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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Wie erkennt man "schlechte" Firmen


Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Hallo,

Habe vor zwei Monaten die Firma gewechselt und glaube das ich vom Regen 
in die Traufe geraten bin. Habe gehoert das wir kein Gewinn machen, es 
wurde gerade ein Timing System eingefuehrt in dem wir unsere 
Aktivitaeten auffuehren sollen, im 15 Minuten Takt!
Laengster zusammenhaengender Block darf nicht mehr als eine Stunde sein, 
jeden Tag Stundenzettel ausfuellen, usw. usw.
Einzig positives ist das Geld und die Kollegen sind ganz OK, ausser mein 
Projektleiter der meint als Projektleiter darf man nicht freundlich 
sein, sonst bewegt sich nichts ...

Will mich hier nicht ausheulen aber ich frage mich wie man solch 
"schwarze Schafe" erkennt, speziell wenn es sich um kleinere Firmen 
handelt...

Gruese

Autor: Gast (Gast)
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Vorher mal Augen, Ohren und vor allem das Hirn in Betrieb nehmen ? Immer 
diese rumjammern.....

Autor: No Name (nohelp)
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Tja, vorher kann man das tasächlich nur bedingt erkennen. Sofern man 
keine Kontakte oder sonstigen Informanten über den Betrieb hat, ist es 
schwer bis unmöglich genau zu erfahren, wie "die denn so ticken". Mir 
ist das leider auch schon mal mit einem Kleinbetrieb passiert. 
Grundsätzlich ist meine Lehre daraus, besonders den kleineren Firmen 
genauer auf die Finger zu schauen, so das denn realistisch ist. Man muss 
sich trauen, Fragen nach der Finanzsituation zu stellen und sich auch 
durch den Betrieb führen lassen. Grad bei letzterem kann das geschulte 
Auge die Grundstimmung im Betrieb erkennen. Vielleicht sollte man 
ebenfalls auch auf die "Schmeißfliegen", die den Chef umschwirren, im 
Blick haben.

Wer im Jahre 2009 wechselt und dann in der Probezeit fliegt, hat 
bestimmt keine Pluspunkte bei der Arbeitssuche.

Autor: gast (Gast)
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Die Fragerei bringt garnichts, weil die Antworten immer geschönt sind.

>Laengster zusammenhaengender Block darf nicht mehr als eine Stunde sein,
Was soll denn sowas sein? Wer liest und auswertet die ganzen 
Stundenzettel?

>Wer im Jahre 2009 wechselt und dann in der Probezeit fliegt, hat
>bestimmt keine Pluspunkte bei der Arbeitssuche.
Ein wahres Wort! Sieh hier:

-> Beitrag "Warnung an alle: Lockangebote für Ingenieure und Informatiker"

Autor: Gast (Gast)
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>Laengster zusammenhaengender Block darf nicht mehr als eine Stunde sein,

Heisst das du musst deinen Tagesplan auf 1h genau aufschlüsseln oder 
tatsächlich jede Stunde deine Arbeit abbrechen und was anderes machen?

Ersteres könnte man ja in einem kleinen Betrieb noch verstehen, wenn man 
"dem Neuen" anfangs  etwas genauer über die Schulter gucken will..

Autor: ups.... (Gast)
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>Will mich hier nicht ausheulen aber ich frage mich wie man solch
>"schwarze Schafe" erkennt, speziell wenn es sich um kleinere Firmen
>handelt...

Eine Ideallösung gibt`s da nicht, aber wenn Fragen beim
Vorstellungsgespräch nicht beantwortet werden oder der
Gesprächspartner Anzeichen für Arroganz zeigt würde ich
doppelt aufpassen. Auch zickige Personaler können darauf
hinweisen das etwas nicht stimmt. Wesentliche nachteilige
Sachverhalte die man erst erfährt wenn man schon eingestellt
ist sind am schlimmsten weil man dann nicht mehr zurück kann.

Autor: Gast (Gast)
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> Auch zickige Personaler können darauf hinweisen das etwas nicht stimmt.

Sind die nicht immer etwas zickig und arrogant? ;)

Autor: Allu (Gast)
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In meinem Berufsleben habe ich die Arbeitszeiterfassung in 
unterschiedlichen Ausprägungen erleben dürfen. Entwickelt wurden 
elektronische Einzelgeräte bis hin zu großen Anlagen mit mehreren 
Schränken und vielen unterschiedlichen Einzelgeräten. Will damit sagen, 
man arbeitete mehrere Monate bis mehrere Jahre im gleichen Projekt.

Im einfachsten Falle wurden die Arbeitszeiten monatlich projektbezogen 
erfasst. Dann gab es mal eine tägliche Variante. Spitze war die 
Einführung der Erfassung pro Arbeitsschritt. Da kamen am Tag schon mal 5 
bis 25 Zeitkarten (Lochkarten) zustande. Ein Kollege hatte sich damals 
einen Zufallsgenerator geschrieben und die Arbeitszeiten damit verteilt. 
Und jetzt kommt's, er wurde sogar für seine "exakten Aufzeichnungen" 
ausdrücklich gelobt.

Naja, damals fand ich das alles andere als lustig. Nach einigen Monaten 
kam der Geschäftsleitung die Erkenntnis, dass diese Datenflut sinnlos 
war und auch keine zusätzlichen Erkenntnisse brachte.

Und nun mein Rat, wenn dir die Arbeit Spaß macht und deine Kollegen nett 
sind, versuch's erstmal mal auszusitzen. Wenn es nach ein paar Monaten 
nicht wieder vereinfacht wird, kannst du immer noch gehen.

Ein Projektleiter zeichnet sich meines Erachtens nicht durch 
Unfreundlichkeit aus, sondern durch seinen Überblick, bis in die 
Feinheiten seines Projekts und seine Fähigkeit seinen Mitarbeiter 
Aufgaben zuzuteilen, die diesen am besten liegen. Eigentlich sollte er 
auch gegen dieses Arbeitszeit vernichtende Erfassungssystem bei der Gl 
protestieren.

Autor: David (Gast)
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naja ist halt wie beim heiraten, prüfe wer sich ewig (naja sowohl beim 
thema arbeitsstelle als auch ehe steht ewig wohl für einige jahre) 
bindet...

schon nervig jede 15min auzuschreiben was man macht (für den bwl futzi 
der dass allenfalls liest, muss man dann ja komplett unfähig sein, wenn 
man mal 32*15min hintereinander mit der suche nach einem einzigen fehler 
beschäftigt war, oder noch länger...)

Autor: No Name (nohelp)
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"Sind die nicht immer etwas zickig und arrogant? ;)" ist natürlich 
Unsinn. Unverhofft wurde ich heute zu einem zweiten Vorstellungstermin 
eingeladen. Und wie beim ersten Mal war die freundliche Dame am anderen 
Ende der Leitung wirklich sehr nett und gar nicht doof, wie hier ja so 
viele immer wieder berichten.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Daniel Duesentrieb wrote:
> in dem wir unsere
> Aktivitaeten auffuehren sollen, im 15 Minuten Takt!
> Laengster zusammenhaengender Block darf nicht mehr als eine Stunde sein,

Lerne Lügen. Natürlich so, dass man dir keinen Entlassungsgrund draus 
drehen kann.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Danke fuer die vielen Kommentare... Habe diesen Freitag das erste mal 
die Dateneingabe gemacht ... und es kommt wirklich vor ... 2 emails 
geschrieben 15 Minuten... Messenger gewechselt 15min usw... Musste 6 
kleinere Texte lesen... hat ca. 4 Stunden gedauert also 45 Minuten Text 
1, 45 Minuten Text 2 usw... Es hat ca. 1,5 Stunden gedauert bis ich die 
Woche eingegeben hatte... Man gewoehnt sich an alles ... :)

Angeblich soll somit eine bessere Aufschluesselung der Kosten entstehen 
und Kosten die eventuell der Kunde uebernehmen muss gefiltert werden...

Allen ein schoenes Wochenende

Autor: Gast (Gast)
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> Musste 6 kleinere Texte lesen... hat ca. 4 Stunden gedauert also 45 Minuten Text 
1, 45 Minuten Text 2 usw...

Nach BWLer-Denke muss man schon ziemlich langsam sein, wenn man 'ne 
knappe Stunde braucht um simple 3 Seiten Datenblatt zu verstehen. Und 
dann ist auch noch ein großes Bild drin... ;)

> Es hat ca. 1,5 Stunden gedauert bis ich die
> Woche eingegeben hatte... Man gewoehnt sich an alles ... :)

Wenn DASS mal keine Zeitverschwendung war ;)

Autor: P. S. (Gast)
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Daniel Duesentrieb wrote:
> Es hat ca. 1,5 Stunden gedauert bis ich die
> Woche eingegeben hatte... Man gewoehnt sich an alles ... :)

Vergiss nicht, die zu buchen :^)

Ich empfehle dir folgende Buecher:

"Timesheets fuer Dummies"
"Kreatives Buchen fuer Arbeitnehmer"
"Guerilla Booking"

Meine Top 1 der Zeiterfassungssysteme bisher war:

Aufgeteilt in Tag & Taetigkeit, Angabe der Zeit in %-Anteil der Woche, 
bei flexiblen Arbeitszeiten. Da geht der halbe Montag drauf um die 
Vorwoche zu verbuchen...

Autor: KaterKarlo (Gast)
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Kurze Zusammenfassung woran man schlechte Firmen erkennt:

- Viele Ossis oder gar Osteuropäer. Nichts gegen solche Leute 
persönlich, aber solche Hamperer holt man sich vor allem Dingen dann, 
wenn es billig sein muss und die Qualität keine große Rolle spielt. Eine 
gute Entwicklungsmannschaft sieht völlig anders aus. Bei einem hohen 
Ost-Anteil daher als Bewerber sofort den Rückwärtsgang einlegen.

- Austattung der Arbeitsplätze. Sind die Arbeitsplätze nicht auf dem 
neuesten Stand muß man auf das Schlimmste gefaßt sein. Es soll sogar 
Firmen geben, die im Jahr 2008 noch mit Röhrenmonitoren arbeiten. Solche 
Firmen sind zu meiden, weil man sonst Ahnungslosen erklären muß, daß mit 
einem 10 Jahre alten Rechner ein Kompiliervorgang ein halbe Stunden 
dauert.

- Qualifikation der Chefs. Schlechte Firmen erkennt man auch daran, daß 
die Chefs entweder gar nicht oder ewig lange rumstudiert haben. Das sind 
nämlich meistens ziemliche Pflaumen. Mir ist z.B. ein Fall bekannt, daß 
ein Geschäftsführer 20 Semester für ET gebraucht hat (damals konnte man 
noch viel länger studieren). Der konnte überhaupt nichts. Am Schlimmsten 
sind "anglernte" Chefs, die noch nicht einmal wissen was ein Studium 
ist. Wenn man selbst Abitur oder gar Studium hat, dann hat man mit 
solchen Holzköpfen nichts zu lachen.

- Qualfikation der Kollegen. Schlechte Firmen erkennt man daran, daß 
viele Mitarbeiter von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Meistens 
wollen die Firmen nämlich sparen und stellen billige Angelernte oder 
Techniker ein. Im Endeffekt kostet das natürlich erheblich mehr, weil 
auf diese Weise sehr viel Ausschuß produziert wird. Von solchen Firmen 
sollte man sich fernhalten.

Autor: Panzer H. (panzer1)
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Moin,

KaterKarlo wrote:

> - Austattung der Arbeitsplätze.

Das stimmt wohl.

> - Qualifikation der Chefs.

Mag stimmen, aber WIE erkenne ich bei einem V-Gespräch, welche 
Qualifikation der Chef hat?? Fragen sieht blöd aus. Klar, wenn man Leute 
in dem potentiellen Laden kennt, kann man das in Erfahrung bringen.

> - Qualfikation der Kollegen.

siehe Quali der Chefs

Autor: DI UV (Gast)
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Es gibt doch XING und linkedin. Damit läßt sich prima nach ehemaligen 
Mitarbeitern suchen. Gibbets davon fast soviel wie jetzige Mitarbeiter 
und waren die nur kurz dabei wird das wohl keine "gute" Firma sein. Man 
kann die auch einfach mal anfragen.

MfG

Autor: Gast (Gast)
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> Kurze Zusammenfassung woran man schlechte Firmen erkennt:
>
> - Viele Ossis oder gar Osteuropäer. Nichts gegen solche Leute
> persönlich, aber solche Hamperer holt man sich vor allem Dingen dann,
> wenn es billig sein muss und die Qualität keine große Rolle spielt. Eine
> gute Entwicklungsmannschaft sieht völlig anders aus. Bei einem hohen
> Ost-Anteil daher als Bewerber sofort den Rückwärtsgang einlegen.

Achso, deshalb gibt es also in den neuen Bundesländern ausschließlich 
schlechte Firmen. Ist ja klar, die sind schließlich förmlich gezwungen 
nur Ossis einzustellen. Schade, dass innovative Technologien 
(Solartechnik im Raum Jena, Mikroelektronik im Raum Dresden, ...) sooo 
darunter leiden müssen. Kopf schüttel

> - Austattung der Arbeitsplätze. Sind die Arbeitsplätze nicht auf dem
> neuesten Stand muß man auf das Schlimmste gefaßt sein. Es soll sogar
> Firmen geben, die im Jahr 2008 noch mit Röhrenmonitoren arbeiten. Solche
> Firmen sind zu meiden, weil man sonst Ahnungslosen erklären muß, daß mit
> einem 10 Jahre alten Rechner ein Kompiliervorgang ein halbe Stunden
> dauert.

Ein typischer Rechner für SW-Entwicklung im Embedded-Bereich muss keinen 
QuadCore mit 3GHz und 2GB RAM haben. Hier tut es bequem ein 3-4 Jahre 
alter Rechner. Für Java/Eclipse Geraffel muss dann notfalls mal etwas 
RAM nachgerüstet werden.

Was Röhren-Monis angeht stimm ich allerdings zu, mit einem TFT arbeitet 
es sich deutlich angenehmer und man spart den Blindenhund nach 20 Jahren 
Arbeit. ;) An einigen Arbeitsplätzen (z.b. CAD) gehören für vernünftiges 
Arbeiten durchaus 2 TFTs

> - Qualifikation der Chefs. Schlechte Firmen erkennt man auch daran, daß
> die Chefs entweder gar nicht oder ewig lange rumstudiert haben. Das sind
> nämlich meistens ziemliche Pflaumen. Mir ist z.B. ein Fall bekannt, daß
> ein Geschäftsführer 20 Semester für ET gebraucht hat (damals konnte man
> noch viel länger studieren). Der konnte überhaupt nichts. Am Schlimmsten
> sind "anglernte" Chefs, die noch nicht einmal wissen was ein Studium
> ist. Wenn man selbst Abitur oder gar Studium hat, dann hat man mit
> solchen Holzköpfen nichts zu lachen.

Ich kenn Leute die ihre Bude neben dem Studium aufgebaut haben. Das hat 
sich natürlich negativ auf die Studienzeit ausgewirkt. Einige haben das 
Studium dann auch geschmissen als der Laden Kohle abgeworfen hat. Und 
wieder andere haben nie studiert und sich autodidaktisch mehr angeeignet 
als viele die in Regelstudienzeit abgeschlossen haben.

> - Qualfikation der Kollegen. Schlechte Firmen erkennt man daran, daß
> viele Mitarbeiter von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Meistens
> wollen die Firmen nämlich sparen und stellen billige Angelernte oder
> Techniker ein. Im Endeffekt kostet das natürlich erheblich mehr, weil
> auf diese Weise sehr viel Ausschuß produziert wird. Von solchen Firmen
> sollte man sich fernhalten.

Böses Vorurteil. Ein Techniker mit 10J Berufserfahrung an den 
"richtigen" Stellen und etwas autodidaktischer Begabung ist mitunter 
fitter als ein Frischling von der Uni. Ausbeuterläden wie du sie nennen 
würdest könnte man insofern eher daran erkennen, dass sie fast 
ausschließlich aus Uniabgängern mit wenig Erfahrung über Markt und 
Eigenwert rekrutieren. Zumal hier noch formend auf die Persönlichkeit 
eingegriffen werden kann. Das funktioniert allerdings nur wen der Chef 
selbst der Überflieger ist und notfalls korrigierend in ein Projekt 
eingreifen kann bzw. es notfalls auch alleine hinbekommen würde.

Autor: Gast2 (Gast)
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>Solartechnik im Raum Jena
Im Westen entwickelt!

>Mikroelektronik im Raum Dresden
Ebenfalls im Westen entwickelt und von Westlern entwickelt.

Dass dort drüben soviel Industrie ist liegt am Aufbau Ost, den Top 
Investitionen und den billigen Produktionkräften.

Autor: Wasser (Gast)
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>Laengster zusammenhaengender Block darf nicht mehr als eine Stunde sein,

>>Was soll denn sowas sein? Wer liest und auswertet die ganzen
>>Stundenzettel?

Wahrscheinlich liest es keiner. Aber man arbeitet wahrscheinlich 
effektiver. Wenn man sich alle 15 rechtfertigen muss ( vor sich selbst ) 
bleibt man wohl nicht so lang am Klo oder erzählt mit anderen.

Allerdings klingt dies nach einem verzweifelten Chef der irgendwie, 
anhand irgendwelcher psychologischen Modelle von der UNI den Umsatz 
steigern möchte.

Die Idee ist im kern nicht falsch. Wenn ich mir alle 15 Minuten 
aufschreiben würde was ich gerade mache wären am Ende des Tages bestimmt 
3 Std mit Freunden/Nachbarn reden, Bahnfahren, Baden, Kaffe trinken, 
Fernsehn etc.. verplant also alles Dinge die nicht wirklich effektiv 
sind und über die man sich nicht bewußt ist.

Aber in einem Unternehmen ist das sicher Mist. Zumindest über einen 
längeren Zeitraum. Irgendwann werden Mitarbeiter irgendwas erfinden um 
nicht permanent Zettel schreiben zu müssen >siehe Zufallsgenerator oben< 
außerdem kostet es Zeit und man verliert den Faden.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Ups... Also Chefchen liesst das wirklich, wie detailiert weiss ich nicht 
aber ich habe die Zettel auf seinem Schreibtisch gesehen...

Nebei habe ich nun erfahren das unsere Firma zur Zeit rote Zahlen 
macht... Der Investor in Dubai wird langsam nervoes und Cheffchen musste 
versprechen das bis Ende des Jahres schwarze Zahlen generiert werden... 
Sehe damit aber schwarz, da wir immer noch an Projekten von vor zwei 
Jahren rumdoktoeren...

Super ... also wirklich vom Regen in die Traufe.... Argggggg

Autor: No Name (nohelp)
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Krisenzeiten sind natürlich auch Zeiten der Marktbereinigung. Während 
meines Studiums zu Zeiten des letzten Abschwungs nach 2001 meinte mal 
ein Job-Vorgesetzter: Hoffentlich sterben die anderen früher.

Also daniel7B8h, gehört dein Betrieb zu den Gewinnern oder eher zu den 
Verlierern in diesem Marktgeschehen? Bei letzterem mach dich schnell auf 
zu neuen Herausforderungen in neuer Umgebung.

Autor: Damian (Gast)
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>>Autor: Wasser (Gast)
>>Aber man arbeitet wahrscheinlich
>>effektiver. Wenn man sich alle 15 rechtfertigen muss ( vor sich selbst )
>>bleibt man wohl nicht so lang am Klo oder erzählt mit anderen.

Soweit kommts noch, dass dann die zeit auf der toilette gestopt wird... 
*kopfschüttel....*

Autor: Ossi (Gast)
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> - Viele Ossis oder gar Osteuropäer. Nichts gegen solche Leute
> persönlich, aber solche Hamperer holt man sich vor allem Dingen dann,
> wenn es billig sein muss und die Qualität keine große Rolle spielt. Eine
> gute Entwicklungsmannschaft sieht völlig anders aus. Bei einem hohen
> Ost-Anteil daher als Bewerber sofort den Rückwärtsgang einlegen.

>Stimmt genau. Bei uns wurschteln auch ein paar Ossis rum, aber nur weil
>das Arbeitsamt ordentlich was drauflegt, wenn man einen Ossi
>beschäftigt. Sonst würden wir uns überhaupt keine Ossis halten.

Das ist schon harter Tobak meine Herren! (oder eher Jungchen?) Schlechte 
Erfahrungen kann ja jeder sammeln, aber solche Pauschalisierungen zeugen 
nicht gerade von besonderer Intelligenz. Ich habe sowas nicht nötig, ihr 
wohl schon, warum nur....?

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>- Qualifikation der Chefs. Schlechte Firmen erkennt man auch daran, daß
>die Chefs entweder gar nicht oder ewig lange rumstudiert haben. Das sind
>nämlich meistens ziemliche Pflaumen. Mir ist z.B. ein Fall bekannt, daß
>ein Geschäftsführer 20 Semester für ET gebraucht hat (damals konnte man
>noch viel länger studieren). Der konnte überhaupt nichts.

Ich habe es hier schon einmal gepostet. Viktor Klima ehemaliger 
Bundeskanzler von Österreich hat 34 Semester Wirtschaftsinformatik 
studiert.

Heute ist er Generaldirektor von VW in Südamerika mit freundlicher Hilfe 
von Du Freund Schröder.

Andere haben ein Elektrotechnikstudium in 7 Semester (bei 10 Semester 
Regelstudienzeit) runter geleiert. Durch extremes auswendig lernen der 
seit Jahrzehnten gleichen Prüfungsfragen.

Nach dem Studium waren die sehr unglücklich weil sie selbst gemerkt 
haben, dass sie jetzt zwar einen Titel haben aber vom Studium so gut wie 
nichts mehr wissen,

Die sitzen heute in der Leihbude ums Eck und sind froh, dass sie 
überhaupt noch an ein Oszi randürfen.

Autor: info-elo (Gast)
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Hier gibt es ein paar sehr heftige Ausfälle in Richtung Verstoß gegen 
gewisse Forenregeln.
Wer hier Leute nach ihrer regionalen Herkunft abstempelt, sollte vllt. 
erst mal über seine eigene nachdenken und etwas Erfahrung in der 
Wirtschaft sammeln.
Wenn man z.B. an einem Montag Früh die Zufahrten von den NBL´s nach 
"good old" West-Germany dicht machen würde, ala Mauer wieder Errichten 
und alles abschotten. Was meint Ihr wohl was in der Woche und den 
folgenden in der so tollen Westwirtschaft passieren würde?
Und mal weiter gesponnen, alle "Ossis" wieder zurück in ihr 
Herkunftsland, dann aber gute Nacht Deutschland West.
Also mal schön auf dem Teppich bleiben und sich nicht so ins Rampenlicht 
drängeln. Das ist wohl für diejenigen das Einzigste was sie wirklich 
können.
Für Jugendliche gab es dafür einen prägnanten Ausdruck damals, man 
nannte sie die Popper. Für erwachsene Leute aber wird es da etwas 
härter, ich würde sie als Schauspieler oder Schaumschläger abstempeln, 
ohne Fähigkeiten im TV- oder Spielfilmgewerbe.
Mal etwas Vorsicht, sonst kommen noch mehr knallharte Details.

@ KaterKarlo, wo fängt bei dir persönlich etwas an?
Aber du verstehst schon völlig richtig, das man seine Ziele als Chef nur 
mit bestimmten Leuten unter einem gewissen Kostendruck erreicht.
Damit stellst du dich selber aber auch etwas in den Schatten, denn mit 
Schlamperei (schlechte Qualität) wird man wohl nirgendwo Geschäfte auf 
Dauer machen. Und daß Billig auch immer Nicht gleichzusetzen ist mit 
Qualität, ist doch wohl logisch.
Sicher sind nicht alle "Ossis" der wahre Segen, aber trifft das nicht 
auch auf der anderen Seite genauso zu?
Nur wo man sich heimisch fühlt und es auch ist, erwachen die vollen 
Leistungen in Jedem.

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Zum Thema Chef liest nicht Stundenzettel: Bei mir wird selbiger sehr 
genau geprueft und nachgerechnet, jeder und jedesmal.

Autor: @info-elo (Gast)
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Das ganze Forum hier ist voll von depressiven, verbitterten Ingenieuren

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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@info-elo wrote:
> Das ganze Forum hier ist voll von depressiven, verbitterten Ingenieuren

Das ganze Forum? Nein.

Einer hört nicht auf, der Depression Widerstand zu leisten und richtig 
Spaß an seinem Tun zu haben :-)

Ich liebe das, was ich mache - sonst würde ich es nicht machen.
So einfach kann das sein.

Chris

Autor: Gast (Gast)
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>Meistens wollen die Firmen nämlich sparen und stellen billige Angelernte >oder 
Techniker ein. Im Endeffekt kostet das natürlich erheblich mehr, weil
>auf diese Weise sehr viel Ausschuß produziert wird. Von solchen Firmen
>sollte man sich fernhalten.

>Viele Ossis oder gar Osteuropäer. Nichts gegen solche Leute
>persönlich, aber solche Hamperer holt man sich vor allem Dingen dann,
>wenn es billig sein muss und die Qualität keine große Rolle spielt.

Das ist kompletter Blödsinn. Techniker sind weder billig noch angelernt 
noch produzieren sie Ausschuß. Dir kann es passieren dass du einen 
Ingenieur triffst der billig ist und Ausschuß produziert.
Ingenieure müssen sich sogar mehr als Techniker einarbeiten, weil sie 
ein theoretischen Schwerpunkt haben.
Auch ein Verurteil mit den Osteuroäern ist Quatsch. Meine Kollegen bis 
jetzt aus Osteuropa waren solche mit denen ich immer gerne 
zusammengearbeitet habe. Das war der Unterschied zu den einheimischen 
Kollegen. Vielleicht liegt es daran dass ich sehr ingensiv arbeite und 
nicht ewig an der Kaffeemaschine rumhänge.

Autor: No drugs (Gast)
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Besser Kaffeemaschine als Wodkaflasche ...

;-)

Autor: Horoskop (Gast)
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Um die Frage ganz oben kurz zu beantworten:

-Frage nach Deinen Vorgängern
Wenn sie schon nach 3 Monaten verschwunden sind, weißt Du jetzt 
Bescheid.

-Ein xls-Blatt kann man in SEKUNDEN mit ^U alle markierten Kästchen mit 
dem gleichen Wert füllen. Da macht selbst die minütliche Aufstellung für 
das ganze Jahr keine Anstrengung...  :-)

Autor: Ebenfalls no Drugs (Gast)
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>Besser Kaffeemaschine als Wodkaflasche ...
>;-)


Besser etwas Gehirn als ständig Vorurteile zu wiederholen.

;-)
Gruß.

Autor: Am Kräutertee Nippender (Gast)
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>> Besser Kaffeemaschine als Wodkaflasche ...
>> ;-)

> Besser etwas Gehirn als ständig Vorurteile zu wiederholen.
> ;-)

Och menno - Du bist gemein ...
;-)

Autor: glax (Gast)
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> -Frage nach Deinen Vorgängern
> Wenn sie schon nach 3 Monaten verschwunden sind, weißt Du jetzt
> Bescheid.
Diese Frage wird dir niemand beantworten, und selbst wenn, wer sagt
denn, dass sich die Vorgänger nicht in ihrer Jobwahl geirrt haben? Das
passiert Absolventen öfter als man denkt und ja, das liegt sicherlich
auch an der Art, wie Chefs die Position im Bewerbungsgespräch in den
Himmel beschönigen.
Außerdem würde eine 'schlechte' Firma, mit 'schlechtem' Chef, diese
Frage niemals ehrlich beantworten.

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