch kurz der 
Motor, bricht aber dann mit Fehlermeldung ab. Klar, da fehlt ja noch der 
Rest der Elektronik vom Scanner.
Müsste man das, was über USB zum Scanner geht protokollieren...nur da 
ist der Knackpunkt

Autor: Billy der Bastler (Gast)
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>Müsste man das, was über USB zum Scanner geht protokollieren

Das kannst du vergessen. Du müsstest einen eigenen USB-Treiber für dein 
Windows schreiben, vermutlich müsste man auch die Firmware des 
Scanner-Controllers umschreiben. Da wäre es doch wesentlich einfacher, 
eine Schrittmotorkarte mit serieller Ansteuerung und einen 
USB-RS232-Adapter zu verwenden.

Autor: Sebastian R. (sebr)
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Also diese Platine gehört zu Medion / Tevion Scannern.
http://sane-project.meier-geinitz.de/unsupported/m...
wird also von SANE unter Linux unterstützt, also sollte schon was über 
die Ansteuerung bekannt sein

Autor: Billy der Bastler (Gast)
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>wird also von SANE unter Linux unterstützt, also sollte schon was über
>die Ansteuerung bekannt sein

Das heisst aber nur, dass die Kommunikation mit einem vollständigen 
funktionsfähigen Scanner bekannt ist. Das heisst noch lange nicht, dass 
ich den Schrittmotor selber einzeln und beliebig steuern kann.

Wenn ich z.B. einen Drucker über PCL anspreche, kann ich deswegen noch 
lange nicht den Papiervorschub beliebig und unabhängig von einem 
Druckvorgang steuern.

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