www.mikrocontroller.net

Forum: Offtopic Die selbstzerstörerische Art des Menschen


Autor: Taylor (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Hi,
hab gerade Planet der Affen gesehen und dachte bis jetzt immer, dass das 
nur irgendein SciFi-Streifen ist. Nachdem ich den Film jetzt aber 
gesehen habe (beide Teile) bin ich der Meinung dass die Handlung des 
Films aktueller den je ist!

Für die die den Film nicht kennen:
Ein Astronaut muss auf einem Planten notlanden wo er eben die 
Affenmenschen trifft.
Um die Handlung nun mal zu Überspringen: Am Schluß stellt sich heraus 
dass er auf der Erde notgelandet ist und dass er eben 2000 Jahre in der 
Zukunft ist. In den vergangenen 2000 Jahren gab es einen Atomkrieg und 
die Menschheit wurde fast komplett vernichtet.
Es gibt zwei Lager - die verstrahlten Menschen und die Menschenaffen. 
Sie bekriegen sich. Am Ende des Films wird im Kampf zwischen Menschen 
und Affen eine allesvernichtende Atombombe gezündet die den Planteten 
Erde entgültig vernichtet.

Jetzt zur eignetlichen Fragen:
Was glaubt Ihr, wie lange wird die Menschheit noch brauchen bis wir uns 
wirklich entgültig selbst vernichtet haben?
Dass es passieren wird steht meiner Meinung nach ausser Frage, es wird 
passieren! - schließlich haben wir und schon immer bekriegt, sei es aus 
Machtgeilheit, aus fanatischen- oder religiösen Gründen, aus 
Gebietsbeanspruchungen oder einfach aus Größenwahn.

Ich würde es sogar für möglich halten dass ich es noch mit meinen 
jetzigen 27 Jahre erleben werde, gebe der Menschheit aber allerhöchstens 
noch 200 Jahre.
Wäre Hitler 50 Jahre später geboren und hätte die heutigen Streitwaffen, 
wüßte ich nicht wie die Welt heute aussieht. Davor war es Napolen, 
Tschingigskahn, die katolische Kirche... zur Zeit ist es Bush
Irgendwann wird dann vermutlich wieder so ein Sack kommen der das Licht 
dann entgültig ausknipst!

Wir sind schon seeehr oft haarscharf an Beinahekathastrophen vorbei 
gescherbelt, man denkt nur an Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow (google!) 
oder die Kuba-krise.
Irgendwann einmal wird der Vorrat an Dummenglück aufgebraucht sein - 
also: was glaubt Ihr?

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> also: was glaubt Ihr?

Gar nichts.

Autor: AFK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Im Kalten Krieg gabs auch genug Situationen die nur knapp gut 
ausgegangen sind.

Irgendwie passt hier 2 Zitate aus Matrix gut.
Morpheus gefangen von den Agenten.
Jeweils von Smith:

1.
"Es fiel mir auf, als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr 
seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von 
Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches 
Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr 
zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch bis alle natürlichen 
Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die 
Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf 
diesen Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus! Der 
Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. Ihr seid wie 
die Pest."
Ansichtssache: Und wir sind die Heilung.

2.
Wussten Sie, dass die erste Matrix als perfekte Welt geplant war, in der 
kein Mensch hätte leiden müssen? Ein rundherum glückliches Leben. Es war 
ein Desaster. Die Menschen haben das Programm nicht angenommen. Es 
fielen ganze Ernten aus. (...) ich glaube, dass die Spezies Mensch ihre 
Wirklichkeit durch Kummer und Leid definiert. Die perfekte Welt war also 
nur ein Traum, aus dem Euer primitives Gehirn aufzuwachen versuchte.

Autor: andere Meinung (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>> also: was glaubt Ihr?

Unbekannter wrote:
> Gar nichts.

Stimmt nicht! Dein erster Glaubenssatz heißt: China stellt nur Schrott 
her.

Autor: Henry (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man in die Geschichte schaut so kann man viele Zusammenbrüche 
menschlicher Hochkulturen sehen. Ganz früher geschah das klein und 
regional, später mit dem Römischen Reich traf es den ganzen 
Mittelmeerraum und Europa.

Gründe waren Ressourcenmangel oder Degeneration der Gesellschaft.

Und auch heute ist das absehbar. Die Frage ist nur was kommt zuerst? 
Energiemangel oder moralischer Verfall der Gesellschaft westlicher Art? 
Auf jeden Fall wird es die gesamte Menschheit betreffen.

Aber ganz egal. Alle Menschen werden nicht draufgehen. Nach einer langen 
Pause der Rückentwicklung und Stagnation wird die nächste Etappe der 
zivilisatorischen Entwicklung beginnen.

Und sicher wird man erkennen, dass unsere heutige Art von Technik viel 
zu energieintensiv ist um global zu funktionieren. Man wird Technik nach 
biologischem Vorbild benutzen.

Irgendwie geht es immer weiter. Aber nie linear. Nach Aufstieg folgt 
Zusammenbruch. So war das immer in der Menschheitsgeschichte.

Es sei den die Sonne geht aus.

Autor: AFK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Es sei den die Sonne geht aus.

Aus gehen wird sie nicht, aber sie kommt uns irgendwann "besuchen".

Autor: ..... (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
"selbstzerstörerische Art des Menschen"

Wenn man genauer hinschaut, sieht es weniger nach Zerstörung von "sich 
selbst" aus, als nach Zerstörung "der anderen", meist der Unbequemen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,599049,00.html

Hinzu kommt die einseitige Berichterstattung immer dann, wenn es um 
Israel geht; da meldet täglich ARD und ZDF von der "noch immer TÖDLICHEN 
GEFAHR abgeschossener Raketen der Hamas" während Israel mit seinen 
Angriffen 100x  mehr Tote generiert, als sie selbst zu beklagen haben. 
Darunter zahlreiche unschuldige Kinder als Opfer.

Spiegel Online fragt dazu passend:

"Der Krieg in Gaza findet ohne ausländische Zeugen statt: Israel lässt 
keine internationalen Journalisten in das Küstengebiet. Warum?"

und erhält die treffende Antwort:

"Israel will nicht, dass ausländische Medien die Bilder des Krieges in 
die Wohnzimmer der Welt tragen."

Wer kritisiert wird schnell in der Antisemiten Ecke landen ..

Autor: AFK (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ist doch bei den öffentlich rechtlichen immer so. Die bringen nur was 
dem Staat passt. Merkel hat ja zur Neujahrsansprache nur gesagt, dass 
die bösen Hamas das nicht dürfen. Aber dass die andern genauso am Krieg 
mitspielen ist egal. War bei den ganzen Überwachungsthemen das gleiche. 
Was der Politik passt wird gesendet, von der anderen Seite wird nichts 
berichtet. So gut wie KEINE Demo wurder erwähnt.

Autor: Nexus (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich glaube "Planet der Affen" ist ein Dokumentarfilm.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Unbekannter

Aha, ein Nihilist.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Wäre Hitler 50 Jahre später geboren und hätte die heutigen Streitwaffen,
>wüßte ich nicht wie die Welt heute aussieht. Davor war es Napolen,
>Tschingigskahn, die katolische Kirche... zur Zeit ist es Bush
>Irgendwann wird dann vermutlich wieder so ein Sack kommen der das Licht
>dann entgültig ausknipst!

Da muß man garnicht so lange warten, denk mal an die Islamisten.

Autor: Hagen Re (hagen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der Mensch ist nicht selbstzerstörerisch, nicht egoistisch und nicht 
brutal aus Sicht einer in ihm innewohnenden Eigenschaft. Diese Annahme 
ist diejenige die man uns indoktriniert oder diejenige Ansicht 
derjenigen Leute die nur oberflächlich die Sachverhalte analysieren.

All diese Handlungsweisen der Menschen sind eine Anpassungsmaßnahme eg. 
Reaktion auf die Umweltbedingungen in denen die Menschen leben müssen.

Es sind also keine Eigenschaften der Menschheit ansich sondern eine 
Reaktion, quasi ein Symptom, auf die Umweltbedigungen.

Würde man annehmen das der Mensch insich die Eigenschaft der 
Selbstzerstörung enthielte dann dürfte es den Menschen schon lange nicht 
mehr geben. Es sei denn er ist so dämlich sich tatsächlich selbst 
zerstören zu können.

Der Untergang der vielen Imperien und "Hochkulturen" ist also nur ein 
Beleg dafür das damit die unerträglichen Umweltbedingungen, also diese 
Gesellschaftsordungungen, durch die Menschen selber vernichtet wurden. 
Das Römische Reich war also anfänglich eine Ordnung die eine progressive 
Umwelt für die Menschen erschuff sich später dann aber als hinderlich 
für die Menschen entwickelte und damit hat der Mensch selber den 
Untergang dieser Ordnung eingeleitet und im Grunde nur seine eigenen 
Umweltbedingungen verändert.

Man muß also ganz klar differenzieren zwischen den im Menschen 
verankerten Eigenschaften und den Reaktionen der Menschen auf die 
Umwelt. Alles was als Reaktion auf Umweltbedingungen beruht sagt rein 
garnichts über die tatsächlichen Eigenschaften der Menschen aus. Damit 
meine ich die letzendliche Fragestellung: kann sich der Mensch ändern ? 
Jede Annahme das die Selbstzerstörung eine immanente Eigenschaft der 
Menschen wäre führt letzendlich zur Feststellung das der Mensch nicht 
Erkenntnissfähig wäre. Das Leugnen jeglicher Erkenntnisfähiglkeit der 
Menschen steht 1. im Widerspruch zu der Geschichte der Menschheit und 2. 
ist ein starkes Indiz für eine Gläubigkeit.

Das man in den einschlägigen Medien und Filme lieber auf dieses Symptom 
der Selbstzerstörung als Eigenschaft der Menschen eingeht ist ebenso 
logisch. 1. es ist aufreiserischer und damit profitabler
2. es "lehrt" uns den Irrglauben das wir an uns selber Nichts verändern 
könnten, wir sind halt eben so, statt "wir sind das was wir aus uns 
machen" Philosophie.
3. es lenkt total von der eigentlichen Ursache der Probleme ab, die 
Umweltbedingungen in denen die Menschen leben müssen und damit die 
Gesellschaftsordnung.

Gruß Hagen

Autor: Hagen Re (hagen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Irgendwie passt hier 2 Zitate aus Matrix gut.
>Morpheus gefangen von den Agenten.
>Jeweils von Smith:

>1.
>"Es fiel mir auf, als ich versuchte eure Spezies zu klassifizieren. Ihr
>seid im eigentlichen Sinne keine richtigen Säugetiere! Jedwede Art von
>Säugern auf diesen Planeten entwickelt instinktiv ein natürliches
>Gleichgewicht mit ihrer Umgebung. Ihr Menschen aber tut dies nicht. Ihr
>zieht in ein bestimmtes Gebiet und vermehrt euch bis alle natürlichen
>Ressourcen erschöpft sind. Und der einzige Weg zu überleben ist die
>Ausbreitung auf ein anderes Gebiet. Es gibt noch einen Organismus auf
>diesen Planeten der genauso verfährt. Wissen sie welcher? Das Virus! Der
>Mensch ist eine Krankheit, das Geschwür dieses Planeten. Ihr seid wie
>die Pest."
>Ansichtssache: Und wir sind die Heilung.

>2.
>Wussten Sie, dass die erste Matrix als perfekte Welt geplant war, in der
>kein Mensch hätte leiden müssen? Ein rundherum glückliches Leben. Es war
>ein Desaster. Die Menschen haben das Programm nicht angenommen. Es
>fielen ganze Ernten aus. (...) ich glaube, dass die Spezies Mensch ihre
>Wirklichkeit durch Kummer und Leid definiert. Die perfekte Welt war also
>nur ein Traum, aus dem Euer primitives Gehirn aufzuwachen versuchte.

Punkt 1.
Diese Eigenschaft der Ausbreitung einer Spezies in für sie geeignete 
Lebensräume haben alle Spezies die auf der Erde leben. Jede Spezies 
wird sich solange ausbreiten bis sich ein Gleichgewicht einstellt. Sei 
es durch Nahrnungsmangel=Resourcen oder sei es durch Unterdrückung und 
damit Ausrottung anderer Spezies. Siehe zb. rote Feuerameisen.

Damit ist der Mensch in seinem natürlichen Verhalten also nicht anders 
als alle anderen Spezies, ausser dem Fakt das er auf Grund seiner durch 
die Evoluton erlangten Fähigkeiten mal eben effizienter als der Großteil 
aller anderen Spezies ist.

Es heist aber eben nicht zwangsläufig das wir nicht lernfähig wären. 
Siehe Greenpeace und all die anderen Organisationen die für den Erhalt 
unserer Ökologie kämpfen.

Ein Virus wird sterben wenn er alle seine potentiellen Wirte 
vernichtet. Dies kann garnicht das Ziel eines Viruses sein. Und so ist 
es auch, denn eines der zb. erfolgreichsten Virus ist das Grippe Virus. 
Schaut man sich seinen Vermehrungszyklus ganz genau an so wird man sehen 
das er immer potentielle Wirte für die Zukunft verschont.

Allen gemein ist also die Anpassung und Veränderung der 
Umweltbedingungen. Ein Kreislauf eben.

Was daran soll nun schlecht sein. Warum sollte man beim Vergleich 
Menschliches Verhalten und Virus daraus was Negatives ableiten wollen ? 
Zur Befriedigung infantiler Anschauungen ?

Punkt 2.
Die Definition von "Kummer und Leid" ist eine schwammige. Grundsätzlich 
würde ich mal abstrahieren auf "Unzufriedenheit". Nun die 
Unzufriedenheit ist eine Grundlage für den Willen zur Veränderung. Damit 
ein innerer Antrieb der Menschen, so ähnlich wie Neugier und 
Forscherdrang.

Davon nun direkt abzuleiten das der Mensch sich in einer für ihn 
günstigen Umwelt unglücklich fühlen würde ist falsch.

Fazit:

Das aber ansich "hinter-.otzige" an diesen Ansichten ist das sie 
argumentativ auf den Stärken der Menschen basieren und daraus 
unabänderliche Schwächen den Menschen unterschieben. Aus der immanenten 
Unzufriedenheit, der Neugier und dem Drang zu Erkenntis die die Basis 
für unsere Weiterentwicklung und Veränderungen sind konstruiert man 
Schwächen der Menschen die so garnicht existent sind, zb. die 
Selbstzerstörung.
Es zeigt uns das unsere filmische Eliten eine zeimlich zynische 
Selbstsicht entwickelt haben. Es zeigt uns in welchem zynischem Umfeld, 
eg. Umwelt diese Eliten leben.

Die vertretenen Ansichten im Film Matrix zeigen wieder

1. es ist aufreiserischer und damit profitabler
2. es "lehrt" uns den Irrglauben das wir an uns selber Nichts verändern
könnten, wir sind halt eben so, statt "wir sind das was wir aus uns
machen" Philosophie.
3. es lenkt total von der eigentlichen Ursache der Probleme ab, die
Umweltbedingungen in denen die Menschen leben müssen und damit die
Gesellschaftsordnung.

Zum Glück zeigen ja die Protagonisten in Matrix das diese Sichtweise der 
Maschine falsch ist.

Gruß Hagen

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> kann sich der Mensch ändern ?

Ein einzelner, vielleicht.

Die Masse als solches, benimmt sich noch immer wie vor 2000 Jahren.

Autor: Hagen Re (hagen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Mag sein, aber es gilt auch:

Die Summe der Menschen definiert sich aus ihren Teilen, also aus jedem 
einzelnen Menschen. Wenn sich also nur ein Mensch ändert so ändert sich 
die Summe.

Gruß Hagen

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Hagen

Die meisten können in einer perfekten Welt nicht leben. Es geht einfach 
nicht! UNMÖGLICH!!!!! Irgendwann kommt GARANTIERT wieder ein Depp, der 
mehr haben will. Folge: Er nimmt einem anderen (Teile) seiner Welt.

Bsp:
Jede Person auf der Welt hätte seinen Hektar der nur ihm gehört. Es 
kommt garantiert nach kurzer Zeit einer daher, der 2 Hektar haben 
möchte. Dann 3, 4, usw. Also müssen einige Leute (freiwillig) ihre 
Sachen abgeben. Die Schwachen werden dazu gezwungen. Ein starker hilft 
einem Schwachen, oder 2 Starke wollen beide ein Feld. Ergebnis wie 
üblich: Krieg, Hass usw.
Dazu kommen auch noch die Wettbewerbler, ich habe das größte Stück Land.
(Das ganze läuft heutzutage konkurrierender Firmen und Länder genauso 
ab).

Viele wollen einfach immer mehr, auch wenn sie mit dem was sie haben 
leicht auskommen würden. Wenn die Leute mit dem was sie haben immer 
zufrieden gewesen wären, hätte es niemals Kriege gegeben. Das einzige 
was sich ändert, ist der Grund worum gekämpft wird. Früher um Nahrung, 
dann um Land, jetzt um Rohstoffe.


>Es heist aber eben nicht zwangsläufig das wir nicht lernfähig wären.
>Siehe Greenpeace und all die anderen Organisationen die für den Erhalt
>unserer Ökologie kämpfen.

Toll, ein paar kämpfen für etwas. Aber ZU WENIG! Die meiste Bevölkerung 
interessiert es NICHT! Die hören es 1x im Fernsehen und vergessen es 
dabei gleichzeitig schon wieder. Sieht man doch bei unseren Freunden 
Politikern. Klimaziele-> Guter Witz. Jetzt in der Wirtschaftskrise kann 
man natürlich keine Rücksicht auf die Umwelt nehmen, hauptsache die was 
das Geld sowieso verschwenden bekommen noch mehr. Firmen was am Tag mehr 
Abgase raushauen als ganze Städte im Jahr, bekommen dafür noch Geld vom 
Staat.

>durch die Evoluton erlangten Fähigkeiten mal eben effizienter als der >Großteil 
aller anderen Spezies ist.
Gerade! durch die Fähigkeiten sollte man meinen dass man intelligent 
genug wäre, um sich nicht selbst zu zerstören.


>Die Summe der Menschen definiert sich aus ihren Teilen, also aus jedem
>einzelnen Menschen. Wenn sich also nur ein Mensch ändert so ändert sich
>die Summe.
Leider ändern sich aber viele in falsche Richtungen. Das Volk braucht 
immer schon einen "Führer", da es selbst denkfaul ist. In der Geschichte 
immer wieder so. Daraus ergibt sich, dass die meisten glauben die 
Politiker werden schon wissen was das Beste für uns ist, auch wenn sie 
noch soviel Mist machen.

Autor: Hagen Re (hagen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
@Gast:

ich verstehe deine Ansichten aus welchen du ableitest das es so war, ist 
und auch sein wird.

Aber exakt diese Annahme vieler Menschen teile ich nicht. Wir jetzigen 
Menschen haben ein Problem. Betrachtet man unsere Entwicklung auf einem 
Zeitstrahl so sehen wir nur das was du beschreibst. Davon leitest du nun 
ab das es exakt so in der Zukunft weiter gehen muß. Aber exakt diese 
Annahme erachte ich als falsch. Ich für mich leite aus der bisherigen 
Geschichte der Menschheit eine viel bessere Zukunft für die Menschheit 
ab. Wir könnten also ein Experiment machen. Wir nutzen den gleichen 
Zeitstrahl bis zum heutigen Tag betrachten uns als Beobachter dieses 
Zeitstrahles aber als Menschen mit dem Wissen des 15'ten Jahrhunderts. 
Also so als würde der Endpunkt des Zeitstrahles nur bis zum 15*ten 
Jahrhundert sichtbar sein.

Nun wird es wiederum zwei unterschiedliche Menschentypen geben. Die 
einen sagen das was du verargumentierst und prophezeien eine noch 
düstere Zukunft, die anderen aber erkennen einen Willen zu Veränderung, 
zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen. Nun schaue mal auf 
unseren virtuellen Zeitstrahl was alles nach dem 15'ten Jahrhundert bis 
heute passiert ist. Es hat sich tatsächlich einiges verbessert und die 
Menschen haben sich weiterentwickelt, Richtung positiv. Es kam die 
Aufklärung, die Forcierung der Technologie und des Wissens. Ein 
wichtiges Indiz, unleugbares Indiz, wäre zb. die Verlängerung der 
durchschnittlichen Lebenserwarteung. Selbst der Fakt des enormen 
Gefälles der Lebenserwartungen heutzutage zwischen reichen und armen 
Ländern stützt meine Hypothese. Mal unabhängig davon warum nun die 
reichen Länder besser dastehen (also auf Kosten der armen Länder) können 
wir heute schon objektiv erkennen das wenn die Umweltbedingungen für die 
Menschen günstig sind sie auch biologisch sofort darauf reagieren indem 
deren Lebensewrwartung ansteigt. Das dieser "Erfolg" auf Kosten Anderer 
"erwirtschaftet" wurde ist nur ein Beleg dafür das wir heute noch in 
einer Ordnung leben die diese Symtome erzeugen muß = Wmwelt. Aber, und 
das lehrt uns unsere Geschichte, wir können nachweislich gerade die 
Ordnung in der wir leben zu jeder Zeit verändern, siehe 
Urgesellschaft->Sklavenhaltergesellschaft->Monarchien->Kapitalismus.
Bis auf die Urgesellschaften erschuff der Mensch Ordnungen die darauf 
basieren das einige Wenige ein gutes Leben auf Kosten der Allgemeinheit 
führen konnten. Aber so muß es nicht bleiben und es war auch schon mal 
anders. Diese Gegebenheiten=Ordnung ist es aber was man als Umwelt des 
Menschens definieren muß. Und wir Menschen interagieren, ergo reagieren 
in unserem Verhalten, unseren Normen und Moralvorstellungen auf exakt 
ebendiese von uns geschaffenen Umweltbedingungen. Wir haben sie erst 
geschaffen und wir werden sie in der Zukunft auch wieder abschaffen und 
verändern. Die Ableitung von Gier und Profitstreben ist eine Ableitung 
direkt basierend auf den Umweltbedingungen in denen wir leben.
Es geht hier nicht um die Frage ob wir uns verändern können sondern 
nur ob wir es wollen. Und grundsätzlich betrachtet denke ich nicht das 
ich der Einzige auf der Welt bin der eine Veränderung zum Besseren für 
Alle_ _will.

Letzendlich dürften wir alle eines begriffen haben: Effizient und 
effektiv wäre es wenn alle Menschen mit ihrem Potential zum Wohle 
aller Menschen arbeiten und leben würden und nicht 90% der 
Weltbevölkerung auf Grund einer überholten Ordnung zu unproduktive 
Aussenseiter degradiert werden. Da aber uns so langsam die natürlichen 
Resourcen ausgehen gibt es nur einen Ausweg, nämlich die bessere 
Ausnutzung der in uns innewohnenden Resourcen, die Schöpferkraft des 
Menschens. Denn nur diese hat uns real bisher voran gebracht.

Gruß Hagen

Autor: Jaecko (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wie Einstein schon mal gesagt hat (sinngemäss):

"Ich weiss nicht, mit welchen Waffen wir im 3. Weltkrieg kämpfen. Aber 
ich weiss, mit welchen im 4.: Mit Keulen und Steinen."

Autor: GG (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Viele wollen einfach immer mehr, auch wenn sie mit dem was sie haben
>leicht auskommen würden. Wenn die Leute mit dem was sie haben immer
>zufrieden gewesen wären, hätte es niemals Kriege gegeben. Das einzige

Nun ja, viele aus der Frühzeit
des Menschen zurückgebliebene
"Fehlanpassungen", können ja heute
wirksam abgebaut werden.
Z.B. Aggressionen oder Bewegungs-
mangel durch Sport. Vielleicht
findet sich auch für Gierbefriedigung
eine entsprechende Ersatzhandlung.

Autor: Unbekannter (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
> Die Summe der Menschen definiert sich aus ihren Teilen, also aus
> jedem einzelnen Menschen. Wenn sich also nur ein Mensch ändert
> so ändert sich die Summe.

Mit diesem Einwand habe ich gerechnet.

Allerdings, oft sieht man:

Ein einzelner Mensch kann sehr "vernüftig" sein und sich auch verändern. 
Aber sehr, sehr oft sieht man, dass exakt der selbe Mensch sich in der 
Gruppe wieder exakt gegenteiligt verhält.

Aktuelles Beispiel: Naher Osten: Gewalt und Gegengewalt.

Annähernd allen Beteiligten dürften zustimmen, wenn man sie einzeln 
befrägt und sachlich mit ihnen diskutiert, dass Gewalt nur Gegengewalt 
erzeugt und man so zu keiner Lösung kommen wird.

Aber dennoch verhalten sich diese Menschen in der Gruppe genau 
gegenteilig. Jede Seite und jeder Beteiligter glaubt, die Gewalt würde 
das Problem lösen, man müsse nur stärker als der Gegner sein.

Diese Verhaltensmuster, Einzelner Mensch vernüftigt und aufgeklärt, in 
der Gruppe aber unvernüftig und unaufgeklärt, findet sich in annähenrd 
allen Situationen.

Autor: Gast (Gast)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Der IQ einer Gruppe berechnet sich nach dem IQ der dümmsten Person 
geteilt durch die Anzahl der Personen.

Autor: Hagen Re (hagen)
Datum:

Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
>Diese Verhaltensmuster, Einzelner Mensch vernüftigt und aufgeklärt, in
>der Gruppe aber unvernüftig und unaufgeklärt, findet sich in annähenrd
>allen Situationen.

Gutes Argument, aber was ist mit den vielen Gruppen von Menschen die zb. 
wie
Greenpeace, Wissenschaftler in Teams, Arbeiter in der Industrie, 
Demonstranten auf Demos sei es Links oder Rechts, usw. usw. gruppieren 
und sehr oft auf friedliche Art ihre Meinung kundtuen oder aktiv unsere 
Lebensgrundlagen beeinflussen und verändern ?

Das Bestreben der Menschen sich zu Gruppen zu formieren ist ein Vorteil 
der Menschheit. Die Ziele die solche Gruppen dann vertreten kann man 
wiederum nicht als Indiz mißbrauchen das diese Gruppenbildung ansich 
kontraproduktiv oder falsch wäre. Selbst jede Gesellschaft von Menschen 
ist eine Gruppenbildung.

Ich würde also viel mehr positive Beispiele finden bei denen die 
Gruppendynamik der Menschen eher ein Pro für deren Verhalten dastellt 
als ein Kontra.

Man muß bei solchen Sachen immer differenzieren was den die 
tatsächlichen Ursachen der Probleme mit solchen Gruppendynamiken sind. 
Betrachtet man zb. Neonazis-Gruppen dann besteht das Problem nicht in 
der Gruppenbildung ansich sondern in der dahinterliegenden vertretenen 
Ideologie und dem fehlenden Entgegenwirken der anderen Gruppierungen in 
unserer Gesellschaft.

Das der Mensch also Gruppen bildet ist aus meiner Sicht positiv zu 
bewerten.

Es gab da mal ein Experiment wo wahllos Menschen eingeschlossen wurden 
und in zwei Gruppen a Wärter und Gefangene eingeteilt wurden. Man hat 
also klar definierte Umweltbedingungen geschaffen: fehlender Raum, freie 
und unfreie Menschen. Dieses Experiment zeigte ganz deutlich wie die 
aufgezwungenen Umweltbedingungen das Verhalten der Menschen beeinflußt. 
Nun, wenn wir daraus lernen werden wir erkennen das wir unsere 
Umweltbedingungen in denen wir leben bewusst steuern können und somit 
das Verhalten der Menschen verändern.

Gruß Hagen

Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail, Yahoo oder Facebook? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen | Mit Yahoo-Account einloggen | Mit Facebook-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.