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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Grasshopper und USB-Host


Autor: Udo S. (udo)
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Hallo,

Der AP7000 hat ja keine USB-Host-Funktionalität.
Nun gibt es meines Wissens nach 2 USB-Host-Controller, die über  eine 
SPI-Schnittstelle kommunizieren ( MAX3421E und der VNC1L ).
Weiterhin wäre da noch der ISP1160, der über den on chip static memory 
controller des AP7000 kommunizieren könnte, wenn denn dieser beim 
Grasshopper oder den Grasshopper-OEM herausgeführt wäre :(

Ich würde gerne eure Meinung dazu hören, ob es Sinnvoll wäre, eines 
dieser SPI-ICs zu nehmen und es machbar wäre, eines dieser ICs unter der 
Linuxumgebung anzusteuern.

Vielleicht hat ja auch jemand von euch noch eine ganz andere Idee dazu.

Gruß
Udo

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Habe auch schon ein paar mal mit dem Gedanken gespielt. Leider habe ich 
(fast)keine Ahnung wie der USB Host Layer im Kernel Funktioniert.
Meine letzte Überlegung war einen SL811 per CPLD / Shiftregister an den 
SPI zu bringen. Da man mit dem SPI Interface schön DMA machen kann und 
DMA Buffer innerhalb des Kernels mmap()en kann , dürften die Änderungen 
am SL811 Treiber sich auch in grenzen halten.
Einen MAX3421E Treiber aus den Boden zu stampfe halte ich für schwer.

Einen Ähnlichen Treiber (kzmalloc (buffer)-> mmap(buffer) -> .ioops = 
&buffer) habe ich schon für ein SPI LCD geschrieben , funktioniert so 
gut das sogar DirectFB und Duke Nukem/Doom (grins) auf dem SPI LCD 
laufen.

Also machbar ist es bestimmt. Wie wäre es wenn wir uns zusammentun und 
der Grasshopper (NGW100) Community einen USB Host versuchen zu basteln?

Autor: Michael B. (bubi)
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Hallo,

Hab mich bevor ich mir den Grasshopper besorgt habe darübe schlau 
gemacht:
Am einfachsten ist meiner Meinung nach der VNC1L: Ohne jetzt den genauen 
Hintergrund im Kernel zu kennen, bietet der VNC ein "relativ" einfaches 
Interface.
Mit 
http://apple.clickandbuild.com/cnb/shop/ftdichip?o... 
ist ein günstiges Board gegeben was sich für erste Tests bezahlt macht.
Wobei ich die CPLD Idee aber auch gut finde. Aber Kosten/Nutzen Faktor, 
so eine CPLD Variante bekommen wir nie sauber released und wird wohl 
immer als "Zwischenlösung" gelten. Der VNC1L wär halt was richtiges.

abo btw

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Hallo Michael,

vom VNC1L halte ich bei einem Linux System nicht besonders viel. Man 
müsste immer noch eine Wulst von Treibern dahinter haben um z.b. von 
einem USB Mass Storage Device auf Linux Block Device zu kommen. Und was 
ist wenn ich im nächsten Moment einen Wlan Stick oder einen Usb Drucker 
einstecke? Gibt es da Firmwares?

Linux/AVR32 bringt das fast alles schon mit , es fehlt eigentlich nur an 
den zwei letzten Schichten. Das Problem ist das der OHCI/UHCI Layer 
einen USB Controller als Memory Mapped erwartet. Deswegen der Gedanke 
mit dem Schieberegister + SPI(CPLD bietet sich halt an,geht aber 
bestimmt auch mit einem 74AHC5irgendwas Grab). Es müsste nur ein Treiber 
laufen der die Register des USB Host Controllers per SPI vom 
Schieberegister abholt/hoch schiebt und in einen lokalen Buffer 
schreibt/liest , die Adresse des Buffers wird dann dem OHCI/UHCI Layer 
als IO Region des USB Host Controllers übergeben. Da der SPI beim AVR32 
!sehr! schnell ist und komplett im DMA laufen kann hält sich der 
Overhead für die CPU in Grenzen.

Klar so späße wie DMA vom USB Host Controller zur CPU gehen 
wahrscheinlich nicht . Aber durch den schnellen SPI ,der von mir aus 
immer im Kreis laufen kann, hat man schon eine Pseudo DMA.

Das ganz würde auch für den MAX3421E funktionieren , ohne SR halt hat er 
ja schon eingebaut, aber für den Chip fehlt es an einem Treiber und ich 
bezweifel das der Chip OHCI oder UHCI spricht (Ähnliches Dilemma wie 
VNC1L).

Autor: Michael B. (bubi)
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Hallo Claude,

Habe mir gerade noch ein bisschen mehr Wissen ergoogelt, wie gesagt 
hatte kaum Ahnung vom Kernel Interface (und jetzt auch noch nicht viel 
:)).
Stimm dir voll zu, der VNC1L ist eigentlich nur was für nen kleinen 
Controller, wo man weiß was rankommt. Was in unserem Fall ja nicht 
gegeben ist,den VNC1L direkt ins Kernel Interface einzubinden wird 
schwierig. 95% der Arbeit getan und wir müssten uns nur um den 
SPI-Parallel Wandler kümmern.
Das Problem was ich am CPLD sehe, ist der Aufwand zum Nachbau. Meiner 
Meinung nach sollte eine Lösung mit 74AHC* angegangen werden.

Autor: Michael S. (Gast)
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evtl. könnte auch der TUSB6010 eine Lösung sein. Der ist wohl im Nokia 
n800 verbaut und kann USB-Host. Dafür gibts zumindest einen 
Linux-Treiber, ob der allerdings auch den Host-Mode beherrscht hab ich 
noch nicht nachgeschaut....

Michael

Autor: Gerd (Gast)
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Also ob der TUSB6010 der richtige ist bin ich mir nicht sicher. Es 
scheint ihn nur in BGA zu geben und mir wäre nicht bewusst, daß der 
Grasshopper so ein "NOR-flash like interface" hat was zum Anschluß 
benötigt wird.

Bevor wir da mit CPLDs usw. rummachen - wäre es nicht einfacher einen 
Linux-Treiber für den MAX3421E zu schreiben?

Autor: Claude (Gast)
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Jetzt muss ich noch mal die Schieberegister Lösung propagieren :-)

Der TUSB6010 wäre schon mal , meiner meinung nach , ein guter Ansatz 
wobei ich denke das dieser IC eine gewisse Herausforderung darstellt 
(USB2.0 High Speed 480MBps v.s. SPI , DMA und das besagte BGA Gehäuse) 
an der man im Endeffekt scheitert. Der TUSB6020 wäre auch schön , aber 
mit 150MHz VLYNQ Seriell Interface passt der eher an OMAPs und Ti DSPs

Der MAX3421E hat , soweit ich das beurteilen kann , so ziemlich gar 
nichts mit einem dem OpenHCI USB Host Controller Standart gemein 
(ftp://ftp.compaq.com/pub/supportinformation/papers/hcir1_0a.pdf , 
http://pdfserv.maxim-ic.com/en/an/AN3785.pdf). Also würde es bei diesem 
Chip auf mehrere Layer im Linux Kernel hinauslaufen die man umkrempeln 
müsste.

Dagegen hat z.B. der ISP1160 von NXP ein OpenHCI konformen Registersatz 
, läuft auch im PIO Modus , ist eingermaßen gut erhältlich , einen 
wirklich übersichtlichen Linux Treiber der alle IO Operationen auf den 
Chip im Headerfile per Inline macht. ->
static inline void isp116x_write_data16(struct isp116x *isp116x, u16 val)
{
  writew(val, isp116x->data_reg);
  isp116x_delay(isp116x, 150);
}

static inline u16 isp116x_read_data16(struct isp116x *isp116x)
{
  u16 val;

  val = readw(isp116x->data_reg);
  isp116x_delay(isp116x, 150);
  return val;
}

Das wäre mein persönlicher Favorit für einen SPI USB Host.
Das ein CPLD abschreckend , komplex und wie eine "Dauer Baustelle" wirkt 
war mir nicht so bewusst, aus meiner sicht war es eben die einfachste 
Methode.
Das Ganze mit Standart 74HC* aufzubauen wird bestimmt auch gehen ,
wäre für mich aber zu viel Bastelaufwand und exterm nervig
beim Debuggen der Hardware :-)
Nur als Beispiel : http://www.harbaum.org/till/spi2cf/spi2cf.html

Gruß
Claude

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo,

sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber z.Z ist Prüfungszeit 
und da bin ich meist im Stress.... ;)

Ich finde es Toll, dass sich schon so viele mit konstruktiven Beiträgen 
beteiligen.

Da ich schon mal mit dem VNC1L gearbeitet habe, weis ich um dessen 
Macken. Außerdem gefällt mir nicht, dass man total von den 
Firmware-Vorgaben abhängig ist, die im Übrigen nicht gut dokumentiert 
sind. Weiterhin gibt es auch keine Treiber dafür.

An dem MAX3421E gefällt mir, dass er einfach über die SPI-Schnittstelle 
anzuschließen ist. Wobei natürlich die Entwicklung eines Linux-Treibers 
dafür heikel ist. Es gibt wohl schon einen Device-Treiber ( inkorrekter 
Weise als Host-Driver tituliert) für den MAX3420, aber das hilft uns 
wohl nicht weiter.
http://www.bioinspired.com/users/ajg112/circuits/m...

Den TUSB6010 können wir getrost vergessen, da werden wir keine 
Schnittstelle am GH oder am GH-OEM zu finden.

Bleibt noch der SL811HC und der ISP1160, die man beide über eine CPLD- 
oder eine 74HC..- Lösung an die SPI-Schnittstelle anbinden könnte. Für 
beide gibt es Treiber, so dass man sich auf die Hardware-Entwicklung und 
auf  Software für die Anpassung beschränken könnte.
Nachteil des SL811HC: er kann nur USB 1.1, während der ISP1160 auch USB 
2.0 kann.
Mit CPLD hab ich noch nichts gemacht, das wäre Neuland für mich. 
Andererseits ist der Gedanke an ein 74HC...-Grab auch nicht berauschend.

Also für mich wäre demnach auch der ISP1160, in Verbindung mit einem 
CPLD, der Favorit.

Eine andere Möglichkeit würde ich gerne noch Erwähnen:

Ein Hack des GH-OEM-Moduls.
Es wäre praktisch möglich, den 8MB-Flash zu entfernen und an seiner 
Stelle 2 zusätzliche Hirose-Verbinder zu montieren. Damit hätte man 
Zugriff auf den EBI-Bus und netterweise sind die zusätzlich benötigten 
Steuersignale sowieso herausgeführt. Den Flash könnte man dann wieder 
auf dem AddOn-Board ergänzen.

@Claude
Gerne nehme ich dein Angebot zur Zusammenarbeit an, wobei ich den Umfang 
des Projektes gerne noch etwas steigern würde ;)

Ein AddOn-Board für das GH-OEM-Modul mit folgenden Merkmalen:

Ethernet mit DM9161A
AC97-Audio mit CS4202
USB/Serial-Device mit FT232RL
USB-Host mit.........?
µSD-Slot
PS2 mit 5V-Interface
LCD (mit PSP-Display oder das aus dem Shop)
Touchpanel mit  TSC2046E
Spannungsversorgung 3,3V und 5V
nicht benutzte Anschlüsse des GH-OEM-Moduls auf 2,54Stiftleisten
JTAG ist auf dem OEM-Mudel schon herausgeführt

hab ich was vergessen? ;)

Gruß
Udo

Autor: Michael B. (bubi)
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Hallo ihrs,

Langsam wirds spannend hier :)
@Udo, bist auf den USB-Host trifft es genau das Multimedia Gerät an dem 
ich gerade bastle.
Das sowas ja natürlich nicht für Hobbybastler mit 6 Lagen und BGA 
realisierbar ist, war klar.
Deshalb wollte ich den AT32AP7001 im QFP208 Gehäuse verwenden, der hat 
aber kein LCD Interface -> Epson S1D*, sollte von der Performance her 
fürs PSP Display ausreichen. Kommt jetzt USB-Host zB dazu muss man halt 
schaun wie es sich auf den EBI auswirkt. Das ganze tendiert dann zwar 
weg vom Opensource Player hin zum Opensource PDA :)
Aber genug der Träumerei, fakt ist das es kaum Projekte mit dem AP7 die 
frei verfügbar sind. Sowas bietet sich an und wir kommen weg von den OEM 
Modulen.
Wir haben so komplett Einfluss auf die was wo verfügbar ist.

Michael

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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@Udo
Ja wunderbar :-) Den GH-OEM hatte ich auch schon im Auge , bin aber 
gerade noch zu stark mit dem TSC2102 Touch Audio Codec für den GH 
beschäftigt.
Mit CPLDs habe ich schon ein paar Erfahrungen sammeln können , ich denke 
das werde ich hinbekommen. Zur Not wird uns bestimmt von einem der 
FPGA/VHDL Gurus hier im Forum geholfen (lkmiller,Falk,Kest,etc gibt ja 
genug hier :-) ).
Ich würde dann die Tage mit dem CPLD anfangen. Wird auf eine Xilinx 
XC9572XL rauslaufen , denn bekommt man auch bei Reichelt für wenig Geld.

Zu deiner Liste :
- Touch einen Extint spendieren.
- GCLKs für AC97/SSC.
- Einen "vernünftigen" Reset Baustein für die Peripherie.
- uSD wieder zu SD :-) Wegen SDIO Karten,unterstützt ab 2.6.27
- Und ich hätte noch einen halbwegs Funktionierenden Akku Lader für NiMH 
anzubieten der mit dem Linux Host per SMBus plaudert (Attiny basierend)

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo Claude,

vielen Dank für deine Anregungen.

Im Moment haben wir ja (alle?) das Problem, dass sich der neue Kernel 
beim touch-irq aufhängt (buildroot 2.3.0), ob das besser wird mit einem 
Extint? Ist leider beim GH (nicht GH-OEM) nicht rausgeführt.

Meine Glaskugel verrät mir, dass du evtl. Probleme bei der Audioausgabe 
über SSC hast ;) Leg mal MCLK auf PA30 (GCLK0) und editier deine setup.c 
nach angehängtem Beispiel.

Reset-Bausteine gibt es wie Sand am Meer, hast du da einen bestimmten im 
Auge?

µSD oder SD, ich würde vorschlagen: beides. System auf µSD und der 
SD-Slot für SDIO-Karten.

NiMH? ich dachte LiPo ist in?

Gruß
Udo

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Hallo Udo,

>Im Moment haben wir ja (alle?) das Problem, dass sich der neue Kernel
>beim touch-irq aufhängt (buildroot 2.3.0), ob das besser wird mit einem
>Extint? Ist leider beim GH (nicht GH-OEM) nicht rausgeführt.

Oh ja die IRQF Flags , sollte morgen/übermorgen mein Touchpanel 
bekommen. Dann werde ich mich damit mal bschäftigen. Der EXTINT kommt 
auch mit Edge Trigger zurecht , GPIOs als IRQ Quelle können nur Level 
Trigger. Mir kam aber schon eine Idee wie man den GPIOs per Software 
Edge Trigger beibringt.

>Meine Glaskugel verrät mir, dass du evtl. Probleme bei der Audioausgabe
>über SSC hast ;) Leg mal MCLK auf PA30 (GCLK0) und editier deine setup.c
>nach angehängtem Beispiel.

Der GLCK0 läuft mit meiner eigenen setup.c ganz gut. Bekomme zwar keine 
, wie angefordert, 12MHz hin aber dafür 11.6666MHz. Aus dem 25MHz Quarz 
lässt sich auch nur schwer 12MHZ durch die PLL erzeugen. Da mein TSC2102 
Treiber über clk_get die Frequenz ausliest und das SSC Modul im Slave 
Modus läuft sehe ich da kein Problem. Und im schlimmsten Fall wäre der 
Sound um ~3% zu langsam.
Da ich zu Faul war mir das AP7000 Datenblatt zu Gemüte zu führen , dies 
aber inzwischen nachgeholt habe , habe ich nur die PLL0 als Clock Source 
für den GCK0 probiert. Als nächsten Versuch nehme ich den OSC1/PLL1 
(12MHz am GH) als Clocksource für GCK0. Damit sollte dann 12MHz kein 
Problem mehr sein.

>Reset-Bausteine gibt es wie Sand am Meer, hast du da einen bestimmten im
>Auge?

Nö Feld-Wald-Wiese , blos diese RC Glied Resets (GH + GH-OEM) stören 
mich. Das setzt immer einen Schmitt-Trigger Eingang am zu resetenden 
Baustein voraus.

>NiMH? ich dachte LiPo ist in?
Naja da das alles auf der AVRBC100 Application Note aufbaut ist 
natürlich auch LiPo möglich. Muss halt der Source angepasst werden.
Ich persönlich halte nicht so viel von LiPo/LiIon , die Dinger sind mir 
zu Explosiv :-)

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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@Udo
ahh ich glaube ich verstehe jetzt was du mit dem GCLK0/PA30 Problem 
meinst.
PA30 wird schon als GPIO für die LEDs deklariert, das muss natürlich in 
deiner setup.c raus. Oder geht das per Kconfig? Ich hab die LEDs bei mir 
komplett raus genommen da der SSC diese GPIOs ebenfalls benötigt.

Autor: Michael B. (bubi)
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Als Reset schmeiss ich einfach ma den NCP302L von ON-Semi rein. SOT23 
und 3 Bauteile ;)

Autor: Udo S. (udo)
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@Claude

sorry, war von mir ein wohl ein wenig zu Übertrieben(Provokativ) 
ausgedrückt.
Ich meinte, dass du in deinem ersten Stromlaufplan PA21 für MCLK benutzt 
hast. Nur habe ich dort keine Clock erzeugen können.

Mit den LEDs....ich habe die noch mit dran, funktioniert auch.

Das Problem was ich habe ist:
Wenn ich über MPlayer eine Internetradiostation aufrufe, wird der Cache 
mit ca. 50KB gefüllt  und die Prozessorauslastung liegt bei ca.40%, mit 
abnehmender Tendenz. Die Übertragung und Wiedergabe ist dann noch 
einwandfrei. Aber wenn dann die Prozessorauslastung nach ein paar 
Minuten so auf 1-2% gesunken ist, fängt die Übertragung an zu stottern, 
als wenn der Cache nicht kontinuierlich aufgefüllt würde. Gehe ich dann 
für ein paar Sekunden auf Pause und anschließend auf  Wiedergabe, ist 
diese erst wieder einwandfrei, bis die Prozessorauslastung wieder 
gesunken ist. Dann fängt die Übertragung wieder an zu stottern.

Gruß
Udo

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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@Udo

Ah den hatte ich schon ganz vergessen , ja inzwischen benutzt ich den 
PA30 :-) Genau aus diesem Problem. Aber danke für den Hinweis!

Hmm hast Du schon einen Audio Codec am Grasshopper am laufen? Weil ich 
schwanke gerade noch zwischen dem größeren (Alsa ASoC) und dem kleineren 
übel (Alsa "Normal"). ASoC ist relativ neu und bescheiden Dokumentiert 
aber es gibt schon einen Rumpf für AVR32 , "Normales" Alsa ist 
ausreichend gut Dokumentiert aber es gibt nur einen sehr spezifische 
Treiber für AVR32 (AT73C213). Die ALSA Leute meinen ASoC wäre die 
Zukunft für SOCs und man sollte bei uCs darauf setzen ...

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Und wieder zurück zum Topic !

Hier mal ein Entwurf des USB Adapters , USB Overcurrent und Power 
Switches fehlen noch. Ist auch eher als Entwicklungs Board gedacht.

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo Claude,

ja, ich hab einen AT73C213 unter ALSA "Normal" laufen.

Gruß
Udo

Autor: Gerd (Gast)
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@Claude:

bin ich blind oder wo ist bei deinem Konzept das CPLD angesiedelt? Oder 
ist das nicht mehr für den "normalen" Grasshopper, sondern nur noch für 
den AP7000 OEM gedacht?

Autor: Michael B. (bubi)
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Der XC9572XL ist doch ein Xilinx CPLD, also überall wo "Bank x" steht

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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@Udo
Wo hat Du den AT73C213 her? Selbst DigiKey,Mouser und Farnell haben ihn 
nicht auf Lager. Zum TSC2102 habe ich nur gegriffen da ich nirgends den 
AT73C213 bekommen habe (Nicht mal bei Atmel als Sample über 
Firmenanfrage).
Wenn Du jetzt "CSD" sagst bricht für mich eine Welt zusammen :-)

@Gerd
Genau wie Michael B. meint , die Bank Blöcke sind der XC9572XL. Mein EDA 
Tool hat die Bauteile schon so in der Lib drin, was bei größeren 
Bausteinen sehr angenehm ist.

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Habe mich mal ans Layouten gemacht. Einen Schönheitswettbewerb gewinnt 
man damit bestimmt nicht aber dafür ist alles auf einem Layer.
Mal schauen ob ich morgen zum Platinen ätzen komme , der ISP1160 und das 
CPLD liegen schon neben mir.

Autor: Michael S. (Gast)
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Gibts schon Neuigkeiten von der Displayplatine ?
Gruß
Michael

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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@Michael S.
Jein, wie schon weiter oben beschrieben hänge ich gerade etwas an der 
Software. Es fehlt noch der Alsa Treiber und das IRQ Problem mit dem 
aktuellen Buildroot ist auch noch nicht gelöst.
Das Ursprüngliche Layout muss abgeändert werden (MCLK für den TSC2102 an 
PA30). Benedikt wollte vor ~2 Wochen Platinen fertigen lassen , aber da 
ich noch nicht soweit mit der Software bin habe ich Ihn gebeten noch zu 
warten. Bringt ja auch nichts wenn die hälfte der Platine nicht 
funktioniert und vielleicht sogar noch etwas an der Hardware geändert 
werden muss.

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo,

ich habe mal meine Vorstellungen einer Adapter-Leiterplatte für das 
GH-OEM-Modul in Stromlaufpläne gegossen.

@Claude

Blatt8 betrifft den USB-Host-Teil. Wenn da Änderungswünsche sind, bitte 
posten.

Was den AT73... betrifft, ja, war sehr schwierig davon Muster zu 
bekommen, aber ich möchte nicht, dass jetzt eine Welt für dich 
zusammenbricht....  ;)

Gruß
Udo

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Hallo Udo,

wow schaut gut aus! Ein paar Kleinigkeiten hätte ich aber noch.

- DREQ am ISP1160 geht nirgendwo hin ? Ist auch korrekt , bleibt NC wenn 
man kein DMA nutzt.

- Der Reset am CPLD , vom Reset/GH-OEM kommend , muss ich noch klären ob 
das so gut ist. Das CPLD hat einen eigenen "Reset" Eingang den ich aber 
momentan nicht nutze. War bei mir im Layout (1 Layer) einfacher.

- Welt : Am Seidenden Faden :-) Hat CSD noch welche ? Oder war das eine 
einmalige Muster Aktion? Weil mein TSC2102 treibt mich noch in den 
Wahnsinn.
Wenn der AT73 erhältlich ist Strick ich meine GH Platine auf AT73 um!

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo Claude,

-DREQ war ein Versehen im Eifer der BUS-Beschriftung...sorry

wegen dem RESET....
Ich finde in den Datenblättern zu dem CPLD keinen RESET-Eingang.

Wohl ist es aber so , das Xilinx empfiehlt , dass  Vccint vor Vccio 
angelegt werden soll, damit die interne Logik funktioniert, bevor die 
IOs aktiviert werden. Anders herum würden ggf. kurze Impulse auf den 
IO-Leitungen auftreten.

Das mit dem AT73C213 war eine einmalige 1 Stück Muster Aktion bei CSD. 
Ob er noch welche hat, weis ich nicht.
Aber wenn du willst könnte ich dir noch einen besorgen.

Gruß
Udo

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Hallo Udo,

der "Reset" nennt sich GRST , ist eine Globale Leitung im CPLD die an 
alle FFs geht. Aber ich denke das passt so wie es ist.

Auf das Powersequenzing können wir verzichten , der ISP1160 bekommt 
sowieso über das CPLD einen Reset sobald der Treiber Initalisiert wird.
Daher ist es egal ob beim Powerup Mist am ISP1160 ankommt, der GH ist zu 
diesem Zeitpunkt auch noch nicht mal im Uboot.

Habe die Tage mal ein paar Versuche gemacht, und es schaut ganz gut aus!

Eine "Unschönheit" besitzt der ISP1160 aber , wenn man vom Command auf 
das Register Interface umschaltet (Leitung A0) braucht er 300ns 
Wartezeit.
Hab versucht das ins CPLD rein zu quetschen , aber das frisst zuviel 
Macrozellen. Mal schauen ob mir da noch etwas elegantes einfällt.

Mein momentanes Ziel ist es einen kompletten Buszyklus (RW) in einer SPI 
Message unterzubringen. Dadurch kann man die DMA Einheit auf dem GH 
besser nutzen. Eine Message besteht momentan aus 24 Bit :
Bit 0  : A0
Bit 1  : CS
Bit 2  : RW
Bit 3-7: 4 Dummy Bits die als Clock für die CPLD Statemachine dienen
Rest Bits: Die Daten für den ISP1160 (RW)

dadurch kann man schön mit spi_message_add_tail() in Linux die DMA 
Nutzen und muss auch nicht viele SPI Pakete "On The Fly" im Treiber 
zusammensetzen.

Als SPI CLK habe ich momentan 20MHz angesetzt. Hoffe damit bekommt man 
eine akzeptable Geschwindigkeit auf dem USB hin.

Das mit dem AT73 habe ich befürchtet :-(
Aber Danke für das Angebot! Werde mich durch meinen TSC durchbeissen..

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Habe etwas am USB Host weitergemacht,
Vortschritt ist hier zu finden : 
http://claude.schwarz.googlepages.com/ap7000usbhost

Autor: Udo S. (udo)
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Hey, klasse Fortschritt....

Sieht ja schon toll aus :)

Asche auf mein Haupt, aber ich bin noch nicht viel weiter mit dem 
Layout.
Bleibt die Pinbelegung des CPLD wie bisher?

Gruß
Udo

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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"Vortschritt" .. hehe
Ich vermute das die Pinbelegung so bleiben wird, was sich geändert hat 
ist das der CPLD nun 2 SPI Chip Selects benötigt aber nur noch eine IRQ 
Leitung.
Mal schauen wann ich zum Linux Treiber komme , danach kann ich mit 
bestimmtheit sagen ob das Pinout passt.

Autor: Matthias K. (matthias38)
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Habt ihr schon das gesehen?
http://www.ic-board.de/product_info.php?info=p85_I...

Weiß jemand, ob das nativ unter Linux läuft?
Da gibts dann auch ein "Motherboard" dazu, auf dem dann der 
Eternetcontroller drauf ist und der die Anderen Schnittstellen nach 
außen führt.
http://www.ic-board.de/product_info.php?info=p67_I...

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
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Da zitiere ich mal Udo ein paar Posts vorher :
>Ein AddOn-Board für das GH-OEM-Modul mit folgenden Merkmalen:
>
>Ethernet mit DM9161A
>AC97-Audio mit CS4202
>USB/Serial-Device mit FT232RL
>USB-Host mit.........?
>µSD-Slot
>PS2 mit 5V-Interface
>LCD (mit PSP-Display oder das aus dem Shop)
.... usw

Was meinst du mit Nativ unter Linux laufen? Ja auf dem Modul läuft Linux 
, und Ja man kann unter Linux (x86,PPC,..) für das Modul Cross 
Compilieren

Autor: Matthias K. (matthias38)
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Dass da Linux drauf läuft ist schon klar. Es ging mir ja auch nicht um 
das ICnova AP7000 OEM sondern um das ICnova AP7000 OEMplus. Da ist ein 
USB-Host Controller draufgelötet, und ob der vom Linuxkernel unterstützt 
wird war eigentlich meine frage.
Das ICnova ADB1000 ist ein Evaluationboard dazu, das alle vorhandenen 
Schnittstellen nach außen führt.

Autor: Claude Schwarz (claudeschwarz)
Datum:

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Huch, das Modul kannte ich wirklich noch nicht. Sorry wenn die Antwort 
"Patzig" rüber kam. Ich habe gerade mal nach dem ISP1761 Treiber 
gegoogelt. Also im Mainline Kernel ist er leider nicht (2.6.26), aber es 
gibt ein Projekt auf SF http://sourceforge.net/projects/isp176x-hcd

Autor: Udo S. (udo)
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Hallo,

mmh, da war IC-Nova wohl schneller als wir.....

Kann es sein, dass der ISP1761 kompatibel zu dem ISP1160 ist?
Jedenfalls bietet IC-Nova keinen Patch an.

Gruß
Udo

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