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Forum: PC Hard- und Software PC als USB-Laufwerk


Autor: Matthias (Gast)
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Bei einen SAT-Receiver mit PVR-Funktion kann man einen Film direkt auf 
einen USB-Stick aufnehmen. Jetzt wollte ich statt des USB-Sticks den 
Receiver gleich per USB (Link-Kabel) mit einen PC verbinden. Problem 
ist, dass der PC sich jetzt als Laufwerk gegenüber dem SAT-Receiver 
verhalten soll. Wie geht das?

Autor: Christian R. (supachris)
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Matthias wrote:
> Problem
> ist, dass der PC sich jetzt als Laufwerk gegenüber dem SAT-Receiver
> verhalten soll. Wie geht das?

Gar nicht. Ein PC ist ein USB Host und kein Device. Wenn dann ist das 
überhaupt nur mit USB on the Go Controllern (wie in PDAs meistens 
verbaut) möglich. Hat aber kein PC. Diese Link-Kabel sind quasi doppelte 
USB-Netzwerkkarten. Mehr nicht. Dein Vorhaben geht so nicht zu 
realisieren.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Gar nicht.
Ein USB-Link-Kabel ist kein "Mass Storage Device", und Dein Sat-Receiver 
kann nur "Mass Storage Devices" ansteuern.

Das ließe sich nur mit ganz erheblichem Softwareaufwand und spezieller 
Hardware hinbekommen. Du bräuchtest eine spezielle PCI-Karte, die aus 
dem PC ein USB-Device macht (das ist genau das Gegenstück normaler 
USB-PCI-Karten), so etwas ist wenn überhaupt dann nur als schweineteures 
Entwicklungsboard zu bekommen.

Und dann müsstest Du noch eine Software schreiben, die dieses Board 
ansteuert, damit ein "Mass Storage Device" implementiert und die so 
transferierten Daten irgendwo ablegt. Im Dateisystem des PCs geht es 
nicht, Du bräuchtest entweder eine dedizierte Platte dafür oder aber 
eine virtualisierte dedizierte Platte.

Kurz: Vergiss es.

Autor: Gast (Gast)
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> Und dann müsstest Du noch eine Software schreiben, die dieses Board
ansteuert, damit ein "Mass Storage Device" implementiert und die so
transferierten Daten irgendwo ablegt.

Der Teil ist einfach. Linux bringt mit dem "USB Gadget Support" und 
entsprechenden Userspace-Daemons alles nötige bereits mit.

Weiterlesen hier: http://www.linux-usb.org/gadget/

rufus` Einwand mit dem Diskimage/partition gilt natürlich weiterhin:
http://www.linux-usb.org/gadget/file_storage.html

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Danke für den Link.
Dort wird auch eine dann doch gar nicht so irrwitzig teure 
Entwicklungskarte beschrieben, die für die Aktion erforderlich ist, die 
Net2280.


Für den Threadstarter ist eine einfachere Lösung die Verwendung eines 
USB-Umschalters, mit dem ein USB-Device an zwei USB-Hosts angeschlossen 
wird und je nach Zugriff umgeschaltet wird. Die beiden Hosts sind PC und 
Sat-Receiver, das USB-Device ist eine USB-Platte oder dergleichen.

Das löst auch die von mir angesprochenen Dateisystemprobleme. Man darf 
nur natürlich nicht während Zugriffen eines Hosts auf den anderen 
umschalten.

Autor: Sebastian C. (basti79)
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Hallo,

ich hatte für selbiges Problem mal über eine andere Lösung nachgedacht 
und zwar das NGW100 von Atmel. Darauf läuft ein Linux, es kann als 
USB-Device arbeiten und hat Netzwerk-Interfaces.

Mir schwebte vor eine Partition meine Fileservers via 
Network-Block-Device zur Verfügung zu stellen, diese kann der NGW100 
dann via USB-Mass-Storage dem externen Gerät verfügbar machen.

Theoretisch sollte das so funktionieren, aber ich bin selbst leider noch 
nicht dazu gekommen das aus zu probieren. Deshalb hier nur als 
Denkanstoß und ohne Garantie ;)

Greets
  Sebastian.

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