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Forum: PC Hard- und Software Linux Umsteiger: Woher DivX nehmen und installieren?


Autor: Christian J. (Gast)
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Hallo,

ich habe es endlich geschafft, Windows XP ist nach dem x-ten Crash und 
Virenagriff runter und ich fange an mich in Suse 11.1 einzuarbeiten, was 
erstaunlich gut läuft, ich habe nicht mal gemerkt, wie es meinen Router 
konfiguriert hat, alles lief auf Anhieb.

Was nicht läuft ist Filme anschauen, von denen ich viele hundert 
umgerechnet habe.

Frage: Woher kriege ich Divx oder Xvid und wie installiert man es ? Ich 
bin leider mit Kompilieren etc etwas überfordert und kenne die 
Komandozeilen Funktionen noch nicht.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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hi weis jetzt net ob suse sowas mitliefert aber eigentlich brauchst die 
win32codecs von www.mplayer.hq und die muste in /usr/lib/win32codecs 
copieren steht aber auch alles auf der seite

Autor: ... (Gast)
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ich hatte noch keine probleme mit

- VLC -

Autor: Christian J. (Gast)
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Hallo,

ich habe das codec gefunden, es enthält eine install.sh Daatei aber wie 
führt man die aus? Zudem muss es kompiliert werden. Ein rpm wäree mir 
lieber. Ich werde mir mal den vlc besorgen, den hatte ich ja auch unter 
windows....

Autor: A. K. (prx)
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Hmm. Ich habe das unter Ubuntu weniger kompliziert in Erinnerung. 
Einschalten, installieren, draufklicken...

Autor: Christian J. (Gast)
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Habe jetzt vlc entpackt, wieder ein reines Source Paket :-((((
Bin schonmal in der Konsole als superuser aber mehr auch nicht

Leute wie geht das?

Text aus install.txt, ich verstehe nur Bahnof

Configuring VLC
===============

A typical way to configure VLC is:

   ./configure --prefix=/usr

See `./configure --help' for more information.

If you intend to debug stuff, you may want to compile with debugging
symbols:

   make distclean ; ./configure --prefix=/usr --enable-debug

We recommend using GCC to build VLC, though some people reported success
with the Intel C compiler (version 8) as well. GCC version 3.3 or higher 
is
required. On older systems (e.g. FreeBSD 4.x, BeOS), please select a 
more
recent version manually by setting the CC and CXX environment variables
appropriately while running the ./configure shell script.


Building VLC
============

Once configured, run `make' to build VLC.


Installing and running VLC
==========================

You can install the VLC and its plugins by typing:

   make install

But you don't need to install it if you don't want to; VLC can be 
launched
from the current directory as well:

   ./vlc

Autor: yalu (Gast)
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Es gibt wohl ein Suse-Paket namens w32codec, das sollte ohne manuelle
Nacharbeit installierbar sin. Ich kann mich aber täuschen, da ich kein
Suse benutze.

Autor: Karl (Gast)
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Win32 codecs sollte man eigentlich nicht brauchen. Ffmpeg heißt das 
Zauberwort, VLC greift afaik auch drauf zurück. Unter SUSE sollte es 
doch yast geben, wo man sich die fertigen Pakete installiert.

Autor: Christian J. (Gast)
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vlc gibts aber wohl nur als slackware, ist nicht im Standardpaketsatz 
dabei. Und diese Codes von Mplayer laufen wohl auch nur mit dem 
zusammen. Der ist auch nur als Source vorhanden. Ich habe totem, Dragon 
etc als Player, allen fehlt mpeg-2 und divx, weil dafür keine Lizenzen 
vorhanden sind.

Ich höre erstmal auf mit der Raterei, ohne jemanden, der das schon x-mal 
gemacht hat bringt das nichts. Für Normaluser ist das jedenfalls eine 
Nummer zu hoch.

Autor: Christian J. (Gast)
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ffmpeg ist auch nur eine Kommandozeilen Geschichte wie ich sehe, vlc 
greift darauf zu. Ich habe das letzte Mal 1997 vor Windows mit sowas 
gearbeitet und möchte auch nicht mehr dahin zurück zudem ich das System 
überhaupt nicht kenne und nicht weiss wo was hin muss.

Autor: Karl (Gast)
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Jetz mal ehrlich: vlc und suse bei google eintippeln und enter zu 
drücken könnte man von jemandem, der so schlau war, sich von Windoof zu 
entfernen schon erwarten. Wenn du die 
24-h-rund-um-die-Uhr-Suse-Linux-Betreuung haben willst, musst du dafür 
bezahlen. Schon beim ersten Treffer wird doch alles haaaaaarklein 
vorgekaut. kopfschüttel

Autor: Weichei (Gast)
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Für so Weicheier gibts Linspire. Da sind alle Codecs dabei.
Kost halt Geld.

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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Karl wrote:
> Win32 codecs sollte man eigentlich nicht brauchen. Ffmpeg heißt das
> Zauberwort, VLC greift afaik auch drauf zurück. Unter SUSE sollte es
> doch yast geben, wo man sich die fertigen Pakete installiert.

naja xine brauch diese unter kde nutzen die meisten Programme xine und 
der mplayer ist immernoch der beste player.

Autor: Christian J. (Gast)
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Nett gemeint aber das Importieren eines Rep. scheitert leider an der 
Nicht Verfügbarkeit von Paketkomponenten. vlc taucht zwar in Yast auf 
aber anwählen kann man die Komponenten nicht.

Ich gebs auf und werde mal einen Crack fragen wie das geht, ich will die 
Software benutzen und nicht die Krise schon beim Installieren bekommen.

Autor: Frank K. (frank)
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Ich hab jetzt nicht alle Beiträge gelesen, aber langsam zum mitklicken 
unter OpenSuSE 11.1:

- yast starten
- Software->Software Repositories
- Hinzufügen
- Community/Gemeinschafts Repositories->Weiter
- VideoLan Repository und Packman Repository auswählen->Weiter
- GNUpg Schlüssel Import bestätigen

dann wieder in yast:
- Software->Software installieren oder löschen
- nach "codec" suchen
  -> anklicken was man so haben will, z.b. w32codec-all
- für einen brauchbaren Player z.b. nach mplayer suchen
- ...

Gruß,
Frank

Autor: ... (Gast)
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wollt ich auch gerade sagen...     ;-)

geht fast automatisch.

Autor: Christian J. (Gast)
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Hallo,

das weiss ich schon, nur scheitert das an tausend Fehlermeldungen wenn 
man den Install Prrozess srtarten will.

Hier liegt auch was.... nur kann ich ebenfalls kein Paket installieren 
ohne tausend Fehlermeldungen was alles fehlt.

http://download.videolan.org/pub/videolan/vlc/SuSE...

Letzter Versuch.... wie komme ich damit klar?

Autor: Frank K. (frank)
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Christian J. wrote:

> http://download.videolan.org/pub/videolan/vlc/SuSE...
>
> Letzter Versuch.... wie komme ich damit klar?

Mit yast, siehe oben.

Autor: ... (Gast)
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und DeCSS nicht vergessen

um orginal DVD abzuspielen.

Autor: Christian J. (Gast)
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Die Codecs installiere ich gerade, Diese Community Seite habe ich auch 
referenziert...... vlc Pakete anwählen geht aber eben nicht, sobald ich 
eines anklicke kommt die Fehlemeldung, dass kein Pfad gefunden wird für 
die Sub Komponenten.

Autor: Christian J. (Gast)
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Bis auf ein paar Fehlermeldung sind die Codecs durch.... vlc 
Installation läuft gerade......

Autor: Frank K. (frank)
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Wie heissen die Pakete genau und wie lautet die Fehlermeldung genau?

Autor: Christian J. (Gast)
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ER LÄUFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

DAS SSCHEISS DING GEEEEEEHT !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Jungs, ihr seit spitze !!!!!!!!!

Autor: Christian J. (Gast)
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Nachwort:

Ich habe einfach Codecs angewählt, die mir sinnvoll erschienen wie 
mpeg-4, mp3 usw. Das war eine sehr lange Liste. Danach wurden 
Abhängigkeiten errechnet und mir so rund 36Mb aus dem Netz auf den 
Rechner gezogen. Dabei kam es zu einigen Meldungen, die ich Ignorieren 
musste, keine Ahnung welche. Danach konnte ich vlc plötzlich anwählen, 
es erschienen keine Fehlermeldungen mehr, dass Sub Komponenten fehlen. 
Die Installation ging glatt durch und ich schaue grad einen "Stirb 
langsam" :-)

Autor: Frank K. (frank)
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na hoffentlich fängt dein PC nicht an das irgendwie zu interpretieren 
;-)

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hi,

noch zwei Fragen:

1. Wie deinstalliert man Software, die man nicht braucht? Als 
Installation und lokales Paket? Yast scheint keine Deinstallation 
anzubieten, die das ganze Paket umfasst ohne dann man Gefahr läuft 
Komponenten zu lösschen, die bei anderen noch gebraucht werden.

2. Wio ist der versteclte Knopf bei Suse um auf andere Desktops wie 
X-Windows und Gnome zu wechseln? Ich finde den nicht mehr wieder...

Autor: Geniesser (Gast)
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das hier sollte man auch kennen

http://packages.opensuse-community.org/

deinstallieren ging mit yast bis jetzt immer, Paket wird abgewählt 
(Häkchen entfernt) yast prüft die Abhängigkeiten und schmeißt das Teil 
dann runter

die meisten werden aber eher zypper von der Konsole aus verwenden, ist 
ein mächtiges Tool

es nützt nix hier eine nach der anderen Frage zu stellen, ist genau so 
wie bei eagle und co., erst mal sich die Grundlagen aus dem Handbuch 
anlesen, dann mal in die Foren schauen (die meisten Fragen sind bereits 
gelöst) z.B. hier

www.linux-club.de

und deren Wiki und dann kann man auch mal Fragen ..

Linux braucht Zeit, Muße, Geduld, Leidensfähigkeit, Wissensdurst, 
Kompromissfähigkeit .. sonst wird das nix mit dem X

Autor: xyz (Gast)
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Such dir ein Linuxforum und bemühe vorher google, andernfalls kann es 
dir passieren, dass man dir später nicht mehr so freundlich helfen will, 
wenn erkennbar ist, dass du dich vor deiner Fragestellung nicht selber 
bemüht hast, dein Problem zu lösen.

Autor: Christian J. (elektroniker68)
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Hallo,

ich hängs einfach mal hier an:

Das Einleben in Suse läuft langsam an, auch die Kommandozeile zeigt nach 
fast 15 Jahren ohne wieder Tendenzen Freundschaft mit mir zu schliessen. 
Ohne die gehts ja doch nicht :-(

Da ich damals etwas zu knauserig war habe ich Linux nur 8GB Plattenplatz 
gegönnt und würde den nun gern vergrössern. Partion Magic 8 kennt ext3 
Fileformate nicht, unter Knoppix scheint das Vergrössern einer Parttion 
nur etwas für Eingeweihte zu sein (Kommandozeile...).
Neue programme lassen sich ja scheinbar nicht gezielt installieren 
sondern werden "irgendwo" eigespielt, wenn man sie mit Yast auf einem 
Rep herunterlädt.

Meine Idee war nun das ganze Linux System zu sichern, die Partion neu zu 
erstellen unter Knoppix und dann das System wieder zurückzuspielen.

Nur wie sichert man ein Linux System so ab, dass man es auch wieder 
zurückspielen kann? Windows Programme scheitern alle am ext3 Format. Ich 
nutze sonst Disk Image XML in Verbindung mit Windows PE Boot CD um ein 
total verkorkstes System wieder zurückzuspielen. Windows hat eine shadow 
Funktion, damit es sich selbst sichern kann, Linux weiss ich nicht.

Hat da mal jemand eine Anleitung? (Im Netz habe ich schon gesucht, in 
Linuxforen will ich mich nicht auch noch anmelden, weil die total 
überlaufen sind)

Autor: SD-Fritze (Gast)
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Aaalso, der Knopf ist vor der Anmeldung Einstellung --> Session 
wählen---> Evoila--> Ein auswahlfenster taucht auf....

Autor: Tim (Gast)
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>unter Knoppix scheint das Vergrössern einer Parttion
>nur etwas für Eingeweihte zu sein (Kommandozeile...).

Via Kommandozeile geht das mit Bordmitteln auch im laufenden Betrieb...
Einfach die Partition vergrößern (fdisk, cfdisk,...), neustart
und dann per resize2fs das Filesystem an die Partition anpassen lassen.

Für Mausschieber gibt es partedmagic als Boot-cd.

>Nur wie sichert man ein Linux System so ab, dass man es auch wieder
>zurückspielen kann?

Also Ich sichere nur die liste der installierten Software,
mein Homeverzeichnis und /etc. Nach einer Neuinstallation
gebe ich dem Paketmanager die liste und ein parr Minuten
Später ist die gesamte Software wieder drauf. Alle
persönlichen Einstellungen und Dateien sind im Homeverzeichnis
und die Systemkonfiguration in /etc. Die muss ich dann halt
nachpflegen und gut ist.
Habe das mal nach einem Kompletten Hardware Wechsel so gemacht.
1,5 Stunden nach dem Abmelden auf der Alten Hardware hab ich
mich an der neuen Kiste angemeldet und weitergearbeitet.
Einziger Unterschied: Alles war erheblich schneller :-)
Das war aber ein Debian System, Yast von Suse sollte das
aber auch können.
(Nein, ich verwende kein "Nürnberger Windows" mehr)
Und zum "zippen" von Files gibt es tar.

>Neue programme lassen sich ja scheinbar nicht gezielt installieren
>sondern werden "irgendwo" eigespielt, wenn man sie mit Yast auf einem
>Rep herunterlädt.

Das "irgendwo" hat System und heisst "Filesystem Hierarchy Standard"
Die Files werden sozusagen nach Typ wegsortiert.
ALLE (wirklich alle) Einstellungen landen z.b. in /etc
und die Files der User unter /home. Das macht z.b. Backups
sehr einfach :-)
Aber du solltest dich nicht um die Software kümmern, das macht
der Packetmanager für dich (in deinem Fall yast). Sag ihm was
du haben willst und was nicht und der installiert/deinstalliert
das dann. Das ist sein Job und nicht deiner.

Autor: Gast (Gast)
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Partitionen verschieben oder in Größe ändern macht man am besten mit 
einer Live-CD. Wer die Kommandozeile nicht mag, macht das eben mit 
GParted, was auf vielen Live-CDs enthalten ist und sich bestens bewährt 
hat. Es gibt sogar eine spezielle Live-CD mit GParted. Das benötigt man 
aber nicht unbedingt. Eine beliebige Linux-Live-CD, die man sowieso 
rumliegen hat, tut es auch.
http://gparted.sourceforge.net/livecd.php

Und wie vorher ein anderer schon schrieb: geh mit diesen Fragen in ein 
Linuxforum!!!

Autor: Christian J. (elektroniker68)
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Hallo,

danke. ich ziehe mir grad das ISO File von Gparted herunter. 
Kommandozeile ist mir zu gefährlich wenn ich das noch nie gemacht habe, 
nachher stehe ich vor einem System was nicht mehr bootet. Da einem 
Programm ja alle Infos verfügbar sind, die es dazu braucht sollte man 
auch nicht weiter eingeben müssen ausser der Grösse (nachdem ich vorher 
Platz geschaffen habe)

Falls wir uns nicht mehr lesen hats nicht geklappt :-)

Autor: yalu (Gast)
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> Kommandozeile ist mir zu gefährlich wenn ich das noch nie gemacht
> habe,

Nur so am Rande:

Es ist ein Irrglaube, dass ein intuitiv (mittels GUI) zu bedienendes
Tool weniger gefährlich als ein Kommandozeilentool ist. Oft ist genau
das Gegenteil der Fall: Das GUI-Programm verleitet den ahnungslosen
Benutzer, sofort drauflos zu klicken, während ihn die wenig selbst-
erklärende Kommandozeilenversion zwingt, erst einmal die Anleitung zu
lesen, in der meist wichtige Hinweise zur sicheren Benutzung gegeben
werden. In den GUI-Frontends vieler Tools sind zwar oft DAU-Hürden oder
gar -Sperren eingebaut, man sollte sich aber nicht darauf verlassen.

Gerade bei der erstmaligen Benutzung solcher Tools sollte man, geblendet
von all den bunten GUIs, nicht vergessen, eine Sicherheitskopie aller
(wichtigen) Daten zu machen. Ich kopiere dazu meist mit cp -ax jedes
festplattenresidente Dateisystem einzeln (oder zumindest die oben von
Tim genannten wichtigen Daten, was viel schneller geht) auf eine zweite
Festplatte oder einen Stick.

Autor: SEBASTIAN HEYN (Gast)
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EINFACH BEI YAST FOLGENDE ADRESSE ALS SOFTWARE-REPOSITORY HINZUFÜGEN:

http://packman.mirrors.skynet.be/pub/packman/suse/11.1/


nachzulesen hier

http://de.opensuse.org/YaST/Software/Community_Repositories

Autor: Lupin (Gast)
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>Neue programme lassen sich ja scheinbar nicht gezielt installieren
>sondern werden "irgendwo" eigespielt, wenn man sie mit Yast auf einem
>Rep herunterlädt.

So kommt mir das auch vor... hatte bis vor kurzem ubuntu auf meinem 
laptop und wenn der flotte Wolpertinger kommt wird's wieder als zweit 
System installiert.

Bin eigentlich ganz gut zurecht gekommen. Wenn man anspruchslos ist, ist 
Linux auch ein super OS (Office, Internet, Multimedia) - weil die meiste 
dafür benötigte Software sich einfach per Packet Manager installieren 
lässt.

Selbst wine installiert sich ohne Probleme und kann den Umstieg 
erleichtern.

Allerdings wird es haarig wenn man z.B. Netzwerk konfigurieren will 
(also den PC in ein Windows Netzwerk einbinden - gibt es eigentlich auch 
einen Standard für linux Netzwerke?). Das einrichten meiner TV Karte auf 
meinem großenn PC hat mangels passenden Treiber auch nicht geklappt - 
ein Killerkriterium für Linux auf meinem Hauptrechner. Die 
Treibersituation unter Linux hat sich aber schon gebessert.

Oder wenn man mal irgendwelche Dateien suchen muss - in der 
Dateistruktur findet man sich doch nur zurecht wenn die Dateien unter 
/home liegen. Wofür die ganzen anderen Ordner da sind ist mir noch ein 
Geheimnis (zumindest bei den meisten). Unter Windows gibt es die Ordner 
"Dokumente und Einstellungen", "Programme" und "Windows" - also wer da 
nicht weiss, was unter den jeweiligen Ordnern zu finden ist dem kann man 
auch nicht mehr helfen ;)

Probleme gibt es auch bei der Soft- und Hardware zum µC programmieren - 
AVR Studio und MPLAB laufen zwar unter Wine auch in Linux, aber die 
können die Programmiergeräte nicht ansprechen. Da muss man sich dann 
nach Alternativen umschauen.

Und um Spiele unter Linux zu zocken gibt es eigentlich nur Wine um dann 
mit ein wenig Glück die Windows Spiele spielen zu können - native Linux 
Spiele gibt es so gut wie keine und wenn, dann sind die eher mies. Liegt 
vielleicht daran, dass OpenGL ein wenig in die Jahre gekommen ist und 
wohl nicht wirklich die Funktionen und Konsistenz wie DirectX bietet.

Autor: yalu (Gast)
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> Oder wenn man mal irgendwelche Dateien suchen muss - in der
> Dateistruktur findet man sich doch nur zurecht wenn die Dateien unter
> /home liegen.

/home entspricht in etwa dem Verzeichnis "Dokumente und Einstellungen"
und /usr dem Verzeichnis "Programme". Eine direkte Entsprechung zum
"Windows"-Verzeichnis gibt es nicht. Die entsprechenden Dateien sind auf
/boot (Kernel und Bootkonfiguration), /bin (Systemprogramme) und /sbin
(Systemprogramme für Admin), /lib (Systembibliotheken, Treiber), /etc
(Konfigurationsdateien), /var (von Programmen erzeugte Dateien, die auch
einen Reboot überleben sollen) und /tmp (von Programmen erzeugte Dateien
mit beschränkter Lebensdauer) verteilt.

Diese Verzeichnisse entsprechen teilweise Unterverzeichnissen von
"Windows", sind aber etwas feiner unterteilt. Bspw. liegen unter Windows
Systemprogramme, Systembibliotheken und sogar ein großer Teil der
Anwendungsbibliotheken alle im System32-Verzeichnis, unter Linux sind
diese Dateien in 4 separaten Verzeichnissen (/bin, /sbin, /lib und
/usr/lib) zu finden.

Alles in allem ist die Linux-Verzeichnisstruktur etwas komplizierter als
in Windows, dafür aber sauberer aufgeteilt, was vor allem dann von
Bedeutung ist, wenn man als Verantwortlicher entscheiden muss, welche
Verzeichnisse wie oft gebackupt, welche in einem Rechnernetzwerk
gemeinsam genutzt werden können oder welche auf festplattenlosen
Rechnern im ROM, im RAM, auf externen Medien oder im Netzwerk gehalten
werden.

Im Detail kannst du das alles hier

  http://www.pathname.com/fhs/

oder (auf deutsch) hier

  http://de.wikipedia.org/wiki/Filesystem_Hierarchy_Standard

nachlesen.

Autor: Christian J. (elektroniker68)
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Hallo,

ich gehe ja nicht erst seit gestern mit Rechner um sonder habe die 
Evolution von 1994 an mit Dos3.3 permanent verfolgt, früher auch selbst 
Turbo C und Assembler unter DOS programmiert, auch einige Testviren 
geschrieben, weil mich das Betriebssystem reizte und ich damals noch 
Programmierer werden wollte.

Ein Netzwerk unter Linux habe ch bis heute nicht am laufen, wobei ich 
damit nur meine, dass die beiden Laptops auf den Hauptrechner zugreifen 
können. In den Netzwerktools verstehe ich nur Bahnhof vor lauter 
Einstellungen, bin kein Netzexperte. Linux ist da wenig plug&play, 
sondern erfordert Kenntnisse der Thematik, die über das eines normalen 
Users hinausgehen. Allein die Nutzerverwaltung ist erstmal 
gewöhnungsbedüftig, in der Dateistruktur finde ich mich auch nicht 
zurecht.

Die Kommandozeilen Tools sind teilweise auch mies dokumentiert, ich habe 
mir nur mal die Manpage von cpio durchgelesen und absolut nichts 
verstanden wozu das gut ist. Auch die Partionstools, keine Chance, ein 
falscher Parameter und das System ist hin, dabei müsste der User 
überhaupt nichts wissen um das zu machen, das System hat alle Infos 
darüber selbst.

Meine uC Tools laufen auch nicht, MPLAB nicht und auch nicht Rowley, da 
ich das nur für Windows gekauft habe. Auch die TV DVBZ Karte kriege ich 
nicht hin, obwohl die erkannt wird, die Anwendung bleibt einfach stehen, 
genau wie Evolution Mail seit gestern keinen Mucks mehr sagt, einfach 
einfriert.

Derzeit bliebt XP jedenfalls auf der anderen Partiton drauf, manches 
kann ich da einfach schneller machen. Und Open Office ist kein 
vollwertiger Ersatz für MS Office, meine Tabellen mit Visual Basic 
dahinter lassen sich nicht importieren, auch manch komplexe Formel 
nicht. Ohne Windows dahinter sind die wertlos.

Fahren wir also erst einmal dual....

So, und jetzt ziehe ich mir mal testweise Debian drauf, mache Suse platt 
weil da einiges nicht mehr läuft nachdem ich Software deinstalliert 
habe. Melde mich dann mal aus Debian heraus sobald das läuft....

Autor: RudiRendeer (Gast)
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Hallo Christian,

zu allererst "Lass dich nicht so schnell entmutigen", denn aller Anfang 
ist schwer. Leider oder aber auch glücklicherweise ist Linux halt nicht 
Windows und man sollte, wenn man ernsthaft damit arbeiten möchte (z.B. 
µC - Entwicklung etc.) vielleicht ein wenig Zeit investieren und sich 
anschauen, wie so ein System aufgebaut ist (Ok ich hab auch ein wenig 
gebraucht und bin mit sicherheit kein Linuxgott oder sowas).

Ein absolut wichtiges Kriterium ist die auswahl der Linuxdistribution. 
Tut mir leid, wenn ich hier jetzt irgendwen angreife (bitte nicht falsch 
verstehen) aber SuSe gehört zwar zu den Pionieren der Linuxdistries ist 
aber eigentlich kein gutes Anfängerlinux (man muss ja immer mal 
versuchen nach beschreibungen im netz was zu machen, nur wen suse mal 
grade wieder alles anders macht is das schwer). Man vertraut halt 
einfach zu sehr auf irgendwelche tools etc. ohne zu wissen was diese wo 
machen.

Man sollte die Distri denke ich nicht nach irgendwelchen Zeitschriften 
auswählen (ok hab ich auch mal gemacht) sondern sich anschauen, wie die 
Foren, Wikis und Entwicklungsseiten ausschauen bzw. besser wie man diese 
versteht und wie gut einem das Forum erscheint. Ich denke Debian (wenns 
nich grade ubuntu is) ist schon eine gute wahl, hier  gibt es eine gute 
packetverwaltung und nich soviel systempatches wie bei Suse.
Für jeden der mal schauen will, welche Distris es so gibt, dem sei 
www.distrowatch.com ans herz gelegt.

Jetzt vielleicht noch etwas hilfreiches bezüglich Softwarepacketen bzw. 
installation.

- Du schreibst weiter oben es scheint es nur als slackware zu geben, das 
wage ich zu bezweifeln. Aber grundsätzlich ist es schon so, dass man bei 
vorcompilierter Software auf die verwendete Distribution achten sollte.

- gibt es allerdings nur die Quellen, so muss man sich die Software halt 
selber bauen. Dazu gibt es im Netz genug anleitungen einfach mal 
googlen.
Im Grundsatz ist es jedoch immer gleich.

+Die sources runterladen

+Schauen ob kernelheader, gcc etc bzw. die entwicklungstools auf dem 
system geladen sind. Suse bietet dies z.b. unter experteneinstellung an 
(so wars zumindest bei 9.1 oder sowas)

+die source in einem verzeichnis deiner wahl entpacken

+in das neue verzeichnis wechseln mittels cd <verzeichnisname>

+dann erstmal, damit das Packet auch aufs system zugeschnitten wird 
./configure ausführen (Das ist nix anderes wie nen shellcode ausführen 
mittels ./ führt man die nämlich aus, wenn sie nicht in der 
entsprechenden Variable stehn. die Variable heisst in dem fall $PATH 
wenn man mal  echo $PATH eimgibt, sieht man die Programme die 
verzeichnisse in denen programme stehn, die einfach wie z.b. echo mit 
ihrem namen ausführbar sind)
+nachdem ./configure durchgelaufen ist (hoffentlich ohne probs) führt 
man make aus

+nachdem auch dieses (auch hoffentlich ohne errors) ausgeführt wurde 
macht man als root (also Admin) ein make install

+sollte auch dieses ausgeführt worden sein ohne fehler vergesst das make 
clean nicht

sind keine fehler aufgetreten ist das Programm betriebsbereit und kann 
im normalfall (bei vlc beispielsweise mit dem befehl vlc aus einem 
terminal gestarte werden. oder unter suse ausführen und dann vlc, schon 
kommts.

Hoffe ich konnte bissle helfen und hoffe du findest das Linux für dich.

Achja ohne windows komm ich auch nich aus, aber wozu gibt es dualboot

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hallo,

mal kur aus windows wieder heraus: danke für die Infos. Eine ausführlich 
Installanleitung habe ich mir auch schon ausgedruckt, die 3 Schritte 
configure, make, install.

Werde mal versuchen jemanden zu finden, der gut erklären kann und sich 
mal ein paar Stunden mit an den Rechner setzt um die grundlegenden 
Sachen zu erklären, die ein Bastler wie ich wissen muss. Leider gibt es 
nur wenige, die verständlich erklären können, unser Linux Freak in der 
Firma meint er müsse nur geug mit Fachworten um sich werfen, damit er 
als Fachmann "akzeptiert" wird, daher fragt ihn auch niemand.

Leider klappt der DVD Brenner nicht unter Suse, es fehle ein Plugin etc. 
Daher mal wiede dorthin wo eben alles schon klappt.

Ich werde gleich mal testweise auf Debian umschwenken, wenn ich es 
geschafft habe Suse zu sichern, was leider immer noch ein Rätsel ist, 
wenn es mit der Knoppix nicht geht, die ich grad runtergeladen habe.

Die Installation von Paketen ist absolut besch.... kein Mensch weiss 
doch was er alles braucht, wenn er ein Programm installieren will, das 
sind teilweise hunderte Einzelprogrämmchen, die in der Liste stehen, vor 
20 zB steht gnome-.... ich habe sie einfach alle ausgewählt.

Autor: jochen (Gast)
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> Auch die Partionstools, keine Chance, ein
> falscher Parameter und das System ist hin

Wer mit DOS & Co aufgewachsen ist wie du, müsste eigentlich wissen, was 
Partitionen sind und wie man fdisk unfallfrei benutzt. Das fdisk von 
Linux ist ja nun nicht so verschieden zu dem fdisk von DOS. Etwas 
Eigenititiative und Lernwille ist natürlich immer notwendig. Wenn du 
dazu nicht bereit bist, dann vergesse Linux.
Und nerve hier nicht mit deinen ersten Schritten in Linux. Dazu gibt es 
genügend Linuxforen. Hier bist du mit deinen Fragen falsch!

Autor: Christian (Gast)
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Ich glaube Du bist der letzte, den ich fragen würde, ob ich hier etwas 
posten kann oder nicht. Das entscheidet allein der Forenbetreiber. 
Überlies es einfach und gut ist.

Gruss aus Knoppix 5.1
Christian

Autor: Gast (Gast)
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@ Christian

Es gibt auch etwas wie anständiges Benehmen. Denk mal drüber nach.

Autor: jochen (Gast)
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> Ich glaube Du bist der letzte, den ich fragen würde, ob ich hier etwas
> posten kann oder nicht. Das entscheidet allein der Forenbetreiber.
> Überlies es einfach und gut ist.

Ich wollte dir nicht vorschreiben, wo du posten sollst. Ich wollte dir 
nur Tipps zu Linux und zu deinen unpassenden Fragen hier geben.
Aber gut, dass wir das jetzt geklärt haben. Ich werde dich nicht mehr 
mit irgendwelchen Tipps behelligen, auch nicht zu anderen Themen

PLONK

Autor: Christian J. (elektroniker1968)
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Hallo,

dieses Forum hier ist dermassen "zugemüllt" mit allem Möglichen, dass es 
wirklich keine Rolle spielt, ob da ein Thread mehr oder weniger steht 
und es überhaupt kein Thema ist wer wen nervt. Das sackt binnen weniger 
Stunden nach dev/null durch, kann mir auch die Namen nicht merken, die 
in einem Thread auftauchen, keine Chance bei der Masse User, nur wenige 
bleiben im Gedächtnis haften, auch wenn man dem ein oder andere damit 
unrecht tut. Man lernt sich eh nie kennen ausser im Web, und keiner 
fragt wenn man nicht mehr hier reinschaut, das mag ein Trost sein.

@jochen: Sorry aber Dein Ton war auch nicht besser. Sollten wir früher 
mal netter miteinander zu tun gehabt haben sollten wir da weitermachen, 
bin eigentlich nämlich sehr umgänglich.

Und für heute nun die Kiste aus....

Gruss,
Christian

Autor: RudiRendeer (Gast)
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Hallo Christian,

zur Installation von Programmen aus dem Source, von wegen "kein mensch 
weiss, was er alles braucht". Nunja schon nicht ganz falsch, aber is 
doch auch egal, du führst ein ./configure aus bricht es mit nem error 
ab, schau dir die ausgabe im Terminal an oder die logdatei die erstellt 
wird. Da steht meistens drin was fehlt, ok kommt bei jedem fehlendem 
Packet aber mit ein wenig Zeit kommt auch so zum Ziel, meist steht das 
Packet und die benötigte Version schön da. Gleiches gilt für make und 
make install.

Das mit den Linuxfreaks und zeigen lassen kannst du eigentlich fast 
vergessen, weil du nicht in ein paar Stunden lernst was andere in Jahren 
anglernt haben. Außerdem hat auch jeder andere Ziele und vorstellungen 
davon, wie was gemacht wird. Bei Linux gibt es durch Terminal und 
Grafikprogramme immer mehrere Wege mit gleichem Ziel(datei).

Mach es einfach so, möchtest du über kurz oder lang wirklich ein 
Linux(zweit)system, so installier die eins, schau ob du bei Problemen 
halbwegs durchblickst durch forum, wiki etc.. Danach fängst du an die 
Probleme einzeln abzuarbeiten z.b. deinen Brenner ans laufen zu bringen.
Um auch hier Probleme zu vermeiden, die (nur) die Packete betreffen (ich 
meine Packete und nicht Sourcen) solltest du dir auch mal anschauen wie 
man Packete installiert bzw. wie die Packetverwaltung arbeitet.
Wenn du das im Stückchenstiel machst  denke ich wirst du relativ schnell 
Erfolge sehn.

Achja für Probleme mit Programmen in der Console/Terminal benutze mal 
man<progname> also z.b. man ifconfig (wird dir beim Netzwerk vielleicht 
weiterhelfen :-)

P.s. falls du meinst Linux ist schwer, schau dir mal BSD (FreeBSd, 
OpenBSd etc. an). Ich möchte nicht sagen, dass man das nicht verstehn 
kann aber es ist halt, sagen wir Grundlegender (was aber auch nett sein 
kann). Im übrigen kann das gute Handbuch von Freebsd bei manchem viele 
Fragen auch für Linux zumindest teilweise klären.

Autor: Johnny (Gast)
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> P.S. falls du meinst Linux ist schwer, schau dir mal BSD (FreeBSd,
> OpenBSd etc. an).

Kann mich dem ganz und gar nicht anschliessen. Bin zwar hauptsächlich 
Windows (Vista) Nutzer, aber mein Webserver läuft unter FreeBSD und ich 
habe ein wenig Erfahrung damit.
Ich finde z.B. die Verzeichnisstruktur in FreeBSD sehr logisch und 
aufgeräumt, ganz im Gegensatz zu einigen gängigen Linux Distris, wo sich 
vieles einfach irgendwohin installiert und seine Konfigurationsdaten 
ebenfalls irgendwohin tut.
Aber vielleicht lässt sich das auch schlecht vergleichen, da FreeBSD 
eher als "Arbeitstier" konzipiert wurde als z.B. SuSe, welches sich eher 
als Windows-Ersatz etablieren will.

Autor: RudiRendeer (Gast)
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Hey Jonny,

also in dem Punkt muss ich dir recht geben, die Verzeichnisstruktur ist 
in BSd wirklich klar und auch einiges andere ist deutlich aufgeräumter. 
Nur darfst du auch Suse nicht damit Vergleichen in Suse ist einiges Suse 
eigenkonzept, der Kernel häufig mit Susepatches versehn etc.

Ich meinte bei BSd auch ehr kompliziert, dass es mit einigen BSD 
sonderheute (siehe z.B. slices aufwarted). Auch ist es in dem Sinne 
grundlegender / schwieriger, da es nicht mit sovielen Treibern und 
eilweise aus Linux portierter Software aufwartet bzw aufwarten muss.

Ich wollte hier auch ganz und gar nicht das absolut Leistungsfähige oder 
den schon im Generic wirklich stabil und schnell laufenden Kernel von 
FreeBSd schlecht machen.

Naja und der einzige im Desktopbereich große Gegner (ob er nun schlecht, 
in Teilbereichen schlecht oder sonst was ist) is MacOS und wo kommt das 
her? Na klar von BSD :-)

Autor: Johnny (Gast)
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Dann sind wir uns doch eigentlich einig. Der Vergleich mit SuSe war auch 
ein wenig heftig, aber daran kann man gut sehen, dass auch "Linux" im 
Allgemeinen nicht mit der heilen Welt gleichzusetzen ist.
Bei BSD glaube ich, dass die meisten Systeme - mal abgesehen von Mac OS 
- eh ohne grafische Oberfläche, Sound und komplizierten 
Peripheriegeräten eingesetzt werden, daher stören die fehlenden Treiber 
weniger.

Bei "Unixderivaten" ist halt die Wahl der passenden Distribution für 
Laien wirklich sehr schwierig und man muss sich nach wie vor sehr 
umfangreich damit beschäftigen und Zeit aufwenden, sofern man sowas 
sinnvoll einsetzen will.

Autor: Gast (Gast)
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Welche bekannte Linuxdistribution hält sich am besten an die Linux 
Standard Base (LSB) und den Filesystem Hierarchy Standard (FHS)?

Autor: Gast (Gast)
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Moin,

ich würde sagen Gentoo oder noch besser Linux from the Scratch ....lol 
(wbei is wirklich so).

Ansonsten denke ich Debian ist ne gute Wahl.

Autor: Gast2 (Gast)
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>> Welche bekannte Linuxdistribution hält sich am besten an die Linux
>> Standard Base (LSB) und den Filesystem Hierarchy Standard (FHS)?

> Ansonsten denke ich Debian ist ne gute Wahl.

Suse soll diesbezüglich besser sein.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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Hm nur weil system/distri bei der linuxfoundation schön drin steht bei 
der neuesten LSB sagt das nichts über ein vernünftiges system aus, im 
grundsatz sollten sich alle dran halten. Komisch is nur, dass die 
meisten Distris Verkaufsversionen bzw. Gebührenpflichtig sind.

https://www.linuxfoundation.org/lsb-cert/productdi...

Aber naja hier ist die offiziele Liste

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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> Komisch is nur, dass die
> meisten Distris Verkaufsversionen bzw. Gebührenpflichtig sind.

Ich habe noch nie eine gebührenpflichtige Distri gesehen.

Genügt dir die Vielfalt nicht?
http://distrowatch.com/

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