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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Netzteil sterben


Autor: Andy (Gast)
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Hallo,ich habe hier ein seltsames Phänomen.Also ein 9 V ungeregeltes 
Netzteil
beliefert zwei Schaltungen.Jede Schaltung hat ihren eigenen 7805 Regler.
die Aufnahme der 2 Schaltungen beträgt nur ein paar mA,das Netzteil 
liefert bis zu 400 mA.Stecke ich nun das Netzteil in die Dose läuft 
alles einwandfrei.Beim ersten Netzteil nach ca. 3 Stunden 
nachgeschaut,nix geht mehr,Netzteil tot,keine Sicherung 
rausgeflogen.Also neues Netzteil,das gleiche,lief aber einen ganzen 
Tag.Beim dritten Netzteil fiel nach ca 6 Stunden der Sterbefall 
auf.Hänge ich die Schaltungen an mein Labornetzteil,läuft alles tagelang 
einwandfrei.
Wäre nett,wenn mir das mal jemand erklären könnte.

gruss
Andy

Autor: Trafowickler (Gast)
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China-Produktion mit handsigniertem CE-Zeichen ?

Oder vielleicht Netzteil für Ami-Land o.ä ( 115 V )
bzw. versehentlich primärseitig derart eingestellt ???

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,
verschiede Netzteile aber alle für 230V.
gruss
Andy

Autor: Stefan Beller (Gast)
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Ich vermute Schwingungen?
Mal die Spannung mitm ozsi messen!

Autor: Otto (Gast)
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> Also ein 9 V ungeregeltes Netzteil beliefert zwei Schaltungen.
> Jede Schaltung hat ihren eigenen 7805 Regler.
da könnten im Extremfall 2A fliessen

> die Aufnahme der 2 Schaltungen beträgt nur ein paar mA,
> das Netzteil liefert bis zu 400 mA
Hast Du die Stromaufnahme mal oszillografiert?

Ziehen die Schaltungen evtl. einen hohen Impulsstrom?

Was ist in den defekten Netzteilen ausgefallen?

Otto

Autor: Trafowickler (Gast)
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Gibt's nicht => gibt's nicht ...

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,
Also hohen Impulsstrom ziehen sie nicht,ist jeweils nur ein mega8 mit 
einem LCD und einer led.Die Netzteile hab ich nicht aufgemacht,nur 
gemessen das nicht mehr kommt.Wie gesagt,sie liefen ja schon mal einen 
Tag.Sie werden weder bewegt noch sonstwas,irgendwann ist plötzlich 
schluss.
gruss
Andy

Autor: Otto (Gast)
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Hallo Andy,

ich würde mal nachsehen, was ausgefallen ist.....

Sind die beiden Schaltungen evtl. über Unterputzverkabelung 
angeschlossen, deren genaue Beschaffenheit nicht bekannt ist?

Otto

Autor: Micha (Gast)
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> China-Produktion mit handsigniertem CE-Zeichen ?
Interessanter Artikel zum Thema: 
http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/facharti...

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,nein Verkablung ist offen.Es geht vom Netzteil ca 1 M,dann teilt 
sich die Leitung zu den jeweiligen Schaltungen,die nebeneinander stehen 
ca. 50 cm.
Das seltsame ist ja, das es bei dem Labornetzteil tagelang klappt (schon 
mehrfach probiert).

Werd ich wohl mal eins aufsägen.

gruss
Andy

Autor: Andreas K. (ergoproxy)
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Tritt denn im Programmablauf vllt irgendwas nur sehr selten auf? Bzw 
nach langer laufzeit? Könnte beispielsweise irgendwas geschehn, dass 
einen starken Stromverbrauch nach sich zieht oder ist vllt ein Pin gegen 
Masse kurzgeschlossen oder so. Wie hoch ist denn der gemessene Strom, 
der von beiden Schaltungen gezogen wird, wenn auch alles LEDs an sind 
und auch beide LCDs grade angesteuert werden.

Hast du schon alles auf kurzschlüsse untersucht? Außerdem wäre es 
interessant zu wissen was die Netzteile haben. Möglich wäre auch das 
irgendwas im Primärkreis sie gegrillt hat, was ich aber eher 
unwahrscheinlich finde.

Autor: Trafowickler (Gast)
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Sind die Spannungsregler insbesondere eingangsseitig mit Kondensatoren 
abgeblockt, siehe Applikationsschaltung ?

Autor: Otto (Gast)
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> Das seltsame ist ja, das es bei dem Labornetzteil
> tagelang klappt (schon mehrfach probiert).

Das kann vermutlich auch ein paar Ampere liefern....

Otto

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,also eine Schaltung misst temperatur (DS1820) und gibt sie aus.
die andere hat einen reed kontakt der an meinem Gaszähler hängt.Die 
Impulse werden gezählt und ausgegeben.Ansonsten passiert nichts.
Ich kanns mir absolut nicht erklären.

gruss
Andy

Autor: Andy (Gast)
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Hallo,ja die Schaltungen sind abgeblockt.
Wenn aber ein paar Ampere durch meine Schaltungen fliessen,wäre dann 
nicht auch mal ein Kontroller hinüber?.

gruss
Andy

Autor: hans (Gast)
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Das ist ein bekanntes Problem bei billigen linearen Netzteilen.

Um auf "Sicher" zu machen wird in den Trafo eine Temperatursicherung
eingebaut. Aus Kostengrnden jedoch keine Poly-Switch sondern
eine "Heiß und Aus". Da hilft nur ein Trafowechsel, der jedoch
meist nicht lohnt.

Am Trafo den Wicklungswiderstand messen zeigt die durchgebrannte
Sicherung.

gruß hans

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Billige Wandwarzen werden auch heiß, wenn kaum Last dran hängt, weil der 
Trafokern in Sättigung geht. Vielleicht reicht schon die Leerlaufwärme, 
um die Schmelzsicherungen hin zu bekommen. Hast Du die Temperatur der 
Netzteile im Betrieb mal getestet?

Autor: Lupin (Gast)
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Ich würde, wenn nicht unbedingt nötig, keine Trafo netzteile mehr 
einsetzen.

Billige Stecker-Schaltnetzteile gibt es zu hauf. Ich habe hier ein ganz 
süßes mit 12V 450mA, das ist extrem klein.

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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>Ich würde, wenn nicht unbedingt nötig, keine Trafo netzteile mehr
>einsetzen.

Wenn Du lieber Schaltnetzteile nimmst, hast Du ein anderes Problem, 
nämlich 115V ~ statisch auf dem Massepin. Damit kannst Du Dir 
empfindliche Schaltungen, welche zufällig oder absichtlich geerdet sind, 
sehr schnell kaputtspielen. Ein ordentliches Trafo-Steckernetzteil ist 
von der Potentialtrennung her immer noch ungeschlagen.

Autor: Ich (Gast)
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Hänge mal jeweils einen kleinen Vorwiderstand (10 Ohm oder so je nach 
Strom der gebraucht wird) vor die 7805. Eventuell schaukeln sich die 
Regler durch den relativ hohen Innenwiderstand der Steckernetzteile 
gegenseitig hoch und schwingen.

Autor: Ich (Gast)
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Nach dem Widerstand am Eingang der 7805 natürlich noch einen Elko (470µF 
oder so) einfügen.

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