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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR32 Grasshopper Eingang mit mehr als 3.3V ?


Autor: case04 (Gast)
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Hallo zusammen,
ich hätte mal ne Frage.

Und zwar interessiert mich, ob bzw. wie es möglich ist, ein Signal mit 
einer Spannung größer als 3.3V, also z.B. 5V oder mehr an einen Eingang 
vom Grasshopper anzulegen, da ich irgendwo Hinweise sah, dass die 
Eingänge diesbezüglich nicht tolerant sind.

Hintergrundstory ist, dass ich mit einem 1-Wire-Bus experimentieren 
möchte, d.h. konkret, ich möchte gerne ein extern gepowertes 1-Wire 
Multidrop-Netz mit einer größeren Anzahl Sensoren am USART0 vom 
Grasshopper betreiben.

Wäre dazu vielleicht ein Pegelwandler das Mittel der Wahl ?  Also z.B. 
ein Max3232 ?

Und, wo wir grade schon dabei sind, wie würde man ganz allgemein einen 
beliebigen anderen GPIO-Eingang mit einem Ausgang von einem anderen 
uC,also z.B. einem AVR2313 in einer externen 5V-Schaltungr, verbinden ?

Vermutlich sind diese Fragen trivial, aber als technisch etwas 
Unbedarfter wäre ich für Hinweise auf die richtige Herangehensweise 
dankbar.

Gruss, Case

Autor: Gast (Gast)
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Autor: Peter Diener (Gast)
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Hallo,

das steht doch alles im Datenblatt.
Seite 927:

Voltage on Input Pins
with Respect to Ground-0.3V to VDDIO + 0.3V (+3.9V max).

Also sind die Eingänge nicht 5 Volt tolerant, wie z.B. bei den AT91SAM.
Bei einem 1-Wire-Bus wirst du mit einem Pegelwandler wohl auch nicht 
glücklich werden. Pegelwandler, die an einer Datenleitung Kommunikation 
in beide Richtungen können, sind sehr anspruchsvolle ICs und damit teuer 
und schwierig zu bekommen.

Ein Max3232 eignet sich dafür nicht.
Einfacher wird es, wenn du am Prozessor dafür mehrere Pins verwendest 
und mit einem die Datenflussrichtung vorgibst.

Grüße,

Peter

Autor: case04 (Gast)
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Hallo,

danke für Eure Antworten.

@Gast: Genau sowas hab ich gesucht.

@Peter: Auf den Max3232 bin ich gekommen, weil der auch im NGW100 für 
die RS232-Schnittstelle zum Einsatz kommt, ein "Max3232ECAE+" um genau 
zu sein, k.A. ob und ggflls. wo der zu bekommen ist, aber die von Dir 
erwähnte Beschaffungsproblematik ist natürlich ein wichtiger Punkt.

Bezügl. der bidirektionalen Pegelwandlung: Ist das wirklich nötig ? Ich 
wollte eigentlich einen aktiven Masterhub vor das 1-Wire-Netz hängen und 
soweit ich das verstanden habe regelt der intern die 
Ein-Draht-Kommunikation (und Datenflussrichtung !?) mit Bausteinen wie 
DS2480B und DS2409P und kommuniziert mit der Host-Seite sozusagen 
transparent über eine reguläre RS232-Schnittstelle.  Ich dachte also, es 
wäre nicht viel anders, als wenn ich den Grasshopper-USART mit einem PC 
verbinden möchte und es bedürfte lediglich der Pegelwandlung.

Gruss, Case

Autor: Werner B. (Gast)
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Bei I2C bzw. TWI ist das recht einfach.
Da die Ausgänge Open Collector sind, einfach die Pull-Up Widerstände am 
I2C Bus mit 3,3V versorgen. Die 3,3V werden idR auch von 5V Devices 
sicher als High Pegel erkannt.

Autor: case04 (Gast)
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Hallo Werner,

danke für den Tip.  Der Vorschlag hat was und dürfte mit einem DS24820 
auch relativ einfach umzusetzen sein. Der kann sowohl mit 3.3V als auch 
mit 5V betrieben werden und wird von daher die High-Pegel wohl erkennen 
können.

Was ja eigentlich bei der Anbindung über UART genauso der Fall sein 
dürfte. Ich muss mal nachschauen,ob man den Masterhub nicht auch einfach 
mit extern mit 3.3 V betreiben kann, wichtig ist dabei ja eigentlich nur 
die externe Versorgung, damit ausreichend Strom geliefert wird um auch 
eine größere Anzahl Sensoren dranhängen zu können.

Gruss, Case

Autor: Andreas Müller (schnitzeltony)
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Hallo,

ich habe ein ähnliches Problem: Habe eine PS/2-Tastatur an 3,3V. 
Dummerweise läuft das ganze nicht wirklich stabil. Wenn ich richtig 
informiert bin, ist die PS/2 Topologie der von I2C sehr ähnlich.
Bei meiner Suche bin ich auf eine erschreckend einfache Lösung gestoßen, 
die ich allerdings bisher nur grob gelesen habe. Vielleicht hilft 
http://www.standardics.nxp.com/support/documents/i...

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